Umfrage: Wann steht der Aufstieg des SC fest?

27. April 2009, 17:55 Uhr

Wir wissen schon. Solche Fragen stellt man nicht. Sie sind journalistisch hoch verwerflich, basieren auf unvollendeten Tatsachen und bringen Pech. Wir tun’s trotzdem, weil wir müssen (Planungszwang, Interesse, Ungeduld).

Also…

Wann steht der Aufstieg des SC fest?

  • Nach dem Heimspiel gegen Fürth (13. Mai, 32. Spieltag) (51%)
  • Nach dem Auswärtsspiel in Koblenz (10. Mai, 31. Spieltag) (18%)
  • Nach dem Auswärtsspiel in Oberhausen (17. Mai, 33. Spieltag) (16%)
  • Vielleicht nächstes Jahr (10%)
  • Nach dem Heimspiel gegen Kaiserslautern (24. Mai, 34. Spieltag) (5%)

Abgegebene Stimmen: 461

Loading ... Loading ...

22 Kommentare zu “Umfrage: Wann steht der Aufstieg des SC fest?”

  1. wiesental

    @ Badische Zeitung, diese Umfrage finde ich nicht gut. Es sind noch 15 Punkte zu vergeben, und der Aufstieg ist kein Selbstläufer. Sollte der Aufstieg nicht klappen, sind sie die ersten, die schreiben, die Mannschaft und der Trainer waren sich der Sache schon zu sicher, und wurden überheblich. Wenn von dieser Umfrage unsere nächsten Gegner was mitbekommen, braucht sie der Trainer nicht mehr zu motivieren.

  2. herby

    Wie gesagt, wir stehen schon im Türrahmen.

    Kauft Karten für das Fürth-Spiel. Wer zögert, geht leer aus und verpaßt die Entscheidung. :grin:

    Übrigens, Mannschaften, die gegen den Spitzenreiter antreten, müssen nicht noch zusätzlich motiviert werden (z.B. durch obige Umfrage). St. Pauli war das beste Beispiel, die haben gegen uns gespielt, wie wenn sie Stierblut gesoffen hätten. Nicht genug, unsere Spieler wollten sie auch noch aussaugen. Ob Abdessadki sich von dem Vampir-Angriff schon erholt hat ?

  3. fleischkloessle

    herby: die haben gegen uns gespielt, wie wenn sie Stierblut gesoffen hätten.

    Ich kann nicht belegen, dass der Schiri seine rote Karte in der Kabine vergessen hatte, oder diese in seinem schillernd roten Trikot nicht fand.

    Und Du kannst wissenschaftlich medizinisch nicht belegen, welche körperlichen Auswirkungen es hat, wenn man “Stierblut” zu sich nimmt.

    Und wir können nicht beurteilen, wie sich Dutts “Selbstverletzung” auswirken wird.

    “Unverdienter Sieg”, immerhin gibt dies der SC-Coach zu. Der Druck der Verantwortlichen war immens zu spüren und zu sehen.

    Und bei der Siegeswelle der Spieler: ein traurig dreinblickender Rodionow, der doch dann eigentlich am Erfolg beteiligt war.

  4. Rudi Ratlos

    Sollten noch größere Zweifel am SC-Aufstieg bestanden haben, dürften diese mit dem 2:1-Erfolg auf St.Pauli ausgeräumt sein. … selbst der Vereinsboss, als Bedenkenträger bekannt, räumt ein: “Es sieht gut aus. Die Mannschaft macht nicht den Eindruck, als würde sie sich den Aufstieg noch nehmen lassen.” (Kicker)

    So ist es. Alles andere ist Zweckpessimismus. :twisted: Die Konkurrenz ist viel zu unbeständig und nimmt sich teilweise noch gegenseitig die Punkte weg.

  5. Rudi Ratlos

    herby: die haben gegen uns gespielt, wie wenn sie Stierblut gesoffen hätten.

    Du meinst Ochsenblut! Frage mal einen Winzer was das ist … :lol:

  6. fleischkloessle

    @Rudi Ratlos
    (Korrektur :-) ) So ziemlich gleicher Gedanke, wo wir haben :mrgreen: Ich kenns so aus der österreicherischen Gegend her. Aber im wörtlichen Sinne, wo es ins medizinische geht, ist´s auch umstritten.

  7. Rudi Ratlos

    fleischkloessle: Ich kenns so aus der österreichen Gegend her.

    Auch gli azzurri stellen das in den supermercato … :twisted:

    Bemerkenswert Deine Identifizierung mit dem Jürgen … :wink:

  8. fleischkloessle

    Rudi Ratlos: Bemerkenswert Deine Identifizierung mit dem Jürgen …

    :?: Welcher Jürgen?

  9. Paul Schmidt

    vielleicht war es nur dieses “Blut”
    Ein spontanes Gedicht
    Rosenblut
    In der leuchtenden Dunkelheit
    Glimmen die Wünsche
    Schimmern die Gefühle
    Glitzert das Rosenblut

    wie erstickende Kerzen
    wie zersplitterte Diamanten
    wie tränendurchtränkter Samt

    Und sollte es denn tagen
    So scheint alles wertlos
    Es bleiben Wachsflecken
    Splitter und staubbedeckter Samt

    Erst wenn es dämmert
    Verzaubert die Dunkelheit
    Die stille, gnädige Dunkelheit
    Samt in Rosenblut

    und Jürgen gibts gar viele wie”Klinsi” :….Kloppi…

  10. AndiZ

    Dutti

  11. cantona

    “Wann steht der Aufstieg des SC fest?” ” heißt die Frage. Es fehlt die Antwortmöglichkeit: NACH DER RELEGATION.
    Mit diesem Unsinn (Relegation) beschäftigt sich der folgende Artikel von gestern:

    Auf Leben und Tod
    Ist eigentlich schon wirklich jedem Fußballenthusiasten in Fleisch und Blut übergegangen, dass es das gute alte, angestammte “Absteigen” an sich gar nicht mehr so richtig gibt? “Relegation” ist seit dieser Saison (wieder) das Stichwort, sprich: Der Tabellen-16. darf sich erneut beweisen – in zwei Spielen gegen den Dritten der Zweiten Bundesliga, der sich wiederum in diesen Spielen beweisen muss. Bereits zwischen den Spielzeiten 1981/82 und 1990/91 gab es dieses Kuriosum. Identisch verhält es sich mit dem Übergang zwischen Liga zwei und der vom DFB so oft als Erfolgsmodell gelobten “Dritten Liga”.

    “Wir haben die Termine bewusst direkt vor und nach dem Finale des DFB-Pokals am 30. Mai angesetzt, um den Spannungsbogen zu verlängern”, so DFL-Spielbetriebsgeschäftsführer Holger Hieronymus. Besser noch: “Die Relegationsspiele haben in der Vergangenheit eigentlich immer für große Spannung und Dramatik gesorgt. Diesen zusätzlichen Spannungsfaktor wollen wir künftig einfach wieder nutzen, um die Bundesliga und Zweite Bundesliga noch interessanter zu machen.” Der eine mag hier einen Mangel an Überzeugung vom eigenen Produkt attestieren, der andere das Ergebnis der Suche nach einer neuen TV-Einnahmequelle erkennen – so zufrieden man mit dem Konzept in der Buchhaltung sein mag, die Meinungen gehen auseinander.

    “Ich habe bis heute nicht verstanden, weshalb Freiburg und wir als einzige Zweitligaklubs dagegen gestimmt haben”, so Mainz-05-Manager Christian Heidel. Bayerns Zirkusleiter Karl-Heinz Rummenigge hingegen ist – da unmittelbar betroffen – begeistert: “Wenn es um Leben und Tod geht, erhöht das die Spannung.”
    …………………….. ”
    DAVID DIGILI in der taz vom 27.04.2009

    In den letzten 10 Relegationsspielen zwischen 1982 und 1991 konnte sich 7 x der Erstligist und 3x der Zweitligist durchsetzen.

    Die Planung der Saison ist allerdings für beide Kontrahenten einfach zu stark und unnötig beeinträchtigt. Es sollte mit Abpfiff des 34. Spieltags klar sein, wie es in der nächsten Saison weitergeht! Da hat man sich mit einer ganzen Saison den Auf- oder Abstieg redlich verdient oder mit Glück geschafft oder mit Pech unverdient erlitten …… und gut is!

  12. herby

    @Rudi Ratlos

    Meggles Gesichtsfarbe kam dem Anstrich mit Ochsenblut nahe. :grin:

  13. Rudi Ratlos
  14. herby

    Diesem schönen Menschen ? :mrgreen:

  15. Bomber

    @ cantona

    Frage: warum bringst du deinen spiegel- link unter
    “Umfrage vorschlagen” ?
    Versehen, oder Anregung für Umfrage ?

    aufjedenfall für dich noch der BZ-link :

    Freiburger Uniklinik : Systematisches Doping bis ins Jahr 2006 (veröffentlicht am 27. April 2009 04:27 Uhr auf badische-zeitung.de)

    schmankerl am rande: früher, als wir in der anlage als bolzten, wohnte Herr Keul nebenan. Wir spielten als “Von Tor zu Tor” und “Kreuzfeuer”.
    Ein Kick-Kumpel meinte mal bewundernd: ich will auch mal Sportarzt werden (dann bin ich auch bei Olympia dabei und so)

  16. cantona

    @ bomber

    Habe ich nicht gesehen, danke!

    Ist ja wirklich ein Hammer, was da in Freiburg Richtung Doping gelaufen ist!

  17. Apfelsaftschorle

    Der SC steigt auf und keiner sieht´s…

    Innerhalb 4 Tagen ist die swine-flu nach D gekommen. Noch 13 Tage bis zum Spiel gegen Fürth; wer weiss, ob bis dahin nicht wie in Mexiko ein Versammlungsverbot zur Eindämmung der Grippe verordnet wird und Spiele finden vor leeren Rängen und nur auf Premiere statt.

  18. Apfelsaftschorle

    cantona: “Wann steht der Aufstieg des SC fest?” ” heißt die Frage. Es fehlt die Antwortmöglichkeit: NACH DER RELEGATION.
    Mit diesem Unsinn (Relegation) beschäftigt sich der folgende Artikel von gestern:
    “…”
    DAVID DIGILI in der taz vom 27.04.2009In den letzten 10 Relegationsspielen zwischen 1982 und 1991 konnte sich 7 x der Erstligist und 3x der Zweitligist durchsetzen.
    Die Planung der Saison ist allerdings für beide Kontrahenten einfach zu stark und unnötig beeinträchtigt. Es sollte mit Abpfiff des 34. Spieltags klar sein, wie es in der nächsten Saison weitergeht! Da hat man sich mit einer ganzen Saison den Auf- oder Abstieg redlich verdient oder mit Glück geschafft oder mit Pech unverdient erlitten …… und gut is!

    Oder der 4te der 2ten Liga spielt gegen den 15ten der 1ten Bundesliga, da käme richtig Leben ins Oberhaus.

  19. fuxx

    @ cantona

    prima artikel!

    Dazu zwei Bemerkungen:

    1.
    … ob dieser Begeisterung für die Relegation müsste doch Platz 3 in der Bundesliga wie geschaffen sein für Herrn Rummenigge:
    die “Relegation” zur Championsleague :razz:

    2.
    … ist doch gerecht derzeit in der Tabelle:
    Freiburg und Mainz steigen ohne Relegation auf und einer der anderen Aufstiegsanwärter freut sich auf “Alles oder Nichts”- man hat ja schließlich dafür gestimmt.

    @Apfelschorle
    4 gegen den 15 – am 35 und 36. Spieltag – tolle Erfindung!

    Gibt es eigentlich ein Elfmeterschießen bei der Relegation (bei Punkt und Torgleichheit) oder wie früher ein drittes Entscheidungsspiel?
    Oder zählen auswärts erzielte Tore doppelt?

    Mein Vorschlag an den DFB: bei Punkt und Torgleichheit ist automatisch der Verein aus der unteren Klasse weiter – gemäß dem Motto “Aufstieg vor Abstieg”.

    Wer ist dafür?

  20. Rudi Ratlos

    Rudi!

  21. Apfelsaftschorle

    @fuxx

    fände ich auch gut!

  22. Bomber

    Zustimmung !

    (gilt nur für dieses Jahr, nicht nächstes Jahr, falls es uns beträfe :cool: )