Vorstand lehnt neue Mitglieder ab

5. April 2007, 14:57 Uhr

scfans.jpgDie Diskussion um den scheidenden Trainer Volker Finke treibt beim SC Freiburg seltsame Blüten. In der laufenden Saison werden keine neuen Mitglieder mehr aufgenommen.
Der Vorstand hat vor einer möglichen außerdordentlichen Mitgliederversammlung, auf der die beschlossene Trennung von Finke rückgängig gemacht werden könnte, den Entschluss gefasst, alle Anträge auf eine Mitgliedschaft in der laufenden Saison abzulehnen.

Der Vorstand begründete am Donnerstag seinen Schritt damit, “dass sich die Vermutung nicht von der Hand weisen lässt, dass – gerade auch im Zusammenhang mit der öffentlich diskutierten Möglichkeit einer außerordentlichen Mitgliederversammlung – von einer externen Gruppierung versucht wird, durch Eintritt einer größeren Zahl von Personen Einfluss auf vereinsinterne Willensbildungsprozesse und aktuelle vereinsinterne Fragen zu nehmen”.

Hintergrund des ungewöhnlichen Vorgehens der Chefetage um Präsident Achim Stocker ist die Bemühung einer Fangruppe, die das Ende der Amtszeit von Finke nach 16 Jahren und die Verpflichtung des neuen Coaches Robin Dutt bei einer Versammlung hinterfragen will.

Seit der im Dezember des vergangenen Jahres angekündigten Trennung von Finke ist eine Spaltung innerhalb des Vereins sowie der Anhängerschaft in die Lager pro und contra des Trainers zu beobachten.

Da das Team seit der Bekanntgabe des Trainerwechsels keine Partie mehr verloren hat und nur noch einen Punkt hinter den Aufstiegsplätzen liegt, mehren sich die Stimmen, die für einen Verbleib Finkes plädieren.

Der Vorstand verdeutlichte in einem Schreiben an die Mitglieder allerdings seine Ansicht, wonach er eine Mitgliederversammlung im Hinblick auf die Trainerfrage für “nicht hilfreich, sondern sogar schädlich” hält. (sid)

In einem Schreiben an die Antragsteller heißt es wörtlich:

Sie haben einen Antrag gestellt, als passives / förderndes Mitglied in unseren Verein aufgenommen zu werden. Der Vorstand hat hierüber beraten und lehnt dies (zurzeit) ab. Nach der Vereinssatzung bedarf diese Ablehnung keiner Begründung und ist nicht anfechtbar. Gleichwohl wollen wir Ihnen unsere Position im aktuellen Kontext erläutern:

In unmittelbarem Zusammenhang mit der öffentlichen Diskussion über unsere Entscheidung vom 14. Dezember des vergangenen Jahres, dass Volker Finke ab der kommenden Saison nicht mehr Trainer beim Sport-Club Freiburg sein wird, haben wir eine Zunahme von Aufnahmeanträgen zu verzeichnen, die ein Vielfaches der im Durchschnitt der vergangenen Jahre eingegangenen Anträge beträgt.

Hier lässt sich die Vermutung nicht von der Hand weisen, dass – gerade auch im Zusammenhang mit der öffentlich diskutierten Möglichkeit einer außerordentlichen Mitgliederversammlung – von einer externen Gruppierung versucht wird, durch Eintritt einer größeren Zahl von Personen, Einfluss auf vereinsinterne Willensbildungsprozesse und aktuelle vereinsinterne Fragen zu nehmen.

Der Vorstand sieht in der Gefahr, dass hier von außen stehenden Nichtmitgliedern durch einen – möglicherweise auch nur vorübergehenden – ad hoc Eintritt punktuell Einfluss auf Vereinsbelange genommen werden soll, das Wohl des Vereins tangiert.

Die Trainerentscheidung hat der Vorstand nach langer Beratung und Diskussion über Wochen hinweg einstimmig am 13. Dezember letzten Jahres getroffen und dabei die ökonomischen und sportlichen Entwicklungen der vergangenen zweieinhalb Jahre und deren Auswirkungen auf das SC-Umfeld miteinbezogen.

Unbeschadet der satzungsmäßig zu beachtenden Zuständigkeiten kann es nach unserem Verständnis nicht sein, dass Außenstehende zeitlich später in unseren Verein eintreten, um frühere Entscheidungen – zumindest nach den eigenen Vorstellungen – zu revidieren (was unsere Satzung im Übrigen nicht zulässt).

Die Frage einer außerordentlichen Mitgliederversammlung zur Trainer-Entscheidung des Vorstands vom Dezember kann deshalb allenfalls eine Frage jetziger Mitglieder sein. Wir müssen etwaige Spaltungen im Vereinsinteresse verhindern, sie aber nicht noch zusätzlich in die Frage der Mitgliedschaft hineintragen. Zudem stehen wir unseren Mitgliedern gegenüber in der Verantwortung, einem möglichen Missbrauch der Mitgliedschaft entgegen zu treten.

Was für eine Motivationslage für Ihren Aufnahmeantrag besteht, wissen wir natürlich nicht. Wir bitten um Verständnis dafür, dass wir uns entschieden haben, in dieser Saison aus den genannten Gründen generell keinen Aufnahmeanträgen zuzustimmen.

Wir würden uns freuen, wenn Sie nach Abschluss der kontroversen aktuellen Diskussionen und zur kommenden Saison hin Ihren Aufnahmeantrag als Mitglied des Sport-Club Freiburg erneuern und mit uns gemeinsam die Zukunft des Vereins langfristig gestalten wollen. ”

Heute bitten wir um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen Sport-Club Freiburg e. V.

Achim Stocker

Vorsitzender des geschäftsführenden Vorstands

372 Kommentare zu “Vorstand lehnt neue Mitglieder ab”

  1. Wolfgang

    Mit dieser Entscheidung hat der Vorstand seinen Diletantismus auf die Spitze getrieben. Als einer der “Haupttribünenbruttler” der seinen Antrag für die ausserordentliche Mitgliederversammlung schon lange gestellt hat, denke ich, das der Vorstand seine Chancen für eine Wiederwahl 2008 komplett verspielt hat. Wann hat die Peinlichkeit ein Ende und die Herren können zu Ihrer katastrophalen Fehlentscheidung gegen Finke stehen. Ich hoffe nur das man demnächst als Pro-Finke SC-Mitglied nicht noch demnächst aus dem Verein ausgeschlossen wird.

  2. Justus K.

    ..wahrscheinlich wird man jetzt bei SC-Spielen nicht nur körperlich nach Schlagwaffen abgetastet, sondern man muss sein “richtiges Bekenntnis” abgeben…

    Im Ernst dieses Vorgehen des Vorstandes hätte ich nie für möglich gehalten!

    Ich hoffe, dass über solche Praktiken die BZ nicht nur ein offenes-Internet-Forum beziehen wird, sondern in einem Essay/Kommentar KRITISCH Bezug nehmen wird.

    Ich denke, dass der Vorstand HIERMIT die PRO FINKE Gruppe herausfordert, neben “PRO FINKE” auch “VORSTAND RAUS” zu propagieren.

    Ich persönlich sehe es mittlerweise so!!

    PRO FINKE!!

    VORSTAND RAUS!!

  3. K.Schmitt

    Mensch hat der Vorstand eine Heiden-Angst!
    Und so ein Gremium will einen BUNDESLIGA-CLUB leiten.

    Darum Mitglieder: ZEIGT EUREM VORSTAND DIE ROTE KARTE!

  4. Mirco

    So wird Stimmung gemacht beim SC Freiburg gegen Leute, die nicht mit der Entscheidung des Vorstands einverstanden sind: Die EXTERNE Gruppe, meine Herren, sind zum überwiegenden Teil langjährige Mitglieder des SC Freiburg. Nur sind dies Leute, die nicht alles abnicken, was zum Schaden des Vereins beschlossen wird.

  5. str

    Natürlich ist es das Recht des Vereins, autonom darüber zu entscheiden, wen man dabeihaben will.

    Was zum Himmel stinkt, ist, dass zum wiederholten Mal etwas angekündigt und hinterher ganz anders verfahren wird.

    Entweder ist das gezieltes Vorgehen, um Kritik zunächst zu beschwichtigen und den von vornherein gefassten Plan mit Hilfe einer Lüge reibungslos passieren zu lassen.

    Oder der Verein wird von einer Chaostruppe geleitet, wo man heute nicht weiss, was man morgen tut und morgen nicht mehr wissen will, was man gestern gesagt hat.

    Ob’s das eine oder das andere ist – ein Armutszeugnis. Ich hatte so viel Respekt vor diesem Vorstand – mit seinem Verhalten in den letzten Wochen hat Achim Stocker sein Ansehen und auch das des Vereins leider völlig demoliert.

  6. juliano

    das ist ja jetzt wohl der hammer, als ich das gehört hab, dass keiner mehr mitglied werden darf bin ich echt ausgerasstet, wenn der vorstand schon den verein nicht retten kann, dann wenigstens die fans…
    ich hoffe auf laute sprechköre für VF.
    lasst uns dass spiel gewinnen und nach Schlusspfiff lautstark bemwerkbar machen, dass der vorstand RAUS muss!!!

  7. arturo

    Daß der Vorstand in seiner heutigen Erklärung für sich in Anspruch nimmt, “glaubwürdig und verlässlich zu bleiben”, zeigt, wie wenig er die Realität noch zur Kenntnis nimmt: Man kann nicht bleiben, waqs man lange schon nicht mehr ist.
    Erst die Widersprüche in der Begründung der Trainerentlassung – mal soll es die Angst vor dem Abstieg in die Regionlliga gewesen sein (was nicht sein kann, weil man Finke als einzigem zugestraut hat, dies zu verhindern), mal soll es Druck von Sponsorenseite gewesen sein, mal wieder nicht, dann soll es der Druck seitens der Zuschauer gewesen sein – was nach der heutigen Erklärung auch nicht der Fall gewesen sein kann, da man ja angeblich niemals auf Grund kurzfristiger Entwicklungen Entscheidungen trifft.
    Nun das Rumgeeiere in der Mitgliederfrage – erst Breit, dann Stocker.
    Und zu allem Überfluß hält Herr Stocker an einem Entschluß fest, den er nach Aussage vom letzten Wochenende heute nicht mehr treffen würde, ja, den er inzwischen als Fehler ansieht: Wie kann man dann noch für sich in Anspruch nehmen, zum Wohle des Vereins zu arbeiten?
    Wie sich das Verhalten dieser Viererbande in KWirtschaftskreisen ausnimmt, das kann man im heutigen Handelsblatt nachlesen (gell, die Herren Keller und Breit, das müßte Sie doch interessieren). Dort ist mit Blick auf den Bescheid, im Augenblick keine neuen Mitglieder mehr aufzunehmen, von “seltsamen Blüten” die Rede, die die Diskussion um den scheidenden Trainer Volker Finke beim Zweitligisten SC Freiburg treibe.
    Es verdichtet sich immer mehr der Eindruck, daß es diesen Herren nur noch um den Machterhalt und um das Begleichen alter Rechnungen geht. Daß dabei eine erfolgreiche und auch wirtschaftlich vieles versprechende Mannschaft draufgeht – das interessiert nicht.
    Uns Fans aber sollte im Augenblick vor allem eines interessieren: Wann der Vertrag mit Herrn Dutt geschlossen worden ist? Da dieser Vertragsabschluß für die Herren das Hauptargument ist, alle Debatten abzuwürgen, drängt sich der Verdacht auf, daß die Vertragsunterzeichnung vor allem in diesem Zusammenhang zu sehen ist – man wollte einen point of no return erreichen, gleichgültig, welchen Aufschwung die Mannschaft inzwischen genommen hatte.
    Diese Frage, denke ich, hat der Vorstand vor allem zu beantworten – und genau dafür ist eine außerordentliche Mitgliederversammlung unbedingt vonnöten. Die Mitglieder haben ein Recht darauf zu erfahren, wie der Vorstand mit seinem Amt umgeht.
    Und vielleicht wäre die die Klärung dieser Frage ja auch einmal eine Aufgabe für die BZ.

  8. Patscho

    Ich bin Mitglied beim SC und habe die Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung bisher nicht unterstützt. Nach dieser unglaublichen Entgleisung des Vorstands habe ich meine Meinung nun geändert.

  9. martin

    Was sich in diesem Verein seit dem 14. Dezember 2006 abspielt, ist unglaublich. Der einst überall geachtete Verein SC Freiburg treibt führungslos dahin. Der Vorstand, der es 16 Jahre lang gern gesehen hat, dass Volker Finke Entscheidungen trifft und umsetzt, jammert nun darüber, dass Herr Finke zu “dominant” geworden sei. Es ist mittlerweile nciht mehr zu übersehen, dass der einzige, der in diesem Verein (abgesehen von der jungen Mannschaft) professionell agiert, der Trainer ist. Seit er von den Entscheidungen ausgeschlossen wird, läuft nichts mehr so, wie es in einem Profiverein laufen sollte. Da wird im Dezember öffentlich kundgetan, die Entscheidung, dass Herr Finke zum Saisonende aufhört, sei “einvernehmlich” getroffen worden. Nun, die “Einvernehmlichkeit” war wohl eine sehr einseitige, nämlich das Diktat des Vorstands. Weiter: Herr Finke wird in die Suche nach seinem Nachfolger einbezogen, die Kontinuität soll gewahrt bleiben. In einer Nacht- und Nebelaktion, von der selbst der Manager ausgeschlossen wird(!), wird ein Regionalliga-Trainer verpflichtet, der dem Vorstandsvorsitzenden vor einem Jahr von einem Sponsor empfohlen (!) wurde. Vorzuweisen hat der Trainer allerdings nichts, außer, dass er einmal ein DFB-Pokalspiel gewonnen hat. Ansonsten sind seine Leistungen eher durchschnittlich. Er versteht es allerdings vorzüglich, sich in der Öffentlichkeit als der smarte Trainer vorzustellen, der aber leider nichts zu sagen hat. Vielleicht ist das dem Vorstand lieb so? Die Mannschaft gewinnt und gewinnt und hat plötzlich die Chance aufzusteigen. Da wird vom Vorstandsvorsitzenden öffentlich die Devise ausgegeben: Ziel für die nächste Saison sei ein Mittelfeldplatz in der 2. Liga: Ja, gehts noch? Die junge Mannschaft kann aufsteigen, meine Herren, wenn Finke einen 4. Tabellenplatz in der 2. Liga als Misserfolg wertet und schon da Kritik aus einer bestimmten Fanecke kommt, warum schreien dieselben Fans nicht auf, wenn ihnen ein Mittelfeldplatz in der 2. Liga in Aussicht gestellt wird?
    Die Mannschaft wird definitv auseinanderfallen, wenn Volker Finke gehen muss: Die Leistungsträger brauchen die ihnen vorliegenden Verträge nur noch zu unterschreiben (allerdings wäre das dann nicht beim SC Freiburg). Aber auch das scheint den Vorstand nicht zu interessieren. Geht halt die halbe Mannschaft, der Trainer, der einer der besten in der Liga ist, kommt dafür halt irgendwer und wird von einem Regionalliga-Trainer trainiert. Und das möglicherweise in der 1. Liga!
    Dieser Vorstand hat Angst: Im Dezember hatte er Angst vor einem Abstieg, jetzt hat er Angst vor Neumitgliedern. Er unterstellt, dass diejenigen, die sich jetzt für Volker Finke engagieren, keine Mitglieder sind: Falsch geraten, meine Herren, sie sind langjährige Mitglieder, zumindest der größte Teil von ihnen. Es sind Leute, die als Vereinsmitglieder mehr wollen als Vorstandsbeschlüsse abzunicken: Es sind Leute, denen das Wohl des SC am Herzen liegt. Es sind Leute, die wollen, dass das, was in 16 Jahren aufgebaut wurde, nicht innerhalb von 6 Monaten den Bach runtergeht.
    Warum hat dieser Vortand soviel Angst? Wenn dem wirklich so sein sollte, dann wird es höchste Zeit, dass diese Herren abtreten, denn ein Wirtschaftsunternehmen wie den SC zu führen, dazu bedarf es wahrlich mehr als Angst.

  10. vernunft

    In der heutigen Ressortsitzung des Sport1-Ressorts beim „Spiegel“ wurde überlegt, wie man die wundersame Meinungsverhinderung und Mitgliederausgrenzung redaktionell begleiten könnte. Den Beteiligten fiel außer einem vollen Aschenbecher voller Fragenzeichen ob so viel Dilletantismus und gezielten Unsinns nichts ein, außer der Vorschlag, selbst aktiv schreibend in die Blogs von SC und „BZ-Online“ einzusteigen.

    Ich schreibe dies als langjähriges Mitglied, das seit 15 Jahren nicht mehr in Südbaden, sondern in Hamburg lebt, und hier schon allerlei Wahnsinn beim HSV und dem FC St. Pauli miterlebt hat. Aber diese Provinz-Posse in Freiburg, die sich zu einer Tragikkomödie ungeahnten Ausmaßes ausweitet, ist im Sportvereinsleben hierzulande bislang unerreicht.

    Auch ich werde noch heute – ganz entgegensetzt meiner ursprünglichen Passivität – die Einberufung einer „Außerordentlichen Mitgliederversammlung“ unverzüglich einfordern, und kann nur alle Mitleser dieses Blogs, die auch das SC-Vereinswappen auf ihrem Mitgliedsbuch geprägt haben, selbiges zu tun. Dieser Vorstand darf nicht länger das Heft des Handelns innehaben, und gezielt und mit strategischer Absicht die hoffnungsvolle sportliche Gegenwart und Zukunft es Vereins mit Volker Finke wissentlich und in grob vereinsschädigender Weise weiter zerstören.

  11. Anette B.

    BITTE stürzt diesen Vorstand, so zügig es geht!
    Er vertritt nicht mehr die Mehrheit der Fans und garantiert nicht mehr die Mehrheit der Mitglieder!

    Vorstand raus!

  12. Diddi

    Gebe es den Oskar für Pleiten, Pech und Pannen, wäre der SC Vorstand, seit seiner Entscheidung gegen Finke, längst nominiert worden. Die diletantische Vorgehensweise und die Äußerungen der letzten Wochen der Herren Stocker & Co hätten den Vorstand zum heißen Oskaranwärter werden lassen. Mit dem aktuellen Statement der Chefetage des SC zur außerordentlichen Mitgliederversammlung, hätte man dann auch einen Platz in der “walk of shame” sicher.

    Sorry, aber was spielt der Vorstand eigentlich für ein Spiel und wer gibt die Regieanweisungen im Vorstand?

    Medialer Druck wäre gut, bevor es im SC-Drama “Spot aus” heißt.

  13. Alex

    Bisher hab ich mir nur die Augen wund gelesen in den Blogs auf der SC Homepage und BZ-online.Es ist alles gesagt, wäre da nicht jener realitätsfremde Vorstand dem doch immer wieder aufs neue noch unglaublicheres im negativsten aller Sinne einfällt.Ich war mehr als schockiert doch nicht mehr wirklich überrascht, als ich heute das Schreiben des SC mit Inhalt Ablehnung meines Mitgliedsantrags in Händen hielt.Es ist an Lächerlichkeit, Altersstarrsinn, Feigheit vor Fehlereingeständnissen Machtgeilheit, Unverschämtheit kaum mehr zu überbieten was sich ein Provinzwinzer Keller nebst Herrn Stocker und Konsorten heraus nimmt.
    Jeglicher Restrespekt insbesondere für Herrn Stocker bzw. seiner langjährigen Arbeit beim SC ist mit dem heutigen Tag vollends ins Nirvana abgedriftet.Blanke Wut umkreist meine Gedanken…
    Alles andere als dass Volker Finke weiter Trainer UNSERES SC bleibt, wäre Vereinsschädigender Schwachmatismus in sinnlosigster Weise von Seiten dieses sogenannten Vorstandes…
    in diesem Sinne – frohe Ostern und lautes konstruktives Gekreische ins Kleinhirn der alternden Herren im Vorstand vor, während, nach dem Augsburgspiel und darüber hinaus! Bis Einsicht herrscht…bei denen die die Fehler begingen…….

  14. Dämi

    V.O.R.S.T.A:N.D R:A:U:S

    V.O.R.S.T.A:N.D R:A:U:S

    V.O.R.S.T.A:N.D R:A:U:S

  15. Rechtliche Frage

    Vielleicht verhält es sich mit der Ablehnung neuer Mitglieder doch nicht so einfach. Ich zitiere den Passus aus der Satzung.

    § 5 Beginn und Ende der Mitgliedschaft

    (1) Die Mitgliedschaft muss gegenüber dem Vorstand schriftlich beantragt werden. Über den Aufnahmeantrag entscheidet der Vorstand mit einfacher Stimmenmehrheit. Der Vorstand ist nicht verpflichtet, dem Antragsteller Ablehnungsgründe mitzuteilen

    Nach meinem Verständnis setzt das eine Einzelfallprüfung voraus. Was der Vorstand getan hat, ist aber laut eigenem Eingeständnis etwas ganz anderes: Er hat einen vorübergehenden generellen Aufnahmestopp verhängt. Ist es wirklich zulässig, daß sich ein gemeinnütziger Verein, der ja Steuervorteile hat, derartig abschottet?
    Eine Frage an die Juristen.

  16. rene

    Ich habe so langsam den Eindruck, einige Herren des Vorstands scheinen zu vergessen, dass sie mit dem klaren Mandat, Schaden vom Verein abzuhalten, von den Mitgliedern (!)auf Zeit gewählt (!) sind, sondern halten sich stattdessen für auserwählte Gralsritter, die den heiligen Gral SC Freiburg gegen unwürdige Eindringliche mit aller (Ohn-)Macht verteidigen müssen.
    Da wirft man einem Angstellten, in dessen überwiegend von ihm initiierten und realisierten Erfolgen man sich eineinhalb Jahrzehnte gesonnt hat, vor, er sei zu dominant, schmeißt aber selbst jeglichen demokratischen Grundanstand (Kommunikation, wahrheitsgetreue Aussagen, Stehen zum gegebenen Wort etc) wie überflüssigen Ballast über Bord. Es geht diesen Leuten offensichtlichn schon längst nicht mehr (nur) um das Wohl des Vereines, bzw. des von ihnen ordentlich zu führenden Unternehmens. Warum auch, schließlich hat man angesicht einer steil nach oben zeigenden Erfolgskurve (sportlich zuschauermäßig) die Unternehmensziele konsequenterweise nicht nach oben sondern nach unten geschraubt und damit den gerade wieder mühsam zurück gewonnenen Kunden (sprich: Zuschauern) signalisiert, dass sie zukünftig mit einem minderwertigeren Produkt (vermutlich zum gleichen Preis) Vorlieb nehmen müssen. Deren Reaktion dürfte wohl nach dem Motto “Ich bin doch nicht blöd!” ausfallen. Denn schließlich hat man mit dem Trainerrauswurf zum Sasionende zusätzlich noch die Markenware “Breisgaubrasilaner a la Finke” zu einem No-Name-Produkt entwertet. Respekt, verehrte Gralshüter!

  17. Schönthaler

    Was beim SC in vielen Jahren mit Händen, Herz und viel Hirn aufgebaut wurde, wird gerade mit dem Hintern wieder eingerissen.So gut wie Daimler geht es uns nicht, die konnten es sich leisten , die Korrektur von Vorstandsentscheidungen zehn Jahre lang auszusitzen. Einen runden Tisch bitte, jetzt! Mehr nicht für heute , alles andere ist schon hundertfach gesagt.

  18. Susan

    Ich kann nur noch ungläubig die Augen verdrehen, was im Moment beim ehemals best geführten Fussballverein in Freiburg passiert.
    Ich gehöre zu denjenigen, die vor über 3 Wochen einen Mitgliedsantrag mitsamt meinem Partner gestellt haben. Da wir in Basel wohnen habe ich erst durch die Website von der Ablehnung und dem Brief erfahren. Ich bin seit über 20 Jahren Fan und verfolge mit absoluter Sympathie den SC, ich habe seit vielen Jahren eine Dauerkarte und unterstütze den Verein so. Bisher habe ich keinen Anlass gesehen, als Mitglied bei der Politik des Clubs Einfluss nehmen zu müssen. Als allerdings jetzt der Vorstand nicht reagierte, nach dem die Mannschaft so erfolgreich spielte, wollte ich gerne aktiv mit reden. Und das noch bevor ich von einer Aktion “Wir sind Finke” überhaupt hörte. Ich gehöre keiner Gruppierung an, stütze allerdings die Aktion “Wir sind Finke”. Als Organisationsberaterin ist es mir völlig unverständlich, dass diese klare Fehlentscheidung der Trainerentlassung mit Kopf in den Sand und durch durchgezogen wird, und die Kommunikation mit Volker Finke seit Dezember eingestellt wurde. Es kann nur um Macht gehen und nicht um die Sache. Ich hoffe die Mitglieder (ich darf ja keins werden) stellen sich aktiv gegen diese Unprofessionalität die im Moment vom Vorstand ausgeht. Herr Stocker den ich lange sehr geachtet habe, hat seinen Fehler ja bereits eingesehen, jetzt muss er nur noch entsprechend handeln.

  19. jockel

    jetzt wirds dramatisch um den Vorstand des SC,der Ruf ist spätestens seit heute restlos ruiniert.Was denken sich die Herren eigentlich?Ist doch klar,dass so eine Entscheidung auch die bis jetzt unentschlossenen Mitglieder mobilisiert,den Vorstand nun,egal wie ,abzusägen.So wenig Weitsicht hätte ich dem Vorstand nie zugetraut.

  20. schadeAchim

    Der SC Vorstand schafft es mit beeindruckender Praezision, jede Woche mit einem neuen Highlight die Peinlichkeiten der Vorwochen noch weiter auf die Spitze zu treiben. Jetzt also die Abschottung vor nicht erwuenschten Mitgliedern: “…Wir müssen etwaige Spaltungen im Vereinsinteresse verhindern…”. Ob es dafuer wohl nicht ein wenig zu spaet ist? Als ob nicht die Handlungen, Verlautbarungen und das oeffentliche Auftreten des SC Vorstands in den letzten Wochen diese Spaltung massgeblich mitverursacht haben?

    Den SC Freiburg, der die letzten 16 Jahre fuer den etwas Anderen Fussball-Verein im Profi-Fussball stand, gibt es nicht mehr. Innerhalb weniger Wochen hat es der Vorstand geschafft, den Ruf des Vereins nicht nur komplett zu ruinieren, sondern den SC darueber hinaus auch noch zur Unterhaltungsabteilung der Bundesliga zu machen.

    Das Ziel gesicherter Mittelfeldplatz in der 2. Liga ab naechster Saison rueckt durch die konsequent verfolgte Vorstands-Politik mit beeindruckender Geschwindigkeit in immer greifbarere Naehe.

    Zitat Online-Kicker: “…Der Vorsitzende Achim Stocker sagt: “Wir bekommen bei unseren Rückmeldungen mehr Zuspruch als umgekehrt.”
    Ganz sicher? Warum dann solche Angst vor einer evtl. zustandekommenden ausserordentlichen MV, Herr Stocker?

  21. Sherlock

    Oh oh, jetzt brennt der Baum. Am Sonntag werden ein paar Herrschaften im Stadion hören, dass es nicht nur wenige verblendete Hansele sind, die sämtliche Entscheidungen der vergangenen Monate für nicht besonders klug halten !

  22. SC Schildburg

    Als die Schildbürger ein neues, pompöses Rathaus bauen, vergisst der Architekt die Einplanung von Fenstern und das Rathaus ist innen stock(er)finster. Daraufhin versuchen die Schildbürger, mit Eimern das Sonnenlicht einzufangen und ins Innere zu tragen, was allerdings fehlschlägt.

  23. timocasafrbg

    hallo anti vorstand freunde.
    ich war jahrelang sc mitglied. da ich diesen zustand nicht länger dulden bzw. ertrage, bin ich aus trotz mitglied beim freiburger fc geworden. hier habe ich das gefühl, dass sich was bewegt die junge mannschaft und das umfeld ist einfach klasse und mit maximilian heidenreich haben die auch noch einen alten sc spieler aus den gloreichen zeiten. ich finde es ist an der zeit, dass man mit diesem schritt dem sc vorstand klarmacht, das wir uns das nicht gefallen lassen müssen. ich hoffe, dass mir andere folgen werden, so dass endlich leute aufwachen. es lebe der FFC!!!

  24. holeholeffc

    timo,habe jetzt lange überlegen müssen, ob dies ein guter vorschlag ist, mitglied beim ffc zu werden. ich muss aber sagen, daß ich das nächste ffc spiel besuchen werde. wie ich auf der homepage ffc.de sehen konnt unterstützt unser jogi löw den ffc, so dass der verein ja nicht so schnellsein kann. die waren ja mal deutscher meister!? es gibt in deutschland über 10000 vereine und gerademal 27 deutsche meister und hier darunter ist der ffc!!! also ich bin sprachlos aber das liegt wahrscheinlich an meinem alter.
    ich werde wie gesagt mir das nächste heimspiel ansehen.

  25. holeholeffc

    ich meinte natürlich: nicht so schlecht sein…..

  26. timocasafrbg

    hallo holeholeffc!!!
    das ist wirklich klasse was die jungs vor 100 jahren geleistet haben. die jungs waren auch in den 90er jahren im achtelfinale des DFB Pokals, schieden dann allerdings gegen den VFB Stuttgart aus. der ffc war damals oberligist!!!

  27. Tobi

    Das Verhalten des Vorstandes wird immer unglaublicher. Ich bin entsetzt, schockiert und wütend. Ich gehe seit 12 Jahren zum SC Freiburg und hatte immer ein bisschen Bammel vor dem Tag, an dem Volker Finke den Verein mal verlassen wird. Dass der Vorstand (und nicht die Mitglieder oder die Fans!) nun aber schon vor Ende der Amtszeit von Volker Finke alles zusammenschlägt und niederreißt was seit 1991 aufgebaut wurde, ist an Verantwortungslosigkeit nicht mehr zu überbieten!
    Ich möchte deshalb an dieser Stelle an alle SC-Mitglieder, die dies lesen, appelieren, FÜR eine außerordentliche Mitgliederversammlung zu stimmen und diesen Vorstand abzuwählen. Denn das ist es doch, was diese Herren fürchten: Ihre Abwahl und den damit verbundenen Machtverlust (obwohl dies die Initiative “Wir-sind-Finke” gar nicht beabsichtigt). Alles andere kann ja laut Vorstand auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung ohnehin nicht beschlossen werden. Also gibt es für den Vorstand gar keinen Grund eine MV zu verhindern, außer der Angst vor der Abwahl.
    Oder aber der Angst, dass die Mitglieder die besseren Argumente haben.

  28. lulatsch

    SC Freiburg Ihr könnt mich mal!
    Ich habe jahrelang alle Heimspiele besucht wie es mir möglich war- und ab und zu auch Auswärts in Deutschland und International- der Gedanke mal Mitglied zu werden lag nah- nun als ich meinte dass die Vorstandschaft nicht richtig handelt wollte ich Mitglied werden um meine Meinung und Stimme demokratisch einzusetzen. Der Verein will mich nicht- ich Euch auch nicht mehr!

  29. Kickers - Siegen 0:3

    Bittet gebt den SC nicht auf, auch wenn der Vorstand durchdreht!
    FINKE REIN! VORSTAND RAUS!

    P.s.
    Stuttgarter Kickers – Siegen 0:3.

  30. confusion

    Da passt dann wohl nur noch der alte Spruch:
    “Lügen haben kurze Beine, kürzer sind dem Vorstand seine”.

    Hoffentlich hat die BZ wenigstens das Rückgrat, bei Dr. Breit nachzuhaken, ob es beim SC Freiburg inzwischen Methode hat, die Öffentlichkeit anzulügen (und damit auch die eigenen Alt-Mitglieder) oder ob er – dem Vorbild Achim Stocker folgend – sich auch mal “einfach unglücklich ausdrücken” wollte. Macht ja nichts.

  31. Arnold

    Auf der website der Initiative Wir-sind-Finke steht folgende Pressemitteilung zur Ablehnung von Neumitgliedern und zum Brief des Vorstands an die Mitglieder. Ich denke, es ist wichtig, diese auch einer breiteren Öffentlichkeit bekanntzumachen.

    Faninitiative „Wir sind Finke“

    Pressemitteilung

    zum Brief des SC-Vorstands an seine passiven Vereinsmitglieder sowie
    zur Ablehnung von Mitgliedsanträgen durch den Vorstand des SC Freiburg

    Ablehnung von Mitgliedsanträgen durch den Vorstand des SC Freiburg

    Die Initiative „Wir sind Finke“ ist schockiert über das
    Selbstverständnis des Geschäftsführenden Vorstands des SC Freiburg, die
    Herren Achim Stocker, Fritz Keller, Heinrich Breit und Martin Weimer, in
    Bezug auf deren Vorgehen gegenüber SC Fans, die einen Mitgliedsantrag
    beim SC Freiburg gestellt haben.

    In einem Brief an alle, die zum Teil bereits vor Wochen einen Antrag auf
    Mitgliedschaft gestellt haben, teilt der Vorstand mit, dass er einen
    solchen Antrag zur Zeit generell ablehnt. Als Begründung heißt es, dass
    man befürchte, dass die Neumitglieder sich für eine außerordentliche
    Mitgliederversammlung des Vereins stark machen könnten und so „das Wohl
    des Vereins tangiert“ werde.

    Gemäß Satzung bedeutet dies, dass abgelehnte Mitglieder frühestens in 6
    Monaten einen neuen Antrag auf Mitgliedschaft stellen dürfen. Damit sind
    potentielle Neumitglieder auch von der nächsten ordentlichen
    Mitgliederversammlung im Sommer 2007 ausgeschlossen.

    Das Vorgehen des Vorstands ist in vielerlei Hinsicht fragwürdig.

    Zum einen ist der Vorstand des SC Freiburg in seinen bisherigen
    Verlautbarungen davon ausgegangen, dass die Mehrheit der Fans in
    Freiburg noch immer hinter dem Vorstandsbeschluss vom 14. Dezember
    vergangenen Jahres stehe, Trainer Volker Finke zu entlassen.
    Wenn aber tatsächlich die mehrheitliche Meinung unter den Fans so wäre
    und es sich bei den Kritikern lediglich um „ein paar Finke-Fans“ (so
    Achim Stocker am 04.04.2007 im DSF) handelt – weshalb geht der Vorstand
    dann bei den Neuanträgen auf Mitgliedschaft beim SC Freiburg generell
    davon aus, dass alle diese Antragsteller zu den Kritikern des
    Vorstandsbeschlusses gehören?
    Wenn es aber umgekehrt so sein sollte, dass tatsächlich die meisten
    Antragsteller der Meinung sind, dass der Vorstand mit der Entlassung
    Finkes den falschen Weg eingeschlagen hat, dann dürfte das wohl auch die
    generelle Stimmungslage unter den Fans des SC Freiburg widerspiegeln.
    Dann sollte der Vorstand eher den Dialog auf einer Versammlung oder am
    Runden Tisch suchen, anstatt Anträge auf Mitgliedschaft abzulehnen.

    Zum anderen ist die pauschale Unterstellung den Antragstellern gegenüber,
    dass ihre gewünschte Mitgliedschaft „das Wohl des Vereins tangieren“
    würde, geradezu unglaublich. Eine solche Behauptung aufzustellen, ohne
    den jeweiligen Einzelfall zu überprüfen, ist ein ungeheuerlicher
    Vorgang. Ein gemeinnütziger Verein sollte sich über jedes zahlende
    Mitglied freuen, das den Verein durch seine Mitgliedschaft fördert,
    statt pauschale Verdächtigungen auszusprechen.

    Zum Dritten ist zu prüfen, ob diese pauschale Ablehnung von
    Mitgliedsanträgen tatsächlich den Statuten des Vereins entspricht. Das
    Recht des Vorstands, einen Antrag auf Mitgliedschaft abzulehnen, ist nur
    Fällen von Missbrauch vorbehalten.
    Unter Missbrauch ist dabei aber nicht zu verstehen, dass Mitglieder in
    Sachfragen eine andere Meinung haben, sondern schwere Delikte wie etwa
    nachgewiesene Gewaltbereitschaft (etwa Hooligans) der betreffenden
    Person. Zur Zeit prüfen Anwälte diese Sachlage genauer. Wir werden
    gegebenenfalls juristisch gegen den pauschalen Mitgliederstopp des SC
    Freiburg vorgehen.

    Des weiteren ist die Stimmungsmache des Vorstands gegen seine Kritiker
    auch in dem Schreiben an potentielle Neumitglieder unübersehbar: Dort
    wird die Initiative „WIR-SIND-FINKE“ als „externe“ Gruppierung
    bezeichnet, die auf die Geschicke des Vereins Einfluss nehmen will.
    Der Vorstand sollte zur Kenntnis nehmen, dass die überwiegende Zahl der
    Unterstützer der Initiative „WIR-SIND-FINKE“ aus Fans besteht, die seit
    mehreren Jahren Mitglied im Verein sind und denen das Wohl des SC
    Freiburg sehr am Herzen liegt. Wenn dem nicht so wäre, würden diese
    Mitglieder sich nicht in dieser Art und Weise für den Verein engagieren.

    Brief des SC-Vorstands an seine passiven Vereinsmitglieder

    Auch in dem Brief an die passiven Vereinsmitglieder wird die These
    aufgestellt, dass eine außerordentliche Mitgliederversammlung dem Verein
    schaden würde. Dies widerspricht jedem demokratischen Grundverständnis.
    Gerade wenn kontroverse inhaltliche Positionen für „Unruhe“ sorgen,
    sollte doch miteinander – in diesem Falle im Kreis der Mitglieder –
    diskutiert werden können.

    Dieses Selbstverständnis des Vorstands gibt Anlass zu größter Sorge. In
    dem Brief an die Mitglieder wird mit keinem Wort auf inhaltliche Fragen
    eingegangen: Warum muss der erfolgreiche Trainer Volker Finke gehen? Was
    soll mittel- und langfristig zu mehr Erfolg beim SC Freiburg führen?

    Vielmehr werden die Mitglieder mit der Behauptung eingeschüchtert, dass
    eine Versammlung ohnehin zu nichts führen könne, weil es juristisch
    nicht möglich sei, dem Geschäftsführenden Vorstand in seine alleinige
    Entscheidungsbefugnis hineinzureden.
    Dies ist sachlich falsch! Selbstverständlich kann eine außerordentliche
    Mitgliederversammlung den Beschluss fassen, dass Volker Finke weiterhin
    Trainer beim SC Freiburg bleiben soll. Der Vorstand mag nicht gezwungen
    sein, diesen Beschluss umzusetzen, es wäre aber wohl einmalig, wenn ein
    Vorstand eines Vereins ein eindeutiges Votum seiner Mitglieder in einer
    derart wichtigen Frage missachtet. Auch die Behauptung, die Statuten der
    DFL stünden einem derartigen Meinungsbildungs-/Entscheidungsprozeß
    entgegen, ist Unsinn!

    Vielmehr scheint es, als ob dem Vorstand einfach die Argumente, der Mut
    und die Sachkompetenz fehlen, um in dieser wichtigen Frage den
    Mitgliedern persönlich Rede und Antwort zu stehen!

    Die Faninitiative „WIR-SIND-FINKE“ macht sich nach diesen beiden Briefen
    des Vorstands des SC Freiburg um das künftige Wohl des Vereins die
    größten Sorgen:
    Wir befürchten nicht nur die negativen sportlichen und wirtschaftlichen
    Folgen einer Entlassung von Volker Finke, sondern auch einen zukünftigen
    Führungsstil, der den Verein weit ins Abseits stellt.

    Die Fan Initiative „WIR-SIND-FINKE“

  32. Talentspäher

    Dieser Verein ist tot!

  33. wirhoffennoch

    Unglaublich – was da geht, wenn ein Vorstand mal keine neuen Mitglieder mehr aufnimmt – zur Erinnerung e.V. steht für eingetragener Verein – gemeinnützig – nicht Vorstandsnützig – tut mir leid, ich als Nicht-Mitglied aber trotzdem jahrelanger Dauerkartenkäufer kann nur hoffen dass die WsF-Initiative den vielen passiven Mitgliedern die Augen öffnet – helft dem SC – der Vorstand hat komplett versagt – tschuldigung, es ist wie in der Politik – keiner hat den Mumm einen Fehler zuzugeben.

  34. Susan

    Die Pressemitteilung der Fan Initiative spricht mir aus dem Herzen. Danke. Es ist nur sinnvoll die rechtlichen Möglichkeiten abzuklären. Auf dass sich die Mannschaft und Volker Finke die bisher jeweils hohe Professionalität gezeigt haben, davon nicht tangieren lassen.

  35. rainman

    Es ist noch lange nicht aller Tage Abend. Wir kämpfen weiter an vielen Orten und auf viele Arten. Wir nehmen nicht hin, dass uns der Vorstand weiterhin nur aus dem Weg geht. Er muss sich dem Dialog stellen.

    An diesem Wochenende sammelt die Faninitiative WIR SIND FINKE Unterschriften für den Verbleib des Trainergespannes Volker Finke und Achim Sarstedt beim SC Freiburg.
    Über Mithilfe freuen wir uns sehr. Gesammelt wird am Samstag in der Innenstadt ab 11:00 Uhr.
    Am Sonntag sammeln wir dann ebenfalls ab 11:00 Uhr Unterschriften vor den Stadioneingängen.
    Treffpunkt für die Aktion am Samstag ist beim Bertholdsbrunnen. Am Sonntag haben wir unseren Stützpunkt vor der Geschäftsstelle.
    Wer helfen möchte soll bitte eine Unterlage zum Schreiben und einen Kugelschreiber mitbringen.
    Danach werden wir sicher von der Mannschaft durch viele Eier im Netz des Augsburger Tores belohnt.

  36. rainman

    Ich möchte hier kurz und mittlerweile wieder relativ emotionsfrei mal mitteilen was meine Motive waren einen Mitgliedsantrag zu stellen. Hat sich nämlich rausgestellt, dass nicht nur meine Frau, sondern auch ich eine Ablehnung erhalten habe. Ich muss dazu etwas ausholen.
    Seit nun dreizehn Jahren bin ich aktiver Fussballfan des SC Freiburg. Ich habe damals einen Fanclub gegründet und zahlreiche Auswärtsfahrten organisiert. Da uns schon von Anfang an an einem fairen Umgang, auch mit den Fans anderer Mannschaften lag haben wir unseren Fanclub ‘ Fair Play ‘ genannt.
    Zwischendurch war ich auch Mitglied des Fanbeirates. Wir waren zwar bei Weitem nicht so gut organisiert wie der Fanbeirat heute und trotzdem ist es uns zum Beispiel gelungen im ersten Abstiegsjahr eine ‘Abstiegsfete’ zu organisieren die ihresgleichen in ganz Deutschland sucht.
    In diesem Jahr habe ich mich auch entschieden Mitglied des Sportclub Freiburg zu werden. Mein Motiv war folgendes: Ich wollte Achim Stocker den Rücken stärken in seiner Entscheidung an Volker Finke festzuhalten. Das habe ich dann bei der Mitgliederversammlung auch getan. Ein Jahr später war es glaube ich ist es uns dann auch gelungen Hartmut Willhelm als Fanbeauftragten durchzusetzen.
    Was dann kam ist zwar etwas sehr privates, hat aber durchaus Einfluss auf meine Mitgliedschaft.
    Bei einem Spiel des SC Freiburg in Stuttgart stellte sich heraus, dass ich eine nicht unerhebliche Herzkrankheit habe. Sie verbot mir seitdem mich weiterhin so aktiv in der Fanarbeit einzubringen. Ausserdem stand ich mitten im nebenberuflichen Studium und meine Kinder waren 5 und 7 Jahre alt. Vielleicht versteht der eine oder andere, dass die Prioritäten sehr schnell etwas wechseln mussten. Regelmässige Stadionbesucher sind meine Familie und ich trotzdem geblieben. Es war halt eben so, dass ich auf der Gegengerade sass. Und glaubt mir, das tat mir am meisten weh. Meine Familie feiert auf Nord und ich sitze sozusagen im Seniorencorner. In dieser Zeit sind wir auch umgezogen und haben die Bankverbindung gewechselt. das war damals aus Solidarität zum Sponsor zur BFG.
    In all dem Trubel um die Gesundheit und unter anderem auch das Studium wird vielleicht manch einer verstehen, dass wir vergessen haben die neue Adresse und und Kontonummer an den Sportclub weiterzugeben. Ich weiss, dass das ein Fehler war, aber ich habe einfach nicht daran gedacht. So vieles Andere war wichtig zu dieser Zeit. Wahrscheinlich bin ich irgendwann einmal von der Liste gestrichen worden, was so auch völlig in Ordnung ist. Es hat mich auch nicht sehr gestresst. Noch immer war ich treuer Anhänger des SC. Noch immer haben wir regelmässig viel Geld beim Sportclub gelassen. Ich machte mir auch keine Sorgen. War doch der Vorstand, in erster Linie Herr Stocker ein Garant für Kontinuität.

    Ab diesem Dezember war alles anders. Die Trainerentlassung wurde angekündigt. Ein Versprechen an die Fans und die Anhänger der Finke Philosophie wurde gebrochen. Ich fing wieder an mir ernsthafte Sorgen um meinen Verein zu machen. Aus diesem Grunde wollte ich wieder Einfluss auf die Vereinspolitik nehmen. Wieder ging es mir darum für Kontinuität im Verein zu sorgen.
    Dann kommt gestern ein Serienbrief mit einer Ablehnung meines Antrages. Man kenne meine wahren Beweggründe für einen Beitritt nicht und müsse mich ablehnen. Ausserdem wurde ich gestern am späten Nachmittag auch noch vor verschlossener Türe abgefertigt.
    Es wird befürchtet ich könne zu einer externen Gruppe gehören, die den Verein von aussen schädigen möchte.
    Ich will dazu gar nicht gross diskutieren. Ich frage nur eines: Habe ich nach all den Jahren nicht wenigstens eine persönliche Antwort verdient. Vielleicht erinnert sich ja auch jemand noch an den persönlichen Brif den ich vor sechs Wochen an Achim Stocker geschickt habe. Auch dort stand mein Name drunter. Er war im höchsten Masse höflich und voller Lob für Achim Stocker.
    Ist es zu viel verlangt von einem Vorstand, dass er mal nachprüft was das für ein Andreas Probst ist der diesen Antrag stellt. Ein kurzes Nachfrage, zum Beispiel bei Hanno Franke in der marketingabteilung hätte genügt um Sicherheit zu bekommen.
    Ich bin zutiefst entäuscht von dieser Art abgefertigt zu werden. Mag jeder selbst entscheiden, ob ich nichts besseres verdient habe. Mag jeder selbst entscheiden, ob das richtig ist was der Vorstand tut. Ich möchte nur meiner absoluten Entäuschumg Ausdruck verleihen, dass ich nach all diesen Jahren mit einem billigen Serienbrief abgespeist werde.

  37. Entsetztes langjähriges SCF-Mitglied

    Ich bin sprachlos über das, was sich der SC-Vorstand leistet. Ich bin nicht nur viele Jahre Mitglied beim SCF, sondern auch in anderen (nicht-Sport-) Vereinen und daher mit den Gepflogenheiten des Vereinslebens und auch des Vereinsrechtes sehr erfahren. Was hier abläuft ist ein handfester Skandal. Der Vorstand führt den Verein für die Mitglieder und nicht für sich selbst !! Wenn eine grosse Menge der Mitglieder ein Thema sehr kontrovers diskutiert, dann ist es seine Pflicht sich der Mitglieder anzunehmen und zu versuchen entweder eine Mehrheit der Mitglieder hinter sich zu bekommen oder seine Handlungen anhand der klaren Mehrheit der Mitglieder auszurichten . Selbst in den heute sehr straff geführten politischen Parteien gibt es in solchen Fällen “Regionalkonferenzen”, “Aussprachen” oder “ausserordentliche Parteitage”. Hier kann sich die Basis dann einbringen. Die Stellungnahme des SC-Vorstandes würde auf die Politik übertragen ja bedeuten “wir diskutieren in der Partei nicht mehr kontrovers, streiten nicht mehr sachlich um die besten Konzepte, sondern akzeptieren immer die Vorschläge des Vorstandes, weil die Diskussionen sonst in der Presse stehen und dann der Partei schaden könnten…” Hallo ? Worum geht es eigentlich ?
    Schon die Überschrift auf der SC-Webseite “a.o. Mitgliederversammlung ist schädlich für den SC” – da bleibt mir die Sprache weg…wenn es schädlich für einen Verein ist, wenn hunderte von Mitgliedern in einer ganz entscheidenden Frage anderer Auffassung als der Vorstand sind und diese dann zusammen mit den anderen Mitgliedern und dem Vorstand in einer gemeinsamen demokratischen Versammlung darüber diskutieren wollen…wozu macht man dann einen Verein ? Wollen wir einen SC, der vier Leuten gehört und
    die bestimmen dann alles…? Dann sollten wir das Modell “FC Chelsea” wählen, da hat dann der Eigner das sagen. Aber so lange der SCF ein “e.V.” nach deutschem Recht ist, so lange ist ein Selbstverständnis wie es der Vorstand akuell von seiner Rolle als “auf Zeit gewählter Repräsentant der Mitglieder” hat nicht mehr als einfach skandalös und absolut nicht zu ertragen. Weiterhin ist der allergrösste Hammer die Aussperrung von vielen, vielen Beitrittswilligen…Ob es sich ein breit aufgestellter “gemeinnütziger Verein” leisten kann Hunderte von vollständig seriösen und integeren Menschen pauschal vom Beitritt auszuschliessen darf aus rechtlicher wie aus tatsächlicher Sicht massiv bezweifelt werden. Ich könnte noch viel mehr schreibenl, bin aber ehrlich gesagt momentan so entsetzt und sprachlos darüber was sich die 4 Herren eigentlich denken, das ich es bei dieser ersten Reaktion belasse. Ich habe heute schon mit vielen Leuten gesprochen, teils einfach „normale“ SC-Fans, teils Mitglieder des SCF, teils ganz normale Leute, die sich nicht näher mit Fussball auskennen. Aber alle haben ein Verständnis für Demokratie und haben verstanden, was ein Verein nach deutschem Vereinsrecht ist. 100% waren der gleichen Meinung: sowas haben sie noch nie gehört und es ist ganz und gar unerträglich ! Als ich gestern die beiden Briefe von „Wir-sind-Finke“ und dem Vorstand zur Entscheidung über Antrag ja/nein erhalten habe, habe ich noch überlegt ob ich einen Antrag stellen soll, aber diese Entscheidung ist ja nun zwingend, denn es bleibt wohl tatsächlich nichts weiter als alles daran zu setzen und darauf zu hoffen, daß eine a.o. Mitgliederversammlung zu Stande kommt und den Vorstand zur Vernunft bringt oder, was sich nun vermutlich nicht mehr vermeiden lässt, gegen fähige und kompetente, vor allem den Interessen der Mehrheit der Mitglieder verpflichtete, Leute austauscht !

  38. Peter Lörrach

    Zum Beitrag von: Entsetztes langjähriges SCF-Mitglied

    Du sprichst mir aus dem Herzen ! Ich bin zwar nicht Mitglied, nur mein Sohn, aber erschrocken bin ich trotzdem. Mein Sohn hat gestern den Antrag auf a.o. MV gleich weggefaxt, wir haben lange darüber diskutiert. Aber: genau so wie Du sehen wir es auch. Da fällt einem definitiv nichts mehr ein. Was schädlich für den SC ist, sind nämlich die Presseberichte die nun durch alle Gazetten Deutschlands geistern und in denen fast immer das Gleiche drinsteht:
    Nämlich, das man zwei Sachen defintiv nicht versteht:

    1. Wieso der Trainer der 16 Jahre galaktisches in Freiburg geleistet hat und aktuell im Jahr 2007 die erfolgreichste Mannschaft im deutschen Profifussball betreut, die von ihm aufgebaut wurde und zu 100% hinter ihm steht, nun samt seinem erfahrenen Co-Trainer entlassen werden soll.

    2. Wieso sich der Vorstand in den “Bunker”zurückzieht und Angst vor seinen Mitgliedern hat, nicht bereit ist mit diesen zu diskutieren sich vor diesen zu erklären, deren Fragen zu beantworten, deren Einwände zu diskutieren und sich mit diesen “zu versammeln” und das mit dem Stopp für Neumitglieder spricht für sich. Ich bin Anwalt und werde es nochmals prüfen. Bin mir aber sicher, daß sich dies nicht halten lässt. Zumal es keine Begründung gibt.
    Das in der Regel in Satzungen festgeschriebene Recht auf Zurückweisung
    durch Vorstandsbeschluß im Einzelfall ohne Begründung und ohne Möglichkeit der Anfechtung kann sich niemals grundsätzlich gegen jeden Mitmenschen beziehen. Ein solcher Verein würde eine “Gemeinnützigkeit” wohl verlieren. Wir werden es prüfen. Wortlos sind wir darüber schon jetzt.

    Peter

  39. timocasafrbg

    Mensch leute, habt ihr immer noch nicht verstanden, dass wir mitglieder verarscht werden. der verein weis ja garnicht wo hin es geht. es liegt nicht alleine am vorstand, der verein ist veraltert. junges blut muss ran. wie gesagt mitgliedschaft kündigen und eine neue kraft im fussball aufbauen helfen. auf zum FFC !!!

  40. Mario

    Ich bin mehr als entsetzt über die Stimmungsmache des Vorstands gegen die eigenen – wirklichen – Fans des Vereins: Da werden Leute, die sich aus Überzeugung für die Kontinuität dessen einsetzen, was unter maßgeblicher Federführung von Herrn Finke in 16 Jahren aufgebaut wurde, als vereinsschädigend hingestellt (O-Ton Vorstand: eine “externe” Gruppierung versucht Einfluss zu nehmen), potentiellen Neumitgliedern wird pauschal die “falsche” Gesinnung unterstellt. Ein Verein, der seine Mitglieder nur dann aufnimmt, wenn sie alles unhinterfragt “abnicken”, was die 4 Herren im Vorstand wollen, ist aus meiner Sicht zum Scheitern verurteilt. Muss demnächst jedes neue Mitglied erst auf eine bestimmte Gesinnung schwören, ehe es aufgenommen wird?

    Diese Vereinsführung stellt sich selbst jeden Tag mehr ins Abseits: Es wird Zeit, dass die Mitglieder in einer außerordentlichen Mitgliederversammlung dem Vorstand deutlich machen, dass sie kein hirnloses Stimmvieh sind, sondern sehr wohl sehen, dass der SC Freiburg nicht nur immateriellen, sondern, wenn es so weitegeht, auch schweren wirtschaftlichen Schiffbruach erleidet.
    Ich habe heute meinen Antrag auf außerordentliche Mitgliederversammlung an die Initiave Wir-sind-Finke geschickt, ich hoffe alle, die im Interesse des Vereins handeln wollen, tun mir dies nach.

  41. Rainer

    Die Entscheidung des Vorstandes erinnert fatal an DDR-Denken und -Politik. Als nichts mehr ging, wurden die Grenzen geschlossen und eine Mauer errichtet: Der Anfang vom Ende des Systems. Wie bekannt schloss sich dem Ende der Alte-Männer-Diktatur ein langer, tiefer Fall in die Freiheit an. Mir wird schwindlig!

  42. Susan

    Sehr gut Peter
    bitte informiere nach deiner
    Abklärung, wie die Rechtslage ist. Es ist einfach nicht nachvollziehbar was im Verein gerade passiert, und ich hoffe dass mehr mobilisiert werden kann. Werde Unterschriften sammeln und die dann am Sonntag mitbringen. Ich lasse mich nicht gerne so abspeisen und kategorisieren. Ich möchte den Verein unterstützen auf dem bisherigen Weg (bis Weihnachten) bleiben zu können.

  43. Philipp

    Ich glaube der Vorstand will überhaupt nicht den Aufstieg in die 1. Liga. Schön hat man das auch beim Spiel gegen den 1. FCK an der Reaktion von Keller gesehen. Der hat sich überhaupt nicht gefreut!
    Und jetzt wird wieder vom Vorstand vor dem entscheidend wichtigen Spiel gegen Augsburg Öl ins Feuer gegossen. Ich frage mich wie lang die Mannschaft diese Situation erträgt. Im Moment spielen sie ja wie aufgedreht.
    Weiß eigentlich jemand warum VF auf der Pressekonferenz vor dem Spiel “verhindert” war?

  44. Lbs

    In der Badischen Zeitung vom 22.03.07 war folgendes zu lesen:

    “(…) Entgegen derzeitigen Gerüchten sei es so, dass jeder, der möchte, Mitglied des SC Freiburg werden könne. Bislang war es laut Breit üblich, dass neue Mitglieder nur zu Beginn des neuen Vereinsjahrs, zum Juli, und nach erfolgreicher Abbuchung des Vereinsbeitrages (40 Euro) “aktiviert” werden – auch um den bürokratischen Aufwand für die Verwaltung gering zu halten. Sollten nun wegen der anvisierten außerodentlichen Mitgliederversammlung SC-Fans früher eintreten wollen, werde der Verein dies möglich machen. Der Vorstand hat, so Breit, zwar das Recht einen Antrag ohne Begründung abzulehnen, davon habe er aber seines Wissens noch nie Gebrauch gemacht und behalte sich dies auch nur für Missbrauchsfälle vor.”

    Ich habe meinen Antrag auf Mitgliedschaft im SC Freiburg erst ausgefüllt und abgeschickt, nachdem ich diese Meldung gelesen habe.

    Jetzt, zwei Wochen später, bekomme ich einen Brief des Vorstands, in dem mein Antrag auf Mitgliedschaft abgelehnt wurde.

    Nicht nur das: Ich habe nicht einmal die Möglichkeit, wie bisher üblich im Juli einzutreten, da ein einmal abgelehnter Antrag erst nach sechs Monaten neu gestellt werden kann. D.h. Ich kann erst Anfang Oktober wieder einen Antrag auf Mitgliedschaft stellen.

    Ich finde es eine unglaubliche Sauerei, wie Leute wie Herr Breit die Fans erst öffentlich ermutigen, und ihnen versichern sie könnten beitreten, und wenn das dann passiert werden die Anträge mit einem Serienbrief rundweg abgelehnt.

    Das ist eine bodenlose Frechheit von Herrn Breit und dem gesamten Vorstand.

    Ich verlange von der Person, die die Fans mit ihren Äußerungen schamlos belogen hat (nichts anderes hat er getan – er hat etwas angekündigt und dann das Gegenteil getan) eine Erklärung!

  45. Mikel

    Bitte nicht nur (zu Recht) aufregen, mithelfen. Vereinsmitglieder bitte schickt Eure Anträge (Kopie) auch an “Wir sind Finke”, damit wir ein wenig kontrollieren können wieviele es sind (ja, auch da kann vom Verein manipuliert werden) oder gebt Sie uns persönlich vor dem Spiel, wir werden vor allen Eingängen sein. Nichtmitglieder (oder solche die es nicht werden dürfen) helft mit beim Unterschriften sammeln (Samstag 11:00 Innenstadt).
    Ihr könnt Euren Unwillen natürlich auch schriftlich äußern (aber bitte ganz höflich bleiben) scf@scfreiburg.de.

    Ich für meinen Teil will den Vorstand immer noch nicht stürzen, habe nach der Ablehnung meines Antrags aber keinen Einfluß mehr darauf. Ich wünsche mir immer noch der Vorstand käme zur Vernunft und versucht einen für beide Seiten tragbaren Kompromiss zu finden. Dazu müßte man aber kommunizieren, und das wird bisher verweigert.

    SC Freiburg = Stocker/Keller/Breit/Weimer??? Das kann nicht sein!!

  46. wolferl

    Wenn der Beschluss zur Entlassung Volker Finkes tatsächlich mehrheitlich für gut befunden würde, dann hätten ja auch alle Vorstandsfreunde, die noch nicht Mitglied sind, einen Antrag auf Aufnahme stellen und die MV verhindern oder in der MV dann dem Vorstand den Rücken stärken können. Aber diese Massen sind vermutlich so wirklichkeitsnah wie all die Versprechungen, mit denen der Vorstand uns an der Nase herumführt.
    Finke for president!

  47. Mary

    Hallo an alle, die Volker Finke und die WsF-Initiative unterstützen wollen: Jede/r kann die Unterschriftenlisten für Nichtmitglieder auf der website

    http://www.wir-sind-finke.de

    herunterladen und ausdrucken, in seinem persönlichen Umfeld Unterschriften sammeln und an WsF schicken. Ich habe bei mir bei der Arbeit schon eine stattliche Anzahl an Unterschriften gesammelt.

    Damit der Vorstand nicht weiterhin behaupten kann, “wir” seien “ein paar Finke-Fans” (O-Ton Stocker im DSF am 4. April 2007).

  48. An Redaktion BZ

    Liebe BZ-Redaktion jetzt bitte ich mal um Aufklärung: Wurde Herr Breit am 22.03. richtig zitiert? Wenn ja, bitte ich sehr darum den Herrn mal richtig in die journalistische Mangel zu nehmen, denn dann sind ja nicht nur wir Fans sondern auch Sie ganz direkt belogen worden. Wenn nein, wäre eine ausdrückliche Entschuldigung der Redakteure fällig. Ich hoffe sehr, dass ich die Aufklärung bald in meinem Zeitungsfach finde.

  49. Lilian

    Zensur beim SC Freiburg!

    Die Pressemitteilung, die zur Information und als Antwort auf die Schreiben des Vorstands in das offizielle Forum des SC freiburg gestellt wurde, ist umgehend GELÖSCHT worden: Soviel zur Meinungs- und Gedankenfreiheit beim SC Freiburg 2007. So langsam aber sicher reicht es!

  50. Manfred Freiamt

    Da kann ich dem Beitrag von vorhin nur zustimmen…

    Die derzeitigen hilflosen Versuche des Vorstandes seinen Kopf noch zu retten sind tatsächlich vergleichbar mit den letzten Tagen der DDR.
    Meine Herren: Wir leben in einer Demokratie !! Und der SCF ist ein Verein !! Dieser besteht nun mal, ob Sie das Gut finden oder nicht, aus
    seinen Mitgliedern…die Satzung können Sie quälen und auslegen wie Sie
    wollen…ebenso die Statuten der DFL: Unter dem Strich werden Sie eines
    aber nicht ändern: Der Vorstand wird von den Mitgliedern gewählt !!
    Wenn nun schön seriöse Beiträge im Vereinsforum gelöscht werden,
    nur weil die dort vetretene Meinung nicht der des Vorstandes entspricht,
    dann kann man sich nur entsetzt abwenden. Dies werde ich aber nicht tun,
    dazu ist mir der SC zu wichtig. Die arme Person die mit dem Job der Löschung aller kritischen Beiträge betraut ist, tut mir sehr leid. Kann man da als demokratischer Mensch abends noch in den Spiegel schauen, wenn man so das Meinungsbild manipuliert ??? Zum Glück geht das im Stadion nicht…das Stadion wird am Sonntag voll sein und die Mehrheit der Menschen werden ganz sicher Ihre Meinung zu dieser ganze Sache klar und deutlich artikulieren… Ich werde mithelfen, daß alles wieder auf
    die Richtige Spur kommt und die Mannschaft an Sonntag kräftig unterstützen, denn auch wenn der Vorstand das vermutlich garnicht mehr will: Am Sonntag gegen Augsburg geht es um den Aufstieg !!
    Ich würde mich über den SCF in Liga 1 sehr freuen. Mit VF und der ganzen
    Mannschaft mal wieder die Bayern etwas ärgern…

  51. kodschoo

    Der so genannte Antiputschparagraph ist nicht vom SC-Vorstand erfunden worden, sondern von der DFL, die das meines Wissens nach den Vereinen seit ein paar Jahren so vorschreibt, weil es auf Schalke, Pauli o.ä. zu solchen Versuchen gekommen ist.
    Man stelle sich vor: Die SPD im Kreis Utzenhofen hat einen Kandidaten, der der regierenden CDU gefährlich werden kann. Daraufhin holt sich die CDU 3000 Menschen von irgendwoher, die bei der SPD eintreten (vielleicht ist auch eine Doppelmitgliedschaft möglich, dann können sie auch eigene Leute nehmen) und den Kandidaten zur Abwahl bringen. Deshalb gibt es auch bei Parteien diese Paragraphen.

    Passend dazu was von suedkurier.de:

    “Normalerweise würden 10 bis 15 Neuanträge im Jahr eingereicht, in den vergangenen Wochen seien es 80 bis 90 gewesen. «Die Idee einer Mitgliedschaft in einem Verein kann nicht sein, eine Entscheidung rückgängig machen zu wollen, die zu einem Zeitpunkt getroffen wurde, in der man noch gar nicht Mitglied war», sagte Bornemann. «Die meisten würden wahrscheinlich zeitnah wieder austreten.»

  52. Max

    Dieser Beitrag musste von der Redaktion gelöscht werden, weil er Beleidigungen enthielt. Die nachfolgende Diskussion über Sinn und Unsinn solcher Entgleisungen lassen wir – soweit alles sachlich bleibt – stehen. Vielen Dank an die Kommentarschreiber, die sofort moderierend eingegriffen haben.

    Wir möchten nochmals alle Kommentarschreiber bitten, Beleidigungen zu unterlassen. Solche Beiträge werden ohne Vorankündigung entfernt.

    Das Team von BZ-Online

  53. Marco

    @Max: Solche Komemntare wie deine sind ja wohl unterste Schublade. Hoffentlich wird das bald gelöscht.

  54. Ulrike H.

    DIESE ENTSCHEIDUNG IST EIN UNDEMOKRATISCHER SKANDAL!

    Zudem wird auf der einen Seite von Stocker erklärt, dass es auf der einen Seite nur wenige Anträge der “WIR SIND FINKE-GRUPPE” gibt, auf der anderen Seite haben die SC-Oberen dermaßen die Hosen gestrichen voll, dass sie “WIR-SIND-FINKE” fürchten…..

    VORSTAND RAUS!
    VORSTAND RAUS!
    VORSTAND RAUS!

    Was der Vorstand erst den AUFSTIEG MIT FINKE 2007 fürchtet!!!!!!!!!!!!!!

  55. SC-Dreamteam IV

    @ Max (Beschimpfung von Achim Stocker)

    Hier wird versucht, eine gute Sache zu untergraben. Die besseren Arguments sollen zählen, nicht Beschimpfungen. Gute, treue SC-Fans, die den etwas anderen, kreativen, besonderen SC erhalten wollen, die um die Verdienste von Herrn Stocker in der Vergangenheit wissen und ihn für sein unmögliches, das Vereinsimage schädigende Verhalten im letzten halben Jahr kritisieren, können sich nur von solchen Äußerungen distanzieren. Hier wird das Raus-Gebrülle, das Geschäft der Gegenseite betrieben. Ich hoffe, es handelt sich nicht um einen agent provocateur. Der gute SC der letzten Jahre hat nicht auf solche vermeintlichen Fans gehört – er hat sie in die Schranken gewiesen. Für eine friedliche, zugespitzte Diskussion. Für die besseren Argumente. Und die liegen, wie viele Blog-Einträge zeigen, auf der Seite derer, die mit Finke in ein paar Jahren einen Übergang in guter Manier haben wollen. Und der tollen Mannschaft eine Chance geben wollen. Kreativ im Protest – gegen dumpfe Beschimpfungen. Protestieren wie das Team spielt – ideenreich, erfolgreich.

  56. WsF

    @ Max

    Die Initiative WsF distanziert sich ausdrücklich von solchen Beiträgen auf unterstem Niveau. Solche Beiträge schaden unserem Anliegen und sind keinesfalls in unserem Sinne.

    Ich hoffe, das ist deutlich genug.

    Leider sind wir von WsF nicht in der Lage, uns gegen solche Äußerungen anders als in der vorliegenden Art zur Wehr zu setzen.

  57. Max

    Ich rufe hier eindeutig zu gewaltfreiem Protest auf, lasse mir aber meine Meinung bezgl. Stocker nicht nehmen. Stocker schadet dem Club auf eine nicht zu übertreffende Art und Weise. Wir Fans die wie ich seit über 16 Jahren fast jedes Spiel besuchen (im Gegensatz zu Herrn S.) werden von diesen alten und arroganten Herren verarscht und an der Nase herumgeführt. Herr Stocker sofort raus!!!!!

  58. Sutter

    Ich kann Max nur zustimmen. Wir dürfen uns dies nicht länger bieten lassen und müssen unsere Gangart verschärfen….

  59. Rolf Meier

    herr stocker so geht es nicht, ich kann die wut von max verstehen. jetzt droht die situation endgültig aus dem ruder zu laufen. die presse (spiegel, bild, stern, u.a.) sind an der sache dran und werden noch mehr skandale ans licht bringen.

  60. Philipp

    @Max
    Solche Wutausbrüche helfen nicht weiter. Stocker hat den SC über Jahrzehnte großartig gedient und verdient Respekt. I
    Ich bin allerdings auch der Meinung, dass es Stockers größte Tat war Volker Fnke als Trainer zu verpflichten. Dazu bedurfte es eine Menge Sachverstand und Instinkt.
    Volker Finke war aber natürlich auch ein Glücksgriff. Solche Glücksgriffe macht man im Leben nur einmal!
    Ich weiss nicht warum Finke im Dezember entlassen worden ist. Defenitiv waren es keine sportlichen Gründe. Ein guter Mittelfeldplatz -weiß man ja neute- reicht den Herren vom Vorstand.Wenigstens hier zeigen sie Kontakt mit der Realität. Der SC stand zwar nur ein paar Punkte vor einem Abstiegsplatz, aber auch nicht viel weniger von einem Mittelfeldplatz! Freiburg war schon in der Hinrunde eine der spielstärksten Teams. Leider nur bis zum gegnerischen 16er. Dazu kam auch noch eine Menge Pech, wie ja auch Stocker kürzlich zurechte sagte. Das reicht nicht um eine 16 jährige Zusammenarbeit zu kündigen.
    Es kann nicht akzeptiert werden, dass Finke und seine junge Mannschaft von einem Vorstand zerstört werden. Es wäre mal höchste Zeit für die BZ die Vorgänge der letzten Monate im Verein zu durchleuchten.
    Es kann auch nicht akzeptiert werden, dass mit Dutt so getan wird als hätte es die letzten 16 Jahre nicht gegeben. Wenn Stocker meint, dass er es als gutes Zeichen sieht das Dutt -wie auch Finke- bei Antritt 42 Jahre alt ist, ist das einfach nur noch zynisch.

  61. -ind

    zu Max

    einfach fürchterlich, derartige Beiträge, verschwinde aus diesem Blog – und halte die Klappe . Du merkst wohl gar nicht, wie Du mit derartigen diffarmierden Äußerungen zu Stocker der ganzen Sache unglaublich schadest. Kritische Beiiträge ok. Aber so etwas will wohl niemand hier lesen – egal welchem “Lager” er angehört. Auf derartige Unterstützer kann die “Wir-sind-Finke”-Initiative allemal verzichten.

  62. Max

    zu -ind

    Halten Sie sich etwas zurück. Sie bestimmen sicherlich nicht wie, wo und wann ich meine freie Meinung äussere. Sind Sie vom Vorstand beauftragt hier Stimmung gegen die Gegner zu machen? Oder was glauben Sie wer Sie sind Sie Bratwurst. Und jetzt ist Ruhe- kapiert?

    Anmerkung der Redaktion:
    Das Recht auf freie Meinungsäußerung findet seine Grenzen u.a. im § 185 des Strafgesetzbuches. Häufig ist der Tatbestand der Beleidigung nur schwer eingrenzbar (siehe “Mörder”-Debatte in Bezug auf Soldaten vor einigen Jahren). Wikipedia gibt dazu eine recht gute Erklärung: [...] Strafbar ist demnach die Kundgabe von Missachtung oder Nichtachtung gegenüber dem Beleidigten oder Dritten. [...] Die Kundgabe muss ehrverletzend sein, was bei bloßen Unhöflichkeiten oder Taktlosigkeiten noch nicht der Fall ist. Der ethische oder soziale Wert des Beleidigten muss geringer dargestellt werden, als er tatsächlich ist.

  63. Max

    und noch was…..

    die wir-sind-finke Initative interessiert mich einen Dreck. Ich brauche keine Vorbeter um meine Meinung zu äussern. und jetzt einfach den Mund halten. Hast Du es kapiert? (wie kommen Sie üebrhaupt auf die freche Idee mich zu duzen, hä?). Bratwurst?

  64. Uwe Spies

    Eigentlich haben die letzten 60 Beiträge alles gesagt !
    Genug ist genug ! Ich habe meinen Antrag heute an WsF gefaxt
    und hoffe, daß dies die anderen Mitglieder auch tun werden. Alleine aus unserer Familie und meinen 5 Freunden, die immer mit mir zu den Spielen gehen und auch Mitglieder sind, sind es 9 Anträge…das muss doch klappen. Und dann bin ich gespannt wie die Herren sich vor der a.o. Mitgliederversammlung erklären. Angst brauchen die Herren Vorstände ja eigentlich keine zu haben, denn wie man hört und auch hier lesen kann sind die allermeisten Alt- und evtl. Neumitglieder keine fanatischen und bedingungslosen Finke-Fans, sondern Freunde guten und erfolgreichen Fussballs und vor allem Freunde des SC und die Frage die zählt ist: was ist das Beste für den SC…wenn der Vorstand so gute Argumente hat wie er tut und angeblich ausser ein paar wenigen aller der Meinung des Vorstandes sind, dann wird die a.o. MV ja für den Vorstand eine Riesensache…man wird begeistert bestätigt und kann so weitermachen wie bisher…

    Nur leider weiß der Vorstand inzwischen auch, dazu sind die Leute zu intelligent, das nämlich genau das Gegenteil der Fall ist und den derzeitigen Kurs lediglich noch eine verschwindend geringe Mindertheit aktiv mitträgt !! Und meine Frau sagt: ihr könnt Euch doch nicht von denen
    alles kaputt machen lassen…diesem Spruch meiner Frau schliesse ich mich (was ich sonst nicht immer tue :-) ) vollständig an.
    Daumen drücken für Sonntag gegen Augsburg, wird schwer, aber ich hoffe
    wir packen es mit den 3 Osterpunkten ! heja SCF !

  65. Mikel

    Re: Max

    Herr Max, Ihre Wut kann ich nachvollziehen, nicht Ihre Wortwahl. Sie sollten bei Ihren Äußerungen darauf achten, dass plumpes beleidigen der guten Sache eher schadet als nutzt. WsF ist schon allerlei Diffamierungen ausgesetzt und posts wie der Ihre spielen unserem Gegenüber mehr in die Hände als dass sie uns weitere Sympathien bringen. Deshalb vor dem Schreiben erst mal in Ruhe einen Tee, ein Bierchen oder ein Viertele (nicht aus Oberbergen) trinken, was eben der Ruhe am ehesten zuträglich ist.

    Können wir uns darauf einigen?

  66. zaczyk

    Treibende Kraft an diesem ganzen – unsäglich provinziellen – Theater ist
    dieser Herr Keller. Er sollte sich besser um seine Lokale und den Weinver-
    kauf kümmern als um Fussball. Er gehört zu der Kategorie Mensch über
    die man hinsichtlich des Fussballverstandes sagt “der macht Fehler beim Zuschauen”. Warum sich jedoch der übrige Vorstand von ihm so sehr
    beeinflussen lässt ist mir ein Rätsel.

    Im Interesse der Mannschaft, des jetzigen Trainers und selbstverständlich
    des ganzen Vereins hoffe ich auf eine baldige gute Lösung.

    (Der Fisch beginnt am Kopf zu stinken!!)

  67. -ind

    an Max,

    große Entschuldigung, dass ich Sie gedutzt habe. Ist mir einfach so rausgerutscht und eigentlich auch nicht meine Art. Entschuldigung…. entschuldigung… entschuldigung. Kannst Du, pardon können Sie mir noch einmal verzeihen?

  68. clemens

    liebe BZ,

    ich möchte im folgenden einige stellen ihres Artikels “spannende wochen für den sc freiburg” vom 19.Januar 2007 zitieren. dieser artikel stammt aus der bz beilage “anspiel” vom 26.01.07.
    aus diesem wird ganz klar, daß nicht nur den fans sondern auch ihnen gegenüber Falschaussagen geäußert wurden.
    Daher bin ich der meinung das auch die BZ sich einmal kritischer mit der situation beschäftigen sollte. dies sollte natürlich nicht partei ergreifend aber dennoch eine kritische aufarbeitung der jüngsten ereignisse sein. Grund ist doch daß leute, welche sich nicht im BZ blog oder auf dem sc forum bewegen nur geringfügig über die jüngsten ereignisse informiert sind. es ist aber meiner ansicht nach ihre aufgabe dem leser eine sachliche neutrale darstellung auf zu zeigen.

    nun aber zu den zitaten:

    “daran, das sein team in die erfolgsspur finden kann, glaubt finke weiterhin.”die mannschaft hat das talent und die substanz , sich selbst aus dieser lage zu befreien”, urteilt der freiburger fussball-lehrer. auch aus diesem grund hat finke darauf verzichtet , in der winterpause personell nachzulegen.”

    “gefordert wird indes nicht nur die mannschaft sein, sondern auch der Vorstand des vereins. ihm muss es gelingen, dem jetzigen team so viel ruhe wie möglich zu geben,….”

    “gleichzeitig steht das führungsquartett mit präsident achim stocker und fritz keller , heinrich breit und martin weimer vor der aufgabe, die sportliche führung für die zeit nach finke neu zu gestallten.”

    “von einer schnellen entscheidung geht aber auch manager andreas borneman nicht aus. wenngleich er sagt:”Mit der bekanntgabe der trennung von volker finke sind natürlich schon verschiedene dinge angelaufen.” Bornemann selbst ist mit der vorabsondierung beauftragt, steht aber in regelmäßigem und regen austausch mit den vorstandsmitgliedern.
    “wir treffen uns immer wieder , tauschen ideen aus und besprechen den neuesten stand. und irgendwann werden wir dann auch entscheiden, wann wir in intensive gespräche mit möglichen kandidaten einsteigen werden.”
    dieser komplette prozess , so bornemann, werde jedoch hinter verschlossenen türen ablaufen.
    “erst wenn wir gemeinsam eine entscheidung getroffen haben, werden wir sie auch bekannt geben.” ”

    “allerdings sind wir mit den spielern , die da sind , in einer vertraglich vernünftigen situation.” ”

  69. Bruno S.

    Ich hätte nie geglaubt, dass so eine Entscheidung von meinem SC gefällt wird. Ganz Fußball-Deutschland sieht diese Entscheidung mit großem Unverständnis (vgl. Spiegel, stern…..)

    Wie konnte es soweit kommen?

    Ich hoffe, dass die bisherigen Mitglieder mit Nachdruck GEGEN diesen Entschluss reagieren. Hier geht es schon lange nicht mehr um Pro oder contra Finke!
    Hie geht es um viel mehr!

  70. wolferl

    Der Weg ist kurz vom Wort- zum Schiffbruch.

  71. h.ehret

    @clemens

    richtig , nichts wurde davon eingehalten. selbst bornemann wurde ja übergangen.
    aha, der vorstand sollte dem team so viel ruhe wie nur möglich geben. man denke da nur an die presseerklärung vor dem kaiserslautern spiel usw.

  72. Auge

    Es reicht endgültig ! Meine Herren, nehmen Sie Ihren Hut
    und lassen Sie andere ran ! Finke & Sarstedt bleiben und der
    Vorstand wird ausgetauscht !! Es gibt andere die was können.
    Stocker von mir aus Ehrenpräsident für die Verdienste der ganzen
    Jahre. Der Rest sollte gehen und neue Leute ran ! Ich bin kein Mitglied, habe aber schon seit 15 Jahren eine Dauerkarte Sitzplatz, ich setze auf die Vernunft der Mitglieder – macht was !! Gruß Auge

  73. Bruno B. FR

    Was in der Diskussion bisher zu kurz kam:

    Eine der grössten Ungeheuerlichkeiten des Vorstandes in den letzten
    Wochen fand ich, das Achim Sarstedt, der sich hier 16 Jahre wirklich
    mit einem Riesenerfolg den A… aufgerissen hat, von seiner Kündigung aus der Zeitung erfahren hat… In der Tat scheint es so zu sein: So wie der Vorstand Angst vor der Konfrontation mit seinen eigenen Mitgliedern hat, so hat man wohl auch Angst diesen verdienten Leuten wie Achim in die Augen zu schauen, weil man nämlich weiß, das man Ihnen nichts vorwerfen kann. Ist das Stil unseres “SCF” mit dem wir uns identifizieren ? Meiner Meinung nach nein !! Bruno B.

  74. Schönthaler

    Wann hat denn diese blinde Kraxelei auf höchster Ebene endlich ein Ende?
    Einen hohen Berg hat sich der Vorstand hier in seiner Angst zum Klettern ausgesucht, die Wolkendecke ist bald durchstossen, bloß nicht nach unten schauen, durchhalten, egal, alles wird gut.
    Der Mannschaft den größten Respekt, dass sie sich wenigstens, noch, auf das Wesentliche, nämlich ihr Spiel und den sportlichen Erfolg konzentrieren kann.

  75. Mikel

    Re: Auge

    “Macht was” – Ja, machen wir, reicht aber vielleicht nicht, mach mit.

    Geplante Aktionen unter http://www.wir-sind-finke.de
    Unterschriften z.B. kann jeder sammeln!

    Höflich formulierte mails an scf@scfreiburg.de oder an die Herren Stocker/Breit/Keller/Weimer persönlich

    Laßt es uns sportlich sehen und dem Vorstand Paroli bieten
    Mike

  76. Jürgen

    Es ist schon merkwürdig, daß nur negative Kommentare veröffentlicht werden. Ich kann nicht glauben, daß jetzt plötzlich ALLE Fans hinter Finke stehen. Wo sind die tausende von Fans, welche schon seit einigen Jahren “Finke raus” schreien geblieben? Und diese melden sich jetzt nicht mehr zu Wort? Komisch?
    Zudem: bei jedem Bundesligaverein wechseln die Trainer. Warum nicht nach 16 Jahren auch mal in Freiburg. Zumal in den letzten Jahren kein bundesligataugliches Spiel mehr gezeigt wurde. Erst nach nachdem der Vorstand reagiert hat, wissen die Spieler (und evtl. auch der Trainerstab ?) plötzlich wieder, wie Fußball gespielt wird.
    Und noch was: Nicht die Vorstandschaft ist mehrfach abgestiegen und hat eine miserable Vorrunde gespielt, sondern die Spieler. Und für die ist der sportliche Leiter zuständig.

    Jürgen

  77. rainman

    Wenn ich Deine Argumente aufnehme, dass die Vorstandschaft nicht mehrmals abgestiegen ist, womit Du recht hast, dann ist sie aber selbstverständlich auch nicht mehrmals aufgestiegen. Es war sogar so, dass Achim Stocker in den ersten jahren zu Finke gesagt hat: ” Sie können alles machen aber steigen Sie nicht auf.” Volker Finke hat sich nicht daran gehalten und auch herr Stocker ist ihm heute ganz sicher nicht böse dafür.
    Wenn wir das Zugrunde legen, dann hat Volker Finke nach unten noch enorm viel Spielraum um wieder soweit zu kommen, dass wir in einem Uraltstadion ohne Flutlicht vor 3000 Zuschauern unattraktiven Fussball spielen.
    Selbst in den übelsten Spielen dieses Herbstes hat Finke nie vor solch einer traurigen Kulisse gespielt, wie seine Vorgänger, wenn sie für ihre Verhältnisse eine Rekordkulisse hatten.
    Die grossen verdienste eines Achim Stocker liegen in seinen Anfangsjahren. Desweiteren ist ein sehr grosser Verdienst, dass er im richtigen Augenblick erkannt hat, wann es richtig ist jemanden walten zu lassen.
    Dafür bin und bleibe ich ihm dankbar. Dafür wie ich bei meinem Mitgliedsantrag behandelt wurde kann Herr Stocker von mir keinerlei Sympathie erwarten. Ich bin sehr, sehr entäuscht.

  78. SC-Dreamteam IV

    @ Jürgen

    Vielleicht fehlen einfach auch die Argumente auf der Gegenseite:

    Es ist in den Blogs schon oft geschrieben worden:

    - die junge Mannschaft hat in der Hinrunde häufig nicht schlechter gespielt als jetzt – es fehlte allein das Glück (und nicht gegebene Tore etc.). In Kaiserlautern hat man schon richtig gut gespielt. In vielen anderen Partien auch. Wer nur auf die Ergebnisse schaut, erhält einen falschen Eindruck. Die Mär vom Ruck, der scheinbar durch die Mannschaft nach der Kündigung ging, ist verkürzend, ja falsch. Junge Spieler brauchen Erfolgserlebnisse – jetzt sind sie da. Von einer “miserablen Vorrunde” kann nicht die Rede sein, auch wenn 6-8 Punkte gefehlt haben. Es war viel, viel Pech dabei. Inzwischen sind diese Punkte nun durch gutes Spiel und Glück wieder auf dem Konto. Auch in der Rückrunde (gegen 60, Aue etc.) gab es knappe Spiele, die hätten anders ausgehen können. Nicht auszudenken, welchen Durchmarsch diese talentierte Mannschaft hingelegt hätte, hätte man das Glück und den Erfolg schon in der Vorrunde gehabt. Das Team hat Erstligapotenzial.

    - Finke hat immer wieder um Geduld mit der jungen Mannschaft gebeten. Er hatte recht. Sein vierter Zyklus, der mögliche vierte Aufstieg, das vierte Formen einer tollen, spielstarken Mannschaft ging dieses Mal länger. Viele haben mit ihm gelitten. Warum hat man den jungen Spielern und ihm die Zeit nicht gegeben? Er hätte es und er hat es verdient.

    - Jetzt ist plötzlich für den neuen Trainer die Vorgabe Tabellenmitte zweite Liga – dies hat Finke immer geschafft bzw. weit übertroffen. Auch die Vorrunde war ein gefühlter Platz in der Tabellenmitte (die Punkte kamen ja dann auch schnell). Nicht die Raus-Brüller hatten recht, sondern Finke und die Mehrheit der eher stillen Fans, die Geduld mit dem Neuaufbau hatten. Leider hat Achim Stocker hier sein Wort nicht gehalten: er war es, der Finke die letzten Jahre in schlechten Phasen den Rücken frei gehalten hat (”nur Finke entlässt Finke”). Und alle Fans, die an die Mannschaft glaubten, mussten annehmen, dass auch dieses Mal die lauten, verwöhnten und mit übersteigerten Erwartungen pöbelnden Fans in die Schranken gewiesen würden. Leider ist dies nicht geschehen. Der Rest ist bekannt – die Demontage des Vorstands.

    - Achim Stocker weiß, dass er schwach geworden ist. Er kann noch einmal stark werden und sein Lebenswerk SC zu einem vernünftigen Übergang (Nachfolgeregelung für Finke in den nächsten Jahren) führen. Er muss nur jetzt handeln. Er hatte die Statur. Man wünscht dem SC, dass er diese Statur noch einmal erlangt. Er sollte die Fehlentscheidung vom Dezember revidieren. Der SC und seine guten Fans werden es ihm danken. Auf die anderen Fans sollte er nicht hören – man hört sie beim Misserfolg in der nächsten Saison eh schon “Stocker raus!” skandieren.

    Dies war übrigens kein negativer Kommentar. Wie auch die vielen anderen Beiträge, die einen kreativen, besonderen, etwas anderen SC wiederherstellen wollen. Im Protest gegen den Vorstand lebt der wahre Charakter des SC Freiburg und seiner Fans wieder auf. Das Schlimmste der letzten Jahre war der Niedergang der Fankultur in Freiburg (die eher stille Mehrheit hat sich von wenigen Brüllern das Heft aus der Hand nehmen lassen). Auch ein Grund, warum viele Leute nicht mehr ins Stadion gegangen sind. Den eigenen erfolgreichen Trainer zu Beginn eines Spiels auspfeiffen – dies haben die guten SC Fans nicht verdient. Unter der Gürtellinie viele Gesänge – und dann Anfeuerung durch Leute, die mit dem Rücken zum Spiel stehen. Ziemlich seltsam. Die eigene Mannschaft unterstützen, den Gegner respektieren: dies war lange Zeit das Motto in Freiburg. Es wird Zeit, dass dies wieder so wird. Viel fehlt nicht mehr.

    Herr Stocker, finden Sie den Mut der vergangenen Jahre wieder: Machen Sie die Fehlentscheidung vom Dezember rückgängig!

  79. Luca

    Dass die “Gegenseite” sich hier nicht oder nur so selten zu Wort meldet, liegt sicher daran, dass sie

    1. von der Anzahl der Leute her nicht so stark war, wie Herr Stocker es öffentlich gern hinstellt (Mitte-Nord plus ein paar Haupttribünensitzer),

    2. dass sie keine Argumente haben (16 Jahre sind genug, es sei Zeit für einen Wechsel.

    Das DSF wollte übrigens ein Interview mit jemandem von der ProVorstands-Fraktion machen: Allein, es hat sich nicht ein einziger dazu bereit erklärt.

  80. Herrn Breit mal persönlich ansprechen...

    Eigentlich ist Herr Dr. Breit ja ein vernünftiger Mensch. Vielleicht sollte man ihn einfach mal persönlich auf die Widersprüche ansprechen, die er in den letzten Wochen so produziert hat?!
    Für gewöhnlich sitzt Herr Dr. Breit auf der Tribüne des Weststadions, wenn die SC-Frauen ein Bundesliga-Spiel haben. Vielleicht wäre also heute um 14h eine gute Gelegenheit, zunächst einmal das Schützenfest der Frauen anzuschauen und dann noch etwas mit Herrn Dr. Breit zu plaudern?

  81. Pro Vorstand

    Deine Frage Jürgen, lässt sich recht einfach beantworten.

    Dieses schmierfinkenhafte Geschreibsel, liegt weit unter dem Niveau der anständigen Mitglieder. Vergleicht man dann noch die Namen der Schreiber, mit denen aus dem SC-Forum, sowie die der WsF Fraktion,
    dann fällt selbst dem Dümmsten auf, wer dahinter steckt.

  82. schadeAchim

    “Dieses schmierfinkenhafte Geschreibsel, liegt weit unter dem Niveau der anständigen Mitglieder.”

    Es ist immer wieder das selbe Muster: Die Leute, die fuer den Erhalt des SCs der letzten 16 Jahre (und einen geordneten Uebergang zu einem neuen Trainer) sind, werden mit dem Argument attackiert, dass sie keine “echten Fans” seien oder – wie in diesem Fall – keine “anstaendigen Mitglieder”. Scheint das einzige Mittel zu sein, wenn man keine Argumente hat.

  83. rainman

    Lieber ” Pro Vorstand”

    Lassen Sie mich bitte nicht alleine durch die Osternacht gehen mit der Frage die mich jetzt so beschäftigt: Was ist ein “anständiges Mitglied” und vor allem auch. Wie kann ich zu einem solchen werden und noch dazu: Was hab ich in meinem bisherigen Leben falsch gemacht, dass ich so ein Schmierfink geworden bin und zudem: Wer sind eigentlich Sie. Im Gegensatz zu mir stehen Sie nämlich keinesfalls mit Ihrem Namen zu dem was Sie schreiben.

  84. Nico

    Es ist schon vieles gesagt worden. Die Bestätigung, dass es sich bei der “Finke-Posse” niemals um die sportlichen Belange des Vereins, sondern ausschließlich um die Positionierung einiger Herren im und um den Vorstand des SC Freiburg geht, hat der Vorstand selbst gegeben. Am 30.09.2005 hat der Vorstand in einer schriftlichen Pressemitteilung, unter anderem auch über die eigene SC Homepage (Archiv), nachfolgenden Text veröffentlicht. Etwas über ein Jahr später, im Dezember 2006, soll der, nicht nur aus sportlicher Sicht erfolgreichste Trainer den der Sportclub je hatte, entlassen werden?!

    ——————————————————————————
    Magazin
    Der Blick aufs Ganze 30.09.2005

    Erklärung des SC-Vorstandes zu Volker Finkes Rekord im Traineramt

    Volker Finke ist beim SC Freiburg so lange Trainer, wie es vorher noch kein anderer bei einem deutschen Profiverein gewesen ist. Die Zeit seiner Tätigkeit für den SC steht dabei für eine Erfolgsgeschichte ohnegleichen, bei der es um mehr geht als kurzfristige sportliche Erfolge.

    Seit dem 1. Juli 1991 ist Volker Finke Trainer beim SC Freiburg. Was, wie Statistiker errechnet haben, bedeutet: Volker Finke ist nun so lange ohne Unterbrechung Trainer bei einem deutschen Profiklub, wie bisher noch keiner vor ihm. Wir fügen hinzu: Die Zeit, in der Volker Finke beim SC Freiburg das Traineramt bekleidet, steht für eine Erfolgsgeschichte ohnegleichen.

    In jedem einzelnen Finke-Jahr stand der SC Freiburg am Ende sportlich besser als in jedem der gesamten 87 Jahre seines Bestehens davor. Anders ausgedrückt: Die schlechteste Platzierung, die der SC unter Volker Finke belegte, war Platz drei in der Zweiten Liga – so gut hatte er Zeit seines Bestehens davor nicht ein einziges Mal abgeschnitten. Dazu hat der SC Freiburg in zehn von den letzten zwölf Jahren Erste Bundesliga gespielt, zweimal ist er nach Abstiegen sofort wieder aufgestiegen, zweimal spielte er im UEFA-Pokal.

    Diese sportlichen Erfolge haben ermöglicht, was daneben entstanden ist: Ob die diversen Ausbaumaßnahmen im badenova-Stadion, mit denen die Kapazität nahezu verdoppelt wurde und der Komfort vervielfacht, Funktions-, Vip- und Büroräume entstanden sind und erstklassige Trainingsmöglichkeiten; ob der richtungweisende Bau der Freiburger Fußballschule des SC im Möslestadion; ob die Gründung des Fördervereins Freiburger Fußballschule und die (gemeinsam mit der Stadt Freiburg vollzogene) Gründung der Achim-Stocker-Stiftung Freiburger Fußballschule – viele dieser Entwicklungsschritte des Vereins, die über den Tag und den aktuellen sportlichen Erfolg respektive Misserfolg hinaus Bestand haben, hat Volker Finke mit initiiert und alle hat er mit innerer Überzeugung und seinem persönlichen Engagement mitgetragen.

    Wie auch die Idee, die hinter diesen einzelnen Schritten steht: mit dem SC eigene Wege zu finden und zu gehen, weil auf den angestammten Wegen der Vorsprung der Klubs aus den Fußballmetropolen und von den Traditionsstandorten nicht zu kompensieren ist. Kernstück dieses Konzepts der eigenen Wege ist die Überlegung, den SC Freiburg als stark in der Region verankerten Top-Ausbildungsverein zu etablieren. Als Ausbildungsverein, der besonders für junge und für den SC finanzierbare bzw. aus dem eigenen Nachwuchs kommende Spieler als Karrieresprungbrett attraktiv ist.

    Schon jetzt wurden und werden mit dieser Idee bemerkenswerte Ergebnisse erzielt: Rodolfo Cardoso, Jens Todt, Jörg Heinrich, Sebastian Kehl, Levan Kobiashvili und Zlatan Bajramovic sind nur besonders herausragende Beispiele für Spieler, die als noch relativ unbekannte Talente nach Freiburg kamen und hier zu Spielern ausgebildet wurden, die danach auf hohem Niveau Erste Bundesliga spielten bzw. spielen.

    Auf der anderen Seite stehen im Kader der aktuellen SC-Profimannschaft in Dennis Aogo, Dennis Bührer, Julian Reinard, Sascha Riether und Steffen Wohlfarth vier Jahre nach ihrer Einweihung fünf Absolventen der Freiburger Fußballschule des SC. Beim Karlsruher SC (Jan Männer), dem MSV Duisburg (Tobias Willi), dem 1. FC Kaiserslautern (Jürgen Gjasula, ausgeliehen nach St. Gallen) und Besiktas Istanbul (Ali Günes) stehen weitere Spieler bei Erst- bzw. Zweitligisten unter Vertrag, die in der Jugendabteilung des SC Freiburg ausgebildet worden sind.

    Das Konzept, einen klaren Schwerpunkt der Arbeit auf die Nachwuchsarbeit und die Förderung (überwiegend regionaler) Talente zu legen, ist dabei bewusst nicht als Einbahnstraße angelegt. Schon jetzt profitiert auch der Fußball in der gesamten Region von der Nachwuchsarbeit des SC, und auch das ist Teil der Idee. In der Mannschaft des Oberliga-Aufsteigers Emmendingen stehen – als kleines, aber sehr signifikantes Beispiel – sechs Spieler, die in unserer Fußballschule ausgebildet wurden. Vergleichbar sieht es in Bahlingen aus, wo man den Wiederaufstieg in die Oberliga anstrebt.

    Beides illustriert beispielhaft, wie die Qualität und Attraktivität des Fußballs in Südbaden von der Ausbildungsarbeit beim SC profitiert. Umgekehrt und langfristig kann und soll das dann wiederum mithelfen, dass Jugendspieler aus der Region, bevor sie bei uns anklopfen auch in ihren Heimatvereinen noch besser ausgebildet werden, als es jetzt der Fall ist.

    Integriert und nachhaltig zu arbeiten, um damit die Strukturen beim SC Freiburg und, wo das geht, darüber hinaus auch in der Fußball-Region Südbaden so weiter zu entwickeln, dass die Möglichkeiten wachsen, Freiburg als Erstligastandort zu etablieren – das ist vielleicht die komprimierteste Zusammenfassung für das oft beschworene „Modell Freiburg“. Daran arbeiten wir zusammen mit Volker Finke seit nun schon mehr als 14 Jahren. Auch in sportlich schwierigen Zeiten ist er immer gewillt und bereit gewesen, dieses Konzept beim SC Freiburg weiterzuführen. Gerade in Zeiten solcher Krisen wächst auch die Verantwortung im Verein, den Blick aufs Ganze zu bewahren.

    Um Rekorde ist es uns in der Zusammenarbeit mit unserem Cheftrainer nie gegangen. Im Gegenteil, wir haben zusammen stets versucht, genau diesen Blick aufs Ganze zu bewahren, und tun das auch weiterhin. Nicht allein das sportliche Ergebnis belegt, dass Volker Finke das in seiner bisherigen Arbeit für den SC Freiburg in ganz außergewöhnlicher und einzigartiger Weise gelungen ist. Dafür schuldet der SC Freiburg seinem Cheftrainer außerordentlichen Respekt, Anerkennung und Dank.

    Der Vorstand des SC Freiburg

    Achim Stocker, 1. Vorsitzender
    Dr. Heinrich Breit, 2. Vorsitzender, Schatzmeister
    Fritz Keller, 2. Vorsitzender
    Martin Weimer, 2. Vorsitzender

    ———————————————————————————–

    Ich zitiere nochmals aus obigem Artikel:

    „Die Zeit, in der Volker Finke beim SC Freiburg das Traineramt bekleidet, steht für eine Erfolgsgeschichte ohnegleichen“.

    Dies hat der Vorstand gut erkannt. Und genau weil dass so ist, gibt es für mich als langjähriges Mitglied beim Sportclub derzeit nur einen Weg, um diese Erfolgsgeschichte fortzusetzen:

    Finke/Sarstedt rein – Vorstand raus.

    Egal ob die außerordentliche Mitgliederversammlung stattfindet oder nicht.
    Spätestens in der regulären MV wird ein Antrag auf Abwahl des Vorstandes eingereicht.

    Zudem ist es eine Schande für den SC Freiburg, dass die Tochter eines Vorstandsmitgliedes im deutschen Profifußball, Mitglied in einem sogenannten „Fan Club“ ist, der seit Jahren mit allen Mitteln versucht, Volker Finke, dessen Arbeit und damit dem gesamten Verein, in der Öffentlichkeit zu schaden.

    Breit ist offizielles Mitglied im „Fan Club“ Ultras (NBU), jener Gruppe, die sich selbst gerne als „Überfans“ bezeichnen und dem Sportclub seit Jahren, nicht nur in der Außendarstellung, schaden zufügen wo sie nur können. Unter anderem ist es das Ziel dieser Gruppe, durch z.B. Spruchbänder und „Finke raus“ Gesänge, in der medialen Öffentlichkeit den Eindruck zu erwecken, sie selbst vertrete eine Mehrheit der SC Freiburg Fans (speziell auf Nord). Eine Kette von schier unendlichen Aktionen, Beleidigungen gegen den Trainer und die Mannschaft, gewürzt mit einer Prise Rassismus endeten am 17. Februar 2006, nach dem Karlsruhe Spiel, in einer verabredeten Massenschlägerei auf einer Autobahnraststätte. Die Folge: Anklagen wegen Landfriedensbruch und Körperverletzung und Stadionverbote gegen 17 Mitglieder der NBU. Es könnte tatsächlich sein, dass Teile der NBU immer noch auf der Mitgliederliste des Sportclubs stehen!

    Freiburg, der etwas andere Verein!?!

  85. Thomas

    Ich stehe voll und ganz hinter der Entscheidung der Vorstandschafft sich von Volker Finke im Sommer zu trennen. So wie sich die Mannschaft in der Vorrunde und ihn der Abstiegssaison prasentiert hat war es eine Frechheit gegenüber den Zuschauern. Wenn sich der Vorstand sich nach dem KSC Spiel nicht dazu entschlossen hätten sich von Finke zu trennen würden wir jetzt im Niemandsland der zweiten Liga wiederfinden. Aber so ging jetzt ein Ruck durch die Mannschaft ( schlechtes Gewissen ) das sie von heute auf Morgen wieder Leistung bringen. Auch ein Herr Finke springt wieder wie ein Junges Reh an der Seitenlinie herum.

    Herr Volker Finke hat viel für unseren SC Freiburg geleistet das steht außer Frage aber leider hat er den richtigen Zeitpunkt verpasst sich vom SC Freiburg zu trennen. Der richtige Zeitpunkt wäre im Jubeleumsjahr 2004 gewesen. Er hat ein Jahr vorher den SCF wieder ihn die erste Liga geführt und im Jubeleumsjahr den Klassenerhalt geschaft.

    Das ist meine Meinung und dazu stehe ich!!

    Gruß Thomas

  86. Pro Vorstand

    Wer weiss, wer hinter der WsF steckt, wer ferner weiss,
    wer hinter den SC-Freibeutern steckt und welche Slogan dort auf
    der HP stehen,

    ich zitiere: Wer ein richtiger Pirat sein will, der liebt das Singen und das Gröhlen vom Saufen ganz zu schweigen

    dem läuft es kalt den Rücken runter, dass solche Leute die Vereinsführung ablösen wollen.

  87. rainman

    Ich kenne Ihren Namen noch immer nicht. Meinen können Sie oben nachlesen. Ich bin nicht bei den Freibeutern und muss doch sagen, dass ich noch keinem der Leute die ich von dort kenne in betrunkenem Zustand begegnet bin, obwohl auch Sie sicher nicht nur Apfelsaftschorle trinken.
    Ich gebe offen zu, dass ich mich für die Gruppe WsF einsetze und ich habe es auch schon oft begründet. Alles das würde ich auch von Ihnen erwarten, wenn Sie hier schon Leute direkt angreifen.

  88. Warum nicht in der BZ?

    In der heutigen TAZ ist das folgende Interview zur Situation des SC Freiburg erschienen. Besser kann man die Situation nicht auf den Punkt bringen:

    “Mehr als eine Person”
    Warum artet die Trennung zwischen Trainer Finke und dem SC Freiburg in ein Drama aus? Das Chaos ist typisch für eine gescheiterte Nachfolge in Familienbetrieben, sagt der Psychologe Hans-Georg Huber
    INTERVIEW PETER UNFRIED

    Herr Huber, ganz Freiburg tut sich schwer mit der Trennung von SC und langjährigem Trainer Volker Finke. Warum ist das so ein Drama?

    Hans-Georg Huber: Weil der SC für eine spezielle Vision und Philosophie steht und gleichzeitig über 16 Jahre von zwei starken Persönlichkeiten geprägt wurde. Das macht die Nachfolgeregelung eher vergleichbar mit der Nachfolge in einem Familienunternehmen als in einem Sportverein.

    Inwiefern?

    Sowohl für den Präsidenten Stocker als auch Finke geht es um ihr Lebenswerk. Da spielen Emotionen zwangsläufig eine große Rolle. Gleichzeitig sind beide wesentliche Pfeiler der Identität des SC. Geht einer, wird das ganze System instabil, wenn sie nicht erkennbar zusammen die Weichen für die Zukunft stellen. Dadurch findet jetzt eine Polarisierung im Umfeld statt, die für zusätzliche Emotionen bei Fans, Mitarbeitern und Mannschaft sorgt. Dieses emotionale Chaos ist typisch für eine gescheiterte Nachfolge in Familienunternehmen.

    Was läuft schief ?

    Der Vorstand hat die Tragweite der Entscheidung völlig unterschätzt. Und jetzt ist kein roter Faden mehr erkennbar, sondern nur noch der Versuch, irgendeine Rettungsleine zu finden. Man hat versäumt, rechtzeitig eine klare Nachfolgestrategie zu entwickeln, die sowohl die besondere Identität des SC bewahrt als auch den SC behutsam von Stocker und Finke unabhängig macht. Stattdessen diskutiert man nur über die Personen, wer recht und wer Unrecht hat, und schaukelt die Emotionen damit weiter hoch. Die Befriedung muss aus dem Verein und von den Protagonisten kommen, die Fans können das nicht leisten.

    Ist es dafür besser, wenn Finke aufsteigt oder wenn er nicht aufsteigt?

    Natürlich wäre es für den SC gut, wenn er aufsteigt. Wenn dies aber als Beweis dafür herhalten soll, wer nun Recht hatte oder Unrecht, wird die Identität des SC so oder so beschädigt und die Polarisierungen bleiben bestehen. Das wäre eine große Zukunftshypothek, auch für die Nachfolger von Finke und Stocker.

    Der Vorstand hat soeben einen Aufnahmestopp für Neu-Mitglieder angekündigt. Damit wollten Finke-Anhänger eine außerordentliche Mitgliederversammlung herbeiführen.

    Kein Verein würde das zulassen, dass Interessengruppen in so einer Situation Einfluss nehmen. Aber es ist ein taktischer Fehler, einfach zu sagen, wir machen das nicht. Damit ignoriert man das Problem. Man hätte die Form ablehnen, aber dieser Gruppe dennoch ein Angebot machen müssen. So erreicht der Vorstand wieder einmal das Gegenteil von dem, was man erreichen will. Das ist typisch für die Situation.

    Wie kriegt man eine Nachfolge im Familienunternehmen SC Freiburg gut hin?

    Es ist sinnvoll, die Diskussion von den Personen unabhängig machen und stattdessen das Modell SC Freiburg wieder in den Vordergrund stellen. Man muss den Nachfolgeprozess strategisch angehen, denn er ist für die Zukunft mindestens so wichtig wie der sportliche Erfolg. Dazu braucht es sowohl klare und attraktive Zukunftsziele als auch Bewahrungsziele für das besondere Vermögen des SC Freiburg.

    Was heißt das?

    Wofür steht der SC Freiburg als Modell? Was gilt es davon zu bewahren und was weiterzuentwickeln? Und wofür stehen die Personen Finke und Stocker in diesem Modell und was von Ihren Ideen und besonderen Fähigkeiten gilt es unabhängig von ihren Personen zu bewahren? Stattdessen haben Tagesaktualität und Emotionen entschieden. Die Trennung war nicht das Ergebnis einer Nachfolgestrategie und damit eine relativ zufällige Entscheidung, die viel kaputtmacht.

    Falscher Zeitpunkt?

    Ja, die Nachfolge kommt zwei, drei Jahre zu früh und zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt, weil der Verein aktuell immer noch von den Personen Finke und Stocker abhängig ist.

    Welche Zukunftsziele könnte man formulieren? Rein äußerlich scheint der SC ans Wachstumslimit gestoßen.

    Eben, das ist das zweite große Problem. Das Stadion ist ausgebaut, die Fußballschule funktioniert, professionelle Strukturen wurden etabliert. Das waren wesentliche Aspekte der gemeinsamen Vision, und solange es dort kontinuierlich voranging, war der SC relativ immunisiert gegen sportliche Misserfolge. Äußerlich ist man jetzt an eine natürliche Wachstumsgrenze gestoßen, jetzt geht es um das innere Wachstum im Verein.

    Was meinen Sie damit?

    Man hat frühere SC-Spieler als Trainer, Manager und Mitarbeiter an Bord geholt. Denen muss man jedoch auch die Zeit geben, in diese Rollen hineinzuwachsen und ihnen einen Vertrauensvorschuss geben. Stattdessen wurden diese Personen bei der Trainer-Entscheidung im Wesentlichen übergangen und dadurch gleich wieder beschädigt. Gleiches gilt für das Nachwuchszentrum. Bis der SC wirklich die Früchte der Fußballschule ernten kann, braucht es ebenfalls noch 2, 3 Jahre. Für diese Übergangszeit braucht man gute Nerven, aber die liegen blank.

    Finke und Stocker haben lange funktioniert.

    Ja, sie waren ein Tandem: Stocker der Pessimist, Finke der Visionär. Die haben wunderbar zusammengearbeitet, haben sich dabei aber mit Sicherheit auch gequält.

    Warum das?

    Der Pessimist bekommt die Krise, wenn der Visionär mal wieder eine tolle Idee hat. Und der Visionär, wenn der Pessimist dauernd sagt, das geht nicht. Das ist anstrengend und belastet eine Beziehung. Solange das gut läuft, hält man das aus.

    In dieser Krise nicht mehr.

    Das ist ja das Absurde, beide versuchen auf ihre Art die Vision des SC als Ausbildungsverein zu retten. Stocker sieht als Pessimist die Finanzierung der Fußballschule in Gefahr, wenn der SC in die Regionalliga absteigt, und entlässt Finke. Und Finke als Visionär vertraut in das Potenzial seiner jungen Mannschaft und eilt von Sieg zu Sieg. Am Ende könnten beide Recht behalten, wenn am Saisonende die besten Spieler gehen sollten. Dann hat Finke gezeigt, dass die Mannschaft bundesligatauglich ist und Stocker, dass es mit den verbleibenden Spielern nur für einen Mittelfeldplatz in der 2. Liga reicht. Das ist ja seine Zielvorgabe für den neuen Trainer. Der große Verlierer wäre dann der SC Freiburg, denn ambitionierte Nachwuchsspieler werden sich dann lieber einem ebensolchen Verein anschließen.

    Einige in Freiburg hassten den omnipotent erscheinenden Finke richtig. Nun schlägt das bei manchem um in neue Sympathie. Woran liegt dieser plötzliche Umschwung?

    Finke ist mehr als eine Person. Er ist ein Teil der Identität des SC Freiburg. Das wird den Leuten umso klarer, je näher der Abschied rückt. Sie haben Angst, mit Finke auch den SC Freiburg zu verlieren.

  89. Enttäuscht

    VORSTAND RAUS!! UND ZWAR SOFORT!!
    Ab morgen wird sich sicherlich bei jedem Heimspiel im Stadion zeigen, wieviele “Hansele” diese Meinung vertreten. Ich denke, da wird man sich darüber sicherlich noch ganz verwundert die Augen reiben und spätestens dann müsste eigentlich der letzte Anhänger der Hardliner kapieren, wie der Hase läuft. Ich stelle mir folgendes lächerliches Szenario vor: der SC steigt auf, Finke geht, der Großteil der Spieler gehen mit Sicherheit auch. Dutt steigt mit den Kickers aus der Regionalliga ab, kommt anschliessend nach Freiburg in die Bundesliga(!!), bringt seine Beißer, Kratzer und Spucker von den Kickers mit, die dann quasi von der Regionalliga in die Bundesliga absteigen (!!). Und dann?
    Stocker und Konsorten reißen im Augenblick blindlings alles nieder, was im Freiburger Fussball wichtig und wertvoll war und in spätestens drei Jahren gibt es endlich wieder ein offizielles Pflichtspiel gegen den FC Freiburg.
    BRAVO ACHIM STOCKER!!!!!!!!

  90. konniscf

    Zu Nico,
    warum hat der Vorstand 2005 diese Erklärung damals abgegeben, weil es damals eine Anti-Finke Welle gab, und der Vorstand sich hinter Finke stellte, leider dankte es Finke ihnen nicht in den 1,5 Jahren danach, und man stand Mitte Dezember mit dem 2teuersten Kader der Liga ,fast auf einem Abstiegsplatz, nur wegen des besseren Torverhältnis, mit Trend nach unten. Das der Schnitt nach dieser Saison kommen musste ist wohl jedem klar, oder wie will man sich weiter einen so teuren Kader halten, mit sinkenden Zuschauerzahlen. Der Vorstand hat alles richtig gemacht, und Volker Finke hat wirklich wenn man gesamthaft die 16 Jahre sieht, Grossartiges geleistet, nur zerstört er jetzt vieles, mit seinem nicht loslassen können. Ich warte nur bis mit Achim Stocker etwas passiert, dann möchte ich nicht das Gewissen haben, von manchen Usern hier, und vor allem Volker Finke. Wer Achim Stocker kennt, weis wie das ihm alles ans Herz geht, zund das ist nicht mehr das stabilste. Dieser Mann hat wirklich alles für den verein getan, und hat Finke trotz vieler Widerstände im Verein immer die Treue gehalten, und jetzt wird er mit Füssen getreten, von Fans die nicht mal Mitglied im Verein sind. Einfach nur traurig.

  91. Contra Vorstand

    @ Pro Vorstand:
    Bleibt nur zu hoffen, dass die “anständigen Mitglieder” des SC Freiburg anständig genug sind um das vereinsschädigende Verhalten des Vorstands nicht länger zu dulden – und einen sofortigen Antrag auf MV stellen.

  92. rainman

    Sag mal Konni. Das ist ja wohl unterste Schublade was Du da bringst. Ich hoffe doch, Du weisst das selbst. Deshalb werde ich auch nicht weiter darauf eingehen

  93. Talentspäher

    @konniscf
    Gabs heute Vogelfutter zum Frühstück?
    Finke ist der Einzige der das momenran verkörpert was uns über viele Jahre als SC Freiburg verkauft wurde. Er ist der Einzige der seinen Job zu 200% erfüllt!
    Vorstand raus aber dalli!

  94. TAZ Interview von heute

    In der heutigen TAZ gibt es ein super Interview zur aktuellen Situation des SC Freiburg.

    Hier der Link:
    http://www.taz.de/pt/2007/04/07/a0237.1/text

  95. Pro Vorstand

    Das das Ende von Volker Finke naht, hat man spätestens im Herbst erkennen können. Jedenfalls dann, wenn man nicht saufend und gröhlend durch die Gegend gelaufen ist.

    Das wäre dann auch der richtige Zeitpunkt gewesen sich mit dem Vorstand zu unterhalten.

    Der SC Freiburg ist keine Spielwiese für spät pubertierende Piratenspiele!

    Wie ernst man den SC und seine Mitgliedschaft genommen hat, kann man unschwer auch daran erkennen, dass selbst so banale Dinge, wie Konto Änderungen verschlafen werden. Wenn so jedes anständige Mitglied gehandelt hätte, wäre die Zahl der Mitglieder drastisch zurück gegangen.

    Solche Leute kann man einfach nicht ernst nehmen!
    Deshalb werde ich mir auch alle weiteren Worte sparen.

  96. El Chupanebray

    Es gibt keinen Stichtag, bis zu dem man eine Meinung haben muss. Und wenn der Vorstand sich so verhält, wie er sich verhält, dann ist es kein Wunder, wenn viele beim Gedanken daran, dass genau dieser Vorstand (ab 2008 ohne Stocker) zusammen mit einem bisher ergebnismäßig unauffälligen Regionalligacoach den SC Freiburg führen soll.

    Im Herbst mag es bei oberflächlicher Bertrachtungsweise so ausgesehen haben, dass die “Problemzone” beim SC Freiburg im Bereich Mannschaft Trainer liegen könnte.
    Heute ist offensichtlich: Trainer und Mannschaft sind nicht das Problem, im Gegenteil, sie arbeiten hervorragend zusammen.
    Der Vorstand hingegen veranstaltet einen sich schon über Monate hinziehenden Amoklauf.

  97. Sherlock

    @Pro Vorstand
    jedes anständige Mitglied schreiben sie und rechnen sich ja offensichtlich dazu :-) )
    Wenn ich ihre Beiträge lesen fällt mir ein Spruch ein der Max Liebermann zugeschrieben wird:
    Ich kann gar nicht so viel fressen wie ich kotzen möchte !

  98. konniscf

    Hallo rainman, so wie ich das Recht in Erinnerung habe, warst du einer der sich nach dem tollen 2. Bundesligajahr sich in den Vordergrund stellte, und gleich einen Fanclub gründete, und danach versuchte, auch in der Fangemeinschaft einen Vorstandposten zu bekommen, doch nach dem Abstieg 1997 war dann alles vorbei, und jetzt plötzlich kommst du als grosser Finke Fan aus dem Vorschein. Wo warst du all die Jahre.

  99. Unterschriftensammlung

    Ich komme gerade aus der Freiburger Innenstadt, wo wir Unterschriften zur Unterstützung von Volker Finke gesammelt haben: Das Ergebnis war nicht überraschend. Es gab viele, sehr gute Gespräche und Diskussionen und viel Zustimmung für unsere Aktion.

    Was mich in meiner Meinung wirklich bestärkt hat, unsere Unterstützung für Volker Finke auch weiterhin öffentlich zu zeigen, war folgendes: Ich habe mit vielen VfB-Fans geredet, mit Werder-Fans, Saarbrücken-Fans, Augsburg-Fans, Bayern-Fans, Köln-Fans, Union-Fans, Basel-Fans usw. usf.: Und es gab nicht einen Einzigen, der es verstanden hat, warum der Vorstand einen Trainer wie Volker Finke vor die Tür setzen will. Und – ALLE haben für Volker Finke unterschrieben.

    Übrigens haben mich auch alle nach Argumenten befragt, die der Vorstand für sein Handeln anführt: In der Presse, die alle aufmerksam verfolgen, haben sie keins entdecken können.

  100. konniscf

    Ich hätte auch mal Freiburg Fans gefragt, statt Köln und Stuttgart Fans, toll das auswärtige Fans bei der Unterschriftensammlung mitmachen, zum Wohle des SCF, wir haben ja eine innige Fanfreundschaft mit dem VfB. Die lachen sich eins ins Fäustchen, schade um diese Zeit, hättest etwas für soziale Zwecke machen können.

  101. Mikel

    @konniscf

    Die absolute Mehrzahl der Unterschreibenden kam aus Freiburg, aber einige eben auch aus dem Rest der BRD. Das zeigt doch welch einen überregionalen Ruf Volker Finke hat. Halb (Fußball-)Deutschland schüttelt den Kopf was hier abgeht. Apropos “eins ins Fäustchen lachen” – da hätten sie allen Grund dazu, Ihr wollt ja im nächsten Jahr mit einem Regionalligaspezialisten gegen die antreten.
    Bin trotzdem froh, dass sich hier einige für die Vorstandsentscheidung äußern – die Argumente sprechen für sich selbst, da muss man sich nicht mehr viel Mühe geben. Und Deine Frage zu rainman hat er weiter oben ausführlich und sehr persönlich beantwortet. Erst lesen, dann Vorwürfe machen.

  102. Philipp

    @ konniscf

    “Ich warte nur bis mit Achim Stocker etwas passiert, dann möchte ich nicht das Gewissen haben, von manchen Usern hier, und vor allem Volker Finke. Wer Achim Stocker kennt, weis wie das ihm alles ans Herz geht, zund das ist nicht mehr das stabilste.”

    Also ich hab auch größten Respekt vor Stocker. Hier geht es aber nicht um Stocker oder Finke, sondern um den SC Freiburg! Stocker ist ein alter, kranker Mann der spätestens 2008 abtritt. Die Frage ist dann nur was 2008 noch vom SC übrig ist.
    Geht Finke, zerfällt das Team, das gerade die Früchte jahrelanger Aufbauarbeit einfährt. Zu Dutt ist meiner Meinung auch schon alles gesagt.
    Auch ein Stocker hat nicht das Recht kopflose Entscheidungen zu treffen, die den Verein langfristig schwersten Schaden zufügen!

  103. rainman

    Kannst Du lesen, dann lies oben wo ich war. Im Übrigen habe ich mich erst aus der Vorstandsarbeit verabschiedet nachdem wir wieder aufgestiegen waren. Zudem muss ich das glaube ich vor jemandem dessen Namen ich nicht weiss nicht begründen.
    Aber wie gesagt. Hab ich ja alles genau geschrieben wo ich war. Wer lesen kann ist klar im Vorteil.

  104. Justus K.

    Rainman lass die zwei, drei Pöbler ihren Frust der Woche auf diese Weise verarbeiten.
    DU hast mit beigetragen, dass der SC so dasteht, wie er sich heute auch zeigt: MIT EINER DEMOKRATISCHEN HALTUNG AN DER BASIS!!

    Wie waren die Aktionen heute? Konnte nicht da sein……

  105. Pro Vorstand

    Leute die den Verein um den Mitgliedsbeitrag prellen,
    Leute die auf Mahnungen nicht reagieren,
    beschweren sich jetzt, dass man nicht persönlich auf sie eingeht
    und sie nicht sofort wieder aufnimmt! U N G L A U B L I C H!

    Solche Mitglieder braucht der SC-Freiburg nicht!

  106. @Pro Vorstand

    Was hat das mit dem Thema hier zu tun??
    U N G L A U B L I C H ist hier nur, dass ein Vorstand die letzten 16 Jahre zerstört (s. Dutt)!!
    Philipp

  107. Pro Vorstand

    @ Philipp
    “Was hat das mit dem Thema hier zu tun??”

    Das Thema hier heisst, Vorstand lehnt neue Mitglieder ab!
    Wer lesen kann, ist klar im Vorteil!

    Preller und Leute mit Slogan “saufen und gröhlen”, braucht der SC-Freiburg nicht!

  108. Marco

    Dass das mit den auswärtigen Fans nur unterstreichen sollte, welchen Ruf Volker Finke und der SC Freiburg bisher in ganz Deutschland hat, kann wohl jeder verstehen, der lesen kann un dwill.
    Dass es hier einzelne Alleinunterhalter gibt, sieht auch jeder (s.o.)

  109. konniscf

    Tut mir leid, rainmann habe das oben nicht gelesen, habe leider nicht soviel Zeit, um alles zu lesen. Aber das du nicht mehr Mitglied bist verwundert mich schon, übrigens BfG ist schon 6 Jahre nicht mehr Sponsor, und dass man nicht bemerkt, dass schon 6 Jahre kein Mitgliedsbeitrag mehr abgebucht wird, ist schon etwas seltsam. Ich wünsche dir trotz allem viel Gesundheit.

  110. rainman

    Schon in Ordnug. Ist ja auch kein Problem. ich sag ja ist meine eigene Schuld, dass ich nicht mehr Mitglied bin. Gibt auch keine Verpflichtung mich wieder aufzunehmen.
    Ich finde nur, dass ich eine individuelle Begründung verdient hätte.
    Alle Anderen übrigens auch. Jeder hat seine eigenen Motive und seine eigene Geschichte.

  111. Alte Schwarzwaldmühle

    :roll:
    Es ist wirklich interessant zu beobachten, dass der weitaus größte Teil der Kommentare, welche diese umstrittene Vorstandsentscheidung verteidigen, sich nur mit Schlägen unter die Gürtellinie zu helfen weiß. (zB ‘Pro Vorstand’ oder ‘konniscf’).

    Die WsF-Aktiven verdienen Respekt. Nicht nur der Sache selbst wegen, sondern auch weil sie Initiative ergriffen haben. Nur so entstand eine breite öffentliche Diskussion.

    Eine Diskussion, vor welcher der Vorstand sich ohnesgleichen fürchtet. Es geht ja nicht nur darum, dass der Verein bis auf weiteres Neumitgliedschaften formal ablehnt. Es geht darum, was er mit dieser Haltung ausdrückt. Und das lautet ungefähr “Es ist uns egal, ob ihr Fans seid, ob ihr seit x Jahren eine Dauerkarte habt, zu unzähligen Auswärtsspielen gefahren seid oder sonstwas mit eurem Herzen fest am SC hängt. Bringt uns Euer Geld, macht das Stadion voll und fahrt dann nach Hause. Aber haltet den Mund und wagt es niemals uns anzusprechen.”

    Möglicherweise wird der Vorstand mit seiner Bunkerpolitik erstmal durchkommen (ich hoffe es nicht für meinen SC). Aber irgendwann, sobald mal eine kleine bis mittlere Krise auftaucht, wird er den dann überfälligen Schiffbruch erleiden.

    Und der SC wird dann sehr schnell tief sinken.

  112. Wolfgang II

    Einen offensichtlicheren Beweis wie weit dieser Vorstand sich in eine Sackgasse bzw. ins Abseits manövriert hat braucht es nun nicht mehr.

    Aufnahmestopp für neue Mitglieder – das muss man sich vorstellen in welcher Gedankenwelt diese Herren sich bewegen. Eine “externe Gruppe von Außen”. Vielleicht sollten Sie mal darüber nachdenken wie ein Verein demokratisch organisiert ist. Mitglieder – wählen einen Vorstand. Und nicht Vorstand wählt seine Mitglieder.

    Schlimmer kann ein Vereinsvorstand sich nicht selbst demontieren. Neuwahlen und zwar sofort !!!

  113. Frogger

    @Pro Vorstand

    Ich finde es wirklich armeslig wie Sie hier argumentieren. Offensichtlich haben Sie im Internet geforscht und die Hompage der SC-Freibeuter entdeckt. Freibeuter sind Piraten. Jedes Kind assoziert mit Piraten ganz bestimmt ein Piratenschiff mit Totenkopffagge und stellt sich die Piraten selbst, als rauhe, einbeinige, trinkende und gröhlende Gesellen mit Augebklappe vor. Es ist unschwer zu erkennen, dass die Macher dieser Hompage versucht haben, diese Assoziationen von Piraten oder Freibeutern auf ihrer Seite umzusetzen. Dort steht dann auch das Zitat welches für Sie hier mehrmals zitieren und anscheinend aussreichend für Sie ist sich ein Urteil über die SC-Freibeuter zu bilden “Wer ein richtiger Pirat sein will-oder auch eine richtige Piratin, der liebt das Singen und Gröhlen (vom Saufen ganz zu Schweigen)”.
    Im Gegensatz zu Ihnen, kenne ich Mitglieder der SC-Freibeuter persönlich, ich weiss, dass Sie seit vielen Jahren den SC mit viel Kreativität und Eigeninitiative unterstützen, so gibt es dort Mitglieder die seit Jahren auch bei ALLEN Auswärtspielen waren, SC-Fans mit ganzem Herzen.
    Im übrigen habe ich noch keinen der Freibeuter besoffen und gröhlend gesehen, aber schauen sie doch morgen nach dem Spiel einfach mal persönlich bei den Freibeutern vorbei und machen sich ein Bild von ihnen.

  114. Pro Vorstand

    “Ich finde nur, dass ich eine individuelle Begründung verdient hätte.”

    UNGLAUBLICHE Frechheit!

    Irre ich mich, oder wartet der SC-Freiburg nicht schon seit JAHREN auf eine
    Begründung, warum er von Ihnen um den Mitgliedsbeitrag geprellt
    wurde?

    Und solche Leute wollen den Vorstand stürzen.

  115. schadeAchim

    Ein sehr guter Artikel zur aktuellen Situation und zur Rolle des Vorstandes:
    http://www.taz.de/pt/2007/04/07/a0237.1/text

  116. Re: Pro Vorstand

    Herren SC-Vorstand da schau´n Sie mal, mit was für Leuten Sie´s im Stadion in Zukunft zu tun haben. Viel Spaß im unteren Mittelfeld der 2. Liga.

  117. gruwegrooved

    Heimspiel vom 04.12.2007

    Verantwortung statt Aktionismus

    Präisident Achim Stocker steht für die Kontinuität beim SC Freiburg – und so wird es bleiben. Auch in der (außerordentlich schwierigen sportlichen Situation hält Stocker an Trainer Volker Finke fest. Weil es für ihn keinen vernünftigen Grund gibt, das nicht zu tun. Im Gegenteil

    Heimspiel: Herr Stocker, wie oft sind Sie eigentlich in den letzten Tagen von Journalisten angerufen worden, die Sie gefragt haben, ob und wann Sie Ihren Cheftrainer Volker Finke entlassen?

    Achim Stocker: Genau kann ich das gar nicht sagen, und irgendwann habe ich auch aufgehört, ans Telefon zu gehen. Wissen Sie, es ödet mich auf eine Art auch einfach an, die immer gleichen Fragen mit den immer gleichen Stereotypen zu beantworten. Es weiß doch jeder, dass eine Trainerentlassung bei uns kein Thema werden kann.

    Heimspiel: Irgendwann, denken die Journalisten, gilt das eben nicht mehr, und manche hoffen es vielleicht auch …

    Achim Stocker: … und nicht nur Journalisten. Aber Sie können es mir glauben: Ich bin hier jetzt seit mehr als 30 Jahren im Amt, ich werde bald 70 Jahre alt, ich habe also meine Erfahrungen und ich habe meine Meinung und an der halte ich fest, da bin ich nicht beeinflussbar. Wirklich nicht. In keinster Weise.

    Heimspiel: Prompt murren deshalb aber auch schon die ersten: Der sture, alte Stocker reagiert nicht, obwohl er müsste.

    Achim Stocker: Ich werde bestimmt nicht jünger, aber was für den SC Freiburg gut ist und was nicht, das weiß ich, glaube ich, immer noch besser als viele, die große Reden halten, aber keine Verantwortung tragen müssen. Und die Verantwortung für den Verein trage ich nun mal zusammen mit meinen Mitstreitern im Präsidium. Da sind wir zu dritt und sehr unterschiedliche Typen, aber zu Volker Finke gibt es auch da keine zwei Meinungen. Nicht einmal in einem einzigen Nebensatz ist in den letzten Wochen das Trainerthema angeschnitten worden.

    Heimspiel: Was, wie gesagt, von manchen draußen schon als falsche Nibelungentreue interpretiert wird.

    Achim Stocker: Aber wir wissen doch alle, wie das funktioniert. Den Trainer in Frage zu stellen beziehungsweise auch noch die Verantwortlichen des Vereins, die den Trainer nicht entlassen, das ist doch ein Mechanismus, der von den Medien in Gang gesetzt wird, ganz egal, um welchen Trainer oder Club es sich handelt. Es gibt aber, glaube ich, niemanden, der das Geschäft wirklich kennt und nicht bestätigt, dass Volker Finke hier in Freiburg über viele Jahre hinweg seine überragenden Qualitäten als Fußballtrainer unter Beweis gestellt hat. Einer, der 14 Jahre lang seine Stärken so einbringt, der hat sie im fünfzehnten Jahr nicht verloren. Was sich für mich übrigens auch bestätigt, wenn ich beobachte, wie Finke sich in der täglichen Arbeit einbringt.

    Heimspiel: Eine Freiburger Sonntagszeitung hat dieser Tage sinngemäß geschrieben, die Fans in Südbaden wären den dauerhaften Kampf gegen den Abstieg leid. Sie wollten, dass der Verein sich mal ein bisschen anders positioniert.

    Achim Stocker: Im Ernst, was soll ich dazu sagen? Dass ich auch lieber jedes Jahr um einen Platz im UEFA-Cup spielen würde? Fakt ist für mich jedenfalls, dass uns hier in Freiburg eine gesteigerte Erwartungshaltung Probleme macht, der der SC kaum gerecht werden kann. Ob wir das wollen oder nicht: Was unsere Einnahmen angeht, liegen wir nun mal unter den letzten vier in der Bundesligatabelle. Eins weiter oben hat der Nächste schon 10 Millionen Euro mehr zur Verfügung. Drei müssen immer absteigen. Da ist es einfach nicht realistisch zu glauben, dass die Mann
    schaft nicht auch immer mal wieder mitten im Abstiegskampf stehen kann.

    Heimspiel: Haben Sie eine Erklärung dafür, warum diese Erwartungshaltung bei den Fans offenbar gestiegen ist?

    Stocker: Es ist schwer zu begreifen. Ich kann da auch nur Schlagworte wie Normalisierung sagen. Und was mir auch auffällt: Die Leute bringen mehr Frust mit ins Stadion, den sie hier, wenn es nicht läuft, los werden wollen. Das hat vielleicht auch was mit dem gesellschaftlichen Klima insgesamt zu tun. Aber das habe ich im Prinzip ja auch schon gesagt: Die Leute, die Eintritt bezahlt haben, können im Stadion ihre Emotionen ausleben. Wir im Präsidium müssen versuchen, auch perspektivisch verantwortlich zu handeln.

    Heimspiel: Der Freiburger Fußball stand bis vor kurzem noch für Spaß, für den Ausdruck von Lebensfreude – ist das passe?

    Stocker: Ehrlich gesagt: Für mich ist es nie einfach ein Spaß gewesen. Auch in guten Zeiten stand die Arbeit am langfristigen Konzept immer vor dem kurzzeitigen Vergnügen. Bei den Leuten im Stadion, da ist die Stimmung lockerer gewesen, auch wenn es nicht so gut lief, das stimmt.

    Heimspiel: Herr Stocker, immer wieder wird unterschwellig auch der Vorwurf kolportiert, dass man beim SC zuviel Gewicht auf dieses langfristige Konzept gelegt hat und zuwenig in kurzfristige Erfolge, sprich: in neue Spieler investiert hat. Haben Sie das Gefühl, dass da alles richtig gemacht wurde in den letzten Jahren?

    Stocker: Alles richtig macht keiner. Nicht wir, nicht der Trainer und nicht die, die uns kritisieren. Aber wenn ich schaue, was hier in
    den letzten Jahren passiert und was entstanden ist, dann sage ich: Wir haben sehr viel richtig gemacht. Ohne das, was wir in die Infrastruktur investiert haben, hätten wir doch schon jetzt absolut keine Konkurrenzfähigkeit mehr in der Ersten Bundesliga. Und selbst wenn wir absteigen müssten, haben wir inzwischen Rahmenbedingungen geschaffen, unter denen ein Wiederaufstieg eine realistische Zielsetzung ist. Das ist im Verhältnis zu dem, wie der SC vor 15 Jahren da stand, immer noch fast ein Wunder.

    Heimspiel: Die Leute wollen aber weder die Arbeit der Vergangenheit loben, und sie wollen auch nicht wieder aufsteigen – die wollen drin bleiben, mindestens.

    Stocker: Das will ich auch. Aber da sind wir halt auch schon wieder an dem Punkt von gerade eben: Ich kann doch nicht so tun, als könnte der SC Freiburg Abstiege ein- für allemal ausschließen. Das kann er nicht, und das könnte er auch schon gar nicht durch den Kauf von neuen Spielern. Wer ehrlich ist und dazu ein klein wenig was von Fußball versteht, der weiß das auch. Deshalb war es mit unserer Zielsetzung, Bundesliga zu spielen, existenziell, was wir für die Infrastruktur gemacht haben. Und selbst auf die Gefahr hin, dass das im Moment keiner hören will, sage ich dazu auch noch: Bei allem, was Volker Finke hier in den letzten Jahren angepackt hat, hat er die Interesssen des Vereins vor seine eigenen gestellt. Auch deshalb können wir hier sitzen und ernsthaft über die Perspektiven für Erstliga-Fußball in Freiburg reden.

    Heimspiel: Die Freiburger Fußballschule sollte eines der Fundamente sein, auf denen die Zukunft des SC Freiburg gebaut wird – trägt diese Idee?

    Stocker: Die Anlage, die wir im Mösle hingestellt haben, zählt sicherlich mit zum Besten, was es in Deutschland in dieser Richtung gibt. Und was ich bei den Spielen der Nachwuchsmannschaften auf dem Rasen beobachte, stimmt mich hoffnungsvoll, dass der Aufwand Früchte tragen wird.

    Heimspiel: Muss er auch Früchte tragen, damit das für SC-Verhältnisse riesige Investment eine Rechtfertigung hat?

    Stocker: So an die Sache heranzugehen, mit Druck und Forderungen, das wäre sicher ganz falsch. Aber wenn ich die Entwicklungen sehe, die andere Vereine im Vorfeld der WM mit ihren Stadien gemacht haben, dann bin ich noch mehr als vorher der Überzeugung, dass der Bau der Fußballschule der richtige Schritt war. Im Bereich Einnahmen durch das Stadion werden wir gegenüber unseren Konkurrenten eher noch an Boden verlieren, ohne dass wir daran grundsätzlich etwas ändern können. Die hoch qualifizierte Arbeit mit Talenten ist dagegen weiterhin eine Nische, die uns helfen kann
    und helfen soll, in Freiburg Bundesligafußball zu etablieren. Deshalb hoffe ich natürlich, dass aus der Fußballschule Talente kommen werden, die den Sprung in unser Profiteam schaffen.

    Heimspiel: Gibt es denn konkrete Hinweise, dass das klappen kann?

    Stocker: Mit Dennis Aogo ist ja ein aussichtsreicher Kandidat mit gerade mal 17 Jahren im Moment schon auf dem Sprung ganz nach oben. Und in der Fußballschule gibt es noch weitere hoch talentierte Jungs, denen ihre Trainer eine gute Entwicklung zutrauen. Ich würde nie sagen, in der Fußballschule müssen jetzt regelmäßig junge Spieler die Reife für den Wechsel zum Profikader kriegen – aber trotzdem bin ich zuversichtlich, dass es genau so kommt.

    Heimspiel: Und wie zuversichtlich ist der SC-Präsident denn, dass seine Profis bis zum Mai noch die Reifeprüfung für die oberste Spielklasse bestehen?

    Stocker: Nach der Niederlage in Kaiserslautern ist die Situation noch einmal viel schwerer geworden. Das muss ich ja keinem lange erklären. Aber klar ist doch wohl auch, dass wir zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht aufgeben. Im Gegenteil. Wir werden alles daransetzen, dass wir den Klassenerhalt noch schaffen.

    Heimspiel: Auch durch den Kauf von Verstärkungen in der Winterpause?

    Stocker: Hier gilt, was ganz grundsätzlich unser Ansatz ist: Wenn es Möglichkeiten gibt, die für uns sinnvoll erscheinen, dann sind wir natürlich auch bereit, aktiv zu werden. Wir werden die Situation intern sehr intensiv analysieren und daraus unsere Schlüsse ziehen. Blinden Aktionismus wird es keinen geben – in keinerlei Hinsicht.

    Mit Achim Stocker sprach Ulrich Fuchs

    Achim Stocker:
    ‘Volker Finke hat bei
    seiner Arbeit hier
    immer die Interessen
    des Vereins vor seine
    eigenen gestellt.’

  118. Ultraorganisiert

    Dr. Heinrich Breit (mit Tochter), die Ultrafans und Fritz Keller sind wohl die letzten, die Finke nicht mehr als Trainer wollen- Stocker würde die Zeit ja gerne zurückdrehen. Es muss Stocker geholfen werden liebe Alt-Mitglieder- beantragt eine Mitgliederversammlung- die Zeitmaschine…

  119. Udo L.

    3 Osterpunkte für den SC !! Nun hoffen wir, daß der Vorstand endlich Einsicht zeigt und wie jeder normale Verein in Deutschland wieder Mitglieder aufnimmt und dieses ehlende Drama endlich beendet indem er
    Finke und Sarstedt einen neuen Vertrag anbietet. Mein Eindruck heute im Stadion war nachhaltig, daß dies bis auf ganz, ganz wenige eigentliche alle Fans so wollen…also: gebt Euch einen Ruck und schaut nach vorne !!
    Dann können endlich alle Ihre Kräfte auf dem Aufstieg konzentrieren…
    wir haben eine sehr gute Chance !! Udo

  120. 3 Punkte

    Die Mannschaft GEWINNT – der Trainer muss gehen – Fußballdeutschland lacht uns aus.

    Herr Breit lügt die BZ an – nichts läuft mehr rund im Vorstand – aber er bleibt bei seiner falschen Entscheidung – Fußballdeutschland schüttelt den Kopf.

    SC : Augsburg 2:0
    Kickers : Siegen 0:3

    ohne weitere Worte

  121. wolferl

    zu gruwegrooved: Danke für das Interview! Das ist der Stocker, den wir respektiert und geschätzt haben. Was ist nur passiert? Der kann sich doch nicht plötzlich in Luft aufgelöst haben!

  122. Thomas

    Ihr könnt noch tausend Pro Finke Beiträge hier schreiben was euer gutes recht ist, es wird sich trotzdem nichts daran ändern dass Volker Finke am 20 Mai 2007 ihm Spiel gegen Koblenz zum letzten mal auf der Trainerbank ( Strandkorb ) des SC Freiburg sitzt.

  123. Gerd

    Herr Stocker,
    ich wusste gar nicht,das Volker Finke um seine Entlassung gebeten hat. Denn Sie haben gesagt, ein Volker Finke entlässt sich selber.Da Sie einer sein wollen,der zu seinem Wort steht,wird es Zeit,ihre jetzige Endscheidung zurückzunehmen.Sie machen sich damit sicher nicht Unglaubwürdig wenn sie einen Fehler korregieren.

  124. Thomas

    Viel Spaß in der Regionalliga!
    Philipp

  125. Wolfgang I

    Wie schwer es in Zukunft für Herrn Keller und den Vorstand wird hat er heute auf der Haupttribüne erfahren müssen als im herzerfrischende “Keller raus” Rufe entgegen donnerten. Nach seiner nicht ganz relaxten Reaktion zu urteilen kann er vielleicht nachvollziehen wie sich VF manchmal gefühlt hat.

    Ich möchte es hier nochmal schreiben:

    Die einzigen die mit der Situation proffesionel umgehen sind die Trainer und die Mannschaft.

    Wir dürfen es nicht zulassen das dies alles von ein paar machtgeilen Vorständen zerstört wird. Der SCF sind die Fans und die Mitglieder. Wir sollten es Ihnen beweisen. Ansonsten halte ich es auch mit Rettig in seinem gestrigen Interview: “Ich verstehe nicht warum aufgrund der aktuellen Situation beim SCF über den tollen Fußball den diese Mannschaft spielt spricht”.
    Vernünfigen Fußball wird es mittelfristig in Freiburg nur mit VF geben. Wenn einer diese Mannschaft einigermasen zusammenhalten kann dann er und nicht der Vorstand, der nicht nur die Fans sondern auch z.T. die Spieler im Regen stehen lässt. Obwohl Fußball ein Geschäft ist ging es in Freiburg immer fair und menschlich zu.
    Die Menschlichkeit ist verloren gegangen und der SCF landet in den Niederungen der Bundesliga wo er sich nicht mehr von anderen unterscheidet.

    Also packen wirs an und bekehren unseren Vorstand oder wählen uns einen neuen.

    Ich bin ja zum Glück noch Mitglied.

  126. lulatsch

    Du hast ja Glück Mitglied zu sein- ich muss da bei dem Vorstandsstursinn zuschauen- mich will der SC Freiburg nicht als Mitglied, da ich angeblich einer Organisation angehöre, von der ich niemanden kenne…
    Nur gut dass Finke jahrelang die untauglichkeit der Vorstände ausgeglichen hat.

  127. didi

    also ich finde, dass die pro finke-bekundungen sehr mau in vergleich zur vorherrschenden Polarisierung ausgefallen sind. ich will jezzt nicht die lautstärke der pro-finke gesänge als indikator für die anzahl der wsf-anhänger benutzen, aber da ging doch echt mal gar nixx. so tief, wie sich die gräben zur zeit durch den verein ziehen, hätte es das ganze spiel über “vf” durchs stadion schallen müssen, wenn eine klare mehrheit der besucher für vf wäre. einmal wurde nach dem spiel auf nord ein halbherziges “voooolker finke” angestimmt, was aber aber ziemlich schnell wieder abflaute. auch wurden meiner meinung nach nach spielende nicht mehr als 50 von diesen vor dem spiel verteilten wsf-vordrucken in die höhe gereckt. und das, obwohl die kameraleute alles dafür taten: nach spielende wurde die ganze zeit vf auf der leinwand gezeigt. auch wie er, ganz ganz kinderlieb und imagewirksam, coulibalys kleines kind in den arm nahm (klingt jetzt gehässig, aber die szene kam mir schon sehr gestellt vor). nur: das ganze spektakel half nicht wirklich. diese choreographie konnte die leute auch nicht zu gößeren pro-vf bekundungen motivieren/manipulieren. sarstedt und braun standen später ganz verloren im mittelkreis und hofften wohl, während das team mit den fans feierte, auf klare signale von selbigen. alleine, es kam praktisch nichts!
    wenn das ganze stadion auch während dem spiel vf gehuldigt hätte, könnte man meinen, dass die mehrheit finke als coach behalten will (den umkehrschluss ziehe ich nicht!). aber da ging ja im vergleich zur aktuellen polarisation nun wirklich nichts!! fazit: aus dem heutigen spiel konnte man nicht folgern, dass eine klare mehrheit der fans für finkes verbleib ist, auch wenn die stadiongesänge kein absoluter indikator dafür sein mögen.
    aber über die 3 punkte freue ich mich natürlich sehr!!! :)

  128. Ultraorganisiert

    Jetzt sag uns bitte ob Du gerne VF als Trainer behalten willst und wo Du im Stadion stehst/sitzt…
    Also bei mir waren Alle Finke-Befürworter und viele Plakate für Finke. Keller-Raus-Rufe gab es auch viele…
    Habt Ihr Bammel?

  129. Norkdkicker

    Herzlichen Glückwunsch zum 3 er heute!
    Achim/Volker… der TSV Stelingen drückt Euch ganz fest die Daumen!!
    Alles Gute!
    Jörg Weißenborn

  130. wolferl

    Na, ein wenig kann ich Didi schon verstehen. Da, wo ich stand (Nord), wurde Finke beklatscht und unterstützt, dagegen gab es keine Äußerung, aber dafür war auch nicht gerade berauschend. Ich würde es mal als gemäßigtes Pro Finke auffassen.
    Insgesamt, wenn ich alle blogs lese und die Stimmung, die es gerade zu Beginn der Saison, aber auch schon davor und auch noch danach gab, zusammen betrachte, dann frag ich mich manchmal, ob der Ruf des SC als der andere Club mit fairen Zuschauern, loyalen Fans, attraktiver Spielidee und verlässlichem Management etwas anderes ist als ein kultivierter Mythos. Stattdessen ein chronisch wortbrüchiger Vorstand und ein oft genug nörgelndes Publikum, selbst bei guten Spielen (okay, lässt allmählich wieder nach). Was wirklich Substanz hat, ist die Spielkultur der Mannschaft. Und deren Tage sind leider gezählt.

  131. Antenne 106.0 Rischmüller - Tagebuch

    …habe ich eben gefunden: Sagt eigentlich alles, sehr lesenswert !

    Radioreporter Frank Rischmüller: Mein Tagebuch vom 2:0 Sieg des SC Freiburg gegen den FC Augsburg

    Das Vorspiel: Die Freiburger Provinzposse um den überforderten Vorstand und die Personalie „Cheftrainer“ beim SC Freiburg geht weiter. Woche um Woche, Sieg um Sieg. Es ist schon erstaunlich, wer und vor allem auch wie viele einflussreiche „Großkopfere“ in dieser Angelegenheit Einfluss nehmen wollen und auch nehmen. Wer auch immer mal eine silberne, statt einer goldenen VIP-Karte bekommen hat und dafür Volker Finke verantwortlich gemacht hat, der ihn womöglich auch mal nicht gegrüßt hat, will jetzt seine Rechnung begleichen.
    Es gibt auch Presse-Kollegen, die jetzt, da Finke angezählt ist, ihre persönliche Revanche nehmen für seine Kritik an ihrer Arbeit oder demonstrierte Geringschätzung durch die Trainer-Diva. Da reicht dann bei dem einen oder anderen das eigene Selbstwertgefühl nicht aus, um über das Besserwisserische des Machtmenschen Finke, die sie in eigener Sache erlebt haben, hinwegzusehen und in der Darstellung der Fakten ehrlich, fair und korrekt zu bleiben. So manches in der Medienbegleitung der aktuellen Situation ist verwunderlich bis unappetitlich, aber ich bremse mich hier selbst aus, sonst schimpft man mich noch Nestbeschmutzer.

    Im Übrigen bin ich natürlich auch der Meinung von FCA-Manager Andreas Rettig – früher auch mal SCF – der in einem BZ-Interview erklärte: „Jeder ist ersetzbar, auch Volker Finke.“
    Man darf allerdings ernsthaft bezweifeln, ob gerade jetzt der richtige Zeitpunkt dafür ist, ihn zu ersetzen, und ob ein Mann ohne Profierfahrung, mit mäßigem Erfolg im Amateurlager (die Stuttgarter Kickers haben übrigens am Freitag ihr Heimspiel mit 0:3 verloren), der richtige Mann ist, um den erfahrenen Profi-Fuchs und Visionär Finke, der gerade auf seiner siebten oder achten ganz großen und womöglich potentiell nachhaltigen Erfolgswelle in Freiburg reitet, zu ersetzen. Da habe ich meine persönlichen Zweifel. Zumal, wenn man ihm keinen im Haifischbecken Bundesliga erfahrenen Sportdirektor an die Seite stellt.
    Wenn denn der amtierende Vorstand bis zur nächsten ordentlichen oder außerordentlichen Vorstandswahl in seinem Ansinnen, den SC für „einen Mittelfeldplatz in der 2. Liga“ (Stocker) vorzubereiten, nicht innehalten- und der durch die Erfolgsserie neu entstandenen Situation nicht gerecht werden will, werde ich natürlich dem Finke-Nachfolger als Kommentator (106.0 Antenne), Kolumnist (ReblandKurier und Wochenblatt) und Tagebuchschreiber (www.frank-rischmüller.de und http://www.regiotrends.de) eine faire Chance geben. Ich werde mich allerdings mit einem Mittelfeldplatz in der zweiten Liga nicht zufrieden geben und gegebenenfalls den journalistischen Finger in die Wunde legen.
    Die „Großkopferen“, die Euch Vorständler jetzt in Eurem Unterfangen unterstützen, um sich ihr Mütchen zu kühlen, werden Euch, liebe Vorstände, die Verantwortung dann nicht abnehmen, sondern – im Zweifelsfall – an Euren Stühlen sägen. Wetten, dass!?
    Im Gegensatz zu anderen Kollegen, die die Vereinspolitik zwar nicht nachvollziehen können, aber – ob mit oder ohne Wink von „oben“ – zur Tagesordnung übergegangen sind, hege ich noch Hoffnung auf eine Wende in dieser für den Verein so wichtigen Entwicklung.

    Morgen, am Ostersonntag, geht es sportlich gegen den sehr starken Aufsteiger FC Augsburg. Da Rostock gewonnen hat und auch die unmittelbare Aufstiegskonkurrenz vor lösbaren Aufgaben steht, könnte der SC an diesem 28. Spieltag durch einen Sieg vermutlich nur seine Position knapp hinter den zum Aufstieg berechtigenden Tabellenplätzen verteidigen und keinen weiteren Boden gut machen. Gerade deshalb ist es so wichtig, die drei Punkte am Platz zu halten und Revanche für die unangenehme (und verdiente) 0:2 Hinspiel-Niederlage zu nehmen. Ich habe an dieses Auswärtsspiel nur negative Erinnerungen. Auch weil ich nach Augsburg etwas zu schnell unterwegs war und deshalb demnächst für vier Wochen meinen Führerschein abgeben muss. Ich mache das dann im Mai, denn nach dem Sieg im Karlsruher Wildparkstadion, dem damit verbundenen Aufstieg und der Inthronisierung von Finke als Sportdirektor, darf ich sowieso für einige Zeit nicht mehr ans Steuer.

    Das Fußballspiel: Vor 20.000 Zuschauern war der SC Freiburg dem hoch eingeschätzten Gast aus Augsburg in allen Belangen überlegen. Besonders hochklassig war das Geschehen in der 30. Minute: Zunächst bestaunten die Fans am und im Augsburger Strafraum einen doppelten Doppelpass zwischen Iashvili und Sanou. Iashvilis abschließenden Schuss lenkte FCA-Torhüter Sven Neuhaus gerade noch zur Ecke. Diese flog Sekunden später in den Strafraum, wurde von Pitroipa direkt vor die Füße des aufgerückten Innenverteidigers Mohamad weitergeleitet und der torgefährlichste aller in Deutschlands Profiligen aktiven Innenverteidiger ließ sich die Chance nicht nehmen und vollstreckte zur verdienten Freiburger Führung.
    Vier Minuten später agierte der Sportclub wieder absolut zwingend vor dem Gäste-Tor – so zwingend, dass FCA-Verteidiger Hdiouad keine andere Chance sah, als den Ball, dicht bedrängt vom einmal mehr überragenden Iashvili, ins eigene Netz zu hämmern. Damit war das Spiel nach einer guten halben Stunde praktisch entschieden. Freiburg war – auch ohne den gesperrten Leistungsträger und Goalgetter Roda Antar – frühzeitig klar auf der Siegerstraße.
    Dem Unterhaltungswert des Spiels tat dieser Umstand in der zweiten Hälfte nicht wirklich gut, denn Höhepunkte waren nach dem Wechsel Mangelware. Ein Flugkopfball von Riether Richtung leeres Tor (50.), der leider knapp vorbeiging und ein gekonnter Distanzschuss von Iashvili an den Außenpfosten (54.) waren die Highlights. In der Schlussphase ging der SC dann ein bisschen schlampig mit aussichtsreichen Angriffssituationen um. Da auf der anderen Seite Freiburgs Viererkette weitestgehend sicher stand und Augsburgs Spitzen absolut stumpf blieben, passierte nichts mehr im Badenovastadion. Zwei Tore – drei Punkte – frohe Ostern!

    Das Nachspiel: Der Zweite, Hansa Rostock, hatte am Gründonnerstag bereits gewonnen – wie im Vorhinein vermutet war auch der Tabellendritte, MSV Dusiburg, und der Vierte, Greuther Fürth, erfolgreich, sodass der Erfolg des Sportclubs nur reichte, um vor den letzten sechs Spieltagen weiterhin auf Tuchfühlung zu Platz drei zu bleiben; ein Punkt Rückstand auf Duisburg und die im Torverhältnis besseren Fürther trennen den SC nach wie vor vom Aufstiegsplatz. Die Perspektiven aber sind glänzend, denn das Restprogramm spricht nicht unbedingt gegen den SC.
    Die bisherigen Mitbewerber aus Kaiserslautern, Aue und Augsburg haben – um einen Ausdruck aus dem Radsport zu benutzen – abreißen lassen. Sie sind aber noch nicht aus dem Rennen.
    Eigentlich könnte Volker Finke, der „Vater“ des Freiburger Talentschuppens, die Erfolgsserie seiner Jungs genießen, wie der „Kicker“ einfach mal so behauptet hat. Er sei, im Gegenteil, unendlich traurig, diese wunderbare Entwicklung eben nicht genießen zu können, verriet der Trainer in kleinem Kreise. Mein Eindruck: Finke leidet wie ein Hund, dass man ihm diese jüngste deutsche Profimannschaft, nach seiner Einschätzung die talentierteste, die er bislang in Freiburg geformt hat, zum Saisonende entreißen will. Mehr noch, er muss mit ansehen, wie diese Mannschaft zum Ende dieser Saison auseinanderfällt, weil ein Gremium von Ahnungslosen diesen Verein führt. Fehleinschätzungen am laufenden Band – über die Spielstärke der Mannschaft, die Rolle Volker Finkes, das Talent und den Wert einzelner SC-Profis und die öffentliche Meinung, gepaart mit Unerfahrenheit im modernen Profigeschäft (nach Bosmann) lassen den Aufstieg des SC Freiburg – der trotz (und nicht etwa wegen) dieses Vorstands möglich ist – zur Zeit als einzige Chance erscheinen, ein Versinken des Sportclubs in der sportlichen Bedeutungslosigkeit zu verhindern.
    Alternativ gäbe es noch die Möglichkeit der Besinnung. Wenn sich das Vorstandsgremium jetzt die Frage stellt, was in der gegebenen Situation das Beste für den Sportclub ist – ein Auseinanderbrechen der Mannschaft und ein Neuanfang unter dem „unbeschriebenen Blatt“ Robin Dutt, oder ein Zusammenhalten der Talente und eine weitere Einbindung von Volker Finke als Sportdirektor oder Cheftrainer, kann es eigentlich nur eine Antwort geben – unabhängig von der Frage, ob der SC schon dieses Jahr aufsteigt, oder nicht.

    Im Oster-Hitmarathon von 106.0 Antenne hatte ich heute weniger Fußball-Sendezeit als sonst. Deshalb musste ich für die offiziellen Antenne-Noten für die Spieler auf mein Tagebuch verweisen. Hier ist sie also, die Einzelbewertung vom Spiel SCF – FCA:
    Walke hielt heute ohne Fehl und Tadel, strahlte sehr viel Sicherheit aus. Antenne-Note: 2. Schwaab hatte den einen oder anderen Querschläger dabei, was für einen 18-Jährigen in einem Spitzenspiel der 2. Bundesliga aber durchaus zu erwarten ist. Insgesamt zeigte Schwaab einmal mehr sein großes, viel versprechendes Talent. Antenne-Note: 3. Olajengbesi spielte unspektakulär, unaufgeregt und – bis auf zwei Situationen – einfach sicher. Antenne-Note: 2-3. Mohamad verteidigte hinten souverän und schoss vorne eines von zwei siegbringenden Toren. Fußballherz, was willst du mehr? Antenne-Note: 2 . Ibertsberger ist die absolute Stammbesetzung links in der Viererkette. Auch gegen Augsburg zeigte der Ösi die gewohnt kampfstarke Leistung. Antenne-Note: 2-3. Riether bekam einmal mehr die meisten Fleißkärtchen. Antenne-Note: 2. Aogo konnte Antar zwar offensiv nicht wirklich ersetzen, hinten hielt der Youngster aber dicht und schlug zudem gefährliche Standarts. Antenne-Note: 3. Coulibaly bot eine korrekte Partie, ohne besonders herauszuragen. Antenne-Note: 2-3. Sanou konnte von Augsburgs Defensive häufig nur durch Fouls gebremst werden. Er war ein ständiger Gefahrenherd, nicht selten aber etwas zu übereifrig. Note: 2-3. Pitroipa war trotz einiger sehenswerter Szenen nicht so stark und auffällig, wie in vielen anderen Spielen zuvor. Antenne-Note: 3. Iashvili ist weiter in bestechender Gala-Form. Antenne-Note: 2 . Matmour kam für den erschöpften und angeschlagenen Sanou. Er fiel nicht weiter auf. Antenne-Note: 3-. Hansen und Bencik bekamen zu wenig Spielzeit, um bewertet werden zu können.

    Fazit: Die Freiburger Finke-Festspiele gehen weiter. Wann wacht der Vorstand auf?
    Herr Stocker, Herr Breit, Herr Keller, Herr Weimer – glauben Sie wirklich, Sie handeln noch im Interesse des Vereins und des Fußballs in Südbaden? Ich glaube das nicht.
    Herzlichst, Ihr und Euer Frank Rischmüller

  132. Nordtribüne Peter W.

    …also ich war heute auch im Stadion und kann mich eigentlich der Berichterstattung vorhin im DSF anschliessen, das ca. 80% der Zuschauer pro Finke waren gefühlsmässig…selbst die Augsburger haben das gesungen…Übrigens erstaunt mich wie sehr das DSF als externer Sender genau begriffen hat, was hier in Freiburg alles falsch läuft. Mein Eindruck: es ist “Vorstandsdämmerung”…eine Woche gebe ich denen noch, wenn wir in Köln auch gewinnen bekommt Volker übernächste Woche seinen Vertrag oder der Vorstand wird zurücktreten. Denn vor der a.o. MV haben die glaube ich zu viel Angst.
    Peter Widmer

  133. Manfred Richter

    Lieber Frank Rischmüller,

    ich kann Ihnen nur voll zustimmen !! Bin leider kein Mitglied und muss mich daher auf die Vernunft der Mitglieder verlassen. Ich halte die Daumen ! MR

  134. lvgo

    folgendes Schreiben habe ich an Herrn Stocker sowie auch an jeden einzelnen Vorstand gesandt:

    Betr.: Ablehnung meines Antrages auf Mitgliedschaft
    .
    Sehr geehrter Herr Stocker,

    für Ihr Antwortschreiben vom 3. April 2007 bedanke ich mich.
    Die Entscheidung, zurzeit aus besagtem Grund keine neuen Mitglieder aufzunehmen ist für viele nachvollziehbar.
    Nach den Statuten des Vereins befinden Sie sich anscheinend im Recht.
    Sie argumentieren, der Vorstand sieht in der Gefahr, dass hier von außen stehenden Nichtmitgliedern durch einen ( möglicherweise auch nur vorübergehend )
    ad hoc Eintritt punktuell Einfluss auf Vereinsbelange genommen werden soll, das Wohl des Vereins tangiert.

    Sie haben völlig Recht. Nichtmitglieder sind außerhalb des Vereins.
    Da kann und wird Ihnen niemand widersprechen.
    Aber sind es nicht diese vielen Fans, welche seit vielen Jahren immer wieder Dauerkarten kaufen und dadurch einen nicht unerheblichen finanziellen Beitrag zum Wohle des Vereins leisten?
    Sind diese Fans, welche sich in der vergangenen Zeit mit dem Verein identifizierten ( zu denen übrigens auch meine Frau und ich seit 1992 gehören ) nicht auch ein Teil des SC Freiburg ?

    Es wäre Ihnen bzw. dem SC Freiburg nach meiner Überzeugung gut zu Gesicht gestanden, hier eine diplomatische Lösung anzustreben.

    Gerade daran, dass Fans außer dem Betrag für Dauerkarten noch den Beitrag für eine Mitgliedschaft aufbringen und investieren würden, kann man deutlich erkennen, dass ihnen das Wohl des Vereins sehr wohl am Herzen liegt.

    Die Entscheidung des Vorstandes, zurzeit keine Neumitglieder aufzunehmen zeugt nicht von Selbstbewusstsein und Selbstsicherheit.

    Übrigens, es gibt in Fussball-Deutschland sehr viele, die wegen der gefällten Entscheidung, sich von einem der besten Trainer Deutschlands zu trennen,
    den Kopf schütteln.

    Bitte zeigen Sie Größe, indem Sie den gemachten Fehler einsehen, eingestehen und ihn korrigieren !
    Es gibt im Volksmund den Spruch „wo ein Wille ist, ist auch ein Weg“.
    Bitte suchen Sie nach Möglichkeiten Herrn Finke dem Verein zu erhalten.
    Evt. wäre die Schaffung einer Stelle als Sportdirektor eine Variante, die Sie Herrn Finke anbieten könnten.

    Herr Stocker, Sie reden immer davon, dass die pro Finke Fraktion eine Minderheit sei.
    Bitte beachten Sie die vielen Beiträge im Internet – Forum und in den Foren der Badischen Zeitung.
    Das spricht eine ganz andere Sprache !
    Ich empfehle Ihnen auch dringend den Beitrag bzw. das Interview mit dem Psychologen Herrn Hans-Peter Huber.in der TAZ vom 7. April 2007 zu lesen.
    Falls Ihnen das nicht zugänglich sein sollte, wäre ich gerne bereit, es Ihnen zukommen zu lassen.

    Ich habe mich ( auch in der Zeit als die Mannschaft sich nahe der Abstiegsplätzen befand ) in unzähligen Gesprächen und Diskussionen stets für den SC Freiburg eingesetzt und gelte daher in meinen Kreisen so etwas wie der SC-Fan bzw. SC-Experte.

    Jetzt bin ich jedoch maßlos enttäuscht.
    Meine Frau und ich werden die kommende Entwicklung sehr aufmerksam verfolgen und uns ggf. überlegen, ob wir noch mal Dauerkarten erwerben oder dem SC auf Dauer Tschüss sagen.

    Freundliche Grüße

  135. Wolfgang I

    Lieber Frank Rischmüller,
    vielen Dank für Ihren ehrlichen und objektiven Beitrag.

    Ich denke es wurde niedergeschrieben was wirklich der Großteil (auch die schweigende Mehrheit) der Fans und Mitglieder so empfindet. Für mich ist sicher: Mit dieser Vorstandseinstellung und der Hörigkeit auf einzelne Sponsoren (Badenova=Salomon) und sog. Möchtegern-Lokalgrössen wird der SC mutwillig der Selbstdemontage ausgesetzt.

    Ich hoffe wir haben den Power dem entgegenzuwirken. Ihr Kommentar und z.B. die Reaktion der Spiegel-Sport-Redaktion geben mir Hoffnung das der Vorstand den Medien, der Vernunft und uns nachgeben muß.

  136. KaumZuGlauben

    Immer feste druf auf den Vorstand, gelle. Ein Schuldiger muß her. Aber mal eine ganz andere Frage. Wo sind sind eigentlich alle diese Dumpfbacken geblieben, die noch vor 3 Monaten “Finke Raus” geschrien haben und eigentlich alles ins Rollen gebracht haben. Die verhalten sie momentan ganz ruhig und haben sogar das Lager gewechselt. Zurück geblieben ist eine Entscheidung. So ändern sich die Zeiten. Was wäre eigentlich, wenn Freiburg auf einem Abstiegsplatz stehen würde. Dann würde kein Hahn danach krähen. Aber momentan hat jeder von euch Bundestrainern die Patentlösung parat und das Geschrei ist groß – bis zum nächsten Abstieg.

  137. marquardt

    Nein, die Dumpfbacken haben nicht das Lager gewechselt. Sie haben nur keine ARGUMENTE

  138. marquardt

    Fortsetzung, das ging eben zu schnell

    Nein, die Dumpfbacken haben nicht das Lager gewechselt. Sie haben nur keine ARGUMENTE und verhalten sich deshalb ruhig. Die, die jetzt die “Leistunge” des Vorstands in den letzten Monaten “würdigen”, gehören mit Sicherheit nicht zu denjenigen, die auf Mitte-Nord rumgegröhlt haben und mit denen dieser Vorstand eine Koalition eingegangen ist. Das Ergebnis ist, dass ganz Fußballdeutschland sich an den Kopf greift.

  139. konniscf

    Das ist mein letzter Beitrag in diesem Forum, weil ich einsehe das es nichts bringt. Hier unterhalten sich etwa 100 Leute auf Kosten des Vereins, werden verdiente Vorstandsmitglieder als Versager verurteilt, wie auch schon in der Vergangenheit Finke als Versager und Nichtskönner verurteilt wurde, von Leuten, die erstmal in so einer Verantwortung stehen müssten. Im Fussball ist man leider immer hinterher viel schlauer, Glück und Pech hängen oft an einem seidenen Faden (oder Schiri und Pfosten). Ich habe die Entscheidung im Dezember aktzeptiert, und war froh, dass Finke nicht fristlos gekündigt wurde, wie das wohl so üblich gewesen wäre in jedem anderen Verein, und auch Finke war froh, dass er noch die Chance bekam in der Rückrunde zu beweisen, dass der Kader besser ist wie in der Vorrunde. Ich habe Finke früher immer verteidigt, vor allem gegen die Ultras, mit denen ich mal bei einem Auswärtsspiel in Fürth schlechte Erfahrungen gemacht habe, als mann “Finke raus” rief, obwohl man auf einem Aufstiegsplatz stand, aber leider mit 0:4 verlor. das war mein letztes Auswärtsspiel, weil ich mich so geschämt habe, und fast noch Prügel bekommen habe für meine pro Finke Haltung. Es ist schon absurd, dass ich mich jetzt fat auf der Gegenseite befinde, aber die letzten beiden Jahre, waren nun mal so, dass es im Verein einen immer grösseren Graben gibt, und die Situation sehr verfahren ist. Finke poralisiert die Fans, und ich denke dass ein Neuanfang dem Verein gut tut. Ich sehe es auch wie Stocker. dass sich der Verein jetzt erst mal konsoldieren muss, und falls der Aufstieg diese Saison nicht klappt, die nächsten 2 Jahre vielleicht nur Mittelmass in der 2 Liga sein werden. denn wie gesagt, diesen teuren Kader kann man nur noch diese Saison halten, das wurde vor 2 Jahren unmissverständlich gesagt, wir können mit diesem Etat nur 2 Jahre 2 Liga spielen, denn erst jetzt macht sich das fehlende Fernsehgeld bemerkbar und die, für die 2 Liga, Topverträge von Iashvili, Antar und Coulibaly sind nächste Saison nicht mehr zahlbar. nicht umsonst hat man hinter Köln den zweitgrössten Etat der Liga. Der Weg wir die nächsten Jahre nur über die eigene Jugend gehen, wir haben hoffnungsvolle Talente wie Konrad, Mehring,Waslikowski, man muss ihnen nur eine Chance geben. Didi hat vollkommen recht, wie er die Machtspiele von Finke beschreibt, und mit Unterstützung von DSF auch noch ausnützt, da hilft es halt schon wenn man mit Hilfe seiner Frau gute Beziehungen zum Fernsehen hat. Bitte mal die Videokassette vom Dezember hervorholen, wie damals das DSF geredet hat.hier werden Bilder manipuliert, ich glaube es waren ca. 50 Schilder im Stadion, auf der Südtribüne und Haupttribüne war überhaupt nichts zu sehen, und entweder bin ich schwerhörig, also ich habe nur gedämpfte Volker Finke Rufe gehört, und laut Dahlmann ,von DSF, 80 Prozent wollen es wieder rückgängig machen. Fakt ist von 2500 Mitgliedern haben bis jetzt 200 einen Antrag gestellt, bei 20000 Zuschauern halten 50 ihr Plakat hoch, die Fangemeinschaft der Zusammenschluss aller Fanclubs, hat am Freitag ein Rundmail geschrieben, nicht weiter zu versuchen, diesen Vorstandsbeschluss zu torpedieren, damit endlich Ruhe in den Verein kommt, sehen so Mehrheiten aus. Und wenn hier 100 User für Finke schreiben, dann bitte nachschauen, wie es im Dezember ausgesehen hat, ist ja noch nicht gelöscht, der einzige Verlierer ist der Verein, möchte mal sehen wie es im Verein weiter geht, wenn der gesamte Vorstand zurücktritt, aber wahrscheinlich kann das Finke dann auch noch machen, wer weiss wie kompliziert so ein Lizenssierungsantrag ist. Sollte dieser Vorstandsbeschluss wieder rückgängig gemacht werden, welcher Trainer kommt dann nach Freiburg, wo er Angst haben muss, von Fans gefeuert zu werden, die nicht mal Mitglieder sind, wie Ivgo, und mit ihrer Dauerkarte scheinbar das Recht zu gepachtet haben, den Vorstand runterzumachen, sie haben wahrscheinlich nach dem ersten Bundesligajahr ihre Dauerkarte gekauft, mit irgenwelchen Beziehungen, und suchen jetzt eine Begründung warum sie nächstes Jahr keine mehr kaufen, denn es ist ja nicht mehr in, Dauerkartenbesitzer zu sein, so wie in der Anfangszeit in der Bundesliga. Ich wünsche allen User weiterhin viel Spass und bleibe weiterhin Fan und Mitglied des SC, ich werde auch nächstes Jahr eine Dauerkarte kaufen, egal bei welchem Trainer, mein Verein ist der SCF und Stocker ist für mich weiterhin der grösste, und noch ein Wort zu Didi, halt die Stellung, du schreibst mir aus der Seele.

  140. Elfmeter

    An alle die jetzt noch versuchen Volker Finke über den letzten Spieltag der Zweitligasaison 2006/07 hinaus im Amt u halten.

    Nichts und Niemand wird diese Entscheidung revidieren !!!

    Volker Finke hat 13-14 Jahre hervorragende Arbeit geleistet. Dafür ist im der Dank aller SC-Fans gewiss.
    Jetzt ist es Zeit für einen Neuanfang. Dafür braucht der Vorstand, die Mannschaft, der ganze Verein die uneingeschränkte Unterstützung der Fans.
    Halten wir also alle zusammen, für eine erfolgreiche Zukunft des SC-Freiburg.

  141. Rainer

    Lieber Vorstand,
    wenn diese wunderbare Mannschaft (Trainerstab und Spieler) zerfällt (Wer in Deutschland spielt zur Zeit eigentlich besseren Fußball als das Team, dem Sie vorstehen?) und Robin Dutt Trainer einer noch schnell zusammen gewürfelten Mannschaft wird, von der vermutlich weder in der 1. (schon gar nicht) noch in der 2. Liga irgendwelche Erfolge zu erwarten sein wird, dann wrde ich meine langjährige Dauerkarte nicht erneuern und für meinen 9-jährigen Sohn, der mich diese Saison zum ersten Mal ständig begleitet hat und begeistert ist, keine erwerben, so wie ich es vorhatte. Rumpelfußball (Volker Finke war immer Garant des Gegenteils) interessiert mich ncht.
    Ob ich der Einzige bin, der so denkt?

  142. @konniscf

    In Ihrem ausführlichen Kommentar ist nicht EIN EINZIGES Argument für den Abgang von Volker Finke gebracht worden!

    “Sollte dieser Vorstandsbeschluss wieder rückgängig gemacht werden, welcher Trainer kommt dann nach Freiburg, wo er Angst haben muss, von Fans gefeuert zu werden, die nicht mal Mitglieder sind, wie Ivgo, und mit ihrer Dauerkarte scheinbar das Recht zu gepachtet haben, den Vorstand runterzumachen”
    Soll das etwa ein Argument sein? Mir scheint Fans wie Sie und der unfähige Provinzvorstand zeigen eine Lust an Selbstzerstörung!

    “Finke poralisiert die Fans, und ich denke dass ein Neuanfang dem Verein gut tut.”
    Es gibt auch kein Graben zwischen den Fans. Es gibt ein Graben zwischen den Fans un dem Vorstand!

    “Stocker ist für mich weiterhin der grösste”
    Ich möchte nicht noch einmal darlegen, warum Hr. Stocker größten Respekt verdient. Aber Hr. Stocker ist ein alter und kranker Mann und sicherlich NICHT die Zukunft des SC Freiburg! Ich hoffe nur, dass er sein Lebenswerk rettet, indem er mit Finke verlängert und dann Ehrenpräsident wird! Spätestens 2008 ist seine aktive Zeit vorbei.

    Un NOCHMAL: Im Dezember haben die Ultras und ein paar von der Haupttribüne “Finke raus” geschrien, aber niemals eine Mehrheit im Publikum.
    Philipp

  143. klindt

    @ Rainer

    Nein, Sie werden sicher nicht der einzige sein. In meinem Bekanntenkreis gibt es nicht einen einzigen SC-Fan (und es sind viele), der oder die die Dauerkarten erneuern werden, wenn Volker Finke gehen muss und damit auch diese wunderbare junge Mannschaft auseinandergerissen wird.

    Der Vorstand wird sehen, dass er dem Verein einen Bärendienst erwiesen hat, indem er auf diejenigen auf Mitte-Nord und deren Meinung setzt, die jeden Trainer, wenn er nicht das umsetzt, was sie sich vorstellen, in Kürze rausschreien wird. Was wir dann haben werden, ist die Situation, bevor Volker Finke hier seine Arbeit aufgenommen hat: Ständig wechselnde Trainer. Dann ist der SC im Mittelmaß angelangt und hat alles, was ihn zu dem etwas anderen Verein gemacht hat, verloren.
    Aber dann ist es nicht mehr der Verein, den ich so sehr geliebt und geschätzt habe. Und dann brauche ich nicht mehr den langen Weg, den ich zu jedem Heim- und vielen Auswärtsspielen auf mich genommen habe, um ihn zu unterstützen, zu fahren.

  144. Dauerkarte 2007/2008

    Wir sind eine langjährige SC Fangruppe aus dem Basler Raum – mit Freiburger Wurzeln.

    Wir werden unsere Dauerkarten definitiv nur mit einer Mannschaft rund um Finke erneuern. 1. oder 2. Liga – egal.

  145. @konniscf II

    Nachtrag:
    Ich möchte nicht ihren Optimismus trüben, aber seit heute gibt es im Forum der Stuttgarter Kickers einen neuen thread (http://forum.stuttgarter-kickers.de/viewtopic.php?t=6707).

    Titel: Dutt jetzt gleich raus und neuer Trainer gleich rein?
    Kostprobe:
    “Dutt ist ein völlig überschätzter Trainer, der die Mannschaft schon seit Monaten nicht mehr erreicht und scheinbar auch keine Impulse, geschweige denn eine Wende schafft. Die Bilanz seit dem tollen Saisonstart war die eines Absteigers, so hart muss man das sehen. Mehr und mehr spielt diese Mannschaft mit diesem Trainer das Stadion leer. Woher der Wertschätzung vieler für Dutt kommt erschließt sich mir nicht. Am besten sollte jetzt Minkwitz übernehmen, da man nicht noch extra Geld für einen verfrühten Zeidler Wechsel locken machen sollte. Dutt kann sich dann in aller Ruhe um seine neue Aufgabe im Breisgau kümmern – ob er sichb dort allerdings lange wird kümmern dürfen, darauf darf man jetzt schonn gespannt sein.”

    HALLO!! ALLE MAL AUFWACHEN BITTE!!
    Der Vorstand ist nicht mehr tragbar! FINKE REIN! VORSTAND RAUS!!!

  146. Enttäuscht

    Der größte Verdienst vom DreisamAngler Achim Stocker war seine Erkenntniss, Volker Finke walten zu lassen, nachdem er rein zufällig einen soooo dicken TrainerFisch an die Angel bekommen hatte! Der Verdienstanteil von Achim Stocker am Erfolg des SC Freiburg ab 1991 liegt bei circa 10%, nicht mehr. Die restlichen 90% sind auf dem Mist von Volker Finke “gewachsen”.
    Ich hoffe der Vorstand wird seine deutliche Antwort erhalten von den Zuschauern und den (bald ehemaligen) Fans des SC!!

  147. Justus K.

    Schon verrückt:
    SC Vorstand lehnt neue Mitglieder ab!
    Synchron dazu auf der Homepage der STUTTGARTER KICKERS:
    KICKERS-FANS FORDERN SOFORTIGEN RAUSSCHMISS VON DUTT!!!!

  148. PeterF.

    Mal sehen, wie lange es dauert, dassl diese Forderung dann von den SC-”Fans” auf Nord-Mtte übernommen wird: Einen Monat, zwei???

  149. @konniscf II

    Nachtrag:
    Es gibt seit heute einen neuen thread im Forum der Stuttgarter Kickers http://forum.stuttgarter-kickers.de/viewtopic.php?t=6707 .
    Titel: “Dutt gleich raus und neuer Trainer gleich rein ?”
    Die meisten Fans im Forum würden Dutt am liebsten gleich rausschmeissen! Das meinte ich mit selbstzerstörerischen Handeln des Vorstandes. Der Vorstand ist jetzt untragbar geworden! Finke nicht!!
    Philipp

  150. Unglaublich

    Ihr tollen, tollen SCF Fans. Ihr seid so flatterhaft wie die Sc Fähnchen die Ihr in den Wind haltet. Kein Ton von “Wir sind Finke” und “Vorstand raus” in der Hinrunde! Warum nur!? Weil Ihr Schiß hattet das Ihr Euch für einen Trainer einsetzt der dann vielleicht doch absteigt!!! Ihr seid nur FINKE wenn es gut läuft und desshalb sei Ihr unglaubwürdig, genau so wie die, die in ihren Beiträgen schreiben das Stocker nur 10 Prozent Anteil am SC Erfolg hat, zum brüllen sowas! Euer Volker wird sich böse lange umschauen müssen solche pardisischen Zustände wie in Freiburg nochmal zu kriegen…!!!

  151. Marvin

    Es ist noch immer unübersehbar, dass die Finke-raus-Gröhler kein einziges Argument anführen können, warum Finke gehen soll. Da treffen sie sich übrigens mit dem Vortand, auch da gibt – außer Angst – keine Argumente. Das kann jeder sehen, der richtig lesen und denken kann.

    Wenn man sich im Kickers-Forum umsieht, kann einem Angst und bange werden vor dem, was der dortige Trainer dort “leistet”. Die sind inzwischen froh, dass der Sc ihm diesen Erfolgstrainer abnehmen will. Na dann, gut Schiffbruch SC Freiburg!

  152. @Unglaublich

    Der Vorstand ist überfordert! Eine erfolgreiche Mannschaft und ihr Trainer wird zertört.
    @Unglaublich: Wirklich unglaublich was du da schreibst:
    “Euer Volker wird sich böse lange umschauen müssen solche pardisischen Zustände wie in Freiburg nochmal zu kriegen…!!!”
    Du hast doch keine Ahnung davon, was der SCF vor FInke war!! Wir werden uns lange umschauen bis wir wieder so paradisische Zustände wie mit Finke erleben können!
    Ich empfehle dir dringend den neuen thread vom Fan-Forum der Stuttgarter Kicker: “Dutt gleich raus und neuer Trainer gleich rein?”
    http://forum.stuttgarter-kickers.de/viewtopic.php?t=6707

    Gute Nacht, SCF!!
    Philipp

  153. Unglaublich

    Da werden jetzt schon Prozente für Vereinsverdienste vergeben. Wie krank muß einer sein, der so etwas schreibt, Stocker 10 %. Der SC ist Herrn Stocker sein Lebenswerk und wenn ich mir das Werk über die ganzen Jahre anschaue, muß ich ehrlichen Respekt zollen und mich bedanken für die tollen Stunden. Alles andere ist Zugabe und Herr Finke muß sich bedanken für das gemachte Nest, dass im all die Jahre zur Verfügung gestellt wurde, insbesondere von Herrn Stocker. Übrigens erinnere ich mich noch an die Zeit vor Finke und was Herr Stocker dort schon geleistet hat. Und wenn einer doht, dass er kein Spiel ohne Finke mehr anschaut, dann halt einfach Ciao, auf solche Fans verzichten wir gerne.

  154. @Unglaublich!

    Es ist wirklich unglaublich was sie da schreiben. Sie behaupten den SC schon vor Finke gekannt zu haben, und schreiben dann so was: “Euer Volker wird sich böse lange umschauen müssen solche pardisischen Zustände wie in Freiburg nochmal zu kriegen…!!!”
    Herr Stocker hat viel für den Verein gemacht, aber seine größte Leistung war es
    Finke zu holen. Jetzt zerstört er sein Lebenswerk! Unglaublich, ich empfehle dir den neuen thread im Forum der Kickers:
    http://forum.stuttgarter-kickers.de/viewtopic.php?t=6707

    Der Vorstand muss nach den Entscheidungen der letzten Monaten gehen. Stocker ist ein alter, kranker Mann für den die aktive Zeit spätestens 2008 sowoeso vorbei ist. Finke muss bleiben!!
    Philipp

  155. Re: Unglaublich

    1. wurden all deine Fragen bzgl. Warum erst jetzt u.s.w. weiter ober ausfühlich beantwortet.
    2. Wenn Du Dich an die Zeit vor Finke erinnerst, wie kannst Du dann ohne rot zu werden behaupten, dass Finke ein”gemachtes Nest” vorfand.
    3. Ist jedem vernünftigen Menschen klar, dass Finkes Leistung ohne Herrn Stocker nie möglich gewesen wäre.

    Aber soll denn Eure Argumentation bei Finke, dass die Leistung der Vergangenheit nichts mehr zählt, sondern nur die Zukunft, bei Herrn Stocker nicht angewandt werden? Finke und seine Mannschaft bringen z.Z. mehr Leistung als jeder gedacht hätte und das sieht beim Voirstand momentan eben ganz anderst aus. Rein in die Kartoffeln – raus aus den Kartoffeln. Erspare mir, Dir die ganzen Peinlichkeiten nochmal aufzuzählen. Glaubwürdigkeit und guter Stil sehen anders aus und genau das kann man vom Vorstand des SC-Freiburg erwarten.

    Ich werde sicher auch SC-Spiele ohne VF anschauen, aber wenn die Vereinspolitik sich in Zukunft an dem orientiert, was wir die letzten Monate erleben durften, vielleicht nicht mehr sehr lange. Die Dauerkarte aber, die ich seit vielen Jahren habe, die steht schon zur Disposition, ich denke unter Herrn Dutt (schaut doch mal ins Kickers-Forum) kann man die Karten getrost von Spiel zu Spiel kaufen, je nach Lust und Wetter. Und eins sag ich Dir, wenn in Zukunft “kratzen, beißen, spucken” Programm wird, dann bin ich auch weg.

  156. rainman

    @unglaublich
    Diese Frage, wo wir waren im Dezember ist zwar schon hunderte male beantwortet, aber ich mache es für Dich gerne noch einmal. Von denen, die eng bei WsF dabei waren sind alle schon im Herbst und Winter hinter Finke gestanden.
    Was sollst Du schreien, wenn ein paar Jungs ‘ Finke raus’ schreien. ‘ Finke rein’ ? Das Schreien ist, wie Du bemerkt haben könntest eh nicht ganz so unsere Sache. Wir machen eher andere Aktionen. Aber es ist wahr, vielleicht müssen wir sogar noch daran arbeiten. Bis Mitte Dezember hatten wir uns tatsächlich auch auf den Vorstand verlassen, der über Jahre klar gesagt hatte, dass Finke nicht entlassen wird. Interviews finden sich genug auch hier im Forum.
    Auch im Januar, Februar hatten sehr viele von uns noch geglaubt, dass Finke in die Nachfolgersuche und auch in die weitere Planung des Vereins eng eingebunden ist. Wie konnten wir davon ausgehen, dass wir angelogen werden. Trotz allem fing das Sammeln der Kräfte schon Januar und Februar an. Auch sowas braucht seine Zeit.
    Dass die Mannschaft jetzt neben dem guten Spiel auch noch Erfolge hat, zeigt natürlich sehr klar, dass Finke auch im Herbst schon recht hatte, dass diese Mannschaft auf dem richtigen Weg ist. Das würde selbstverständlich auch noch stimmen, wenn wir von jetzt an jedes Spiel der Rückrunde verlieren würden.
    Ich halte es aber keineswegs für anstössig, wenn Menschen ihre Meinung ändern, weil sie überzeugt wurden. Und was gibt es für überzeugendere Argumente dafür, dass diese Mannschaft Zeit brauchte und wahrscheinlich noch immer Zeit braucht, als diese Spiele die wir immer wieder sehen.
    Dass ihnen diese Zeit gegeben wird, dafür ist es wert sich einzusetzen. Ich tue das.

  157. Unglaublicher

    Volker Finke hätte doch gar nicht gehen müssen. Hätte er die bessere Rückrunde zu einer Möglichkeit genutzt nochmals mit dem Vorstand zu sprechen, wäre das ganz und gar anders gelaufen. Aber wenn er sich wie eine beleidigte Diva benimmt in der Hoffnung der Vorstand kommt ihm wieder mit Puderzucker und flehen, ist er selber schuld wenn er so wenig Angagement an und für seinen Job zeigt. Ich habe es schon einmal gesagt, nur darauf zu warten das ihm jetzt die Fans den Job retten find ich feige und die Fans werden unweigerlich und wohl auch unwissentlich zu Werkzeug. Volker Du hast Dich schlichtweg verzockt. Selber schuld.

  158. Walter

    Erst informieren, und dann große Töne spucken: Es ist wirklich unglaublich, Finke hätte mit dem Vorstand reden müssen? Umgekehrt wird ein Schuh draus. Der Vorstand redet doch seit Monaten nicht mehr mit Finke!
    Und, wer sich da “verzockt” hat, das wird sich erst noch zeigen: Vielleicht ist es ja auch dieser dilettantische Vorstand? Was der macht, ist nämlich, UNGLAUBLICH! Und das sehen zum Glück die meisten wirklichen Fans so, und damit meine ich nicht die Schreihälse, die Ihnen nahe zu stehen scheinen.

  159. rainman

    @Unglaublicher
    Dann ist Deine Meinung einfach aufgrund von Fehlinformationen zustande gekommen. Herr Stocker hat in einem zufällig zustande gekommenem Gespräch mit uns ausdrücklich gesagt, dass es nie ein Gespräch mit Volker Finke gab und dass er das auch nie wollte. Das ist ja gerade das Schwierige. Der Vorstand verschanzt sich und geht Gesprächen aus dem Weg. Egal mit wem. Ob mit Volker Finke oder uns. Nichts zu machen Funkstille. Du hast völlig recht. Reden wäre gut gewesen. Reden wäre auch heute noch gut. Genau das wollen wir erreichen.

  160. WieDie Marktschreier

    @Unglaublicher
    Bin genau deiner Meinung. Statt jetzt wie die Marktschreier “Vorstand raus” zu schreien, sollten sich die Schreier doch mal mit der Person Finke beschäftigen und doch mal genauer hinschauen, welchen Bockmist er doch gemacht hat und weiter macht. (z.B. die ganzen Fehlkäufe, die ewig gleiche Taktik, usw.)
    Also auf Unwissender zu machen und dann auf Zeit spielen ist ein schlechter Stil und nützt dem Verein, trotz des Tabellenstandes gar nichts.
    Ein bischen mehr hätte ich schon von ihm erwartet.

  161. @WieDie Marktschreier

    Hi WieDie Marktschreier (und auch Unglaublich)!
    Eine Frage: Bist du schon erwachsen? Die Frage kann man anhand deines Kommentars eigentlich (hoffentlich!) verneinen.
    HALLO PRO-FINKE-Fraktion:
    Gegen Finke gibt es offensichtlich keine aber auch gar keine Argumente! Gegen den Vorstand schon!!
    Lasst uns kämpfen und unseren SCF retten. WIR SCHAFFEN DAS!!!!
    Philipp

  162. rainman

    @Marktschreier
    Man kann natürlich auch wie Herr Dutt jetzt in Stuttgart ein Spiel nach dem Anderen verlieren, damit es den fans so richtig leicht gemacht wird Abschied zu nehmen. Ich würd mal in das Forum der Stuttgarter Kickers reinschauen.
    Noch mehr Professionalität als sich in einer solchen Situation auf die Arbeit zu konzentrieren und Spiele zu gewinnen gibt es doch wohl gar nicht. Dass dem Vorstand lieber würde wir würden verlieren ist klar. So wird das nämlich nichts mit Mittelfeld 2. Liga. Das sieht eher nach 1. Liga aus.

  163. @konniscf

    Könnte es sein, daß Sie nie zu Finke, sondern immer nur zum Vorstand gestanden haben (und damit solange zu Finke, wie er von den “”großen” Vier” Rückendeckung hatte)?

  164. Forum der Stuttgarter Kickers

    Zitat:
    “Was mich bei den Berichten über das Siegen-Spiel schon wieder mächtigst auf die Palme gebracht hat ist der Satz: “… die Leistung der Mannschaft schadet meinem Ruf.” Ich glaub ich lese nicht richtig!

    Mein lieber Herr Dutt! Diese Mannschaft wird von Ihnen trainiert, es ist IHRE Aufgabe sie auf Kurs zu bringen und wenn IHRE Mannschaft IHRE Vorgaben nicht umsetzt, dann könnte das auch am Trainer liegen – sprich an IHNEN!!! Und wenn jetzt auch noch Ihr schöner Ruf beschädigt wird, dann gehen Sie doch bitte. Denn SIE schaden dem Ruf der Stuttgarter Kickers nun schon seit Wochen!!! Wären die Kickers so auf Ihren “guten Ruf” bedacht wie Sie, dann wären sie nach dem Kassel-Heimspiel geflogen! Es reicht.”

    Hat man jemals zuvor einen Trainer so auf der Pressekonferenz über seine Mannschaft reden hören?

    Mir reicht dieser Sebstdarsteller schon jetzt.

  165. Forum der Stuttgarter Kickers

    P.S.

    Der Bericht über die Pressekonferenz steht hier:

    http://www.ez-online.de/lokal/lokalsport/fussball/Artikel1006953.cfm

  166. Forum der Stuttgarter Kickers

    P.S. Der Bericht über die Pressekonferenz steht hier:

    http://www.ez-online.de/lokal/lokalsport/fussball/Artikel1006953.cfm

  167. confusion

    Ach, wenn die Kickers den Dutt jetzt schon rausschmeißen, dann könnte er ja immerhin noch ein paar Wochen unter Volker Finke hospitieren und schon mal ausprobieren, ob ihm die Schuhe, in die er da schlüpfen will, nicht doch ein paar Nummern zu groß sind.

    Aber eigentlich gönne ich Robin Dutt einen verfrühten Abgang aus Stuttgart gar nicht. Denn die Schwarzseher in Degerloch befürchten inzwischen schon, dass man noch ganz unten rein rutschen könnte (zwar ist man noch 7 Punkte vom Abstiegsplatz entfernt, aber aus den letzten 6 Spielen wurden auch nur 4 Punkte geholt).

    Auf Stocker, den bekennenden Pessimisten kämen jedenfalls noch aufregendere Zeiten zu, wenn er am Ende mit einem Trainer dastehen sollte, der es fertiggebracht hätte, die Kickers in die Oberliga zu führen…

  168. confusion

    PS:
    Was für ein Treppenwitz! In Degerloch geht im Verein allmählich die Abstiegsangst um und im Freiburger Vorstand die Aufstiegsangst…

  169. @confusion

    Schlimmer als das alles finde eigentlich noch das die Fans von den Kickers, ich wiederhole mich, den STUTTGARTER KICKERS, Dutt rausschmeissen wollen.
    An alle unter 25 jährigen: Die Stuttgarter Kickers sind seit Jahrzehnten ein verlässlicher Garant für sportlichen Mißerfolg!!!!
    Viel Spaß!!!!!!
    Philipp

  170. antonia

    Liebe Finke-Freunde,
    schreibt doch mal Protest-E-Mails an folgende Verantwortliche direkt:

    Fritz Keller: keller@scfreiburg.com

    Achim Stocker: stocker@scfreiburg.com

    dem SC-Vorstand: vorstand@scfreiburg.com

    Und bitte auch gleich an unseren tollen neuen Super-Trainer Robin Dutt:
    dutt@stutgarter-kicker.de

    Und teilt ihm bitte mit, dass es für ihn das Beste wäre, gar nicht erst nach Freiburg zu kommen oder bestenfalls ein Praktikum zu machen. Das wäre gerade noch ok.

    Gruß Antonia

  171. Turek

    Der Vertrag mit Dutt ist schon unterschrieben.

    Wie soll der Sportclub denn sonst mit “uns Gelbfüßlern” umgehen? Dass er bis zum Sommer keine neuen Mitglieder aufnimmt ist schon in Ordnung. Auch die Idee mit den zwei Briefen zeigt, dass der Vorstand in der Lage ist, mit den “Wir-sind-Finke-Aktivisten” Schlitten zu fahren. Er benutzt einfach einen besseren Schlitten als diese.

    Man stelle sich vor, die “Wir-sind-Finke-Aktivisten” gelingt es den Vorstand zu stürzen (Science-Fiction) – wie sicher ist es, dass Volker Finke noch Lust hat, doch weiter Trainer zu sein? … Dann müsste er nämlich seine Abfindung erstmal zurückzahlen.

  172. Patscho

    @Turek
    Da mach dir mal keine Sorgen. Das sieht doch ein Blinder, dass Finke nichts lieber machen würde, als weiterhin Trainer in Freiburg zu sein. Wenn es ihm jemals ums Geld gegangen wäre, hätte er Freiburg schon längst verlassen. In den letzten 16 Jahren hatte er genügend Angebote von potenteren Bundesligavereinen, da hätte er ein Vielfaches verdienen können. Man soll eben nicht immer von sich selbst auf andere schließen…

  173. Martin

    Die nächste Ungeheuerlichkeit des Vorstands!

    Unter der Überschrift “Der Graben ist nicht zu schließen”

    steht heute in einem Kicker-Artikel der folgende Absatz.

    (…)

    Im Zuge dessen hat sich der Vorstand dazu entschieden, sich klarer zur Nichtverlängerung von Finkes Vertrag zu äußern: Den Graben zwischen Pro- und Kontralager sieht die SC-Spitze unter Finke nicht mehr schließbar. “Diese schon über einen langen Zeitraum anhaltenden und zunehmenden Polarisierungen im Umfeld sind eine der zentralen Ursachen dafür gewesen, dass wir uns im Dezember entschieden haben, die Nachfolgeregelung für Volker Finke anzugehen”, teilte der Vorstand mit.
    (…)

    Jetzt gibt der Vorstand also noch öffentlich zu, dass er die Entscheidung gegen Volker Finke, einen Mann der für den SC und die ganze Region Unvorstellbares geleistet hat, quasi den Schreihälsen auf Mitte-Nord zuliebe geopfert hat. Das ist die nächste Ungeheuerlichkeit des Vorstands gegen langjährige und treue SC-Fans, dderen Un”kultur” nicht darin besteht, sich bei jeder Gelegenheit schreiend und pöbelnd bemerkbar zu machen. Meinen diese Herren im Ernst, es gäbe Ruhe, wenn sie Finke zum Saisonende endgültig rausgeschmissen haben?

  174. wolferl

    Hallo Martin,
    so ganz von der Hand zu weisen ist die Logik des Vorstandes nicht. Ein Graben ist ziemlich bedeutungslos, wenn auf der anderen Seite keiner mehr steht. Und was bleibt all denen, die schönen Fussball lieben, auf intelligente Akteure Wert legen, auf faschistische Sprüche verzichten wollen, fairen Umgang pflegen möchten und die umsichtige und nachhaltige Arbeit von Finke zu schätzen wissen, anderes übrig, als einem Club den Rücken zu kehren, der von einer Allianz aus Wortbrüchigen und Brüllwütigen getragen wird?
    Ich liebe den SC, aber nicht um jeden Preis.

  175. Martin

    Nein, aber diese dem Vorstand eigene Logik scheint mir nicht im Interesse des SC zu sein: Wenn sie natürlich mit Mitte-Nord und ein paar ewig Unzufriedenen auf der Haupttribüne allein bleiben wollen, dann ist das so in ihren Augen sicher in Ordnung. Bloß, genau diese Leute werden in kürzester Zeit den nächsten Trainer rausschreien, wenn’s nicht so läuft, wie sie sich das vorstellen, dann den nächsten, den nächsten…und dann ist der Verein wieder da, wo er in der Vor-Finke-Ära war. Aber dann ist er längst in der Bedeutungslosigkeit verschwunden.

  176. wolferl

    Seh ich genauso.

  177. confusion

    Beneidenswerte Denkweise des Vorstands.

    Denn inzwischen haben sich die Herren Stocker, Keller und Co selbst in ein derart eigenartiges Licht gesetzt, dass “der Graben zwischen Pro- und Contra-Lager” hinsichtlich ihres Verhaltens “nicht mehr schließbar” ist.

    Wenn man’s zuende denkt, müsste der Vorstand wohl auch erkennen, dass “diese schon über einen langen Zeitraum anhaltenden und zunehmenden Polarisierungen im Umfeld (…) eine der zentralen Ursachen dafür” sind, dass dann auch er nicht mehr tragbar wäre.

    Gibt’s nach dieser bestechend ausgeführten Grabenkampf-Logik also jetzt den konsequenten Vorstands-Rücktritt? Wie? Das war alles so nicht gemeint und einfach nur mal wieder unglücklich ausgedrückt? Ach so. Ja dann.

  178. Justus K.

    Ich habe stark den Eindruck, dass……
    1.) Der Vorstand vor allem davor Angst hat, seine Entscheidung gegen FINKE zurückzunehmen, weil er dann als Wackelkanditat dastehen könnte. Das können sich “gestandene” Männer natürlich nicht leisten. Dabei wäre dies in diesen Tagen sehr wohl glaubwürdig rüberzubringen; man müsste sich ausnahmsweise einmal vorbereiten, was man dann in der Öffentlichkeit verlautbaren würde: RÜCKENWIND haben sie doch bei ca. 80% Finke Befürworter. Auch die Medien gehen doch immer stärker mit und machen heilsamen Druck…
    ……………………………………………………………………………………………..
    2) Der Vorstand sich GEWALTIG täuscht, dass bei einer Installation Dutts in der neuen Runde ALLEINE DADURCH die gespaltenen FAN-LAGER miteinander versöhnt wären. Man stelle sich vor Dutt verliert 2x und hat 80% Finke-Symphatisanten vor sich, aber hallo, da wirds gemütlich….
    ……………………………………………………………………………………………..
    3) Der Vorstand zockt ungemein: Sie gehen aufs Ganze: Sie haben die kleine Hoffnung, dass mit Dutt Aufschwung kommt….Dabei haben wir mit dieser Mannschaft den größten Aufschwung der letzten Jahre… DUTT KANN ES DOCH NUR VERMASSELN!!! ES KANN DOCH NUR SCHLECHTER WERDEN!!!!!!
    ……………………………………………………………………………………………..
    4) Der Vorstand fordert Fans, Medien geradezu heraus: Stellung zu beziehen: Es ist so, wie Männer tendenziell sterben: Wenn Männer hören, dass sie eine schwere Krankheit haben, wollen sie es lange nicht wahrhaben, dann aber wollen sie ganz schnell sterben: D.h. so kindisch kommt mir der Vorstand vor: SIE WOLLEN LIEBER MIT FLIEGENDEN FAHNEN UNTERGEHEN UND DAS WERDEN SIE WENN DER SC MIT FINKE AUFSTEIGT, als konkrete Gespräche mit den verschiedenen Gruppen zu führen…Schade….

    5) Ich halte Herrn HUBER (Freiburg) als sehr geeignet die Moderation eines konstruktiven Gesprächs zu führen, ein fähiger, heller und vor Allem nicht einseitiger Denker…
    ……………………………………………………………………………………………..
    KLAR IST: WENN DER SC MIT FINKE AUFSTEIGT WIRD DER VEREIN GEGEN DIE MEHRHEIT DER FANS FINKE NICHT EINFACH ABSCHÜTTELN KÖNNEN……Vor allem NICHT in FREIBURG……………………………………….

  179. Jürgen

    Es wird NIEMALS dazu kommen, daß der Amateur Dutt hier Trainer wird. Jetzt fordern sie schon in Stuttgart seinen Rausschmiss, da er nichts aber auch rein gar nichts auf dem Kasten hat. DUTT bleib zu Hause!!!!

  180. Fux

    Freunde.

    Der Vorstand hat den Brief verschickt. Nach den Reaktionen hier, auch von Leuten die jetzt schon im Verein Mitglied sind, müsste es jetzt doch ein Leichtes sein eine ausserordentliche Mitgliederversammlung zu beantragen ?

    Warum passiert dies nicht ?

  181. Peter Ara

    Keine Angst, Leute!
    Der Vorstand setzt sich gerade selber ab, kann nur noch Tage dauern.
    Wenn doch nicht, dann passiert das bei der nächsten ordentlichen Mitgliederversammlung im Sommer. Und von wegen Angst”vor Medieninteresse”( Zitat des Vorstands) bei einer ( wohl sowieso stattfindenden )außerordentlichen Versammlung:
    Das Interesse wird im Sommer,noch größer sein, wenn die interessierte Sportöffentlichkeit im In-(und!!!Aus)land wissen will, wie ein Vorstand einer in die erste BL aufgestiegenen Mannschaft mit einem Regionalligatrainer (dessen Kickers grade auf der Verliererstrasse rumeiern!!!!!!!!!!!!!!!!!) und einem völlig neuen Aussehen (da über 10 Stammspieler gegangen sind!!!) sich vor den Mitgliedern rechtfertigt.
    Spätestens da werden alle vier mit Schimpf und Schande verjagt.
    Vor allem für Stocker wird dies der bitterste Tag seines Lebens.
    Er ( hat ja auch Trainerle Dutti im Alleingang geholt) Allein hat es jetzt noch in Hand, den Verein zum UMdenken zu bewegen und die NOTBREMSE zu ziehen und nicht Altersstarrsinn fröhliche Urständ feiern zu lassen.
    Finke könnte sicher vieles Erhellendes zu diesem schauderhaften Szenario, dass der Vorstand in den letzten Wochen aufführt sagen, aber er schweigt. ZU RECHT. Denn wenn er auch noch Öl ins Feuer gießen würde, dann würde der derzeit einzige Hoffnungsschimmer:
    DIE ÜBERRAGENDE LEISTUNG DER MANNSCHAFT vielleicht auch noch verglühen.
    UND DAS VOR DEM SO VIELES ENTSCHEIDENDEN SPIEL GEGEN DEN FC DAUM.
    Bitte Vorstand: UMdenken óder zurücktreten!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  182. Jochen

    …ich bin mir auch SICHER:

    Es handelt sich nur noch um eine Frage der Zeit bis der alte, wirklich alte Vorstand zurücktreten wird….Um so länger sie so amateurhaft herumexperimentieren umso mehr werden sie ihre Verdienste schmälern. Schade, das haben sie nicht verdient (ohne Ironie).
    Es fehlen nur noch die berühmten Tropfen, die ins Fass laufen müssen, damit es überläuft . Wir sind knapp davor, davon bin ich überzeugt:
    Die ganze letzte Argumentation ist Verzweiflung pur!

    Gegen die Mehrheit der Fans kannst du NICHTS machen!!!!

  183. Mikel

    wer Finkes Aussagen im DSF gehört hat, dem muss klar sein, der leidet (ums mit Stoiber zu sagen) wie ein Hund. Viele Fans leiden mit. Aber am allermeisten wird der Verein in der Zukunft leiden. Und noch nicht mal schadenfroh kann man sein. Wie weit ist es gekommen, dass sich Allianzen bilden zwischen Nord-Mitte-Fanatikern, Haupttribünenbruddlern und Vorstand. Will der Vorstand denn wirklich nur noch diese “Fans” im Stadion? Dann viel Spaß!

    Schade auch BZ, dass ihr die Gelegenheit nicht nutzt mal so richtig nachzufragen, warum Unehrlichkeit in den Vereinsaussagen so langsam gang und gebe sind. Was sind z.B. von den Aussagen Herrn Breits zu halten, dass ab 01.07. wieder Mitglieder aufgenommen werden (anstatt 1/2 Jahr Wartezeit). Wie lange gilt denn diese Aussage? Bis der erste Antrag eingegangen ist?

  184. Philipp

    Auch wenn die Zuschauer mir gegen Augsburg (noch) etwas zu zurückhaltend waren ist klar:
    Die Tage vom Vorstand sind gezählt!!
    Wenn Freiburg gegen Köln gewinnt, dann ist hier der Teufel los!!!!!!
    Aber der absolute Hammer wäre es, wenn Dutt noch vor Saisonende von den Kickers gefeuert wird (glaub ich allerdings nicht).
    Man reibt sich doch in letzten Wochen häufiger mal die Augen und fragt sich, ob das noch alles real ist!!

  185. Fux

    Im Dezember 2006, das war die Zeit als “der Karren in der allergrößten Sch …. hing” habe ich einen Leserbrief geschrieben mit der Überschrift “Bleiben wir mal alle auf dem Teppich” mit einer “Brandrede” für Volker Finke. Ich stand damals ziemlich alleine da und wurde als “ewiger Finkejünger” (und noch Schlimmeres) apostrophiert.

    Freunde, die ihr jetzt plötzlich “alle Finke” seid, wo wart ihr im Dezember 2006 ? Warum haben nicht alle Ende 2006 einen Mitgliedsantrag gestellt um die Vorstandsentscheidung nochmals umzukehren ?

    Jetzt ist es aus meiner Sicht zu spät. Auch das Herfallen über Robin Dutt halte ich für unmöglich, der kann da gar nix dafür. Übrigens, die Filmchen im Taxi sagen klar aus … “alle sind jetzt Finke weil es derzeit so gut läuft”. Ein älterer Mann liest dort von einem Zettel ab, wer hat ihm den gereicht ?

    Auszug aus einem Kommentar in der Frankfurter Zeitung:
    [...]
    Finke, der in der Hinrunde für viele Fans noch der Buhmann war, mag der Stimmungsumschwung schmeicheln. Doch er ist klug genug, sich von seinen Anhängern nicht auf den Schild heben zu lassen ? Der Aufstieg böte den perfekten Abgang. Und die jüngste Siegesserie macht nicht ungeschehen, dass sich manches am Freiburger Modell in den 16 Jahren seiner Regentschaft verbraucht hat. Der Aufstand von Finkes Groupies lässt dessen langen Schatten für Nachfolger Robin Dutt nur noch länger werden. Aber es gibt ein Leben nach Finke an der Dreisam. “Wir sind Freiburg” wäre nicht das schlechteste Motto für den Neuanfang.
    [...]

    Der Mann hat recht ….

  186. Robert

    @ fux

    …mein Lieber, das Freiburger Modell hat sich so sehr abgenutzt, dass wir mitten im aussichtsreichsten Aufstiegsrennen sind!!!

    Noch Argumente fux?

  187. @Fux

    Aha! Du bist also “Pro-Finke”? Liest sich anders!
    Ich war damals und bin auch heute “Pro-Finke”. Jeder der Ahnung von Fussball hat, wusste auch schon in der Hinrunde, dass die Mannschaft großes Potential hat. Es scheint sogar Finkes Lieblingsmannschaft der letzten 16 Jahre zu sein. Finke hat immer an seine Mannschaft geglaubt, was auch größten Respekt verdient!
    Die Leute begreifen nicht, das der Auftieg für den SCF aus der weltbesten 2. Profilga mit wirklichen Traditionsteams wie Duisburg,Köln, 1860 etc. nicht Pflicht, sondern Kür ist.
    Mensch, Fux ! Bitte begreif doch endlich mal den Ernst der Lage!!
    Der Vorstand zerstört mutwillig was Finke (und nicht der Vorstand) in den letzten 16 Jahren aufgebaut hat. Hier wird nicht mehr wieder gut zu machender Schaden angerichtet!
    Zu Dutt: Er tut mir auch leid. Aber er ist ein mittelmäßiger Amateurtrainer ohne jede Profierfahrung. Die Vorstellung, dass er Finkes Nachfolger werden könnte (er wirds nicht), ist ein schlechter Witz und nicht mehr!

    P.s.
    Gibt seit heute Gerüchte das Finke bei Hertha BSC im Gespräch ist.
    Dann aber wirklich gute Nacht!

  188. Fux

    Lieber Robert,

    meinen Beitrag ganz und richtig gelesen ? Ich glaube eher nicht. Denn dann müssten Sie feststellen, dass Ihr -mir zugeordnetes Argument- von einem neutralen Journalisten aus Frankfurt stammt.

    Übrigens, wo waren Sie lieber Robert im Dezember 2006 ? Damals “Mit-Leidender” oder jetziger “Erfolgsjünger” ?

  189. Robert

    @fux

    Da haben Sie recht: Ich war Mitleidender im Dezember. Außerdem war das Spiel gegen KSC gar nicht so schlecht. Es waren vier blitzsaubere Kontertore, sonst hat der SC ganz ordentlich gespielt. Nur das Ergebnis war heftig, klar…Dafür stimmen jetzt aber die Ergebnisse und ich kann mich mitfreuen. Und ich werde, stellen Sie sich vor noch länger mitleiden/mitfreuen, wie in jeder echten Beziehung:

    Aber ich bin sicher: MIT FINKE!

  190. Chribobbele

    @Philipp
    Es ist eine grosse Unverschämtheit, was du schreibst. Aus Deinen Beiträgen geht klar hervor, welche Einstellung Du zum Alter hast. Du foderst selber Toleranz und agitierst so auf diese beleidigende Art und Weise! Es ist wirklich unvorstellbar! Offenbar hast Du Deine gute Kinderstube verfehlt! Kennst Du eigentlich die Person, die Du als “alt und krank” beschreibst?Ich nicht, aber ich würde mich nie erdreisten über eine Person so zu schreiben, die ich nicht kenne! Es ist auch bezeichnend, dass die Moderation der BZ
    solche Beträge zulässt!
    Das lässt tief blicken….

  191. Merkle

    Viele haben im Dezember mitgelitten, mit dieser Mannschaft und mit diesem Trainer: Ich habe überall, wo ich mit Leuten geredet habe vertreten, diese Mannschaft steigt nie und nimmer ab. Leider waren die ProFinke und Pro-Mannschaft wohl nicht so laut wie ein paar auf Nord-Mitte, die nicht erst seit dieser Saison gegen Finke hetzen.

    Der “neutrale” Journalist ist übrigens nicht erst seit Dezember gegen Finke, sondern schon seit Jahren. Soviel dazu.

    Diese unheilige Allianz zwischen dem Vorstand, Nord-Mitte und einem Teil auf der Haupttribüne, die ständig meckern, egal, wie die Mannschaft spielt, wird diesen Verein kaputt machen und in der Bedeutungslosigkeit verschwinden lassen. Dann waren 16 Jahre Aufbauarbeit für die Katz.
    Aber selbst auf der Haupttribüne dreht sich inzwíschen der Wind gegen den Vorstand. Herr Keller hat schon beim Spiel gegen Augsburg einen Vorgeschmack auf das bekommen, was ihn demnächst erwartet.

    Ich hoffe nur, die Mannschaft lässt sich nicht beirren und spielt weiter so wie in der gesamten Rückrunde. Das ist das beste Argument, dass sie für eine weitere Zusammenarbeit mit den derzeitigen Trainern liefern können.

    Und wenn Finke tatsächlich vom Hof gejagt werden sollte: Dann wird der Großteil der jetzigen jungen Mannschaft weg sein.

  192. Philipp

    @Chribobbele
    Bitte Ruhe bewahren! Ich habe Hr. Stocker als alten und kranken Mann bezeichnet, weil er ein alter, kranker Mann ist. Und? Ist das sein Fehler?
    Natürlich nichtt!! Es ist nur klar (und nur um das ging es mir!!), dass Hr. Stocker mit Sicherheit nicht die Zukunft des SCF ist, wie manche sagen. Das ist keine Gehässigkeit gegnüber Stocker, sondern einfach eine Tatsache.

    Eins möchte ich aber klarstellen: Ich habe keine intolerante Haltung gegenüber alten Menschen. Was hat das eigentlich auch hier mit dem Thema zu tun?!? Ich liebe meine OMA!!

    “Es ist auch bezeichnend, dass die Moderation der BZ
    solche Beträge zulässt!”

    Ihre Einstellung hinsichtlich der Meinungsfreiheit finde ich traurig! Und was meinst du mit “bezeichnend”, die BZ ist nun wirklich (noch) nicht Pro-Finke.
    Philipp

  193. BZ-Online

    Liebe SC-Fans,
    in der Tat versuchen wir, so wenig wie möglich in die Debatte einzugreifen. Die meisten von Ihnen diskutieren ja sehr diszipliniert – auch wenn unter Fußballfans gewiss eine andere Tonart herrscht als bei einer Bischofskonferenz.
    Trotzdem möchten wir Sie darum bitten, so sachlich wie möglich zum Thema zurückzukehren. Spekulationen über den Gesundheitszustand der handelnden Personen tun hier nichts zur Sache.
    Mit freundlichen Grüßen,
    BZ-Online

  194. Ultraorganisiert

    Wie lange soll das Trauerspiel denn noch gehen? Mannschaft wird aufgelöst- Trainer muss weg- neuer Regioalligatrainer kommt und das Volk schaut zu!? Auf geht’s Freiburg- kämpfen und siegen! Lasst nicht Alles den Bach runter gehen! Bitte Fans tut was für die Zukunft!

  195. lulatsch

    Der Vorstand ist nicht krank. Der Vorstand des SCF ist in einem Wachkomazustand. Die Zeit läuft aber gegen den Verein! Es muss nun wirklich was getan werden. Die Spieler sind jetzt in Vertragsverhandlungen. Nicht erst wenn die Saison zu Ende ist. Jeder Tag zählt, um den Verein zu retten!

  196. philosoph

    Es ist wirklich die Aufgabe der Medien, den kompletten Stimmungsumschwung bei Fans, Bevölkerung und erweitertem Vereinumfeld, der durch diesen gigantischen sportlichen Erfolg des SC Freiburg im Jahr 2007 unter Volker Finke hervorgerufen wurde, entsprechend abzubilden. Es ist schön, dass es virtuelle Foren gibt, bei denen sich die 95% rastlosen Finke-Bewahrer mit den 5% SC-Altvorderern in überflüssigen Schrein-Scharmützeln aufreiben und auslassen können.

    Aber die Uhr tickt nicht nur am Freiburger Münster unerbittlich gegen das kollektive Verlangen der Freunde des Freiburger Fußballgeschehens, dass Volker Finke bleiben soll – wie auch immer.

    Die Stimmen im Stadion sind noch immer zu leise, auch wenn das DSF berechtigte 80 Prozent Finke-Verehrer gezählt hat. Die Leserbrief-Postkästen der BZ platzen noch immer nicht ob der Briefemassen von Absendern mit klaren Finke-Wünschen. Die Plakate der „Wir sind Finke“-Enthusiasten sind noch nicht genug. Man muss jetzt laut sein, sichtbar sein, und vorallem zahlreich sein, wenn man ebenso viele Fakten schaffen will, wie die Spieler des SC. Denn die Verhandlungen – das schrieb hier jemand ganz richtig – werden von den Vereinen jetzt bereits geführt. Und mindestens 8 Spieler der ersten Garde werden den SC verlassen, wenn Finke geht. Der SC-Coach soll derzeit bereits für die nächste Saison von Vermittlern oder direkt Verantwortlicher von HSV, Hertha BSC Berlin, VfL Wolfsburg, FC St. Pauli und Borussia Dortmund kontaktiert worden sein.

    Herr Dutt ist in Freiburg – egal was anderswo geschrieben wird – sicherlich nicht als Trainer des SCF willkommen. Und, multimedial erfahren wie er es nun einmal ist, weiß er das.

    Volker Finke, bleiben Sie die nächsten zwei Wochen so lässig und zurückhaltend – es gibt in diesen Tagen genug fähige Menschen, die derzeit alles dafür tun, dass sich ein neuer status quo für Ihre mehr als unbefriedigende Situation ergibt.

  197. FinkefürFreiburg

    Eine Demo für Finke nach dem Training am Donnerstag? Ich kann nichts anderes unterstützen. Auswärtsfahren kann ich nicht momentan. Wer ist dabei?

  198. Die Wahrheit

    kommt immer an das Licht!

    Ich wette, keine 500 Mitglieder werden diesen Schwachsinnigen Antrag
    unterschreiben! Dann bin ich doch einmal gespannt, wie die Damen und Herren der WsF reagieren. Im Grunde weiss ich es schon. Der SC Freiburg hat 2100 Idioten und 500 die Denken können. Mehr fällt dieser Truppe bestimmt nicht ein, genau so wenig, wie den Leuten vor dem Dezember eingefallen ist!

  199. Die Unwahrheit …

    … gewinnt zum Glück nie.

    Ich weiß, dass mindestens 650 Mitglieder, diesen hervorragenden Antrag unterschrieben haben! Dann bin ich doch sehr gespannt, wie die Damen und Herren im familiären SC-Vorstand reagieren. Im Grunde weiß ich es schon. Der SC Freiburg hat 1950 Schweiger und 650, die laut nachgedacht haben. Und dieser Truppe fällt noch viel mehr – zum Glück mehr, als dem Vorstand im Dezember in vollendeter Verkennung der wirklichen Stimmung.

  200. FinkefürFreiburg

    stimmt das? echte infos?

  201. Philipp

    @FinkefürFreiburg
    Super Sache! Noch einer der die Katastrophe verhindern will. Allerdings bin ich der Meinung, dass so kurfristige Aktionen nichts bringen. Lass die Freiburger in Köln gewinnen, und es hier die Hölle los! Und wenn Freiburg nicht gewinnt, wird auch nicht viel anders.
    Langsam begreifen die meisten was sich hier anbahnt: Die kopflose Zerstörung des SCF!!!! Ich habe wirklich Hoffnung, dass sich noch was bewegen lässt!
    @Unwahrheit: Mehr Infos, bitte!!!!!!!!!!!!!!!!!
    @Wahrheit: Du gehörst ganz sicher zu angesprochenen den 2100 SCF-Mitgliedern!! Aber wir die wirklichen Fans, werden um die Zujunft unseres SCF kämpfen! Und die Zukunft ist Finke, nicht Stocker, Keller etc.!!!

  202. Jürgen

    GEBT DUTT KEINE CHANCE!

    Duttel soll sofort freiwillig auf den Job hier verzichten. Wir haben schon den besten Trainer der Welt und brauchen keinen Blender und Regionallliga-Versager. Duttchen macht alles kaputt was der große Volker Finke alleine (ohne Gutedel-Stocker) aufgebaut hat.

    NIEMALS WIRD DUTT NUR EIN TRAINING UNSERES SC LEITEN!

  203. Peter

    Ich verstehe V. Finke nicht mehr. Einerseits bekundet er das da gerade die talentierteste Mannschaft unter ihm spielt, jammert in der BZ das alles Todtraurig ist weil er Angst hat das nach seinem Weggang all das eingeht was er ja aufgebaut hat… Und was tut dieser Mann um bleiben zu können? Er will sich zu dieser ganzen Situation nicht äußern… Schwachsinn Herr Finke. Wenn ich an Ihrer Stelle wäre würde ich um meinen Job kämpfen, hätte ich schon viel früher ein Gespräch mit dem Vorstand gesucht und Flagge gezeigt! Denn genau mit diesem Verhalten macht Finke das was er bejammert,- er schaut zu wie der Verein und die Mannschaft demontiert wird anstelle für das zu kämpfen was ihm anscheinend so wichtig ist! Also Ihr lieben Beiträgler, macht Eurem Volker mal klar er soll von seinem hohen Roß herunter und sich zeigen und sich endlich zu Wort melden!!!

  204. Peter

    …ach und an Dich Jürgen: Ohne Stocker wäre Finke nicht annähernd das was er glaubt zu sein,- ein Trainer mit einer noch nie dagewesen Allmacht, genehmigt vom VORSTAND.

  205. Patrick

    Ich bin mal gespannt was alles raus kommt wenn Finke weg ist. So wie das in Freiburg zugeht muß weit aus mehr mit Finke los sein als nur das was geht…

  206. Fux

    Den Verein macht nicht der Vorstand und auch nicht Finke kaputt. Den Verein machen derzeit Leute kaputt, die von der Führung eines Vereins “Null Ahnung haben” und sich hier wie die Helden vorkommen.

    Hört mit der Polarisierung auf und macht meinetwegen für das nächste Heimspiel Spruchbänder mit der Aufschrift:

    SETZT EUCH ENDLICH ALLE ZUSAMMEN

    Mit Sturheit auf jeder Seite und Angriffe auf Personen gab es noch nie (!!!) gute Lösungen.

  207. mertoni

    “SETZT EUCH ENDLICH ALLE ZUSAMMEN”

    ich weiß jetzt nicht was du willst! das ist doch die hauptintention der WSF -gruppe. nur geht ja vom vorstand niemand darauf ein .

  208. Fux

    An alle die meinen Achim Stocker wäre ein “alter Dödel”. Wer sorgt für die Finanzen ??? … Wer bezahlt Trainer und Spieler ??? …. Wer sorgt für reibungslosen Verwaltungsablauf ??? … Wer räumt mit einer Dreckkarre am Montag hinter der Tribüne eigenhändig Dreck weg ??? Na … wer wohl … ???

    Man soll Achim Stocker nicht gegen Finke ausspielen. Achim Stocker ist schon weit über 20 Jahre Vorsitzender dieses Vereins. Achim Stocker stand nach dem Aufstieg in die 2. Bundesliga (1981) an einem Winternachmittag vor dem Dreisamstadion und schaute den Fahrzeugschlangen nach, die in den Schwarzwald fuhren zum Ski fahren, mit dem Wunsch .. “ach wären die nur alle hier”. Drinnen im Stadion spielte der Sportclub gegen Bayreuth vor 800 (!!!) Zuschauern und gewann nach tollem Spiel mit 6 : 1. Der Freiburger FC spielte am Tag davor in der damaligen 1. Amateurliga vor 3500 Zuschauern.

    Warum ich dies so ausführlich schreibe ? Hier machen Leute einen Mann fertig, der diesen Verein schon geführt hat als manche der “Kritikerlein” hier noch in den Windeln lagen.

  209. wolferl

    Tja, Fux, und genau das macht ja das Verhalten von Stocker noch viel schlimmer, denn er zerstört im Moment nicht nur das Lebenswerk von Finke, sondern auch sein eigenes.

  210. Füchsle

    Mertoni … so ein Spruchband habe ich noch nie gesehen. Lesen Sie alle die Beiträge hier, wenn das alles im Sinne von von WSF ist … na dann gute Nacht.

  211. Fux

    Tja “Wolfer” das Verhalten … sprich die angebliche Sturheit von Stocker … ihr werft dem Mann etwas vor, was 80% hier in extremer Form praktizieren, nämlich absolute Sturheit. Schaut Euch doch mal selber im Spiegel an.

    Übrigens Lebenswerke, ich würde mal Fussballvereine nicht als Lebenswerke bezeichnen. Solcher Ruhm ist Schall und Rauch , regional für einen bestimmten Personenkreis – zeitlich begrenzt – wichtig.

  212. Patrick

    Prima “Fux” so ist es… Der Vorstand in FORM von Stocker hat den SC zu dem gemacht was er noch heute ist. Auch ein Herr Finke, sei ihm sein Erfolg gegönnt, sollte das so sehen und dementsprechend handeln indem ER auf seinen Vorstand zugeht und klar macht was er will. Nichts tun und nichts sagen und dann öffentlich in Zeitungen flennen hilft niemandem, schon gar nicht Finke selbst. Langsam glaube ich er ist nach 16 Jahren Allmacht schon viel zu stolz geworden als sich denen Leuten anzubieten die ihn das aus sich haben machen lassen was er ist,- der einflußreichste Trainer in einem Verein den es je gab..

  213. mortoni

    lieber fux,

    niemand zweifelt doch an den alten verdiensten des herrn stockers. er hat viel geleistet und auch seinen beitrag zum heutigen sc beigetragen.
    es waren äußerungen die sich auf den gesundheitszustand stockers bezogen sowie die vermutung da er auf grund seines alters wohl nicht mehr lange vorsitzender des vereins sein wird. dies hatte er ja selbst schon verkündet.
    aber trotz all seinen verdiensten ist seine handlungsweise seit dezember diesen jahres kritikwürdig. ich persönlich gehe da sogar weiter und bin der meinung das ein vorstand der so verfährt nicht tragbar ist.
    es geht hier doch nicht mehr um 2 verschiedene meinungen denn auch stocker hat ja den fehler öffentlich zugegeben. er weigert sich aber aus persönlichen mir unerklärlichen gründen diesen zum wohle des vereins zu revidieren. somit komme ich für mich zu dem schluss, entweder stocker handelt endlich zum wohle des vereins und stellt persönliche befindlichkeiten in den hintergrund oder aber sollten diese persönlichen befindlichkeiten ein einen höheren stellenwert behalten so ist dieser vorstand nicht mehrr tragbar weil er eben nicht mehr im sinne des vereins handelt.
    wie gesagt das ist meine persönliche meinung und keine der WSF-gruppe oder sonst wer!

  214. König Fußball

    Ach kommt schon, wie soll es denn voran gehen wenn sich Finke die ganze Zeit wie ein trotziges, verzogenes Kind benimmt?! Er hat wohl vergessen das auch er nur ein Angestellter beim SC ist und so hat er sich langsam auch zu benehmen. Er denkt das eine bessere Rückrunde ihm erlaubt darauf zu warten das sein Vorstand ihm hinterher bettelt. Aber das ist die Quittung für den Vorstand das sie Finke grenzenlosen Spiel und Handlungsraum gelassen haben!

  215. XXL

    Finke ein trotziges Kind??? Dann hätte er sein Traineramt schon lange hiongeschmissen. Er verhält sich vorbildlich, indem er sich auf das sportliche konzentriert und zu allem anderen keinen Kommentar abgibt. Hätte das Präsidium nur 10% dieser Professionalität.

  216. Patscho

    @ König Fußball

    Volker Finke verhält sich völlig professionell und keineswegs wie ein trotziges Kind. Er respektiert die Entscheidung des Vorstands und liefert weiterhin eine vorzügliche Arbeit ab. Ich habe von ihm noch kein schlechtes Wort Richtung Vorstand gehört. Lediglich die Entscheidung des Vorstands, Dutt ausgerechnet kurz vor dem wichtigen Spiel gegen Kaiserslauterm der Öffentlichkeit vorzustellen, hat er kritisiert, und das zu Recht. In der aufgeheizten Athmosphäre war das völlig unsenseibel. Soll man Finke jetzt etwa vorwerfen, dass er weiterhin gerne Trainer in Freiburg wäre? Soll er jetzt ständig gute Miene zum bösen Spiel machen und sagen: Ja, ich finde auch das der Vorstand recht hat? Soll er jetzt etwa seine Anhänger dazu auffordern, ihre “Wir sind Finke”-Plakate zu verbrennen? Das ist doch absurd.

  217. Helmut S.

    Schon mal darüber nachgedacht, dass Herr Stocker diese Haltung nur nach außen vertritt? Ich weiß sicher, dass da im Vorstand(shintergrund) ganz andere Kräfte das Sagen haben!

  218. Rocco

    Finkes Auftreten betrachte ich als sehr fair und souverän.

    Unabhängig der großartigen Erfolgserie und der derzeit guten Spiele (die ich sehr genieße) ist auch diese charakterliche Stärke ein Argument, weshalb er IMHO auch zukünftig das Team betreuen sollte.

    Es grenzt doch an ein Wunder wie er derzeit die Mannschaft trotz aller Turbulenzen und Hickhacks drumherum derart gut einstellt und auf einem ruhigen Kurs hält. Vor so einer Leistung habe ich einen großen Respekt.

  219. @ Fux

    “Übrigens Lebenswerke, ich würde mal Fussballvereine nicht als Lebenswerke bezeichnen. Solcher Ruhm ist Schall und Rauch , regional für einen bestimmten Personenkreis – zeitlich begrenzt – wichtig.”

    Jetzt verstehe ich auch endlich deine Position hinsichtlich Vorstand und Finke!!
    Philipp

  220. @ Helmut S.

    könnte es du uns das etwas genauer erklären?

  221. König Fußball

    Mag ja alles sein, aber er wiederspricht sich doch. Einerseits zeigt er wie sehr an dieser Mannschaft hängt um andererseits nichts zu unternehmen weiter zu machen. Wem hilft es wenn er sich dann aber in den Zeitungen ausweint?!

  222. Patscho

    @könig fußball

    Du scheinst es nicht ganz begriffen zu haben. Finke wurde vom Vortsand abserviert. Was schlägst du vor soll Finke machen. Soll er den Vorstand um einen neuen Vertrag anbetteln? Soll er ihnen sein Konzept vorstellen, dass der Vorstand seit 16 Jahren kennt? Was denn nun?

  223. mertoni

    lieber könig fussball,

    da widerspricht sich rein gar nichts. und die aussage die du hören willst wirst du von finke nicht bekommen. denn wenn er druck auf den vorstand machen würde, wäre dies ein gefundenes fressen für den vorstand und einigen wenigen fans. die folgen wären klar.
    das er gerne weiter arbeiten würde hat er ja immer wieder gesagt. aber er muß halt den vorstandsbeschluss akzeptieren.

    und zu deiner aussage das er sich ausweint zeigt wenigstens wie sehr er an diesem verein hängt und wie sehr es ihn schmerzt wie momentan alles was in 16 jahren aufgebaut und an umgangsformen gepflegt wurde über bord geworfen wird.
    und ganz ehrlich weiß der herr visionär finke wohl besser wie wir alle wo der weg des sc in zukunft hinführen wird , bzw wo der sc dann in 3- 4 jahren stehen wird. und genau das schmerzt ihn wohl so ungemein.

  224. Helmut S.

    Herr Stocker vertritt doch nur nach außen, was der Vorstand will. Daran, dass er sich inzwischen auch öffentlich in Interviews wankelmütig zeigt, kann man sehen, dass da andere im Vorstand bestimmen, wo es lang geht. Da braucht man kein Hellseher zu sein, um zu wissen, wer das ist.

    Es geht um Machtpositionen im Vorstand. Und das ist der eigentliche Skandal, dass es schon lange nicht mehr um das Wohl des Vereins geht bei diesem Vorstand.

  225. mertoni

    DER VORSTAND KANN MIT FINKE WEITER ARBEITEN ABER ER WILL ES BISHER NICHT !

    daher braucht es keine weiteren erklärungen von finke mehr. der vorstand hat es so gesagt. daher muß der vorstand nun auch die konsequenzen tragen und ggf. abtreten zum wohle des vereins. denn was nützt es wenn man dann noch einen vorstand hat aber weder eine konkurenzfähige mannschaft noch einen guten,erfahrenen, erfolgreichen trainer.

    daher meine bitte an die vorstandschaft:
    bitte die mannschaft sofort vom spielbetrieb zurückziehen – für die regionalliga melden und den neuanfang mit dutt beginnen zu planen!

  226. chribobbele

    @fux: Respekt für Dein Beitrag!

    Und nun zu den “Finke-wurde-abserviert-Schwätzern”:
    3x aus der 1. BL abgestiegen. Wurde Finke “abserviert”? Nein!
    Vorrunde Saison 2007/2008: SC punktgleich mit dem 1. Abstiegsplatz.
    Wurde Finke “abserviert”? Nein! Er bekommt noch die Möglichkeit die Mannschaft zu stabilisieren und nach oben zu führen. Aber es kann mir doch wirklich keiner sagen, dass in den letzten 2 1/2 Jahren keine Abnutzungserscheinungen zu sehen gewesen sind! Erinnert Ihr Euch:
    Der SC hat fast über ein Jahr lang kein Auswärtsspiel gewonnen! Der 4. Platz der letzten Saison wurde nur über die gute Heimbilanz erreicht, wobei auch die wenigsten Heimspiele wirklich gut gewesen sind! Aber der Fan vergisst offenbar sehr schnell… Und nachdem immer wieder die Auswärtsspiele bei Aufsteigern verloren wurden, gab es in den Statesments immer wieder die gleichen stereotypen Antworten. Und nun:
    Es wird die Trennung von VF im Sommer bekannt gegeben und urplötzlich spielen die Spieler so engagiert und lustvoll wie lange nicht mehr! Kann es sein, dass die Spieler plötzlich befürchten, dass die schützende Hand von Übervater VF plötzlich wegfällt? Dass schlechte Leistungen nicht mehr mit Stammplätzen gesichert werden? Dass man merkt, hoppla, der Vertrag läuft aus und sie müssen sich sputen, einen guten Verein zu finden?? Der Förderer ist ja dann nicht mehr da! Hat eigentlich irgendjemand die Verantwortung des Teams einmal an dieser Situation mal genannt????? Nein!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  227. @chribobbele

    “Hat eigentlich irgendjemand die Verantwortung des Teams einmal an dieser Situation mal genannt????? Nein!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!”

    Welche Situation meinst du? Die Situation, dass der SC die erfolgreichste Profimannschaft der Rückgrunde ist? In der ganzen Saison nur 6 Spiele verloren hat. Es is doch manchmal echt unfassbar was man hier lesen kann!!!!!
    Lieber Chribobbele: Macht ihnen der Untergang des SC Freiburg eigentlich Spaß?

  228. @chribobbele

    “Hat eigentlich irgendjemand die Verantwortung des Teams einmal an dieser Situation mal genannt????? Nein!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!”

    Welche Situation meinst du? Die Situation, dass der SC die erfolgreichste Profimannschaft der Rückgrunde ist? In der ganzen Saison nur 6 Spiele verloren hat. Es ist doch manchmal echt unfassbar was man hier lesen kann!!!!!
    Lieber Chribobbele: Macht ihnen der Untergang des SC Freiburg eigentlich Spaß?

  229. chribobbele

    An meinen Nachschreiber (oder soll ich sagen Hinterherbrüller)
    zunächst mal: Nenne Dich gefälligst mal mit Deinem Nickname!
    Du brauchst übrigens Deinen Beitrag nicht 2x reinstellen, 1x hätte auch
    gereicht! Und als nächstes: Ich meine, das Team trägt mit seiner verkorksten Vorrunde ganz gewaltig Mitschuld an den Turbulenzen! Und nur mal soviel:
    Die letzten 2 1/2 Jahre war es nichts mit dem Thema “erfolgreichste Profimannschaft”, oder sollte ich mich da täuschen?? Aber jeder liest halt nur das gerne, was er lesen will!

  230. Karl V.

    Wenn man die Beiträge von Leuten wie Chribobbele liest, fällt einem wirklich nichts mehr ein. Vermutlich stehen Sie Nord-Mitte – ansonsten wäre das, was Sie hier von sich geben, kaum erklärbar.
    Allein die Ausdrucksweise zeigt, wes Geistes Kind Sie sind!

    Aber Sie sind ja diejenigen, die der Vorstand sich als “Fans” wünscht.

  231. Freiburger Bobbele

    Ich gehe seit 25 Jahren zum SC und war in dieser Zeit bei fast jedem Heimspiel, oft auch auswärts.
    Meine Meinung ist folgende:
    Alles was der SC heute ist oder was der Verein erreicht hat, seien es die sportlichen Erfolge, der Ausbau des Stadions, zahlungskräftige Sponsoren, die Fussballschule oder einfach nur der Imagegewinn für die ganze Region, ist direkt oder indirekt der alleinige Verdienst von Volker Finke.
    Was war denn hier vor seiner Zeit? Was hat Stocker denn so grossartiges für den Verein geleistet? Finke und zwar nur Finke, hat hier doch alles vorangetrieben, neue Strukturen geschaffen und schlussendlich das, was jetzt ist, ohne Ihn wäre hier nichts gelaufen!
    Vor 16 Jahren hat übrigens nicht Stocker Finke geholt, er wollte Klaus Schlappner! Zum Glück gab es damals Mitglieder, die für Finke waren und Stocker umstimmen konnten. Wo war Stocker in der Finkezeit, was sind seine Verdienste? OK man könnte sagen es war sein Verdienst war, dass er hat Finke vertraut und ihm die Möglichkeit zum Handeln gegeben hat. Ich finde er hat sich 16 Jahre hinter Finke versteckt, ihm die Verantwortung überlassen und ihn einfach machen lassen, darum ist alles was in den 16 Jahren war und entstanden ist nicht der Verdienst Stockers sondern alleine die Verdienst Volker Finkes.
    Jetzt wo Stocker gefragt ist und entscheiden muss, macht er ein Fehler nach dem andern, auf die sinnlose Entlassung Finkes an sich möchte ich dabei gar nicht mehr eingehen. Es reicht mir schon wenn ich die Interviews Stockers höre. Ich kann das ganze Handeln Stockers und des Vorstands einfach nur noch als unprofessionell zu bezeichnen und die Arbeit, der Ruf und die Erfolge der letzten 16 Jahren werden innerhalb einiger Monate komplett zunichte gemacht.
    Das ist traurig und bitter.

  232. chribobbele

    @Karl V.
    Was habe ich eigentlich so deratiges Böses gesagt?
    Bitte mal um Konkretisierung!
    Und was gibt es an meiner Ausdrucksweise zu bemängeln?

  233. confusion

    Dem chribobbele schenke ich eine ganze Tüte Ausrufezeichen, denn er hat ja so einen hohen Verbrauch davon, dass ihm seine eigenen bald ausgehen werden.

    !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    Wenn man’s so nötig hat, sollte man andere vielleicht nicht als “Hinterherbrüller” bezeichnen.

  234. Carlos

    @chribobobbele
    Zugegeben die Abstiegssaison war schlimm, aber viele Mannschaften fallen nach einer guten Phase in ein Loch (siehe derzeit der HSV oder Mainz). Im letzten Zweitligajahr hatten meiner Meinung nach einige “alte” Spieler Probleme mit der Aufarbeitung des Abstiegs, die Jungen mussten erst hereinwachsen. In diese Phase der allgemeinen Verunsicherung bekam die Mannschaft leider wenig Unterstütztung von seiten der Fans, sondern wurde von gewissen Gruppen eigentlich dauernd blöd angemacht: typischer Fall von zu hohen Erwartungshaltungen (dauerhaft erste Liga) und beleidigend werden, wenn der Lieblingsspieler nicht spielen darf (z.B. Dorn). Das sind eher Abnutzungserscheinungen bei den “Fans”.
    Wenn man das System Finkes akzeptiert, dann war klar, dass die Mannschaft auch wieder gut spielen kann (hat VF ja auch stets gesagt und wahrlich recht behalten). Ich glaube, die Entlassung hatte tatsächlich nur einen kleinen Anteil daran, dass die Mannschaft derzeit so erfolgreich spielt; man hätte Gleiches vielleicht auch durch demonstratives Stärken des Trainers durch den Vorstand erreichen können.
    Und wenn man wie VF 16 Jahre lang dem Verein die Treue hält, sensationelles dabei leistet und dann in einer Aktion, die alledem wiederspricht für was der Verein die letzten Jahre gestanden hat entlassen wird, dann finde ich das schon “abgesägt”.

    P.S. “Schwätzer”, “Hinterherbrüller” und “Übervater” sowie eine gewisse Aggressivität im 2. Posting würde ich als bemängelswert erachten…

  235. Fux

    Wenn man die Ausrufezeichen in dem Beitrag von “chribobbele” übersieht, hat er doch sehr viel Wahres geschrieben. In den letzten 2 1/2 Jahren war wirklich wenig Bewegung in der gesamten Spielentwicklung. Dass die Jungs jetzt plötzlich erkennen, dass es so nicht mehr weiter geht finde ich prima. Über die Gründe des plötzlichen Aufschwungs kann man rätseln. Meine Meinung ist, sie haben entdeckt, dass sie ihren Trainer saumässig im Stich gelassen haben und das schlechte Gewissen ist enorm leistungsfördernd. Kann aber auch sein, dass die Meinung von “chribobbele” Wahrheitsgehalt hat … die Herrschaften haben seit Ende Dezember entdeckt, dass es mit dieser Leistung keine Zukunft gibt … weder in Freiburg … noch sonstwo.

    Schau’ mer’ mal am Sonntag in Köln.

  236. gruwegrooved

    @chribobbele
    Ach chribobbele- Ihre Ausdrucksweise ist nicht das Problem.
    Doch Ihre Ansichten sind für einen SC Anhänger(seit 1971) erbärmlich.
    Die Logik hinkt so sehr das man meint Sie nehmen eine andere Mannschaft wahr als den SCF.
    Sie schieben V.F. die volle Verantwortung zu, für die sportliche Misere in der sich der SCF seit 2,5 Jahren befindet, und gleichzeitig fordern Sie Konsequenzen für die Mannschaft weil die doch daran Schuld hat.

    1. Wird sehr deutlich, das Sie als Finke Gegner eine persönliche Antipathie
    gegenüber unserem Trainer haben.
    und
    2. Würden Sie, die Spieler nennen die Konsequenzen von Ihnen zu
    erwarten hätten, wüssten wir alle mehr von
    Ihrer Gesinnung, nicht wahr?

    Bitte nennen Sie doch klipp und klar Gründe, wieso man das beste Trainerteam der Bundesliga entlassen sollte!

    Der Abstieg zählt wohl kaum, da er aus der 1. BL war.
    Der 4. Platz der 2. BL zählt noch weniger als Kündigungsgrund.

    Sie sind mir in Foren länger nicht mehr aufgefallen. Schade das Ihnen diese Zurückhaltung nicht etwas Klarheit in Ihr Oberstübchen gebracht hat.

  237. SC Fan

    Ich bin für die Entscheidung das Finke gehen muss. Es wäre sinvoller gewesen Fink schon im Dezember zu entlassen.

    Ich muss zugeben das es momentan Spass macht dem SC beim siegen zuzusehen. Aber was passiert wenn der SC eine Spielklasse höher spielt?

    Sie werden wieder verlieren, weil sie einfach zu vielen Torchance brauchen bis sie siegen. Es muss eine andere Manschaft bzw. Spielweise her. Und hier kann ich den Vorstand verstehen.

    Was ich nicht verstehen kann, das der Verein keine neue Mitglieder aufnimmt und so versucht an der Macht zu bleiben (das ist ja fast wie in einer Dikatatur). Die Fans sind noch wichtiger als die Mitglieder und müssen auch ein Stimmrecht haben!

    Auch muss der Vorstand gehen. Es ist einfach die Zeit für einen Umbrauch im ganzen Verein! Das sieht man auch in dieser Entscheidung.

  238. FinkefürFreiburg

    Bitte Chrisbobbele beschränkt Euch auf das dumpfe Finke-Raus anstatt so einen Müll zu schreiben. Argumentieren will gelernt sein und dann braucht man noch dazu passende Argumente und die bietet die beste Rückrundenmannschaft im deutschen Profifussball nun mal gar nicht gegen den Trainer….

  239. SC INTEAM Kolumne

    Reblandkurier vom 11.04.2007

    SC Inteam – Kolumne

    Der SC Freiburg siegt und siegt und siegt. Mit 2:0 wurde jetzt der hoch eingeschätzte FC Augsburg in die Schranken gewiesen. Sollte sich die Erfolgsserie auch am kommenden Sonntag in Köln fortsetzen, winkt dem SC – angesichts der schweren Aufgaben der Konkurrenz – erstmals ein Aufstiegsplatz. Wie die junge Freiburger Mannschaft mit dem Umstand umgeht, dass über 50.000 Zuschauer das Rhein Energie-Stadion zu einem Hexenkessel machen werden und Motivator Christoph Daum seine Millionentruppe besonders anstacheln wird, Freiburgs Serie zu beenden, bleibt abzuwarten.

    Unbeeindruckt scheint die Mannschaft von der unerfreulichen Begleitmusik ihrer Erfolgsserie zu sein. Volke Finke, der Vater des Erfolges, soll nach den nächsten sechs Spielen gehen. Der mutmaßliche Nachfolger Robin Dutt steht nach einer Niederlagenserie bei seiner Regionalliga-Truppe Stuttgarter Kickers vor dem vorzeitigen Rausschmiss und entpuppt sich zudem immer mehr als Selbstdarsteller. Die Fanszene ist zwar mehrheitlich für eine Kurskorrektur des Vorstands in der Trainerfrage, aber durchaus gespalten. Die junge, talentierte Elf scheint es nicht zu kümmern. Sie spielt grandios auf und gewinnt. Nur seinen Vertrag hat noch keiner der Leistungsträger unter den neuen Vorzeichen verlängert.

    Der Vorstand muss entscheiden, was jetzt das Beste für den SC Freiburg ist. Ein Auseinanderbrechen der Mannschaft und ein Neuanfang unter der Leitung des „unbeschriebenen Blattes” Robin Dutt, oder ein Zusammenhalten der aktuellen „Himmelsstürmer” und die Fortsetzung des eingeschlagenen Weges mit Volker Finke als Sportdirektor oder Cheftrainer. Insider wollen wissen, dass im Vorstand ein Umdenken längst eingesetzt hat. Andere vermuten, dass nach einem möglichhen Sieg in Köln die „Bombe platzt”. Ein Fehlereingeständnis des Vorstands und eine Kurskorrektur im Sinne einer mögichst günstigen Perspektive für den Verein sollte allerdings nicht von einem Spiel abhängig gemacht werden. Der sportlichen Entwicklung der vergangenen vier Monate sollte der Vorstand aber sehr wohl gerecht werden. Das ist längst überfällig.

    Frank Rischmüller

  240. Interview im SWR

    Interview mit Hans-Georg Huber im SWR am 10.04.2007

    SWR: Beim SC Freiburg türmen sich derzeit die sportlich erspielten Punkte fast in die Höhe eines Aufstiegs. Es türmen sich aber auch die Probleme, die mit der Verabschiedung von Cheftrainer Volker Finke zum Saisonende gesehen werden. Ein Ablösungsprozess schwierigster Art ist da im Gange, und da ist bei allem irrationalen und emotionalen Gehalt durchaus auch die Psychologie gefragt.

    Ich mache das jetzt im Gespräch mit Hans-Georg Huber. Er ist Diplom-Psychologe und begleitet als Coach und Trainer Unternehmensprozesse wie z.B. Übergänge in Familienunternehmen. Und er ist SC-Mitglied und wohnt 300 m vom Badenova-Stadion entfernt.

    Herr Huber, was macht die Sache so schwierig beim SC Freiburg? Ein störrischer Trainer, der nicht loslassen kann, oder ein Vorstand, der in die Sackgasse gerannt ist?

    H.-G. Huber: Ich glaube, die Probleme haben einfach schon früher begonnen. Nach meinen Informationen gab es schon vor mindestens zwei Jahren einen Bruch oder zu mindest einen Graben zwischen Finke, möglicherweise auch den anderen Trainern, und dem Vorstand. Und ich denke, der hat sich einfach durchgezogen. Und das macht es natürlich total schwer, weil dadurch sehr polarisiert wird. Und wenn man sich jetzt vorstellt, dass das bedeutet, dass Volker Finke im Grunde genommen seit zwei, drei Jahren entweder gegen den Vorstand oder zumindest nicht mit Unterstützung des Vorstands seine Arbeit machen musste, dann hat ihn das wahrscheinlich einfach ganz, ganz viel Kraft gekostet. Und wenn bedenkt, dass Finke ja so etwas wie ein Katalysator ist, der also das Potential und die besonderen Fähigkeiten der Spieler aufschließen und freisetzen soll, dann hat ihn dieser Konflikt mit Sicherheit oft behindert. Und egal wie sehr – da brauchen wir jetzt nicht drüber reden, ob ein Prozent, fünf Prozent oder zwanzig Prozent – im Spitzensport entscheiden ganz wenige Prozente über Sieg und Niederlage oder über Erfolg und Misserfolg.

    SWR: Wie sehen Sie es dann psychologisch, dass seit dem Vorstandsbeschluss im Dezember jetzt so eine unglaubliche Siegesserie von Volker Finke initiiert wurde? Hängt das damit zusammen?

    H.-G. Huber: Ja, das kann sein. Es ist auf einer bestimmten Ebene klar Schiff gemacht, und das bedeutet, Finke braucht sich jetzt nicht mehr um den Vorstand kümmern und muss nicht mehr mit diesem klar kommen, sondern kann sich wirklich auf die Mannschaft konzentrieren. Das mag eine Rolle gespielt haben, aber es können auch ganz andere Sachen eine Rolle gespielt haben.

    SWR: Ich gehe mal davon aus, dass Volker Finke den SC Freiburg als sein Familienunternehmen betrachtet. Leidet er jetzt wie der Firmenpatriarch, der alles aufgebaut hat und noch niemanden sieht, der die Verantwortung tragen kann?

    H.-G. Huber: Das kann ich mir gut vorstellen. Ich denke, er ist nicht dazu gekommen, sein Werk zu vollenden. Denn vollendet ist es damit, wenn er den Verein sauber und gesund übergeben kann und das, was er initiiert hat, weiter lebt. Ich glaube aber, dass das auch für Achim Stocker gilt, denn ich denke, das ist auch sein Lebenswerk.

    SWR: Volker Finke tut sich schwer damit, den Dampf aus dem Kessel zu lassen. Der Vorstand möchte gern eine klare Erklärung von ihm. Eine Erklärung dahingehend, dass Finke seine Tätigkeit zum Saisonfinale wirklich als beendet ansieht und auch nicht zur Verfügung steht, wenn eine Mitgliederversammlung ihn zum Bleiben auffordert. Er soll also quasi einem Mitgliederaufstand vorbeugen. Das tut er aber nicht. Wie ist psychologisch zu bewerten?

    H.-G. Huber: Ich denke, es ist nicht sein Job. Wenn beide Seiten offensichtlich nicht mehr konstruktiv miteinander kommunizieren können, dann ist es nicht sein Job, ich sag mal: „für den Vorstand die Kastanien aus dem Feuer zu holen“. Auf der anderen Seite wird es keine Lösung geben oder keine vernünftige Lösung geben, wenn sich die Beteiligten nicht zusammensetzen.
    SWR: Die Größe aufzubringen, den Abschied zu akzeptieren, dem SC Freiburg und dem neuen Trainer Alles Gute zu wünschen, ist das zu schwer und zu viel verlangt?

    H.-G. Huber: Ich kann natürlich schlecht jetzt irgendwie in den Menschen Finke wirklich hineinschauen. Ich denke, es gibt viel Trauer bei ihm. Es gibt sicherlich auch viel Verletzung bei ihm. Und ich vermute mal, es gibt aber auch eine gewisse Erleichterung bei ihm, weil er im Grunde genommen damit auch demnächst aus dem Dilemma draußen ist. Aber ich denke schon, dass in jedem Fall eine ganze Menge Wehmut bleiben wird. Und ich hoffe nur, dass er, wie alle anderen Beteiligten den Mut und die Größe haben, wirklich noch mal aufeinander zuzugehen und die Kuh vom Eis zu bringen.

    SWR: Wir sprechen über psychologische Situationen im Zusammenhang mit der Trennung des SC Freiburg von Volker Finke, die ja zum Saisonende angekündigt ist. Herr Huber, was war der SC F in den letzten 15 Jahren, ein SC Finke oder SC Stocker?

    H.-G. Huber: Das geht ja häufig in die Richtung dass gesagt wird: „Finke hat eigentlich alles gemacht, und Stocker oder der Vorstand nun gar nichts“. Das sehe ich anders. Und selbst wenn die Leistung von Stocker nur darin bestanden hat, dass er Volker Finke „ausgehalten hat“ (in Anführungsstrichen) und hinter ihm gestanden hat, auch das ist eine Leistung, weil Finke war immer auch umstritten in Freiburg.

    SWR: In einem Zeitungsinterview haben Sie gesagt, Vorstand und Finke hätten den Trennungsprozess gemeinsam gestalten sollen. Das wollte der Vorstand aber nicht, damit nicht weiterhin der lange Arm des Volker Finke regiert. Unausgesprochen, das behaupte ich jetzt mal, war eine vollständige Trennung beabsichtigt. Die Ära Finke sollte nicht vom Konzept, aber von der personellen Konstellation her echt beendet werden. Wie hätte das denn richtig eingefädelt werden müssen – ich meine, das ging ja dann nicht von Vorstand und Finke gemeinsam?

    H.-G. Huber: Gut, ich glaube immer noch, dass es möglich ist, das hin zu bekommen. Das bedeutet aber wirklich, dass sich alle Beteiligten an einen Tisch setzen müssen. Damit meine ich den kompletten Trainerstab, denn komplette Vorstand, die Herren Bornemann und Martin Braun, und es würde wahrscheinlich genauso bedeuten, dass der Herr Dutt mit an den Tisch müsste. Wenn man mal von den persönlichen Animositäten und Verletzungen absieht und sich wirklich darauf konzentriert, was ist das Beste für den SC Freiburg, dann sehe ich da eine Chance, dass man noch eine ganze Menge lösen kann. Denn die Befriedung der Situation muss vom Verein ausgehen, das kann man nicht den Fans irgendwie in die Schuhe schieben.

    SWR: Sind Sie denn der Meinung, der Vorstand sollte seine Entscheidung revidieren?

    H.-G. Huber: Das kann ich so nicht beantworten. Im Idealfall wäre es so: die Beteiligten setzen sich zusammen, holen irgendeinen Externen von außen, der so einen Prozess moderieren kann, denn sonst schlagen die sich die Köpfe ein und es wird alles noch schlimmer. Die Kompetenz von außen braucht es wirklich. Und dann muss man einfach schauen, was ist das Beste für den SC Freiburg, und zwar ausgehend von der jetzigen Situation. Es nützt nichts mehr mit der Geschichte zu kommen, sondern ich denke, es geht um die Zukunft und um die Gegenwart. Und da muss jeder über seinen Schatten springen. Ich kann nur hoffen, dass das passiert.

    SWR: Wäre der Aufstieg jetzt das Schlimmste, weil der das Dilemma noch verschärft? Das Dilemma, dass ein neuer, unerfahrener Trainer kommt und ein verdienter, alter, erfahrener Fuchs gehen muss?

    H.-G. Huber: Nein, ich denke, der Aufstieg ist natürlich immer gut, allein schon wegen den Fernsehgeldern, und natürlich weil die Chance größer ist, dass Spieler beim SC bleiben statt sich woanders hin zu orientieren. Grundsätzlich ist der Aufstieg die sportliche Ebene, aber das ist nicht die Lösung. Wenn das Fundament nicht stimmt, dann wird auch ein neuer Trainer, egal wie er nun heißt, größte Probleme haben. Das würde ja für Finke genauso gelten. Würde Finke bleiben und verliert die ersten fünf Spiele in der ersten oder zweiten Bundesliga, hat man das Theater wieder. Das gilt für Dutt genauso, wenn der nach Freiburg kommt. D.h. man muss dafür sorgen, dass man wieder ein stimmiges Fundament im Verein hinbekommt, bei dem wirklich Alle im Verein an einem Strang ziehen.

    SWR: Was ist da psychologisch mit den Fans passiert? Wir erlebten in den vergangenen Jahren eine wachsende Anti-Finke-Stimmung unter den Fans. Jetzt gibt es eine Aktion „Wir sind Finke“. Kann ein massenhaftes „Kreuzigt ihn!“ so schnell ins Gegenteil verkehrt werden?

    H.-G. Huber: Es ist ja immer die Frage: Sind die, die am Lautesten sind, auch wirklich in der Mehrheit, oder müssen die so laut sein, um sich überhaupt Gehör zu verschaffen? Ich glaube, die große Mehrheit hält sich einfach zurück. Das ist zumindest meine Beobachtung.

    SWR: Das könnte ja auch darauf hindeuten, dass es keine auffallend mächtigen Volker-Finke-Sprechchöre in den Stadien gab in den letzten Heimspielen?

    H.-G. Huber: Ich glaube, es gibt viele Menschen, die sich einfach Sorgen machen, wie geht es mit dem SC weiter. Und egal, ob die nun laut sind oder leise, ich glaube, die fordern einfach, dass der SC, der Vorstand, aber im Grunde genommen der ganze SC, seine Hausarbeiten macht und sich wirklich mal zusammen setzt und versucht, die Kuh vom Eis zu kriegen.

    SWR: Herzlichen Dank. Das war Hans-Georg Huber, Diplom-Psychologe in Freiburg. Er ist auch SC-Mitglied. Und wir haben die Situation beim Sportclub Freiburg aus psychologischer Sicht beleuchtet.

  241. König Fußball

    Herrschaften, es wird immer wieder vergessen das die Planung Finke am ende der Rückrunde gehen zu lassen in gemeinsamer Abstimmung von Vorstand und Trainer Finke gemacht wurde. Von “abservieren” kann überhaupt nicht die Rede sein. Das es in der Rückrunde jetzt so gut läuft ist für Finke paradoxerweise Pech, aber alles war mit ihm abgesprochen und den Vortstand jetzt als eiskalte Executive zu verteufeln ist sachlich schlichtweg falsch…

  242. FinkefürFreiburg

    Der Vorstand hat Finke gekündigt zum Ende der Saison- sollte er etwas dagegen sagen?
    Der Vorstand hat Alle angelogen damit dass Finke in die Trainersuche eingebunden würde. Der Manager Bornemann wurde auch hintergangen! Eine ganz miese Vorgehensweise mit keinem sachlichen Hintergrund.

  243. gerold

    Sehe ich auch so. Volker Finke hat sich professionell verhalten und gute Miene zum boesen
    Spiel gemacht , im Interesse der Mannschaft und des Vereins. Wenn er damals gegangen
    waere, waere wohl richtig das Chaos ausgebrochen und der Abstieg durchaus moeglich
    gewesen. Dass er aber nicht in die Planung und Trainersuche eingebunden wurde
    und auch sonst keine Kommunikation mehr stattfand, hat ihn sicher getroffen.

  244. SC-Dreamteam IV

    Sehr schönes Interview mit Herrn Huber- vielleicht liest es ja der Vorstand. Und zeigt sich gesprächsbereit. Und selbstverständlich wäre es schön, würde Herr Huber als SC-Mitglied zum Gespräch miteinladen (via Mitgliederversammlung).

    Also: Zusammensetzen und einen vernünftigen Übergang gestalten.

    Zwei kleine, aber wichtige Korrekturen bzw. Anmerkungen:

    Die Ruck-These, wonach die Vorstandsentscheidung die Qualität des SC-Spiels in der Rückrunde beinflust hätte, kann so nicht stehen gelassen werden. Es war vor allem Pech, das den SC in die untere Mittelfeldhäfte in der Vorrunde gebracht hat. Die Spiele in Kaiserslautern, gegen Rostock waren auch schon sehr gut. Ohne Ruck. Ohne Entlassung. Der Knoten ist dann danach ganz geplatzt. Wenn eine Mannschaft einen Lauf hat, kommt Glück dazu. Manche Spiele in der Rückrunde hätten auch verloren gehen können. Nur von den Ergebnissen her ist die Ruck-These plausibel, nicht aber von der Qualität des SC-Spiels. Dies wird aber immer wieder fälschlicherweise behauptet. Und dann wird gar von manchen die tolle Aufbauarbeit Finkes dem Vorstand gut geschrieben und dessen Entlassung. Hier stimmen einfach die Fakten nicht. Finke hat zum Aufbau einer neuen, tollen Mannschaft diesmal etwas mehr Zeit gebraucht. Ich finde, er hätte Geduld verdient gehabt. Nach all den Erfolgen für den Verein in der Vergangenheit.

    Wenn der Maßstab für Erfolg beim SC ein Platz in der Tabellenmitte der zweiten Liga ist (so Herr Stocker – vor 16 Jahren und jetzt wieder), dann hätte Volker Finke in Freiburg immer sehr erfolgreich gearbeitet. Er hätte nur einmal Unterstützung von Herrn Stocker gebraucht. Im letzten Dezember (die Leistung der Mannschaft hat ja gestimmt – s.o.). Doch da wurde sie ihm versagt. Obschon Herr Stocker den Fans und Volker Finke das Wort gegeben hatte, dass Finke nur Finke selbst entlassen kann, ist hier ein Wortbruch geschehen, der von vielen nicht vorhergesehen werden konnte. Die Mär von der Einbindung Finkes hat dann den Fans suggeriert, hier werde der Übergang gut geregelt. Und viele sind zunächst still geblieben. Herr Stocker hat im Dezember sein Wort nicht gehalten und den Trainer, der ihm davor so wichtig war (s. Interview im Dezember 2005), nicht vor den Angriffen der Pöbler auf Nord und anderen Unheilflüsterern geschützt. Leider hat damit Stocker seinem eigenen Verein großen Schaden zugefügt. Der Imageschaden ist schon riesig, der sportliche könnte bald hinzukommen. Herr Stocker müsste zu alter Form auflaufen und Finke ein Angebot machen. Er hatte die Statur in der Vergangenheit und sollte sie jetzt dringend wieder finden. Finkes sportlicher Erfolg sollte ihn darin bestärken – was 15 Jahre richtig war, kann nicht urplötzlich falsch sein. ‘Mann’ muss sich ja nicht mögen – aber zum beiderseitigen Erfolg sollte wieder zusammengearbeitet werden.

    Also – ran an den runden Tisch. Für den SC. Für Freiburg. Für eine bessere Kultur des Umgangs miteinander. Lange Jahre waren der SC und seine Fans vorbildlich in dieser Hinsicht. Es ist nicht einzusehen, warum diese Stärke plötzlich nicht mehr da sein soll. Das Kurzpaßspiel ist ja auch wieder in alter Stärke da.

  245. König Fußball

    Stimmt nicht ganz mit der Aussage Finke wurde “gekündigt”. Sein Vertrag wurde nicht verlängert, was ihm strategisch und sogar arbeitsrechtlich eine weitaus bessere Position verschafft hätte als eben eine ausgesprochene Kündigung. Ich denke er selbst war nach der miesen Hinrunde nicht mehr überzeugt das noch was geht, und er wird es jetzt am meißten von allen bereuen im Dezember nichts mehr unternommen zu haben. Jetzt ist der Zug abgefahren. Dutt wird wohl kommen.

  246. Runder Tisch

    Ich kann dem Interview von Herrn Huber nur voll und ganz zustimmen.

    Es ist an der Zeit, dass sich die Protagonisten innerhalb des SC zusammensetzen. Und zwar wirklich mit dem Thema “die Zukunft des SC Freiburg”, statt wer war an was schuld und wer hat Recht und Unrecht. Das wäre auch ein wichtiges Signal an die Fans und auch an die Mannschaft!

  247. @König Fußball

    Das ist doch einfach nicht wahr mit der miesen Hinrunde!! Schau dir mal die Tatsachen an. Freiburg hat in der Hinrunde mit viel Pech 10x unentschieden gespielt. Freiburg war schon in der Hinrunde spielerisch sehr stark, aber leider extrem schwach im Abschluß!
    WAS??? Finke war von der Mannschaft 100% überzeugt im Gegensatz zu dir und vielen anderen. Das rechne ich Finke besonders hoch an.
    “Sein Vertrag wurde nicht verlängert, was ihm strategisch und sogar arbeitsrechtlich eine weitaus bessere Position verschafft hätte als eben eine ausgesprochene Kündigung.”
    Natürlich ist da genau umgekehrt richtig! Kündigung = Ablöse, Nichtverlängerung = Nichtverlängerung. Oh Mann!!
    Philipp

  248. Chribobbele

    @Philipp
    “Das ist doch einfach nicht wahr mit der miesen Hinrunde!! Schau dir mal die Tatsachen an. Freiburg hat in der Hinrunde mit viel Pech 10x unentschieden gespielt. Freiburg war schon in der Hinrunde spielerisch sehr stark, aber leider extrem schwach im Abschluß!”

    Oh ja, die Hinrunde war klasse! Punktgleich mit dem ersten Abstiegsplatz, wohlgemerkt in der 2. Bundesliga! Damit kann man echt zufrieden sein.
    Vor allen Dingen gegen Superklasse-Gegner wie Kickers Offenbach, Rot-Weiss Essen, FC Augsburg, Erzgeb. Aue ja nur recht knapp verloren. Das ist doch wirklich zufriedenstellend. Wie kann man damit auch ja unzufrieden sein?? Also wirklich… (Vorsicht Ironie)

  249. wolferl

    Okay, wenn man nur auf die Ergebnisse schaut, dann konnte einem schon Angst werden. Aber es gibt noch einen zweiten Blick: Hat die Mannschaft keine Chance gehabt oder nur ihre Chancen nicht verwertet? War sie spielerisch von der Rolle oder nur nicht abgeklärt genug im Abschluss? War sie unorganisiert oder nur nicht selbstbewusst genug? Fehlte ihr Struktur oder Aufmerksamkeit? Bei jeweils ersterem hätte man handeln müssen, dann hätte man vielleicht davon sprechen müssen, dass Finkes Arbeit nicht mehr gelingt. Aber bei jeweils letzterem handelt es sich um Symptome einer sehr, sehr jungen, gleichwohl hoffnungsvollen Mannschaft. Und so war es auch. Wer das damals nicht gesehen hat, konnte es vielleicht nicht. Aber jetzt liegt es ja wohl auf der Hand.

  250. Philipp

    “Hat die Mannschaft keine Chance gehabt oder nur ihre Chancen nicht verwertet? War sie spielerisch von der Rolle oder nur nicht abgeklärt genug im Abschluss? War sie unorganisiert oder nur nicht selbstbewusst genug? Fehlte ihr Struktur oder Aufmerksamkeit?”
    Die Mannschaft hat diese Fragen mehr als aussreichend beantwortet. Was wolferl über die “Symptome” schreibt, trifft genau den Punkt.
    @Chribobbele: Was ist eingentlich dein wirkliches Problem?

  251. König Fußball

    Ich muß bei der “miesen Hinrunde” bleiben, wenn man vor der Winterpause nur durch ein besseres Torverhältnis nicht auf einem Absteigerplatz steht. Da war Handlungsbedarf, jeder Vorstand hätte da handeln müssen, und nicht aus bosheit oder niedertracht, sondern weil A. Stocker sein Lebenswerk zerfallen sah und nicht um einen Trainer den er 16 Jahre fast wie einen Ziehsohn handelte, “eiskalt” zu schassen… Gutmensch Stocker wird jetzt nur die sozialfreundliche Lösung mit Finke brutalst zum Verhängnis. Man ist ja fast geneigt zu sagen das eine knallharte Kündigung am ende der Hinrunde diesen ganzen Affentanz jetzt vermieden hätte.

  252. @König Fußball

    Wer so wie du die Leistung von Finke herabwürdigst, macht sich eigentlich nur selbst lächerlich! Traurig!
    Ders SCF wie wir ihn kennen ist das Lebenswerk von Volker Finke (mit freundlicher Unterstützung von Achim Stocker). Bitte schau dir mal die Geschichte des SCF an (z.B. bei kicker.de). Achwas, vergiss es einfach. Ist wohl sinnlos!
    Philipp

  253. King Soccer

    Gratulation Philipp! Man kann sich die Tatsachen und Wahrheiten auch so hindrehen wie man sie will! Habe gerade wieder was gelernt! Danke!!

  254. Moa

    [...]Man ist ja fast geneigt zu sagen das eine knallharte Kündigung am ende der Hinrunde diesen ganzen Affentanz jetzt vermieden hätte.[...]

    möglicherweise (!) wären wir aber dann jetzt tatsächlich auf einem Abstiegsplatz…

    Außerdem, was helfen uns diese Gedankenexperimente. Die Situation ist jetzt kompliziert und wenn der Vorstand nicht jetzt zur Entflechtung beitragen will, wird es jede Woche schlimmer. Aussitzen geht -glaube ich- nicht mehr, dazu muckt das Volk schon zu deutlich.

    Neben all den (geschäftlichen) Entscheidungen ist es mE auch Aufgabe eines Vorstandes eine solche Krise zum Wohle des Vereins zu managen. Meinetwegen gerne mit Hilfe von Dritten. Aber diese Bunkermentalität ist zu wenig. Jedes KMU aus dem Schwarzwald würde mit so einer Politik innerhalb kurzer Zeit in Richtung Abgrund steuern. Der Sport-Club wohl auch.

  255. chribobbele

    @Philipp:
    “@Chribobbele: Was ist eingentlich dein wirkliches Problem?”

    Hallo Philipp,
    ich habe kein Problem. Ich gebe nur meine Sicht der Dinge wieder.
    Darf ich das nicht?

  256. Finkegegner

    Wie blind muss man eigentlich sein, um endlich zu erkennen, dass Finke an seinem Stuhl klebt und die Leute an der Nase herumführt. Faselt als Nienburger was von Staatssozialismus (der hat ja keine Ahnung). Ich stamme aus Thüringen und weiß damit was anzufangen, aber nicht Finke. Der Oberlehrer soll sich endlich erklären und seinem Nachfolger Robin Dutt alles Gute wünschen. Der Vorstand hat richtig gehandelt, auch mit dem Stopp der Aufnahme von Möchtegern-Neumitgliedern. Ich bin mal gespannt, wieviele “Fans” noch Mitglieder werden wollen, wenn Finke endlich verschwunden ist.

  257. Finkebefürworter

    :lol: Was für eine messerscharfe Logik Herr Finkegegner. Demnach dürfte man sich ja zB auch nicht gegen Nazis äußern, sofern man nicht in der Zeit des Nationalsozialismus gelebt hat.

    Die Mauer wird fallen und Finke wird bleiben.

  258. TomTom

    An die BZ – Artikel wurde überarbeitet.

    Um meinen folgenden Eintrag zu unterlegen, fange ich mit der Aufzählung der sportlichen Erfolge des SC Freiburg einfach mal bei 1970 an.

    1970/71 1. Amateurliga Südbaden Platz 3
    1971/72 1. Amateurliga Südbaden Platz 8
    1972/73 1. Amateurliga Südbaden Platz 7
    1973/74 1. Amateurliga Südbaden Platz 6
    1974/75 1. Amateurliga Südbaden Platz 2
    1975/76 1. Amateurliga Südbaden Platz 6
    1976/77 1. Amateurliga Südbaden Platz 2
    1977/78 1. Amateurliga Südbaden Platz 1 – Aufstiegsrunde zur 2.Bundesliga ¼

    1978/79 2. Bundesliga Süd Platz 15
    1979/80 2. Bundesliga Süd Platz 6
    1980/81 2. Bundesliga Süd Platz 7
    1981/82 2. Bundesliga Platz 15
    1982/83 2. Bundesliga Platz 8
    1983/84 2. Bundesliga Platz 7
    1984/85 2. Bundesliga Platz 8
    1985/86 2. Bundesliga Platz 16
    1986/87 2. Bundesliga Platz 8
    1987/88 2. Bundesliga Platz 10
    1988/89 2. Bundesliga Platz 5
    1989/90 2. Bundesliga Platz 13
    1990/91 2. Bundesliga Platz 9

    1974 wechselte Finke zum TSV Stelingen und begann seine Laufbahn als Spielertrainer. Er führte den Verein zu fünf Aufstiegen bis in die Landesliga (1984, damals 5. Liga). 1986 ging er als Trainer wieder zurück zum TSV Havelse und blieb dort bis Oktober 1990. Er führte das Team zum größten Erfolg der Vereinsgeschichte, zum Aufstieg in die 2. Bundesliga (1990). Nach einer Saison beim SC Norderstedt wechselte Volker Finke schließlich am 1. Juli 1991 zum SC Freiburg.

    1991/92 2. Bundesliga Süd Qualifikationsrunde Platz 1
    2. Bundesliga Süd Aufstiegsrunde Platz 3
    1992/93 2. Bundesliga Platz 1 – Aufstieg in die 1. Bundesliga
    1993/94 1. Bundesliga Platz 15
    1994/95 1. Bundesliga Platz 3 – Qualifiziert UEFA-Cup
    1995/96 1. Bundesliga Platz 11
    1996/97 1. Bundesliga Platz 17 – Abstieg in die 2. Bundesliga
    1997/98 2. Bundesliga Platz 2 – Aufstieg in die 1. Bundesliga
    1998/99 1. Bundesliga Platz 12
    1999/00 1. Bundesliga Platz 12
    2000/01 1. Bundesliga Platz 6 – Qualifiziert UEFA-Cup
    2001/02 1. Bundesliga Platz 16 – Abstieg in die 2. Bundesliga
    2002/03 2. Bundesliga Platz 1 – Aufstieg in die 1. Bundesliga
    2003/04 1. Bundesliga Platz 13
    2004/05 1. Bundesliga Platz 18 – Abstieg in die 2. Bundesliga
    2005/06 2. Bundesliga Platz 4 – Aufstieg knapp verpasst
    2006/07 2. Bundesliga derzeit Platz 4 – Aufstieg möglich

    Mit Finke kam eine Erfolgsgeschichte Sondergleichen zum SC Freiburg. Finke hat dem Club nicht nur seine Ideen und Visionen gegeben, nein, er hat diese auch umgesetzt. Denn Finke hat nicht nur für den sportlichen Erfolg gesorgt, als er die Mannschaft, mit immer wieder hoch gelobtem Kombinationsfußball, in die Bundesliga und sogar 2 mal in den Uefa-Cup führte. Er hat auch die Voraussetzungen für verschiedene SCHULDENFREIE Ausbaustufen des ersten Solarstadions Deutschlands und außergewöhnlich gute Trainingsanlagen geschaffen. Die letzten großen Investitionen waren die Rasenheizung und der Parkplatz vor der Haupttribüne. Ganz „nebenbei“ forcierte er, ebenfalls schuldenfrei, den Bau des vorbildlichen Nachwuchszentrums im Möslestadion. In dieser Vorzeigeschule des Clubs werden inzwischen stetig Talente produziert (währenddessen bekamen viele andere Vereine im Zuge der WM 2007 wettbewerbsverzerrende Zuschüsse für den Ausbau Ihrer Stadien).

    Natürlich gab es während dieser Zeit auch einen Vorstand. Aber Ideengeber und treibende Kraft beim SC Freiburg war und blieb Finke. Den Namen “Volker Finke“ verbindet ganz Fußballdeutschland mit erfolgreicher Trainerarbeit in Freiburg. Dieser Mann ist mehr als ein Glücksfall für die ganze Region. Offenbar gibt es immer noch genug Neider, die diesen Umstand nicht akzeptieren wollen. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass der Bürgermeister einer Stadt, die einen Profifußballklub “beherbergt“, sich jemals öffentlich im Fernsehen gegen einen aktiven Trainer ausgesprochen hat.

    Zum Vorstand des SC Freiburg möchte ich folgendes bemerken:

    Finke wird seit mehr als 6 Jahren von den bekannten Fan Clubs auf der Nordtribüne und noch länger von verschiedenen “Persönlichkeiten“ der Haupttribüne auf unterstem Niveau angefeindet und beleidigt. Obwohl AUCH der Vorstand schon lange im Visier der Gruppierung von der Nordtribüne ist, scheint es seit längerer Zeit, zumindest in der Trainerfrage, Einigkeit zu geben. Das Volker Finke speziell mit den Ultras immer wieder, nicht nur über die Fangemeinschaft, den Dialog gesucht hat, ist unstrittig. Genauso unstrittig ist, dass seine Entschuldigungen und sogar Angebote auf ein gemeinsames Bier nie angenommen wurden.

    Zur Fangemeinschaft e.V. möchte ich folgendes bemerken:

    Diejenigen, die sich in der organisierten Fanszene auskennen, wissen, dass der Vorstand der Fangemeinschaft, unter Leitung des ersten Vorsitzenden Marc Schmid, seit Jahren hervorragende ehrenamtliche Arbeit für alle organisierten Fan Clubs leistet. Trotzdem gab es immer wieder Anlass zur Kritik einzelner Fan Clubs am Vorstand. Denn obwohl sich die Fangemeinschaft in den letzten Jahren mit dutzenden Entgleisungen der Ultras beschäftigen musste, obwohl diese viele Male das Vereinsrecht verletzten, hat es trotz Satzung nie ernsthafte Konsequenzen für dies Gruppierung gegeben. Es ist seit Jahren bekannt, das Pöbeleien, Beleidigungen, Provokationen usw. gegen den Trainer, die Mannschaft und anderen SC Fans immer in der Mitte der Nordtribüne entfacht werden. Viele SC Fans wissen, welche Fan Clubs dort Ihre Stammplätze haben. Durch das zum Teil vereinsfeindliche und provokative Verhalten dieser FG Mitglieder wurden in der Vergangenheit immer mehr Fans, vor allem die jüngere und nachwachsende SC Fan Generationen angestiftet, sich z.B. an beleidigenden Gesängen, Hetzparolen und vielen anderen negativen Aktionen zu beteiligen.

    Seit Jahren stellt sich die Frage, warum niemals Maßnahmen seitens der FG gegen diese Gruppe getroffen wurden? Nicht zuletzt könnte diese Frage auf der SC Jahreshauptversammlung 2004 beantwortet worden sein, als über ein dutzend Ultras, allesamt Mitglieder des Vereins, Marc Schmid als neuen hauptamtlichen Fanbeauftragten des SC Freiburg zur Wahl stellen wollten.

    Die Ultras haben als offizielles Mitglied der Fangemeinschaft in den letzten Jahren nicht nur in den beiden heimischen Stadien am laufenden Band für Unruhe gesorgt. Die Presse hat genug darüber berichtet. Das offensichtliche Ziel dieser Gruppierung ist es, unermüdlich öffentliches Interesse zu erzeugen, um so mit den vielen Ultragruppierungen anderer Vereine medial konkurrieren zu können. Dabei spielen offenichtlich der sportliche Bereich und das Gesamtkonzept des Trainers hier in Freiburg eine untergeordnete Rolle. Volker Finke, und das sollte mittlerweile jedem im SC Stadion bekannt sein, war und ist “Staatsfeind Nr. 1“ der Freiburger Ultra Szene.

    Ist es da nicht ein Glücksfall, dass sich dieser Gruppierung sogar die Tochter (Sie war fünf Jahre alt, als Finke den SC in die erste Liga führte!) eines Vorstandsmitgliedes anschloss?

    Was mag Volker Finke wohl gedacht haben, als er davon zum ersten male erfuhr?

    Was mag er wohl gedacht haben, als er hörte, das eines der Vorstandsmitglieder öffentlich damit prahlte, seine Tochter habe das Transparent “Wir sind Freiburg, egal mit welchem Trainer“, welches beim Spiel gegen Kaiserslautern auf der Nordtribüne zu sehen war, kreiert.

    Was soll ich als langjähriges SC Freiburg Mitlied denken, wenn ich derartiges aus der Presse erfahre? Wenn ich lesen muss, dass unser Trainer nach über 15 Jahren Vereinsaufbau öffentlich von Achim Stocker angelogen und vom gesamten Vorstand demontiert wird?

    Ich glaube nicht daran, dass der amtierende Vorstand den Verein mitsamt neuem Trainer dauerhaft in der ersten Liga etablieren kann! Dies schafft wahrscheinlich noch nicht mal der aktuelle Trainer und hat dergleichen noch nie behauptet. Man muss doch fragen dürfen, warum, wenn der neue Trainer doch so gut sein soll, wie einige wenige behaupten, warum dieser dann nicht schon lange in Dortmund oder bei Borussia Mönchengladbach arbeitet, beides Vereine, denen trotz Millionen Investitionen in ihre Spieler scheinbar nur ein guter Trainer fehlt?

    Schaut man sich die obige Tabelle an, dann ist das nicht nur meiner Meinung eine Traumtabelle für einen Verein wie den SC Freiburg. Wir haben unbestritten einen der besten Trainer der gesamten Bundesliga für ein Gehalt verpflichtet, für dass nahezu gleichwertige Trainer morgens noch nicht einmal aus dem Bett steigen würden! Natürlich lief es sportlich nicht immer so, wie auch ich es mir gerne gewünscht hätte. Nur wenn man das Gesamtkonzept beurteilt, dann muss man sich ehrlich fragen, ob man neben dem schuldenfreien Ausbau beider Stadien sportlich mehr erreichen konnte?

    Ich gehe seit knapp 15 Jahren ins Stadion und bin langjähriges Mitglied beim SC. Ich respektiere die Arbeit von Achim Stocker und dessen Weitsicht, Finke die Geschicke des Vereins im Großen und Ganzen zu übertragen. Ich vermute auch, dass Stocker im Bezug auf eine mögliche Entlassung schon lange vor Dezember 2007 “weichgekocht“ worden ist. Sicher bin ich mir allerdings, dass es spätestens in der ordentlichen Mitgliederversammlung zu einem Machtverlust bestimmter Vorstandsmitglieder kommen wird. Denn die Zahl der Mitlieder, die die Handlungsweise des Vorstandes als vereinsschädigend beurteilen, scheint von Tag zu Tag größer zu werden. Vielleicht wird es nicht für eine außerordentliche Mitgliederversammlung reichen. Aber, e.V. bleibt e.V. und auch die ordentliche Mitgliederversammlung bleibt das oberste Organ des Vereins. Zu ihren Aufgaben gehört die Bestellung und Kontrolle des Vorstandes und der anderen Vereinsorgane. Steigt Finke mit dieser Mannschaft auf, und daran hege ich keinen Zweifel, hätte die Mehrheit der jetzigen Mitlieder einen guten Grund, den erfolgreichsten SC Trainer aller Zeiten zusammen mit dieser Mannschaft halten zu wollen. Und deshalb werde ich, falls es notwendig sein sollte, meine Stimme für Volker Finke und gegen den Vorstand abgeben.

    Zur Badischen Zeitung möchte ich noch folgendes sagen:

    Nicht jeder SC Fan kann das Internet nutzen. Aus den Blogs:

    Vorstand lehnt neue Mitglieder ab (derzeit 253 Kommentare),
    Ende einer außergewöhnlichen Partnerschaft (derzeit 53 Kommentare),
    Die sehen doch was sich da zusammenbraut (derzeit 284 Kommentare),
    Die Angst im Dezember war riesig (derzeit 188 Kommentare) und
    Kann Roin Dutt in die Frussstapfen von Volker Finke treten (derzeit 374 Kommentare),

    … ergeben sich ca. 1150 zum größten Teil sehr sachliche Einträge. Wenn Sie sich mal die Mühe mach würden, diese in Pro- und Contra aufzuteilen, würden Sie feststellen, dass ca. 90% der Beiträge Pro Finke sind. Natürlich hat der ein oder andere Journalist nicht damit gerechnet und vielleicht kommt es auch dem ein oder anderen mehr als ungelegen, aber wenn die Badische Zeitung derartigen Meinungsaustausch in einem so brisanten Thema über das Internet fördert, halte ich es auch für Ihre objektive Pflicht, die Leser Ihrer Zeitung mal etwas ausführlicher über die derzeitige Stimmungslage in Ihren Blogs zu informieren.

    Mit freundlichen Grüßen

    Nela

    PS: Egal aber wie es in der Trainerfrage weitergeht. Es wird meiner Meinung nach Zeit, dass sich der SC Freiburg und wir Fans, bzw. die Mitglieder des Vereins, ernsthaft mit der Gruppierung auf der Nordtribüne beschäftigen. Sonst werden diese, egal mit welchem Trainer und egal unter welchem Vorstand, die Stimmung im Stadion weiterhin vergiften wo sie nur können.

  259. Finkegegner

    Da wir in einer Demokratie leben, darf sich natürlich jeder zu jedem Thema frei äußern, Herr Finkebefürworter. Ich habe in der Schule das staatstragende Fach “Staatsbürgerkunde” gelehrt bekommen, aber nicht gut genug, sonst wäre ich nicht seit ‘89 hier. Falls Sie mit Staatsbürgerkunde nichts anfangen können, können Sie ja Nochtrainer Finke fragen. Der weiß bestimmt Antwort.

  260. wolferl

    Ist Finke jetzt auch noch für die SED verantwortlich? Hab ich was verpasst?

  261. @Philipp

    Unter Volker Finke war alles super. Besonders die wahnsinns Auswärtsspiele, die wir in den letzten 4 Jahren, vor der Ankündigung sich von Finke zu trennen, gesehen haben!
    Zudem noch die Saison in der unser SCF als schlechtester Absteiger seit der 3 Punkte-Regelung den Weg in die 2. Liga antrat.
    Aber sicher, war ja immer der Schiri, das Wetter, der Rasen,…..

    Der gute Volker hat es einfach nicht geschafft das Potential (was er zurecht in dem Team gesehen hat – mache ich ihm auch nicht streitig) aus dem Team herauszuholen. Diesen Potential-Schalter hat der Vorstand umgelegt und somit in sportlicher Hinsicht alles richtig gemacht.

    Und warum spielen die jetzt so gut? Volker Finke hats doch selbst beantwortet. Manche im Team dachten lange, dass eine Weiterverpflichtung Finkes mit der sportlichen Leistung gefördert werden könnte! Tja, dem war halt nicht so! Und jetzt können sie ja kaum wieder in die gleiche Lethargie wie in der Hinrunde zurückfallen. Schließlich gehts jetzt ja auch um Verträge! (egal ob bei uns oder bei einem anderen Verein!)

    Deshalb gilt auch für die Finkefreunde. Erst mal objektiv die letzten 3 Jahre betrachten. Evtl. stellt der ein oder andere dann auch fest, dass das alles so in Ordnung geht.

    Über den neuen Trainer kann man natürlich streiten, aber wenn z.Bsp. ein Friedhelm Funkel als Nachfolger ausgewählt worden wär, dann hätten auch wieder alle geschrien.

    Der Ball ist rund und wird auch nach Volker Finke noch im Dreisam Stadion rollen!

  262. Patscho

    So, nachdem sich “Finkegegner” hier erleichtert hat, wäre es schön, wenn das Niveau jetzt wieder etwas steigen würde

  263. paul

    @ Finkegegner

    Daher weht der Wind. Ist ja nicht das erste Mal, dass man hier im Blog hasserfüllte Kommentare zu VF in Verbindung zu seinem früheren Beruf liest. Da scheinen wohl manche aufgrund schlechter Erfahrungen aus der eigenen Schulzeit mit einem Lehrer endlich in der Anonymität zurückzahlen zu wollen, was sie als SchülerIn ja nicht konnten. Was solche unverarbeitete Traumatas mit dieser Diskussion hier zu tun haben sollen, ist mir schleierhaft. Diese Leute sollten sich lieber einen Termin beim Psychologischen Institut der Uni Freiburg geben lassen. Und das ist nicht ironisch gemeint. Wenn man so voller Hass ist, dann sollte man deren Ursachen schon mal ergründen lassen. Sonst ist das nächste Mal ein anderer dran.
    Solche Kommentare sind Grund genug, sich weiter dafür einzusetzen, dass hier nicht alles den Bach runterläuft. Sonst können die Wendehälse von Nord Mitte (ja, jetzt gebrauche ich diesen Ausdruck mal für euch) die Mannschaft in der nächsten Saison alleine anfeuern – wenn’s mal gut läuft. Klappt’s mal nicht so gut, dann feiert man halt die gegnerische Mannschaft (oder habt ihr Kickers Offenbach schon vergessen?). Aber vielleicht wollt ihr ja unter euch sein. Dann verstehe ich Vieles von hier…

    So verbissen, wie die beiden Lager um ihre Ansichten werben (ich schließe mich dabei nicht aus), bleibt dem Vorstand m.M.n. nur noch eins, so schnell wie möglich einen Kompromiss zu schaffen, mit dem alle einigermaßen leben können. Ansonsten wird kein Trainer – egal wer das sein wird – eine Chance haben und die ZuschauerInnen – sofern sie noch kommen – werden sich gegenseitig nur angiften. Es wurde wirklich schon genug Porzellan zerschlagen, Zeit, dass endlich Vernunft einkehrt.

  264. Pro Vorstand

    Hallo Herr Paul,

  265. Pro Vorstand

    Hallo Herr Paul,

    Prozellan wir nur von dieser unsäglichen WsF Fraktion zerschlagen. Gute und treue Mitglieder stehen hinter dem Beschluss, den der von ihnen gewählte Vorstand beschlossen hat. Leute wie dieser Herr Rainman, der aus dem Verein ausgeschlossen wurde, weil er seinen Mitgliedsbeitrag nicht bezahlt hat hier so ziemlich die grösste Klappe. Solche Leute braucht der SC- Freiburg nicht!

  266. Nero

    Teil 2

    Seit Jahren stellt sich mir die Frage, warum niemals Maßnahmen seitens der FG gegen diese Gruppe getroffen wurden? Für mich persönlich wurde diese Frage auf der Jahreshauptversammlung 2004 beantwortet , als über ein dutzend Mitglieder der oben genannten Gruppierung der Nordtribüne, allesamt Mitglieder des Freiburger Sportclubs, Marc Schmid als neuen hauptamtlichen Fanbeauftragten des SC Freiburg zur Wahl gestellt haben.

    Die Ultras haben als offizielles Mitglied der Fangemeinschaft in den letzten Jahren nicht nur in den beiden heimischen Stadien am laufenden Band für Unruhe gesorgt. Die Presse hat genug darüber berichtet. Meiner Meinung nach ist es das Ziel dieser Gruppierung, unermüdlich öffentliches Interesse zu erzeugen, um so mit den vielen Ultragruppierungen anderer Vereine medial konkurrieren zu können. Dabei spielen offensichtlich der sportliche Bereich und das Gesamtkonzept von Finke und Stocker hier in Freiburg eine untergeordnete Rolle. Volker Finke, und das sollte mittlerweile jedem im SC Stadion bekannt sein, war und ist “Staatsfeind Nr. 1“ der Freiburger Ultra Szene.

    Ist es da nicht ein Glücksfall, dass sich dieser Gruppierung sogar die Tochter (Sie war fünf Jahre alt, als Finke den SC in die erste Liga führte!) eines Vorstandsmitgliedes anschloss?

    Was mag Volker Finke wohl gedacht haben, als er davon zum ersten Male erfuhr?

    Was mag er wohl gedacht haben, als er hörte, das eines der Vorstandsmitglieder öffentlich damit prahlte, seine Tochter habe das Transparent “Wir sind Freiburg, egal mit welchem Trainer“, welches beim Spiel gegen Kaiserslautern auf der Nordtribüne zu sehen war, kreiert.

    Was soll ich als langjähriges SC Freiburg Mitglied denken, wenn ich derartiges aus der Presse erfahre? Wenn ich lesen muss, dass unser Trainer nach über 15 Jahren Vereinsaufbau öffentlich von Achim Stocker, im Bezug auf die Einbindung bei der Suche eines geeigneten Nachfolgers, angelogen wurde und der Vorstand scheinbar wöchentlich seine vorab gegebenen Stellungnahmen widerruft?

    Was soll ich denken, wenn ein Aufnahmestopp für neue Mitglieder verhängt wird, mit der Begründung, man wolle verhindern, dass eine externe Gruppe gezielt Einfluss auf die Vereinsarbeit nehmen will, um diesen zu schaden?

    Ich glaube nicht daran, dass der amtierende Vorstand den Verein mitsamt neuem Trainer dauerhaft in der ersten Liga etablieren kann! Dies schafft wahrscheinlich noch nicht mal der aktuelle Trainer und hat dergleichen noch nie behauptet. Man muss doch fragen dürfen, warum, wenn der neue Trainer doch so gut sein soll, wie einige wenige behaupten, warum dieser dann nicht schon lange in Dortmund oder bei Borussia Mönchengladbach arbeitet, beides Vereine, denen trotz Millionen Investitionen in ihre Spieler scheinbar nur ein guter Trainer fehlt?

    Schaut man sich die obige Tabelle an, dann ist das nicht nur meiner Meinung eine Traumtabelle für einen Verein wie den SC Freiburg. Wir haben unbestritten einen der besten Trainer der gesamten Bundesliga für ein Gehalt verpflichtet, für dass nahezu gleichwertige Trainer morgens noch nicht einmal aus dem Bett steigen würden! Natürlich lief es sportlich nicht immer so, wie auch ich es mir gerne gewünscht hätte. Nur wenn man das Gesamtkonzept “SC Freiburg“ beurteilt, und das muß man meiner Meinung nach auch, dann sollte man sich ehrlich fragen, ob man neben dem schuldenfreien Ausbau beider Stadien sportlich viel mehr erreichen konnte?

    Ich gehe seit knapp 15 Jahren ins Stadion und bin langjähriges Mitglied beim SC. Ich respektiere die Arbeit von Achim Stocker und dessen Weitsicht, Finke die Geschicke des Vereins im Großen und Ganzen zu übertragen. Ich vermute auch, dass Stocker im Bezug auf eine mögliche Entlassung schon lange vor Dezember 2007 “weichgekocht“ worden ist. Sicher bin ich mir allerdings, dass es spätestens in der ordentlichen Mitgliederversammlung zu einem Machtverlust bestimmter Vorstandsmitglieder kommen wird. Denn die Zahl der Mitlieder, die die Handlungsweise des Vorstandes als vereinsschädigend beurteilen, scheint, wie man auch in den BZ-Blogs nachlesen kann, von Tag zu Tag größer zu werden. Höchstwahrscheinlich werden die abgegebenen Anträge nicht für eine außerordentliche Mitgliederversammlung reichen. Aber, e.V. bleibt e.V.! Und auch die ordentliche Mitgliederversammlung bleibt das oberste Organ des Vereins. Zu deren Aufgaben gehört die Bestellung und Kontrolle des Vorstandes und der anderen Vereinsorgane. Steigt Finke mit dieser Mannschaft auf, und daran hege ich keinen Zweifel, hätte die Mehrheit der jetzigen Mitlieder einen guten Grund, den erfolgreichsten SC Trainer aller Zeiten zusammen mit dieser Mannschaft halten zu wollen. Ich jedenfalls werde meine Stimme für Volker Finke abgeben.

    Zur Badischen Zeitung möchte ich noch folgendes sagen:

    Nicht jeder SC Fan kann das Internet nutzen. Aus den Blogs:

    Vorstand lehnt neue Mitglieder ab (derzeit 253 Kommentare),
    Ende einer außergewöhnlichen Partnerschaft (derzeit 53 Kommentare),
    Die sehen doch was sich da zusammenbraut (derzeit 284 Kommentare),
    Die Angst im Dezember war riesig (derzeit 188 Kommentare) und
    Kann Roin Dutt in die Frussstapfen von Volker Finke treten (derzeit 374 Kommentare),

    … ergeben sich ca. 1150 zum größten Teil sehr sachliche Einträge. Wenn Sie sich mal die Mühe macht, diese in Pro- und Contra aufzuteilen, würde man feststellen, dass ca. 90% der Beiträge Pro Finke sind. Vielleicht hat der ein oder andere regionale Journalist nicht damit gerechnet und vielleicht kommt es auch dem ein oder anderen mehr als ungelegen, aber wenn die Badische Zeitung derartigen Meinungsaustausch in einem so brisanten Thema über das Internet fördert, halte ich es auch für deren objektive Pflicht, die Leser dieser Zeitung mal etwas ausführlicher über die derzeitige Stimmungslage in den BZ Blogs zu informieren.

  267. Nero

    An die BZ – Artikel wurde zum 6mal überarbeitet. Ich bin schliesslich kein Journalist und habe niemanden beleidigt. Namen wurden gestrichen.

    Um meinen folgenden Eintrag zu unterlegen, fange ich mit der Aufzählung der sportlichen Erfolge des SC Freiburg einfach mal bei 1970 an.

    1970/71 1. Amateurliga Südbaden Platz 3
    1971/72 1. Amateurliga Südbaden Platz 8
    1972/73 1. Amateurliga Südbaden Platz 7
    1973/74 1. Amateurliga Südbaden Platz 6
    1974/75 1. Amateurliga Südbaden Platz 2
    1975/76 1. Amateurliga Südbaden Platz 6
    1976/77 1. Amateurliga Südbaden Platz 2
    1977/78 1. Amateurliga Südbaden Platz 1 – Aufstiegsrunde zur 2.Bundesliga ¼

    1978/79 2. Bundesliga Süd Platz 15
    1979/80 2. Bundesliga Süd Platz 6
    1980/81 2. Bundesliga Süd Platz 7
    1981/82 2. Bundesliga Platz 15
    1982/83 2. Bundesliga Platz 8
    1983/84 2. Bundesliga Platz 7
    1984/85 2. Bundesliga Platz 8
    1985/86 2. Bundesliga Platz 16
    1986/87 2. Bundesliga Platz 8
    1987/88 2. Bundesliga Platz 10
    1988/89 2. Bundesliga Platz 5
    1989/90 2. Bundesliga Platz 13
    1990/91 2. Bundesliga Platz 9

    1974 wechselte Finke zum TSV Stelingen und begann seine Laufbahn als Spielertrainer. Er führte den Verein zu fünf Aufstiegen bis in die Landesliga (1984, damals 5. Liga). 1986 ging er als Trainer wieder zurück zum TSV Havelse und blieb dort bis Oktober 1990. Er führte das Team zum größten Erfolg der Vereinsgeschichte, zum Aufstieg in die 2. Bundesliga (1990). Nach einer Saison beim SC Norderstedt wechselte Volker Finke schließlich am 1. Juli 1991 zum SC Freiburg.

    1991/92 2. Bundesliga Süd Qualifikationsrunde Platz 1
    2. Bundesliga Süd Aufstiegsrunde Platz 3
    1992/93 2. Bundesliga Platz 1 – Aufstieg in die 1. Bundesliga
    1993/94 1. Bundesliga Platz 15
    1994/95 1. Bundesliga Platz 3 – Qualifiziert UEFA-Cup
    1995/96 1. Bundesliga Platz 11
    1996/97 1. Bundesliga Platz 17 – Abstieg in die 2. Bundesliga
    1997/98 2. Bundesliga Platz 2 – Aufstieg in die 1. Bundesliga
    1998/99 1. Bundesliga Platz 12
    1999/00 1. Bundesliga Platz 12
    2000/01 1. Bundesliga Platz 6 – Qualifiziert UEFA-Cup
    2001/02 1. Bundesliga Platz 16 – Abstieg in die 2. Bundesliga
    2002/03 2. Bundesliga Platz 1 – Aufstieg in die 1. Bundesliga
    2003/04 1. Bundesliga Platz 13
    2004/05 1. Bundesliga Platz 18 – Abstieg in die 2. Bundesliga
    2005/06 2. Bundesliga Platz 4 – Aufstieg knapp verpasst
    2006/07 2. Bundesliga derzeit Platz 4 – Aufstieg möglich

    Mit Finke kam eine Erfolgsgeschichte Sondergleichen zum SC Freiburg. Finke hat dem Club nicht nur seine Ideen und Visionen gegeben, nein, er hat diese auch umgesetzt. Denn Finke hat nicht nur für den sportlichen Erfolg gesorgt, als er die Mannschaft, mit immer wieder hoch gelobtem Kombinationsfußball, in die Bundesliga und sogar 2 mal in den Uefa-Cup führte. Er hat auch die Voraussetzungen für verschiedene SCHULDENFREIE Ausbaustufen des ersten Solarstadions Deutschlands und außergewöhnlich gute Trainingsanlagen geschaffen. Die letzten großen Investitionen waren die Rasenheizung und der Parkplatz vor der Haupttribüne. Ganz „nebenbei“ forcierte er, ebenfalls schuldenfrei, den Bau des vorbildlichen Nachwuchszentrums im Möslestadion. In dieser Vorzeigeschule des Clubs werden inzwischen stetig Talente produziert (währenddessen bekamen viele andere Vereine im Zuge der WM 2007 wettbewerbsverzerrende Zuschüsse für den Ausbau Ihrer Stadien).

    Natürlich gab es während dieser Zeit auch einen Vorstand. Aber Ideengeber und treibende Kraft beim SC Freiburg war und bleibt Volker Finke. Den Namen “Finke“ verbindet ganz Fußballdeutschland mit erfolgreicher Trainerarbeit in Freiburg. Dieser Mann ist mehr als ein Glücksfall für die ganze Region. Meiner Meinung nach gibt es immer noch genug Neider, die diesen Umstand nicht akzeptieren können. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass der “Meister“ einer Stadt, die einen Profifußballklub “beherbergt“, sich jemals öffentlich im Fernsehen gegen einen aktiven Trainer ausgesprochen hat.

    Zum Vorstand des SC Freiburg möchte ich folgendes bemerken:

    Wie auch schon die regionale Presse das ein oder andere mal geschrieben hat, wird Finke offenbar seit mehr als 6 Jahren von den bekannten Fan Clubs auf der Nordtribüne und noch länger von verschiedenen “Persönlichkeiten“ der Haupttribüne auf unterstem Niveau angefeindet und beleidigt. Obwohl sich auch der Vorstand, meiner Meinung nach, schon lange im Visier der Gruppierung von der Nordtribüne befindet, scheint es, ebenfalls meiner Meinung nach, seit längerer Zeit, zumindest in der Trainerfrage, unausgesprochene Einigkeit zu geben. Das Volker Finke, speziell mit einem Fan Club, immer wieder, nicht nur über die Fangemeinschaft, den Dialog gesucht hat, ist unstrittig. Dass seine Entschuldigungen und sogar Angebote auf ein gemeinsames Bier nie angenommen wurden, hat er nach dem letzten Heimspiel erstmals vor laufender Kamera kritisiert

    Zur Fangemeinschaft e.V. möchte ich folgendes bemerken:

    Diejenigen, die sich in der organisierten Fanszene auskennen, wissen, dass der Vorstand der Fangemeinschaft, unter Leitung des ersten Vorsitzenden Marc Schmid, seit Jahren hervorragende ehrenamtliche Arbeit für alle organisierten Fan Clubs leistet. Doch obwohl sich die Fangemeinschaft in den letzten Jahren mit dutzenden Entgleisungen einiger Ihrer Mitlieder beschäftigen musste, hat es meines Wissens nie ernsthafte Konsequenzen für diese Gruppierung gegeben. Es ist seit Jahren bekannt, das Pöbeleien, Beleidigungen, Provokationen usw. gegen den Trainer, die Mannschaft und anderen SC Fans fast immer auf der Mitte der Nordtribüne entfacht werden. Viele SC Fans wissen, welche Fan Clubs dort Ihre Stammplätze haben. In den letzten Jahren konnte ich beobachten, wie sich durch das provokative Verhalten dieser “Fans“ immer mehr jüngere und nachwachsende SC Fan Generationen anstiften ließen, sich z.B. an beleidigenden Gesängen, Hetzparolen gegen Volker Finke und vielen anderen negativen Aktionen zu beteiligen.

    Seit Jahren stellt sich mir die Frage, warum niemals Maßnahmen seitens der FG gegen diese Gruppe getroffen wurden? Auch habe ich mich gefragt, warum auf der SC Jahreshauptversammlung 2004, über ein dutzend Mitglieder dieser immer auffallenden Gruppierung, Marc Schmid als neuen hauptamtlichen Fanbeauftragten des SC Freiburg zur Wahl gestellt haben.

    Der bekannte Fan Club hat als offizielles Mitglied der Fangemeinschaft in den letzten Jahren nicht nur in den beiden heimischen Stadien am laufenden Band für Unruhe gesorgt. Die Presse hat genug darüber berichtet. Meiner Meinung nach ist es das Ziel dieser Gruppierung, unermüdlich öffentliches Interesse zu erzeugen, um so mit den vielen gleichnamigen Gruppierungen anderer Vereine medial konkurrieren zu können. Meiner Meinung nach spielen dabei der sportliche Bereich und das Gesamtkonzept von Finke und Stocker hier in Freiburg eine untergeordnete Rolle. Volker Finke, und das sollte mittlerweile jedem im SC Stadion bekannt sein, war und ist “Staatsfeind Nr. 1“ dieser Gruppierung.

  268. @Nero

    Mag schon sein, dass 90% der Beiträge hier im Blog Pro Finke sind. Heißt aber noch lange nicht, dass 90% der Fans Pro Finke sind.

    Ich hab nun wirklich auch gar nichts mit den sogenannten Ultras zu tun, aber du sprichst in deinem Beitrag von etwas, was es in Freiburg nicht gibt. Es gibt keine Ultra-Szene. Das ist doch wirklich stark übertrieben von Dir. Das sind alles ein paar junge Burschen und Mädels, die halt überall hinfahren und die Mannschaft in den Stadien unterstützen.

    Wenn der Vorstand nicht angekündigt hätte die Zusammenarbeit mit Finke nicht zu verlängern, dann hätte die Mannschaft auch keine so Leistungssteigerung gezeigt. Volker Finke hat es ja in den letzten Jahren nicht geschaftt, dass die Mannschaft das von ihm zurecht gesehene Potential abruft! Und komm jetzt blos nicht mit den Schiris etc.

    Die Mannschaft in der Hinrunde war grottenschlecht. Maximal 2-3 Torchancen pro Spiel. Kein Vergleich zu dem was jetzt geht. Der Vorstand hats dann endlich geschafft, dass die Kicker ihr Potential abrufen!

  269. Nero

    Teil 1

    1974 wechselte Finke zum TSV Stelingen und begann seine Laufbahn als Spielertrainer. Er führte den Verein zu fünf Aufstiegen bis in die Landesliga (1984, damals 5. Liga). 1986 ging er als Trainer wieder zurück zum TSV Havelse und blieb dort bis Oktober 1990. Er führte das Team zum größten Erfolg der Vereinsgeschichte, zum Aufstieg in die 2. Bundesliga (1990). Nach einer Saison beim SC Norderstedt wechselte Volker Finke schließlich am 1. Juli 1991 zum SC Freiburg.

    Mit Finke kam eine Erfolgsgeschichte Sondergleichen zum SC Freiburg.

    1991/92 2. Bundesliga Süd Qualifikationsrunde Platz 1
    2. Bundesliga Süd Aufstiegsrunde Platz 3
    1992/93 2. Bundesliga Platz 1 – Aufstieg in die 1. Bundesliga
    1993/94 1. Bundesliga Platz 15
    1994/95 1. Bundesliga Platz 3 – Qualifiziert UEFA-Cup
    1995/96 1. Bundesliga Platz 11
    1996/97 1. Bundesliga Platz 17 – Abstieg in die 2. Bundesliga
    1997/98 2. Bundesliga Platz 2 – Aufstieg in die 1. Bundesliga
    1998/99 1. Bundesliga Platz 12
    1999/00 1. Bundesliga Platz 12
    2000/01 1. Bundesliga Platz 6 – Qualifiziert UEFA-Cup
    2001/02 1. Bundesliga Platz 16 – Abstieg in die 2. Bundesliga
    2002/03 2. Bundesliga Platz 1 – Aufstieg in die 1. Bundesliga
    2003/04 1. Bundesliga Platz 13
    2004/05 1. Bundesliga Platz 18 – Abstieg in die 2. Bundesliga
    2005/06 2. Bundesliga Platz 4 – Aufstieg knapp verpasst
    2006/07 2. Bundesliga derzeit Platz 4 – Aufstieg möglich

    Finke hat dem Club nicht nur seine Ideen und Visionen gegeben, nein, er hat diese auch umgesetzt. Denn Finke hat nicht nur für den sportlichen Erfolg gesorgt, als er die Mannschaft, mit immer wieder hoch gelobtem Kombinationsfußball, in die Bundesliga und sogar 2 mal in den Uefa-Cup führte. Er hat auch die Voraussetzungen für verschiedene SCHULDENFREIE Ausbaustufen des ersten Solarstadions Deutschlands und außergewöhnlich gute Trainingsanlagen geschaffen. Die letzten großen Investitionen waren die Rasenheizung und der Parkplatz vor der Haupttribüne. Ganz „nebenbei“ forcierte er, ebenfalls schuldenfrei, den Bau des vorbildlichen Nachwuchszentrums im Möslestadion. In dieser Vorzeigeschule des Clubs werden inzwischen stetig Talente produziert (währenddessen bekamen viele andere Vereine im Zuge der WM 2007 wettbewerbsverzerrende Zuschüsse für den Ausbau Ihrer Stadien).

    Natürlich gab es während dieser Zeit auch einen Vorstand. Aber Ideengeber und treibende Kraft beim SC Freiburg war und bleibt Volker Finke. Den Namen “Finke“ verbindet ganz Fußballdeutschland mit erfolgreicher Trainerarbeit in Freiburg. Dieser Mann ist mehr als ein Glücksfall für die ganze Region. Meiner Meinung nach gibt es immer noch genug Neider, die diesen Umstand nicht akzeptieren können. Ich kann mich nicht daran erinnern, dass der Oberbürgermeister einer Stadt, die einen Profifußballklub “beherbergt“, sich jemals öffentlich im Fernsehen gegen einen aktiven Trainer ausgesprochen hat. Man stelle sich den Aufschrei vor, jemand in vergleichbarer Position hätte gesagt: „Wir brauchen kein Megafon auf der Nordtribüne. Wir brauchen endlich wieder lautstarke Fans“.

    Zum Vorstand des SC Freiburg möchte ich folgendes bemerken:

    Wie auch schon die regionale Presse das ein oder andere mal geschrieben hat, wird Finke offenbar seit mehr als 6 Jahren von Fans auf der Nordtribünenmitte und, meiner Meinung nach, auch von Fans der Haupttribüne auf unterstem Niveau angefeindet und beleidigt. Obwohl sich meiner Meinung nach auch der Vorstand schon lange im Visier dieser Gruppierung befindet, scheint es, ebenfalls meiner Meinung nach, seit längerer Zeit, zumindest in der Trainerfrage, unausgesprochene Einigkeit zu geben. Das Volker Finke, speziell mit einem Fan Club, immer wieder, nicht nur über die Fangemeinschaft, den Dialog gesucht hat, ist unstrittig. Dass seine Entschuldigungen nie angenommen wurden, hat er nach dem letzten Heimspiel erstmals vor laufender Kamera bestätigt.

    Zur Fangemeinschaft e.V. möchte ich folgendes bemerken:

    Diejenigen, die sich in der organisierten Fanszene auskennen, wissen, dass der Vorstand der Fangemeinschaft seit Jahren hervorragende ehrenamtliche Arbeit für alle organisierten Fan Clubs leistet. Doch obwohl sich die Fangemeinschaft in den letzten Jahren mit dutzenden Entgleisungen einiger Ihrer Mitlieder beschäftigen musste, hat es meines Wissens nie ernsthafte Konsequenzen für diese Gruppierung gegeben. Der Öffentlichkeit ist seit Jahren bekannt, das Pöbeleien, Beleidigungen, Provokationen usw. gegen den Trainer, die Mannschaft und anderen SC Fans fast immer auf der Mitte der Nordtribüne entfacht werden. Viele SC Fans wissen, welche Fan Clubs dort Ihre Stammplätze haben. In den letzten Jahren, haben sich, meiner Meinung nach, vor allem nachwachsende SC Fan Generationen, nicht nur das ewige „“FinkeRaus“ Gebrülle einiger weniger abgeschaut.

  270. gerold

    Sachliche Frage:

    Fuer was haette sich Finke entschuldigen sollen?

  271. nero

    Kommentar zu dem unbekannten Blog Schreiber zwischen meinen beiden Einträgen Teil 1 und Teil 2:

    Deine Meinung:

    “Es gibt keine Ultra-Szene. Das ist doch wirklich stark übertrieben von Dir. Das sind alles ein paar junge Burschen und Mädels, die halt überall hinfahren und die Mannschaft in den Stadien unterstützen.“

    Meine Meinung:

    Grundsätzlich ist es meiner Meinung nach eine Schande für den SC Freiburg, dass die Tochter eines Vorstandsmitgliedes im deutschen Profifußball, Mitglied in einem sogenannten „Fan Club“ ist, der seit Jahren mit allen Mitteln versucht, Volker Finke, dessen Arbeit und damit dem gesamten Verein, in der Öffentlichkeit zu schaden. Die Ultras (NBU), jene Gruppe, die sich selbst gerne als “Überfans” bezeichnen und dem Sportclub seit Jahren, nicht nur in der Außendarstellung, schaden zufügen wo sie nur können. Unter anderem ist es das Ziel dieser Gruppe, durch z.B. Spruchbänder und “Finke raus” Gesänge, in der medialen Öffentlichkeit den Eindruck zu erwecken, sie selbst vertrete eine Mehrheit der SC Freiburg Fans (speziell auf Nord).

    Eine Kette von schier unendlichen Aktionen, Beleidigungen gegen den Trainer und die Mannschaft, gewürzt mit einer Prise Rassismus endeten am 17. Februar 2006, nach dem Karlsruhe Spiel, in einer verabredeten Massenschlägerei mit der Ultragruppierung des KSC auf einer Autobahnraststätte.

    Die Folge:

    Anklagen wegen Landfriedensbruch und Körperverletzung.

    Zudem Stadionverbote gegen 17 junge Burschen und Mädels der NBU, die halt überall hinfahren und die Mannschaft in den Stadien unterstützen.

  272. FinkefürFreiburg

    die Tochter von Breit ist in der Supporters-Crew eine Art Dachverband der Ultrafanclubs.
    Als ich das erfahren habe dass die noch für das Gegentransparent zur Wir-Sind-Finke Aktion beim FCK-Spiel verantwortlich war, wurde mir vieles klar…
    Wenn die hohen Herren sich mit dem “Mob” verbünden…

  273. schadeAchim

    Dieser Vorstand hat sich komplett ins Abseits katapultiert mit seiner Alles-oder-nichts-wir-haben-Recht-und-ueberdenken-auch-
    gar-nichts-mehr-sondern-schotten-uns-lieber-mal-so-richtig-ab Mentalitaet. Die Moeglichkeit, ohne Image-Schaden aus der professionell gehandhabten Aktion “Trainerwechsel” rauszukommen und das Ganze zum Wohl des Vereins zu gestalten, ist vertan.

    Wenn der SC auch noch in Koelle gewinnt…hm, dann wird es fuer den Vorstand, der ja immer das – sportliche und finanzielle – Wohl des Vereins im Blick haben muss, noch enger als es ohnehin ist.

    So, und jetzt wieder Buehne frei fuer die unsaeglichen, hasserfuellten und auf keinerlei selbsterlebten Fakten, sondern lediglich auf persoenlichen Antipathien beruhenden Anti-Finke-Kommentare: Oberlehrer, arrogant, miese Machenschaften, Machtmensch, kein Erfolg in den letzten drei Jahren….und… unverschaehmt, dass er auch von der ehemaligen DDR keine wirkliche Ahnung hat. Dabei waere gerade letzteres sicher extrem wichtig fuer die sportliche Entwicklung der Mannschaft, den Erfolg des SC und das ist sicher genau das, was der Nachfolger sicher viel besser als der derzeitige Trainer. *aua*

    Der SC steigt ohne VF ab – zum Durchschnitts-Provinzklub (und dann auch noch im bedeutungslos-piefigen Suedbaden!) und nach Dutt – der sich erstmal ins gemachte Nest setzt – kommt auch gleich der naechste Trainer….aber endlich waeren wir dann ein richtiger Bundesliga-Klub (zumindest so lange, wie der SC noch im Profifussball spielen wuerde).

  274. Nordkicker

    Gruß an meinen Vorschreiber!
    Sehr gut geschrieben!
    Inwiefern hat VF keine wirkliche Ahnung von der ehemaligen DDR?
    Habe ich da was verpaßt oder überlesen?

  275. schadeAchim

    Ich empfehle die Beitraege von Finkegegner etwas weiter oben:
    Finkegegner
    am 12. April 2007 um 15:29 Uhr:
    “…Wie blind muss man eigentlich sein, um endlich zu erkennen, dass Finke an seinem Stuhl klebt und die Leute an der Nase herumführt. Faselt als Nienburger was von Staatssozialismus (der hat ja keine Ahnung). Ich stamme aus Thüringen und weiß damit was anzufangen, aber nicht Finke.”

    Es ist echt unglaublich, VF benutzt das Wort “Staatsozialismus” und wird dafuer gescholten, dass er dieses Wort benutzt hat, ohne selber DDR-Erfahrung zu haben. Hier geht’s um Fussball, Punkte und schoenes Spiel, gell. ;-) )

  276. @nero

    Das hast du korrekt erfasst. Die 17 NBUler sind weg. Diejenigen die jetzt als Ultras bezeichnet werden sind auf jeden Fall keine. Aber gut, das ist meine Meinung.

  277. Nordkicker

    Ach das ist gemeint, lustig!

    Diesen “Argumenten” kann man eigentlich nur mit ein wenig Humor begegnen: Man muß kein Fisch sein, um auch schwimmen zu können …

    Hier in Hannover beißen sich übrigens immer noch einige damals verantwortliche Vorstandsmitglieder regelmäßig heftig in den eigenen Hintern, weil sie 1990 Michael Lorkowski statt VF verpflichtet haben.
    Viele Jahre Regionalliga wären uns sicher erspart geblieben!!

  278. FinkefürFreiburg

    Die NBU-Ultras sind in der Supporters-Crew vereinigt, in der eine H. Breit, Tochter des Vorstandsmitglieds Dr. Breit Beisitzerin ist. Schau mal die Webseiten an und die Links zu den Untervereinen… Alles eine bräunliche Suppe.

  279. Nordkicker

    @FinkefürFreiburg

    Wenn Dein Nick nicht bald in die Tat umgekehrt wird ( Freiburg für Finke ), dann wäre das sehr , sehr schade!

    So einen Fachmann und Visionisten gibt es so schnell nicht noch einmal!

    Ich kann das nur aus der Ferne ( Internet usw. ) beurteilen, aber nach meiner Wahrnehmung ist das alles viel zu schlapp, was bei Euch pro VF passiert.

    Wenn die Mehrheit wirklich VF/AS auch im nächsten Jahr im Strandkorb sehen möchte, dann wird es langsam Zeit auch im Stadion lautstark Akzente zu setzen und die Presse einmal zu einem ausführlichen/kritisch hinterfragenden Interview mit dem Vorstand zu bringen.

  280. claus

    die sache mit der tochter des herrn breit hätte bei einem anderen VEREIN / UMFELD und MEDIEN schon längst zu einem rauswurf dieses herren breit geführt. aber im ruhigen freiburg und bei all den verfehlungen die hier tag für tag von stuttgart bis freiburg geleistet werden hat doch kein mensch mehr einen wirklichen überblick mehr. herr breit kann nur froh sein das hier momentan so ein chaos herscht sonst hätte sich wohl auch die BZ mal dieser sache angenommen.
    und dabei ist es egal ob in dieser grupierung nun rechtsradikale sind oder nicht , bzw ob es ein NBU-ULtras auffangbecken ist oder nicht. oder ob sich herr breit nun im VIP bereich damit gebrüstet hat/ oder sogar bezahlt hat oder nicht.

  281. claus

    aber das es hier keine ultra scene gibt ist eine absolute falschaussage. diese leuten bereiten vielen verantwortlichen menschen in vereinen große kopfschmerzen. und ob sie sich jetzt ultras oder xyz nennen ist egal, die intention ist die gleiche !

    leider kann ich im umgang mit diesen leuten weder vom verein noch von herrn schmidt keine fortschritte erkennen. gerade herr schmidt trägt hier große verantortung und wollte ja auch mal fanbeauftragter werden, also hätte er hierzu mal mehr arbeit leisten sollen.

    somit : kein fortschritt – frischer wind muß her , neuanfang , diese leute waren nun lange genug im amt und jetzt ist eben mal gut , mannschaft und trainer werden ausgepfiffen sowie gegnerische mannschaften angefeuert , das ist nicht mehr tragbar
    also: bitte den vertrag für nächste saison nicht verlängern!

  282. Patrick

    Genau Nero, der Vorstand hat es geschafft das die SC Kicker auf einmal kicken können. Denn wenn es um den Abstieg geht und die damit verbundenen finaziellen Einschnitte lernen die Jungs an der Dreisam plötzlich wieder laufen und spielen… Fußballermoral eben.

  283. @Patrick

    Du hast es richtig erfasst. Wieso haben die denn nicht schon vor längerer Zeit so gespielt?
    Volker Finke hat es nicht geschaftt das Potential aus der Mannschaft zu holen. Die Beweise liegen in den letzten Jahren und brauchen daher nicht aufgeführt zu werden! Wer das nicht sieht oder sehen will dem kann auch nicht mehr geholfen werden!

    Ach ja. Als es im Dezember darum ging hieß es von den ganzen Finkefreunden ja immer, dass nicht der Trainer für diese Situation verantwortlich ist. Jetzt wo es läuft ist es einmal der Trainer?

  284. FinkefürFreiburg

    Es wird nie aufhören dass ihr finke jagt. werdet bayern-fans da könnt ihr den müll schreiben. in freiburg spielt die jüngste und zugleich erfolgreichste bundesligamannschaft in der rückrunde. dass z.b. ein 18jähriger gymnasiast aus waldkirch am anfang der saison nicht abgezockt spielte ist wohl klar. es sind keine fertigen spieler die finke zur verfügung hat. die wachsen von spiel zu spiel und er trainiert sie super. ich kenne keine andere mannschaft die so viel positionen ständig verschiebt und so unberechnenbar ist im abschluss.
    es wird auch wieder rückschläge geben das ist sicher- aber die arbeit finkes kann wirklich nicht in frage gestellt werden. was will der dorftrainer dutt denn besser machen? sagt es uns.

  285. @FInkefürFreiburg

    “Es wird nie aufhören dass ihr finke jagt”

  286. @Finke für Freiburg

    Jetzt hab ich so einen schönen Text geschrieben und der Blog hats verschluckt. Also das ganze nochmal:

    “Es wird nie aufhören dass ihr finke jagt”
    Ich jage Volker Finke nicht! Die genaue Bedeutung des Wortes Jagd kannst Du gerne dem Duden entnehmen. Dann würdest Du schnell merken wie fehl am Platz dieses Wort hier ist!

    Wie Du es so schön geschrieben hast trifft das ganze nur auf die Rückrunde zu. Die Hinrunde war ja wohl Katastrophal!

    Auf das Alter bezogen ist der SC Freiburg auch nicht die jüngste Mannschaft der Bundesliga.

    Bezogen nur auf die 2. Liga gibt es jüngere Teams.
    Lautern: 24.5
    Fürth: 24.7
    SCF: 25.0
    1860: 25.4
    KSC: 25.5
    Jena: 26.0
    Köln: 26.1

    So viel älter sind die anderen Teams nicht.
    Werder Bremen ist mit 25.1 Jahren im Schnitt auch nicht wirklich älter!

    Dass junge Spieler Fehler machen ist klar und das wird denen auch zugestanden. Allerdings hat das Versagen in der Hinrunde nicht wirklich was mit Fehlern zu tun gehabt, sondern lag an der Spielweise des SCF. Angsthastenfussball mit nur 2-3 Chancen pro Spiel, die dann auch noch kläglich vergeben wurden.

    Bezüglich Beleidigungen gegenüber unserem zukünfigen Trainer solltest Du Dich allerdings zurückhalten. Wenn hier jemand VF beleidigen würde, dann würdest Du ja gleich auf die Palme gehen, oder?

  287. Patrick

    Danke. Es erstaunt mich immer noch wie diese Mannschaft ohne jede Veränderung im Team oder des Trainers erst nach der anstehenden Verkündung des Vorstandes eines Trainerwechsels so aufspielen kann.. Ich maße mir nicht an Empfehlungen auszusprechen aber es bleibt ein ganz merkwürdiger Nachgeschmack wenn man sieht wie das alles lief. Das der Trainer Finke das gesamte Potential in der Hinrunde nicht abrufen konnte ist absolut richtig, konnte er es denn erst als ihm klar wurde das er gehen muß? Und was hindert ihn mit dieser positiven Serie erneut mit dem Vorstand über sein Amt zu sprechen? Ich weiß, viele Fragen, wer hat Antworten? Gruß Pat.

  288. @Patrick

    Was meinst Du mit “über sein Amt”?

    Der Trainerposten ist ja bekanntlich vergeben. Also könnte man nur darüber reden, ob er irgendeinen Posten im sportlichen Bereich bekommt, der nicht mit der Trainingsarbeit zu tun hat.

    Da aber die Differenzen zwischen Vorstand und Trainer so groß sind, wird das wohl in der nächsten Zeit sicher nichts.

    Lass mich noch eine andere Frage stellen:
    Folgende Situation:
    Aus diversen Gründen will sich eine Frau von ihrem Mann scheiden lassen. Sie geht also zu ihm und sagt, dass sie die Scheidung eingereicht hat. Urplötzlich fallen dem Mann die Schuppen von den Augen und er sieht, was seine Frau an ihm nicht mag. Eventuell gabs ja auch Dinge, die eine tiefe Wunde bei der Frau hinterlassen haben. Die Entscheidung der Frau steht, das Verhältnis zu ihrem Mann ist aus ihrer Sicht beendet und bedarf keiner Fortführung.
    Der Mann drängt darauf hin seine Frau (bzw. einige Freunde von ihm) und wollen, dass die Frau die Scheidung zurücknimmt.
    Was denkst Du passiert, wenn die Frau das macht? Würde es funktionieren?

  289. Patrick

    Uff… Das endet bestimmt dann in der Sendung “Zwei bei Kallwas”… Und ob wir da Finke und Stocker hinkriegen ist recht fraglich…

  290. Finkegegner

    An Patscho und Paul
    das Niveau der Diskussion zu heben, ist auf Grund der einseitigen medialen Pro-Finke Aggitation nicht zu heben. Wenn man wie ich Finkegegner ist, muss man Finke nicht hassen (an Paul). Ich hasse Finke nicht, er ist m. E. nach trotz der sportlichen Erfolge in der Rückrunde (die Vorrunde war ein Desaster) nicht mehr der Richtige Trainer. Und ich habe mich mit seiner Äußerung über den Staatssozialismus beleidigt gefühlt.
    Die Zitate einiger Schreiber hier z.B. claus über die Tochter von Herrn Breit… was haben die hier zum Thema Mitgliederstopp des Vorstandes zu tun? Oder in einer Gazette von “Rädelsführer” Keller und Breit zu sprechen?
    Hat das etwa Niveau? Haben eigentlich Finkefreunde nur niveauvolle Aussagen und seine Gegner (nicht Feinde) nicht? Wie ich es schon immer ahnte: Schreibt man eine gegenteilige Meinung als derer wie es die einseitige Medienpropaganda haben will wird man weggebüggelt. Die Befürworter dürfen Ihren niveauvollen Erguss von sich gegen und den Vorstand mit kübelweise Dreck überschütten.
    Ich bleibe dabei: Der Vorstand hat aus damaliger Sicht richtig gehandelt und nach dem 0:4 gegen den KSC die Trennung von FV bekannt gegeben. Trotz aller Siege in der Rückrunde ist die damalige richtige Entscheidung auch die heutige richtige Entscheidung. Herr Finke kann sich glücklich schätzen, das der Vorstand ihn noch bis zum Saisonende beschäftigt hat um die Karre aus dem Dreck zu ziehen. Herr Stocker und Herr Keller, bleiben Sie konsequent und lassen Sie sich vom medialen Getöse nicht beeinflussen.
    Hiermit Ende…

  291. @Finkegegner

    “Herr Finke kann sich glücklich schätzen, das der Vorstand ihn noch bis zum Saisonende beschäftigt hat um die Karre aus dem Dreck zu ziehen.”
    HAHAHA
    Ich glaube der SCF kann sich glückliche schätzen. Eine Frage Finkegegner:
    Was is eigentlich für sie der Anspruch des SCF? Aber wann ist der SC erfolgreich, ab wann nicht? Wo sehen sie ihn in 2 oder 3 Jahren?
    Philipp

  292. @Philipp

    Der Finkegegner wird den SC sicher nicht da sehen wo Du ihn siehst. Es haben ja schließích nicht alle diese Endzeitstimmung, wie die ganzen Finkefreunde!

  293. King Soccer

    Man darf wirklich eines nicht vergessen: V. Finke ist (noch) für die Mannschaft verantwotlich. Der Vorstand für die Spielerverträge, die Gehälter der Spieler des Trainers etc, für die laufenden Instantsetzungen am Stadion, die Reinigung, Verträge mit Sponsoren (siehe Gehälter) kurz für ein intaktes, finanziell potentes Umfeld indem der TRAINER arbeiten kann. Wieviele Vereine sind aufgrund eines unfähigen Vorstandes finanziell verreckt oder laufen auf Pump!? Der SCF Vorstand hat sich bewährt weil er all die Jahre kompetent gewirtschaftet hat und das sollte kein Fan oder Trainer vergessen, eigentlich gebührt im Dank.

  294. @King Soccer

    Meine volle Zustimmung.

    Jeder ist ersetzbar, auch Volker Finke!

  295. @Philipp

    Der Anspruch des SCF muss die letzte Saison in der zweiten Liga sein, in der man noch guten, erfolgreichen Fussball hat. Solche Spiele, wie z. B. das gegen Cottbus mit dem spektakulären Tor des Monats von Roda Antar hauen die Fans aus den Schuhen und nicht die letzte Ersligasaison. Freiburg wird es kaum schaffen, dauerhaft in der ersten Liga spielen zu können, aus wirtschaftlichen Gründen, da gebe ich sogar Finke Recht. Ich bin auch der Meinung, dass der 3malige Ausbau des Stadions ein Fehler war. Wenn man hört und sieht, was für neue Stadien gebaut werden (das beste Beispiel Mainz: Neues Stadion mit einem Fassungsvermögen von 35 000), da kann man schon neidisch werden. Da sieht man eher die Möglichkeit dauerhaft in der ersten Liga spielen zu können. Ich habe nicht den Anspruch, das der SC Freiburg in der ersten Liga spielen muss… Er soll guten attraktiven Fußball spielen, egal ob in Liga eins oder zwei. Egal mit welchem Trainer.
    @King Soccer: Auch meine vollste Zustimmung!
    Finkegegner

  296. @Finkegegner

    Ich teile in diesem Punkt deine Meinung völlig, obwohl natürlich 1. Liga klar besser als 2. ist. Man denke nur an die ganzen Top-Teams. Aber 1. Liga bedeutet natürlich immer Abstiegskampf vom 1. Spieltag an. Einen anderen Anspruch kan der SCF in der 1. Liga auch nicht haben. Trotzdem sollte das Ziel natürlich 1. Liga sein!
    In der Trainerfrage liegen wir trotzdem Lichtjahre auseinander. Ihr Finkegegner müsst einsehen, dass der SC keine Garantie für die 2. Liga hat! Die 2. Liga ist nich mehr mit vor 10 Jahre zu vergleichen. Heute sind Zuschauerzahlen von über 50.000 keine Seltenheit mehr (wie am Sonntag in Köln!). Von den Teams aus Finkes 1. Saison vor 16 jahren sind nur noch 5 im Profigeschäft!!! Wer kennt noch Mannheim, Wattenscheid oder wie die vielversprechenden Teams alle hiessen?
    Es kann sehr schnell abwärts gehn, wenn eine erfolgreiche junge Mannschaft abgwürgt wird. Und genau das passert doch auch gerade! Antar, Pit, Iashi und andere werden wohl den SC verlassen. Und dann wird auch noch das Risiko eingegangen einen mittelmäßig erfolgreichen Amateurtrainer zu verpflichten, als hätte es die letzten 16 Jahre nie gegeben. Und das passiert alles ohne jede Not!!
    Davon abgesehen vermisse ich bei dir einfach die Dankbarkeit gegenüber der Leistung von Volker Finke!
    Philipp

  297. King Soccer

    Danke!!! Ihr glaubt aber gar nicht wieviel Prügel ich bisher bekam wenn ich nur dezent auf den Vorstand und seine Verdienste zu sprechen kam.. Jeder Trainer der in Freiburg anfängt kann sich auf dieses vom Vorstand gesunde geschaffene Umfeld nur freuen, und der wo noch als Trainer tätig ist sollte sich dafür bedanken..

  298. Fux

    @Philipp
    Du schreibst:
    [...]
    Antar, Pit, Iashi und andere werden wohl den SC verlassen.
    [...]

    Meinst Du die Angesprochenen werden den Verein unter Volker Finke nicht verlassen ? Das sind keine Kinder mehr, hinter jedem steht sein Berater. Und dieser Berater bringt SEINEN SPIELER dahin wo es am meisten Geld gibt, schon aus Eigeninteresse, denn der Berater ist an den Wechselgeschäften beteiligt und das nicht zu knapp.

    Einen kleinen Vorwurf muss man dem Volker Finke hier schon machen. Gute Spieler haben hier in Freiburg einen Vertrag, aus dem sie “im Falle des Falles” sehr einfach herauskommen ohne grössere Ablösesummen. Volker Finke sagte mal, “wenn man das nicht mache würden solche Spieler nicht in Freiburg spielen”. Wenn die oben angesprochenen Spieler (manche sind frei, manche haben aber noch Vertrag) den Verein jetzt wechseln, können sie das nur wegen der “unheimlich günstigen Ablösebedingungen” … ud wer ist daran schuld ?

    Ein Lump der schlechtes dabei denkt ….

  299. Ein Lump wer...

    Daß die Mannschaft im Augenblick so gut spielt, dafür ist der Vorstand verantwortlich, daß die Spieler den Verein verlassen, ist Finkes Schuld: Fuzzy-Logik.

  300. Fux

    Was ist “Fuzzy-Logik” ? Muss man mir erklären ….

  301. @ Fux

    “Und dieser Berater bringt SEINEN SPIELER dahin wo es am meisten Geld gibt, schon aus Eigeninteresse, denn der Berater ist an den Wechselgeschäften beteiligt und das nicht zu knapp.”
    Nicht ganz! Es gehts nicht nur ums Geld, sondern gerade bei den jungen Freiburger Talenten um sportliche Perspektiven. Und Volker Finke, einer der angesehensten Trainer Deutschlands, ist nun einmal eine andere Perspektive als als ein, äh wie hies der Typ nochmal von den Kickers?
    ““unheimlich günstigen Ablösebedingungen” … ud wer ist daran schuld ?”
    Na der üble Finke, dieser Verbrecher!

    Philipp

  302. Fux

    “Fuzzy-Logik” weiss es jetzt:
    [...]
    Fuzzy-Logik (englisch: fuzzy = unscharf) ist eine Theorie, eine Verallgemeinerung der zweiwertigen Booleschen Logik, die vor allem für die Darstellung menschlichen (und damit unscharfen) Wissens entwickelt wurde.
    [...]

  303. Fux

    Lieber Philipp, wenn das ganze vorbei ist musst Du mal in Dich gehen. Dein Sprachschatz über einen relativ unbedeutenden Sachverhalt ist schon sehr extrem.

  304. @Fux

    Wirklich knallharte Argumentation, lieber Fux! Ich hab halt einfach doch die besseren Argumente (s.o.), bzw. überhaupt welche, oder?. Aber lass uns jetzt den herrlichen Tag geniessen. Bis dann!
    Philipp

  305. Fux

    Ich habe Recht …
    Du hast Recht …
    Er, sie, es hat Recht …
    Wir haben Recht …
    Sie haben Recht …
    Ihr habt Recht …
    Alle haben Recht ! Und damit Basta (sagte der Altkanzler Gerhard) !

  306. Peter Ara

    Wer nach der obigen Aufzählung der Erfolgsgeschichte (trotz Abstiegen) des SC seit 16 Jahren immer noch nicht kapiert hat um was es hier geht, nämlich um wesentlich mehr als “Personen”, der hat absolut nichts kapiert und sollte seine virtuellen Schreibereien einstellen. Bitte.
    Sie zeugen nur von Ignoranz und-leider auch- oft hasserfüllten Rachegedanken . (Für was blos? Für die 16 besten, abwechslungsreichsten Jahre des SCF?????? Leute, geht in Euch!!!!)

  307. Patrick

    Tut mir ja leid PETER ARA aber Du wiedersprichst Dir. Einerseits hast Du recht das es um mehr geht als Personen geht, denn es geht un einen Verein dem Veränderungen ins Hause stehen durch einen Trainerwechsel was aus meiner Sicht nicht unbedingt falsch sein muß da der Vorstand Kompetenz in seiner Arbeit, und in der Trainerwahl in der Vergangenheit gezeigt hat. Aber was hat es mit Ignoranz und Haß zu tun wenn sich inzwischen sehr viele hinter die Entscheidung eines neuen Trainers stellen und das mehr als ausreichend begründen, WEIL diese Fans die Zukunft des Vereines damit verbinden? In einem Leserbrief in der BZ steht das es Finke die letzten Jahre weder mit seiner Spielweise noch SEINEN Neuzugängen es geschafft hat den SC weiterzubringen. Warum sieht man den Trainerwechsel als Ignoranz un Hetzjagd und nicht als einen frischen Neuanfang? Es werden die vergangenen “Verdienste” des Noch-Trainers doch deswegen nicht geschmälert? Klar, wie das alles lief ist Diskussionswürdig, aber Finke hätte enorm Druck aus der Sache nehmen können wenn er zu seiner Entscheidung im Dezember am ende der Rückrunde aufzuhören einmal öffentlich gestanden wäre. Aber auch er hat mit seinem Nichtsdazutun die Sache paradoxerweise verschlimmert…

  308. Patrick

    …und außerdem muß ich mir mal Luft über die SC “Spieler” machen. Die Hinrunde war doch nicht nur ein Ergebniss von dumm gelaufenen Spielen, wobei der Sc bekannt ist Spiele zu “dominieren” und dann in Schönheit zu sterben, aber es waren ein ganzer Sack voll Spiele dabei die an Arbeitsverweigerung grenzten, alleine das 1-3 zu Hause gegen Offenbach, ja ich weiß ein enorm starker Gegner.. Nö, im ernst, wieviele Punkte haben da diese Stehgeiger vergeigt, ohne das Finke einmal dazwischen ging? Ich bin der festen Überzeugung, hätte er da mal auf den Putz gehauen, wären die viel früher aufgewacht und hätten evtl Finke gerettet. Auf die Gefahr das ich mich wiederhole, aber das ist die typische Fußballermoral: lieber wieder laufen und nicht absteigen, nicht wegen der Ehre, wegem Geld! Und ein persöhnliches Wort an Euch Kicker: Ihr seid schön Mitschuld an dem Mist der gerade in Freiburg läuft, denn eine bessere Rückrunde macht das alles nicht mehr heil..!

  309. FinkefürFreiburg

    es ist die jüngste bundesligamannschaft gewesen – die fans hatten und haben keine geduld. es wurde auch immer gleich massiv ausgepfiffen bei jedem fehler und von nord
    mitte sofort finke-raus gebrüllt. diese dummen nachwuchsfans haben die junge mannschaft nur verunsichert.

  310. Peter

    Etwas dünn die Erkärung lieber “FfF”. Und selbst wenn, hätte das der Trainer mitte der Hinrunde sehen müssen und handeln. Außerdem, wie ist dann die schnelle “Alterung” der Truppe in der Winterpause zu erklären? Nein, oben wurde es schon erwähnt “der Vorstand hat die Truppe zum spielen gebracht” vermutlich aus Angst es geht ihnen wie dem Tainer.

  311. jockel

    da hat der Patrick ja nicht besonders viel vom Fussball verstanden.Das 1:3 gegen Offenbach war wahrscheinlich das schlechteste Saisonspiel,aber hat nicht jede Mannschaft mal so ein paar Spiele drin,die einfach schlecht laufen,egal in welcher Liga sie spielen.Und zu glauben,dass ein Trainer einfach nur mal kräftig “dazwischenschlagen” muss,damit sich die Spieler bewegen,ist völliger Humbug.Das macht Lorant seit zig Jahren so,aber spielen seine Mannschaften deswegen dauerhaft besser?Und die Rückrunde gehört zu einer Saison eben auch dazu,eine Mannschaft kann man nicht nur wegen einer verkorksten Hinrunde bewerten,sondern man sollte die Saison als Ganzes betrachten,aber @Patrick hat wahrscheinlich einfach keine Freude daran,wie Finke und seine Mannschaft von Sieg zu Sieg eilt.

  312. Patrick

    hallo jockel, bin immer bereit meinungen auzutauschen vorrausgesetzt man ließt sie richtig: was ich meinte war das man viel früher hätte besser fußball spielen müssen und das hätte genau nach dem miesen offenbachkick der fall sein müssen weil es das übelste spiel von allen war und du es so schön erkannt hast, und genau dafür wäre der trainer in der verantwortung gewesen… jetzt klar(er)?

  313. Leser

    Interessant das sich Volker F. bis jetzt nicht dazu äußert was er eigentlich will. Entweder er steht zu dem gemeisam mit dem Vorstand gemachten Entschluß am ende der Saison aufzuhören oder er will es eben nicht mehr. Aber darauf zu warten das die Fans ihm den Job retten ist plump, und damit begeht er seinen größten Fehler den er jeh in Freiburg gemacht hat.

  314. @leser

    Was soll den Finke sagen? Der Vorstand hat sich gegen Finke entschieden. Soll er den Vorstand jetzt öffentlich auffordern ihn weiterzubeschäftigen? Er würde wahrscheinlich sofort suspendiert.
    Wer die Interviews auf DSF etc. verfolgt hat konnte deutlich sehen, dass Finke mit dieser (seiner) Mannschaft noch viel vorhat(te).
    Philipp

  315. Altfan

    Seid ihr noch zu retten ? Finke wird entlassen, ihm und uns wird suggeriert alles läuft einvernehmlich und geordnet ab – dann tapst dieser unprofessionelle Vorstand von einem Fettnäpfchen ins nächste – und nun soll Finke auch noch seinen eigenen Rauswurf positiv kommentieren und die Wogen glätten ? Das ist doch der Gipfel ! Auf welchem Stern lebt ihr denn ?

  316. konniscf

    Finke soll einfach nur sagen. “Ich finde die Aktion mit den Plakaten schön, aber lasst den Versuch mit dieser ausserordentlichen Mitgliederversammlung, denn es bringt nichts mehr, da die Verträge unterschrieben sind, und wir im Dezember eien einvernehmliche Lösung hatten.” Ist das so schwer, warum stellt sich Finke auf einmal so dumm, er ist doch sonst nie um Worte verlegen.

  317. gerold

    Ich kann das einfach nicht mehr hoeren. “Einvernehmliche Loesung”.
    Was ist damals passiert? Schon im Oktober hat Stocker Finke mit einem
    (positiv formuliert) ungluecklichen Interview in Frage gestellt. Das Burghausenspiel wurde
    trotzdem gewonnen, und es hat sich beruhigt. Dann nach dem Karlsruhe-Spiel:
    Fritz Keller ging an die Oeffentlichkeit, sprach von dem Tiefpunkt der letzten 20 Jahre.
    und dass der Trainer kein Tabuthema mehr sei. Wenn das ganze, wie ich gehoert habe,
    mit den Vorstandskollegen abgesprochen war – umso schlimmer.
    Dadurch wurde diese Vorstandssitzung von der Presse, Radio und Fernsehen in ganz Deutschland begleitet. Ich sehe noch die Schlagzeilen vor mir:
    “Goetterdaemmerung in Freiburg”
    “Finke vor der Entlassung”

    Wenn man die Zusammenarbeit beenden wollte, warum konnte man das
    nicht, wie die ganzen Jahre, im stillen Kaemmerlein tun und gemeinsam
    dann an die Oeffentlichkeit gehen. Das war der Dank fuer 16 Jahre -
    so ein Spektakel. Dass Finke weiterarbeiten durfte, hatte, wie Stocker sagte,
    rein sportliche Gruende (und nicht wegen Dankbarkeit, was ja auch ok ist).
    Bei einer damaligen Entlassung, waere es meiner Meinung uebrigens
    wirklich eng geworden mit dem Abstieg.
    Seitdem hat sich Finke immer geaeussert, dass er die Entscheidung
    respektiert, aber gerne viel von seinem Werk bewahrt sehen will,
    was auch verstaendlich ist und meiner Meinung nach nur im Interesse
    dieses Vereins liegt (sowohl sportlich als auch aus Imagegruenden).
    Aber auch dieser Wunsch wurde ihm nicht erfuellt.
    Dazu kamen die Abfindungsgeschichte um Sarstedt, das Nichteinbeziehen
    von Bornemann in die Trainersuche und viele andere Geschichten,
    um den Verein zu entfinkisieren (als ich dieses Wort nur gelesen habe,
    bin ich unendlich traurig geworden).
    Dass man jetzt von Finke verlangt, dass er noch
    sagen soll, er freut sich ueber die Entwicklung und geht gerne, ist
    ja wohl wirklich ein wenig zuviel verlangt.

  318. Peter

    Prima konniscf, genau das ist das mindeste. Er selbst (Finke) hätte es in der Hand etwas Ruhe in die Sache zu bringen. Außerdem haben sich schon andere über Finke ausgelassen,- nicht nur Stocker auch der Ex von Bremen, Willi Lembke und der Trainer Uwe Rapolder die meinten er solle sich doch endlich mal erklären. Schön daß das immer mehr so sehen außer Finke selbst..

  319. Marian

    Die einvernehmliche Lösung sah so aus, dass der Vorstand – und hier Herr Stoocker nur als Marionette von Keller und Breit (etwas Anderes ist er leider nicht mehr) Finke und Sarstedt nach 16 Jahren hervorragender Arbeit rausgeworfen hat.

    Warum sollte Herr Finke, der sich als einziger professionell hält und die Arbeit mit seiner Mannschaft klasse macht, Stocker und Co. aus der Klemme helfen, die sie sich selbst eingebrockt haben?

    Das wäre so, als wenn ich meine Frau verprügeln würde und sie sich dafür unter Druck auch noch öffentlich bedanken müsste.

  320. Peter

    Hallo Marian! Diesem Insiderwissen bin ich leider nicht mächtig, aber es kann doch nicht falsch sein in einem Land indem es die freie Meinungsäußerung gibt, sich zu erklären.. Einen Vorstandsmaulkorb kann es nicht geben wenn sogar Stocker ihn gebeten hat endlich was dazu zu sagen?! Vielleicht war ja das eine Möglichkeit für Finke noch etwas zu retten.. Fakt ist, das die Nichtverlängerung des Finke-Vertrages ist auf gegenseitigem Einverständniss von VORSTAND UND TRAINER gemacht wurde. Desshalb verstehe ich die verteufelung des Vorstandes immer noch nicht, in anderen Vereinen werden die Trainer über Nacht weggehauen, in Freiburg darf er noch die Saison zu ende bringen.

  321. Marian

    Noch einmal zum Mitschreiben: Es gab im Dezember KEINE einvernehmliche Lösung. Das stellt der Vorstand nur öffentlich so hin. Finke wurde im Dezember zum Saisonende mit einer widersprüchlichen Aussage (”Angst vor dem Abstieg”, gleichzeitig: “Finke ist der einzige, der uns vor dem Abstieg retten kann”) der Trainerstuhl vor die Tür gesetzt.

    Herr keller hat im Dezember endlich seine Chance gesehen (die er übrigens seit Jahren gesucht und intern gegen Finke intrigiert hat), Finke los zu werden. Das ist für ih nämlich notwendig, damit er Nachfolger von Herrn Stocker werden kann.

    Warum sollte Herr Finke jetzt sagen, es sei eine einvernehmlcihe Lösung gewesen, wen es nicht so war? Finke sagt immer wieder, er werde die Entecheidung respektieren. Mehr kann niemand von ihm verlangen. Warum sollte er dem Vorstand, der ihn schändlichst behandelt hat, auch noch helfen s.o.)?

    Finke macht seine Arbeit: Er holt aus der Mannschaft das derzeit Optimale heraus.

    Dass im Vorstand seit Dezember eine haarsträubende Entscheidung, die ein paar Tage später revidiert werden muss, nach der anderen getroffen wird, liegt daran, dass weder mit dem Trainer noch mit den Sponsoren geredet wird und dass Finke von sämtlichen Entscheidungen ausgeschlossen ist. Der Vorstand wirft Finke öffentlich vor, er sei zu “dominant” gewesen: 16 jahre lang hat es demselben Vorstand sehr gut in den Kram gepasst, dass einer da war, der professionelle Entscheidungen zum Wohle des Vereins getroffen hat.

    Dieser Verein wird in kürzester Zeit den Bach heruntergehen, wenn sein professionellster Mitarbeiter wie ein Hund vom Hof gejagt wird. Davon bin nicht nur ich überzeugt.

    Und dies war mein letztes Statement hier: Ich möchte nicht wie Leute wie Konniscf meine gesamte Zeit hier verbringen. Ich kann auch keine “Weisheiten” aus der Bildzeitung hier verbreiten, denn die benutze ich nichtmal, um mir den Hintern damit abzuwischen.

    Und nun noch einen schönen Sonntag allerseits!

  322. altfan

    Genau !
    Ich jubel lieber: 3:0 gegen Köln ! Das allein spricht weiterhin für Finke !

  323. Peter Ara

    So Ihr Contras!!!!!!
    Jetzt hat der SC gerade sensationell mit 3:0 gesiegt und Ihr haltet jetzt bitte endlich Eure virtuelle Klappe!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
    Denn:
    Die Mannschaft spielt NICHT für den Vorstand sondern für die (wahren und klugen) Fans (mittlerweile über 85 % !!!!!!!!!), den Trainerstab ( und nicht für einen unbekannten Drittligatrainer, der gerade wieder mit seinen Kickers gegen SCF II untergegangen ist.) und Alle die, die was von Fußball verstehen und auch im Dezember wußten, (wie Finke!!!!!) WAS FÜR EIN POTENTIAL in dieser Mannschaft steckt.
    IHR, Contras hattet und habt KEINE Ahnung.
    Also werdet bitte, wie ichs schon oft schrieb: Fans des FCB, da gehört Ihr hin.
    Der Vorstand wird in der Woche vor dem nächsten Heimspiel seine Entscheidung revidieren, glaubt mirs nur. Vor allem, um seine Haut (gerade noch) zu retten!!!!
    Denn die Argumente(die immer sehr dürftig waren) sind nun völlig die Dreisam runter!!!!
    Ihr Contras:
    Entweder kapiert Ihr das oder: SCHWEIGT STILL!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  324. Holger Neuendorff

    1.FC Koeln 0:3gegen den SC Freiburg.Und was nun??????????????Finke weiter raus???Das hoert sich langsam pervers an!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  325. Peter Ara

    Zusatz:
    Vielleicht kapiert das endlich auch Pattrick, Peter, Konniscf und Co.
    Und nochmal:
    Lest die 16 Jahre Story und redet dann von angeblichen Widersprüchen!
    Oder schweigt vielleicht besser, es sei denn : IHR SEHT ENDLICH EIN, DASS IHR HALT EINFACH SCHIEF LIEGT!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  326. FinkefürFreiburg

    Der SCF GEWINNT IN KÖLN MIT 3:0!
    Finke-Raus?
    Spinnt Ihr denn?
    Warum ?
    Dutt machts besser?
    Meine Lösung:
    Vorstand raus- Finke rein- Dutt bleibt daheim!

  327. konniscf

    Auf anderer Seite schon beschrieben, unsere Zweite spielt in der Oberliga, wie kann sie da gegen Dutt gewinnen, Peter ARA unser Superexperte, der schon im Dezember gewusst hat, dass man noch um den Aufstieg spielt, warum denn damals keine Demo für Finke, hinterher schreien, da bist du der Grösste. Ich habe mich auch über den Sieg gefreut, schliesslich bin ich Fan des SC.

  328. Joker

    Wahnsinn! Köln-Freiburg 0-3! Danke Herr Stocker, danke SC Vorstand! Jetzt kann absolut niemand mehr Ihre Entscheidung bezweifeln, sie war absolut richtig! Fazit SCF Vorstand? Evtl Finke doch behalten, und wenn es wieder Richtung Regionalliga geht einfach wieder mit Dutt drohen!! Dann laufen sie wieder wie die Hasen, bis zur deutschen Meisterschaft!!!

  329. King Soccer

    Ja, Köln-Freiburg 0-3, vielleicht Aufstieg und der beste Abgang den sich Finke wünschen kann. Ich gönne es ihm.

  330. lulatsch

    Finke hat noch lange nicht fertig- er sprüht vor Energie. Die Mannschaft zeigt das resultat…
    3:0 in Cologne das war nicht zu träumen. Bravo- Hut ab. So steigt ihr auf. Bitte nun handeln für den Verein.

  331. Hans

    Wenn sich hier auch nur einer einbilden sollte, dass diese Mannschaft ausgerechnet für diesen Provinzvorstand spielt, dann leidet er an Realitätsverlust. Diese Mannschaft spielt dafür, dass sie mit ihren Trainern, die sie aufgebaut haben, zusammen bleiben kann.

    Vorstand, treten Sie endlich zurück oder nehmen sie diese fast schon lächerlich anmutende Entscheidung gegen Volker Finke (und damit auch gegen unsere junge Mannschaft ) zurück. Es ist allerhöchste Zeit dafür.

    Fragen Sie mal Ihre (noch-)Sponsoren, wie die das sehen: Ach, mit denen reden Sie auch nicht?

  332. Hermann

    Liebe Mitglieder! Schickt bitte Eure Anträge auf eine außerordentliche Mitgliederversammlung umgehend ausgefüllt an die Initiative Wir-sind-Finke. Wenn der Vorstand trotz dieser Traumtruppe samt Trainern nicht freiwillig einlenkt, brauchen wir die Versammlung, um dieses Team und die Trainer in Freiburg zu halten!

    Jede Stimme zählt! Und die Zeit drängt!

  333. wirbraucheneier

    Muss die Finke-Elf erst 5:0 gegen den KSC spielen dass Sie endlich den Irrtim korrigieren?
    Irren ist menschlich Hr. Stocker & Co. – Sturheit ist dumm!
    Ich bitte Sie für viele Fans dieses tollen Teams. Holen Sie Finke an den Tisch zur Unterschrift. Dutt bekommt ne Abfindung und basta.

  334. Uwe Liel

    …hab meinen Antrag heute morgen weggefaxt, den meiner Frau auch.
    Wie man hört sollen es nun schon fast 400 sein. Das scheint was zu werden. Ran Leute !!

  335. Hält der Vorstand die Woche durch?

    Nach diesem Wahnsinnsspiel (SC=gutes 1.Liganiveau) frage ich mich, ob der Vorstand die kommenden Tage so durchalten kann wie bisher?
    Eines ist klar: Antar, Pit, Iashi, etc. etc. müssen bleiben! Finke muss Trainer bleiebn!
    Es muss jetzt gehandelt werden (WsF: DIESE WOCHE IST ENTSCHEIDEND!)
    Philipp

  336. wirbraucheneier

    Hallo Hr. Liel,
    vielen Dank für den Antrag. Wenn es nur zeitlich reicht die Spieler zu halten. Sas darf icht zusammenbrechen was Finke aufgebaut hat.

  337. gerold

    Ich bin auch fuer Finke, aber ich bin schon enttaeuscht,
    dass es erst 400 Antraege sind. Ich wollte ja auch eintreten,
    durfte aber nicht aus bekannten Gruenden.
    Was meint ihr, warum 2100 Leute den Antrag nicht losschicken?
    Sind das Karteileichen, oder sind die wirklich vom Vorstand
    ueberzeugt? Kann ich einfach nicht glauben.
    Wenn man schneller die 625 Stimmen beisammen haette,
    wuerde das Ganze beschleunigt und die Spieler nicht schon
    jetzt weggehen.
    Liebe Mitglieder: Wenn ihr weiter solche Spiele wie heute sehen wollt,
    schickt den Antrag los. Bitte schnell!

  338. Edmund Stoiber

    Was wollen die Menscher eigentlich?
    Zuerst hieß es: Finke raus. Dann (angesicht der Siege). Wir sind Finke.
    Ich kann dieses Theter nicht mehr ertragen.
    Manche Idioten vom Mopp sollte man das Wahlrecht absprechen. So blöd sind sie.

  339. Spitzkicker

    Hallo Edmund Stoiber!

    Schreib uns mehr, ich glaube, wir können viel von dir lernen.

  340. C3PO

    @alle Finkefreunde

    Man kann Euch irgendwie nicht verstehen.

    Im Dezember fanden die meisten von Euch, dass der Trainer nichts dafür kann, weil ja die Mannschaft an der Misere schuld sei.

    Heute schreibt ihr, dass Volker Finke verantwortlich für den Lauf sei.

    Ihr solltet mal mit einem Maß messen und nicht alles so drehen wie man es braucht!

    Erst seit dem Vorstands-Beschluß ruft die Mannschaft ihr Potential ab. Das hat Volker Finke die letzten Jahre von alleine nicht geschafft!

    Zum Glück ist bald Sommerpause und wir haben einen neuen Trainer! Vielleicht hört dann diese Diskussion endlich auf!

  341. @C3PO

    “Vielleicht hört dann diese Diskussion endlich auf!”
    Nur in deinen Träumen, mein Freund!!!
    Philipp

  342. matthias

    @C3PO

    du hast wohl nicht mehr alle Tassen im Schrank…

  343. schadeAchim

    @C3PO

    >Man kann Euch irgendwie nicht verstehen.
    >
    >Im Dezember fanden die meisten von Euch, dass der Trainer nichts dafür >kann, weil ja die Mannschaft an der Misere schuld sei.

    Da liegst Du falsch. Die Leute, die sich jetzt fuer den Verbleib von Finke aussprechen, waren im Dezember meist still. Die Kakophonie der Finke-Hasser ist dann mit der allgm. Stimmung aller verwechselt worden. Ausserdem haben sicher viele – angesichts der harten Fakten und der jede Woche auf dem Spielfeld sichtbaren Erfolge – umgedacht.

  344. Spitzkicker

    @C3PO

    Ich denke, sportliche Argumente sind sehr zahlreich in den Blogs angeführt vermutlich hast du viele davon auch gelesen. Was du möglicherweise nicht verstehst (oder akzeptierst), ist der beobachtbare Stimmungsumschwung bei vielen.
    Ich meine das kommt daher, dass die Fanszene halt schon sehr heterogen ist.
    Es gibt einige “Profis”, die ein Spiel lesen können. Den meisten von diesen war trotz Frusts auch im Dezember nicht bange.
    Herr Stocker ist da als “Berufspessimist” eher die Ausnahme gewesen. Wenn es denn überhaupt stimmt, das ihn die Abstiegsangsst umgetrieben hat und nicht etwas anderes.
    Dann gibt es eine Gruppe von “Treuen”, die zu ihrem Verein halten, auch wenn es mal schlecht läuft.
    Es gibt aber auch sehr viele ergebnisorientierte Fans für die eine Mannschaft gut ist, wenn sie gewinnt und schlecht, wenn sie verliert, basta. Das ist auch legitim. Wie sagt Daum zum gestrigen Spiel: “Fussball ist Ergebnissport, da gibt es nichts zu analysieren.”
    Ich persönlich mag es nicht, wenn jemand sich nur mit der (vermeintlich) stärkeren Seite solidarisieren kann, aber so ist das Fussballgeschäft eben auch. Ich denke, dass du unter solchen Fans schon einige “Umfaller” finden wirst.
    Ein großer Faktor ist aber eben auch die bisher unterschiedliche Wahrnehmbarkeit der verschiedenen Lager: LAUT und plakativ (vorsichtig ausgedrückt) eben meist CONTRA FINKE, LEISE und argumentativ meist PRO FINKE. Das ändert sich gerade (BZ am Samstag etc.).
    Jedenfalls dort, wo mit Argumenten gearbeitet wird, gibt es Diskussion und vielleicht auch einmal dein Verständnis.

    Gruß, Spitzkicker

  345. C3PO

    @matthias
    Danke für die Beleidigung. Für mehr hats ja bei deinem Eintrag scheinbar nicht gereicht!

    @Spitzkicker
    Ich gebe Dir völlig recht, dass es viele gibt, die wie ein Fähnchen im Wind die Richtung wechseln. Akzeptiere ich auch nur bedingt. Was mich stört ist immer die Behauptung zu sagen die Mehrzahl ist pro oder die Mehrzahl ist contra Finke. So ein quatsch. Kann man ja so nicht belegen. Evtl. könnten wir mal Martin fragen, ob er eine Umfrage machen will. Mit der Megaphon-Umfrage auf Nord hat er ja jetzt schon Erfahrung mit sowas.

    Ich denke auch, dass der Vorstand sich keine Gefallen damit getan hat in der Öffentlichkeit immer wieder gegensätzliche Aussagen zu treffen. War dumm, aber die haben halt in den letzten Jahren diesen Vorstand-PR Bereich völlig vernachlässigt.

    Verlorene Spiele sind für mich kein Problem. Ist halt unschön, aber kommt einfach vor. Was mich allerdings wahnsinnig aufgeregt hat war die Art und Weise wie unsere Mannschaft in der Hinrunde die Spiele verloren hat. Da war nichts von Wille zu sehen, ein Spiel gewinnen zu wollen. (OK ein paar Ausnahmen gabs natürlich, aber die breite Masse wars nicht!) Und für mich hat das nach wie vor mit dem Trainer zu tun, der das Potential dieser Mannschaft zwar gesehen hat, es aber nicht verstanden hat dieses Potential aus ihr herauszuholen. Und auf einmal nach der Bekanntgabe des Vorstands-Beschlusses läuft es wie die Sau. Komisch, oder?

    Ach ja, plakativ sind jetzt eher die, die Du als leise und argumentativ bezeichnest. Aber genau diese leisen Argumentativen haben die Contra-Finke-Leute schon vor Jahren mit rüden Schimpfwörtern beschimpft und wurden handgreiflich, wenns um Finke-raus-Gebrülle ging. Da hatte ich nicht das Gefühl, dass da irgendwas argumentiert wird. Insbesondere Achim Trenkle und Frau haben selten an Schimpfwörtern gespart!

    Um auf deinen letzten Satz zurückzukommen. Ich finde den gut, aber vieleicht gibt es dann auch einmal dein Verständnis für die, die einen Trainerwechsel beführworten.

  346. Fux

    @schadeAchim

    [...]
    Die Leute, die sich jetzt fuer den Verbleib von Finke aussprechen, waren im Dezember meist still.
    [...]

    Schwäbsiches Prinzip … “I sag net so … und sag au net so … damit nochher koiner kommt und sagt I het so oder so gsagt”.

  347. Peter Ara

    FUX!
    Ein Spiel “lesen können”, wie Spitzkicker richtig schreibt war und ist die Fähigkeit all derer, die sehr vorsichtig im Dezember waren, irgendein Gewäsch oder voreilige Aktionen vom Stapel zu lassen.
    All die haben jetzt Recht bekommen: Die begonnene Arbeit, die sich in der Hinrunde noch nicht in Punkten aber für “Spiele Leser” schon auf dem Platz abzeichnete, findet jetzt ihren krönenden Höhepunkt.
    Die Deklassierung Kölns war ein weiteres Beispiel auf dem Weg einer KLassemannschaft ins Bundesliga Oberhaus.
    Auch Herr Keller sieht dies ein und gratuliert, auch dem “Trainerteam”.
    Hoffentlich ist das der Beginn eines längst überfälligen Umdenkens des Vorstands, Herr Stocker fing ja schon vor zwei Wochen damit zaghaft an.
    Wenn Schreiber wie Edmund Stoiber und Co das nicht wahrhaben wollen, dann liebe Leute: Hört auf, den Verein mit eurem Dilettantismus und FußballUNsachverstand in den Dreck zu ziehen.
    DENN:
    WIR eher stillen, nachdenklichen und kompetenten Fans wissen Eines ganz genau:
    Die Siegesserie basiert auf einer langjährigen, akribischen, kompetenten, auch Rückschläge akzeptierenden, geduldigen Arbeit des , nein nicht des Vorstands oder der Brüller- und Inkompetenzfans, sondern des TRAINERSTABS!!!!
    Und mit einer längst MAKULATUR gewordenen Entscheidung soll dies kaputt gemacht werden????????????????????????????????????????
    Die Mitglieder (ich bins seit 15! Jahren) werden dies zu verhindern wissen, wenn der Vorstand nicht doch noch einlenkt, WAS EIN ZEICHEN VON GRÖSSE WÄRE. (siehe oben)
    Doch davon haben verbohrte “Contras” offensichtlich, wie die Beiträge in allen Blogs beweisen. wirklich nicht einmal einen Schimmer von Ahnung. Schade.

  348. Peter Ara

    konniscf!
    UIIIIIIIIIIIII, da haben Sie ja wirklich mal guuut aufgepasst:
    Vor lauter Euphorie über das Spiel in Köln ist mir ein unverzeilicher Fehler unterlaufen und ich hab die II hinter den Kickers einfach übersehen.
    Aber was ist das gegen Ihre offensichtliche Unfähigkeit, “Spiele lesen zu können” (siehe oben), denn dann wüßten Sie auch Bescheid, warum der SC jetzt so spielt und gewinnt, wies ja Alle (auch Sie) zugeben müssen.
    Aber im Gegensatz zu mir sehen Sie Ihren (weitaus ehrheblicheren Einschätzungs-) fehler NICHT ein.
    Sollten Sie in Wahrheit Oettinger heißen?
    UIIIIIIIIIIII

  349. konniscf

    Sowie dieser herr Liel sind die vonWsF, jetzt nach dem Sieg gegen Köln, schickt er den Antrag los, im Januar wäre das noch unvorstellbar gewesen, lauter trittbrettfahrer, wenn der Vorstand so handeln würde, gäbe es nur noch Chaoshandlungen. Zu Peter Ara, selbst wenn sie die 2 übersehen haben, jeder halbwegs interressierte Fan weiss, dass unsere Zweite nicht in der gleichen Liga wie Dutt spielt, deswegen vielleicht ihre Abneigung gegen Dutt, dachten wohl er trainiert in der Oberliga.übrigens heute Kicker lesen, die 6 plus 5 Regel ist so gut wie entschieden, was nun SC Freiburg. das ist also der Kader mit Zukunft, diese Leier hören wir jetzt schon 5 Jahre.

  350. Fux

    @Peter Ara

    Ihre Begeisterung in allen Ehren, nur wenn Sie hier (laufend) schreiben bringen Sie nicht mal einen Sack Reis in China zum Umfallen, geschweige den hier derzeit amtierenden Vorstand.

    Nach der Super-Gross-Anzeige am Samstag in der BZ (1000 Unterschreibende) begreiffe ich nicht, dass es nicht schon längst zu einer ausserordentlichen Mitgliederversammlung gekommen ist. Die dort Unterschreibenden sind doch sicher in grosser Mehrheit Vereinsmitglieder ?

    Neben vielen Politikern die dort mitgezeichnet haben (na ja … Politiker unterzeichnen alles was Wählestimmen bringt) fand man dort eine Vielzahl hochkompetenter Leute (Professoren, Rechtsanwälte, Volkswirtschaftler). Warum ist WsF nicht in der Lage aus diesem Kreis einen Gegenvorstand (”Schattenkabinett”) zu bilden ? Das würde Druck auf den jetzigen Vorstand bringen und der würde dann vielleicht sogar freiwillig zurücktreten.

    Dies wäre der einzige Weg … hier Schreiben und sei das noch so überzeugend bringt gar nix. Also … auf gehts WsF … oder vielleicht ein wenig Schiss vor einer grossen Verantwortung ?

  351. Fux

    @Uwe Liel

    [...]
    …hab meinen Antrag heute morgen weggefaxt, den meiner Frau auch.
    Wie man hört sollen es nun schon fast 400 sein. Das scheint was zu werden. Ran Leute !!
    [...]

    Sechs Wochen ringt nun WsF um den Eingang von Anträgen und Sie kommen (mit Ihrer Frau) nun erst nach dem Sieg gegen Köln. Der Aufstieg wird mit jedem Sieg wahrscheinlicher und jetzt muss man noch “ganz schnell mit ins Boot”. Haben Sie am Samstag die Grossanzeige in der BZ mit unterzeichnet , zusammen mit Ihrer Frau, oder waren Ihnen die zwei Euro zu teuer ?

  352. konniscf

    Bravo Fux, meine Worte, weiter so, kann leider nicht so oft ins Forum, keine Zeit.

  353. @konniscf

    Der Leierkasten ist wieder da. Ab und zu mal ein neuer Gedanke wäre ganz schön.
    Heute morgen habe ich einen Ihrer Artikel aus Dokumentationsgründen abspeichern wollen, es war unmöglich: Meine Festplatte hat sich gebogen vor Lachen.

  354. fairmen

    Seit längerem verfolge ich hier die Diskussion um die Trainerfrage pro und contra Finke bzw. um die Verfehlungen des Vorstandes (oder auch nicht)
    Die Tatsache ist im Moment, ab 1. Juli hat die Mannschaft einen neuen Trainer. Und das muss mit aller MACHT verhindert werden !!!
    In der vergangenen Woche durfte ich mal miterleben wie ein Robin Dutt an der Seitenlinie auf und abspringt, und in seiner Wortwahl nicht ohne ist.
    Also ich weiss nicht was in die Herren Vorstand geraten ist,aber ich würde denen mal empfehlen ein Spiel unter Duttschen Leitung anzusehen. Ich bin mit Bekannten ca. 20m weggestanden. Also dieser Mann ist kein Trainer sondern ein hochnäsiger Selbstdarsteller ! Ich bitte eindringlich darum diesen Trainer in Freiburg zu verhindern.
    Ich möchte nur mal wissen nach welchen Kriterien Trainer ausgesucht werden ?! Die ausserordentliche Mitgliederversammlung muss her !
    Der Vorstand muss Rede und Antwort stehen. Für mich ist das ein Kasperle Theater.
    Lieber Vorstand,
    nehmen Sie die Entscheidung Volker Finke zum Sasionende zu kündigen zurück.
    Im Interesse der Fans und des deutschen Fussballs.

  355. @@konniscf

    HAHA! Guter Kommentar. Hab bei postings wie von konniscf auch immer Angst das sich Monitor übergibt!
    Bastian

  356. gerold

    stocker hat keller redeverbot erteilt, und hinterher bei Dir
    durchgerufen. Haha. Irgendwie finde ich es langsam
    laecherlich, was sich hier fuer
    geschichten ausgedacht werden.

  357. Turek

    Der Kommentar in der FAZ vor ein paar Tagen hat mir sehr gut gefallen. Hätte der Verein den Herrn Finke im Winter nicht entlassen, hätten ihn einige Fans auch per Mitgliederversammlung stürzen wollen… Die Spieler sind nämlich erst so gut, seit die Trennung bekannt gegeben wurde. Ohne Trennung wären se jetzt vielleicht auf Platz 12…

    Wir sind Freiburg und lassen uns nicht verrückt machen …

  358. Turek

    Hinweis: Ich bin keiner vom Vorstand des SCF und werde auch nicht vom SCF bezahlt. Ich bin bloß ein Fußballfan mit einem gesunden Menschenverstand.

  359. Fux

    Leute … hier wird geschrieben … geschrieben und nochmals geschrieben … bewirken tut das gar nix.

    Einzige Möglichkeit:

    1.) Gegenvorstand von Seiten WsF aufstellen (warum ist das nicht schon längst passiert ? Schwätzen allein ist “Wasser in den Bach getragen”).

    2.) Ausserordentliche Mitgliederversammlung beantragen. Bei 2500 Mitgliedern, die in ihrer Mehrzahl pro Finke sind müsste dies jetzt endlich passieren (oder sinds doch nicht ganz soviele ?) !

    Die Schreiberei hier ist Zeitvergeudung. Für Schüler: Macht lieber euere Hausaufgaben (oder schwäntzt ihr vor lauter WsF-Begeisterung schon die Schule ?) , das spätere Leben wird bei schlechten Noten hart und entbehrungsreich. und Papa kann euch nicht ewig unterstützen. Für Berufstätige: Aufpassen der Chef steht hinter euch, der Weg nach HARTZ IV ist manchmal kürzer als gedacht.

  360. Enttäuscht

    @Fux

    Letztendlich möchte jeder von uns (egal ob Schüler oder Arbeitsloser) von der Weisheit und Aura der großen Männer Ihres Schlages mitprofitieren. Ab sofort erhalten Sie meine Beiträge vor Veröffentlichung per E-Mail, bitte nehmen Sie die in Ihrem Sinne nötigen Korrekturen vor, ab sofort soll Ihre Meinung auch meine Meinung sein, oh mein allwissender und ausgefuxter Gebieter. Vergesst Stocker, vergesst Finke, wir haben Fux in unseren Reihen, er wird uns führen zu seinem Licht der ewigen Weisheit.
    Ich sag’s mal so: statt die halbe Jugend in der Kirche zu verbringen und sich diese ganze gesalbte Blödheit reinzuziehen, hätten Sie sich stattdessen hie und da mal mit intelligenten Leuten zusammensetzen sollen, da hätten Sie jetzt eventuell ein vernünftiges Weltbild in sich.

  361. Fux

    Ist ja recht “Enttäuscht”. Sie gehen aber nicht auf meineFragen ein.

    1.) Was nützt ihr (und auch mein) Geschreibsel hier ?

    2.) Ist der “Sack Reis in China jetzt umgefallen” ?

    3.) Was macht WsF (und Anhänger) jetzt um eine Lösung herbeizuführen ?

    4.) Was haben Sie gegen die Kirche ?

    Bitte nur auf die Fragen antworten …. sonst nix ….

  362. Fux

    @Enttäuscht (Nochmal)

    [...]
    Vergesst Stocker, vergesst Finke, wir haben Fux in unseren Reihen, er wird uns führen zu seinem Licht der ewigen Weisheit.
    [...]

    Das wird Fux sicher nicht tun, denn er hat schon unmittelbar miterlebt (seelisch schmerzhaft) wie man bei Aufstieg Held und bei Abstieg der letzte A….. ist. Und das alles bei den denselben Leuten (Fans oder etc.).

    Lasst Finke hier, bin ich absolut dafür, nach den ersten verlorenen Spielen in der 1. Bundesliga (im “Sechserpack”) … da möchte ich hier alle WsFler wieder hören.

  363. Peter Ara

    Liebe Leute!
    Vor noch nicht langer Zeit (12.04.) haben TomTom und Nero hier im Blog Beiträge gebracht, die eigentlich den hartnäckigsten “Contra” Fan überzeugen müssten.
    Aber da Sie sehr ausführlich waren, wars vielleicht zuuuuu aaanstrengend.
    Also:Lesen und dann: Einsehen und Klappe halten. Bitte! Danke!

  364. Enttäuscht

    @Fux

    Hallo :-) Sorry für den etwas “derben” Ton meines Eintrags an Sie von vorhin, auch mir entgleist die Tastatur im Augenblick des öfteren und statt sachlich zu bleiben geht es dann gleich unter die Gürtellinie. Das hatten Sie mit Sicherheit nicht verdient. Ich entschuldige mich bei Ihnen.

    1.) Was nützt ihr (und auch mein) Geschreibsel hier ?
    Es zeigt in erster Linie das starke Interesse ganz vieler Leute an der augenblicklichen Situation des SC und viele nehmen doch sehr starken Anteil. Ich verschaffe mir hier doch einen ganz guten Überblick, wie andere mit der Situation umgehen. Ausserdem zeigt es dem Vorstand, dass viele überhaupt nicht ihrer Meinung sind.

    2.) Ist der “Sack Reis in China jetzt umgefallen” ?
    Der Sack Reis wäre in China schon längst umgefallen, wenn der Vorstand des SC nicht plötzlich den Aufnahmestopp für Neumitglieder verhängt hätte! Wenn Stocker & Co an sich und den richtigen Weg glauben würden, wüßten sie doch die anderen Mitglieder in ihrem Rücken, da könnten “WirSindFinke” doch groß sowieso nichts erreichen. Die Wahrheit wird sich zeigen, ganz egal wann die nächste Mitgliederversammlung stattfinden wird: wenn die Wahl eines neuen Vorstands anstehen wird, sind Stocker & Co weg vom Fenster. Die sind jetzt schon bei den eigenen Mitgliedern auf Abschuss, da wird bloß noch gezögert, noch 2-3 gute Spiele und das geht dann ratzfatz.

    3.) Was macht WsF (und Anhänger) jetzt um eine Lösung herbeizuführen ?
    Die versuchen zumindestens was zu bewegen, das verlangt mir Respekt ab.
    Beim Spiel gegen Augsburg war es doch sowas von ruhig im Stadion, da war ich baff, kaum Rufe für Finke, dabei könnte ich mir gut vorstellen, dass 50% der Stadionbesucher Finke gerne als Trainer behalten wollten. Aber keiner macht’s Maul auf! Da wo wirklich mal gebrüllt werden sollte, weil das dann jeder hören kann, da hält jeder schön sein Maul. Ausser den WsF-Leuten, die zeigen zumindestens Flagge. Und die sollte man ruhig unterstützen, die wollen doch im endeffekt nicht Böses.

    4.) Was haben Sie gegen die Kirche ?
    Das würde den Rahmen dieses Blogs sprengen. Schönen Abend noch!

  365. Schindler

    Freiburg ohne Finke
    ist wie Kaffee ohne Dosenmilch

    Freiburg ohne diesen Vorstand
    ist wie Meisterschaft in der Bundesliga
    ….

    endlich weg mit den Idioten in der oberen Ebene,
    denen es nur noch darum geht, anders Denkende
    nicht die Möglichkeit zu geben, sich zu äußern …..

    diese Praktiken kennen wir doch auch schon aus
    höheren Machtstrukturen wie Diktaturen usw…

    jene anders Denkende kamen durch ähnliche
    Praktiken auch nie zu Wort …..

    Anscheinend gibt es in Freiburg auch solche kleinen
    Mini-Diktatoren, die auch mal bei jenem Macht-Poker
    mitspielen wollen …..

    Geht endlich, bevor die Fans aufstehen und
    Euch “gehen” werden …..

    Ihr gehört hier nicht mehr an die Spitze …..
    ihr habt Euch durch Euer handeln selbst ausgeschloßen …

  366. altfan

    Die letzten Tage mit Volker Finke
    Ein Steuerberater, ein Investmentbanker, ein Winzer und ein Senior wollen den Fußballtrainer Volker Finke entsorgen. Gut, sie sind der Vorstand des SC Freiburg. Trotzdem: Diese Leute. IHN? Nun gewinnt er jedes Spiel. Und viele finden ihn wieder prima. Kommt es zur Revolution?
    AUS FREIBURG PETER UNFRIED
    Als Volker Finke in den frühen Neunzigern des letzten Jahrtausends nach Freiburg kam, fand er das Nichts vor. Na ja, nicht ganz: Es gab eine Mannschaft und einen Präsidenten namens Achim Stocker. Und wenn, zum Beispiel, der heutige Oberbürgermeister Dieter Salomon zur Wurstbude rüberging, traf er dort den Uli. Der und noch so ein paar richtig Fußballinteressierte waren nämlich damals auch schon da. Sah man vor Finke ein Gesicht, das man nicht kannte, war es meistens der jeweils neue Trainer.
    Der Rest wurde und ist Geschichte: Bundesligaaufstieg 1993, dreimal auf-, dreimal abgestiegen, zweimal Uefacup, insgesamt zehn Jahre 1. Liga bis 2005, Liveübertragungen bis Timbuktu, Stadionausbau, Gründung einer Fußballschule: Der SC stieg auf zu einem der populärsten Klubs des Landes, zu einem der wichtigsten Werbeträger der Stadt Freiburg und zu einem Event für ein neues Freiburger Fußballpublikum. Aus der Fernsicht ist es die Ära Stocker/Finke. Die funktionierte so, dass Stocker Finke machen ließ.
    An einem normalen Wochentag in Freiburg ist die Sonne selbstredend bei der Arbeit, scheint auf die Solaranlage des Badenova-Stadions, und die produziert damit die benötigte Energie komplett selbst. Im Stadion steht der Präsident – allein auf weiter Flur. Guten Tag, und es tut ihm leid. Aber er könne nichts sagen. Das ist in Freiburg eindeutig der Satz des Monats. Jeder sagt einem, er könne nichts sagen. Aber alle reden dann doch, als würden sie pro Silbe bezahlt. Stocker, 72, zeigt auf das Kabuff, in dem Finke sitzt. Jedes Wort werde dort unten auf die Goldwaage gelegt, Finke sei nicht nur ein “guter Trainer”, er sei ja auch intelligent. Es sei nie einfach mit Finke gewesen – und jetzt schon gar nicht. Er lässt es klingen, als habe er Angst, ausgeschimpft zu werden, wenn er was sagt, was er nicht sagen soll.
    Im Dezember entschied der vierköpfige Vorstand, den Trainer Finke nach 16 Jahren loszuwerden. Die Begründung war die sportliche Situation. Der SC Freiburg lag damals auf Rang 15 der 2. Liga, Präsident Stocker sagte, er habe Angst vor dem totalen Absturz in die Regionalliga. Man erinnert sich kaum noch, aber wo die Vorstände auch hinkamen in der Stadt damals, es waren immer schon fünf Leute da, die ihnen sagten, nun gehe es wirklich gar nicht mehr mit dem Finke. Überspitzt: Die Finke-Fraktion passte auf ein Handtuch. Der Präsident war es, der darauf bestand, Finke die Saison zu Ende trainieren zu lassen. Weil er als Fußball-Sachverständiger des Vorstands glaubte, dass ein Finke-Team am besten von Finke gecoacht wird. Weil er zu klug war – oder zu schwach -, ihn sofort rauszukanten. Finke sollte solide die Klasse halten und dann endlich gehen.
    Und nun? Es läuft wie Hölle. Der Klub kämpft um den vierten Bundesliga-Aufstieg nach 1993, 1998 und 2003. Zuletzt gab es ein glattes 3:0 in Köln. Davor kamen 20.000 beim 2:0 gegen Augsburg. Seit Bekanntgabe der Trennung sind es 11 Siege und 2 Remis. Und mit jedem Sieg wachsen die Depressionen. Im Vergleich zu der Endzeitstimmung, die man rund um das Stadion spürt, war vermutlich selbst der Führerbunker im April 1945 ein Ort der guten Laune.
    Eine Pro-Finke-Initiative hat den Vorstand herausgefordert. Mit einer Unterschriftenaktion will man eine außerordentliche Mitgliederversammlung erzwingen, wo es zu einem Showdown kommen soll. Die Initiative heißt “Wir sind Finke”, was bizarr klingt, aber ehrlich gemeint ist. Die Initiative hat den Vorstand mit einer ganzseitigen Anzeige in der Badischen Zeitung aufgefordert, “die Zusammenarbeit mit Volker Finke und seinen Co-Trainern über das Saisonende hinaus fortzusetzen”. Es soll auch Spieler geben, die gehen wollen, wenn Finke und sein langjähriger Co-Trainer Achim Sarstedt gehen müssen. Die aber zur Stunde noch hoffen, dass es zur ganz großen Sensation kommt – und er bleibt.
    Wo, wenn nicht in Freiburg? Haben sie nicht unlängst im letzten Moment den Verkauf der städtischen Wohnungen verhindert – gegen den Oberbürgermeister und die anderen grünen Platzhirsche? Liegt wieder Revolution in der Luft?
    “Die Ideallösung wäre, dass Finke Trainer bleibt. Aber wichtig ist, dass das Konzept Finke bleibt”, sagt Achim Trenkle, Sprecher von “Wir sind Finke”. Auch der Unternehmer Ralph Kollinger ist bei “Wir sind Finke”. Er sorgt sich, dass der SC ohne Finke und den folgenden Verlust wichtiger Spieler abstürzt. Er kritisiert die “Wagenburg-Mentalität” des Vorstands, der offenbar “Angst vor seinen Mitgliedern” habe.
    Finke, vermutlich lange meistgehasster Mann der Stadt, erlebt ein erstaunliches positives Emo-Revival. Das macht die Argumentation für den Vorstand noch schwieriger: Die sportliche Begründung existiert nicht mehr, und die Siegesserie hat nun auch den aus Vorstandssicht seit dem Abstiegsjahr 2004/2005 stark steigenden Verdruss am ewigen Finke und die “zunehmenden “Polarisierungen” der Klientel – zumindest vorübergehend – in den Hintergrund gedrängt. Nun müht man sich um eine differenzierte Entscheidungsbegründung, die die Trennung letztlich als längst nötige Konsequenz einer zweieinhalbjährigen negativen ökonomischen Entwicklung ausweist.
    In seinem Kabuff geht Volker Finke, 59, zwischen Besprechungstisch und Kaffeemaschine hin und her. Er hat seit der Trennungsentscheidung des Vorstands nicht oder kaum geredet. Und er will auch jetzt keine Sätze von sich in die Öffentlichkeit tragen. Vorrang habe die Mannschaft. Die solle noch möglichst lang den Rücken und den Kopf frei haben für die letzten Spiele.
    Ist er verbittert, wie die Ferndiagnostiker urteilen? Ein Eindruck ist: Er kriegt den Respekt nicht, den seine Lebensleistung, oder sagen wir neutraler: seine überragende Arbeitsleistung ohne jeden Zweifel verdient hat. Und das macht ihn fassungslos. Aber Finke selbst habe halt all die Jahre nie jemanden respektiert. Heißt es. Zumindest ist es ihm offenbar nicht gelungen, sehr vielen den Eindruck zu geben, er respektiere sie.
    Als er damals kam, hat er nicht gedacht, dass er bleibt. Noch nicht mal, dass er den Lehrerberuf drangibt. Der hat ihm Spaß gemacht, obwohl die neue Schule nicht kam, die man sich nach 1968 erhoffte. Aber dann machte ihm Freiburg Spaß, und er Ernst. Wer es nicht weiß: Es gibt eine große Sehnsucht bei Fußballanhängern, dass Leute zu ihrem Klub kommen, die es richtig ernst meinen. Finke hat 16 Jahre für den SC Freiburg gearbeitet – oder gelebt? Ernster geht es jedenfalls kaum.
    Manche sagen unverblümt, er sei ein Diktator. Wer “Finke” und “Diktator” bei Google eingibt, kriegt 2.500 Treffer. Dieser Begriff ist immer schnell zur Hand, aber angesichts der Diktatoren-Geschichte (Caesar, Stalin, Hitler) ziemlich unangemessen und ehrverletzend. Finkes Geschäftsgrundlage basiert auf negativen und offenbar prägenden Erfahrungen aus der Vor-Freiburg-Zeit beim Dorfklub TSV Havelse (mit dem er in die 2. Liga aufstieg und den er dann verließ) und richtigen Analyse darüber, unter welchen Umständen ein Trainer lange und erfolgreich arbeiten kann. Für die Mannschaft gilt: Je flacher die Hierarchien im Team, desto mächtiger der Trainer. Beziehungsweise weniger ohnmächtig gegen Stars und deren Berater. Für den Klub hat er den Mitarbeitern und Vorgesetzten all die Jahre eine Formel für gemeinsame, erfolgreiche Arbeit angeboten, die die Beteiligung aller und den Konsens voraussetzt. Diese Formel lautet: Wir müssen uns einig sein. Dass ich Recht habe. Das ist längst nicht so simpel, wie es klingt. Es war eine Zauberformel, die aus dem Nichts eines der zwanzig besten Fußballunternehmen dieses Landes gemacht und erhalten hat – und darüber hinaus noch einiges Gesellschaftliche und Kulturelle geschafft hat, zum Beispiel, die von 1968 geprägten Linken mit dem Fußball und der Bundesliga zu versöhnen.
    Der schöne, fiktive Mythos vom “Guten”, das mit dem SC siege, entstand ja in einer postrevolutionären Zeit, in der die links lebenden Fußballfreunde so was noch nötig hatten. Aber der scharfe Blick offenbart bis heute Unterschiede in der Unternehmenskultur. Etwa, nicht, niemals und unter keinen Umständen mit Bild zu kungeln. Und: Als “normal” gilt in der Bundesliga, einen Atomstromkonzern als Sponsor zu haben. Ein Solarstadion hat sonst keiner.
    Das Revolutionäre an Finkes Kurzpassspiel war ja auch nicht die Verflachung der Hierarchien, sondern der damit erreichte Modernisierungsvorsprung. Als die anderen nachzogen und der deutsche Fußball generell moderner wurde, suchte Finke längst neuen Vorsprung anderswo, zum Beispiel in der eigenen Fußballschule. Manches, was der Reformer Jürgen Klinsmann eben erst beim DFB durchsetzte, machen sie in Freiburg schon seit 16 Jahren.
    Wenn es nun menschelt, wenn manche das Niveau dramatisch sinken sehen, wenn der Kungelverdacht mit Bild und anderen im Raum steht, dann ist das aus zwei Gründen nicht schön: Erstens grundsätzlich. Zweitens, weil der SC Freiburg sicher nicht das Unternehmensziel haben kann, dem spektakelgeilen Teil der Öffentlichkeit ein unwürdiges Schauspiel von Intrige und Hass zu bieten, sodass all die sich endlich einen runterkurbeln können, denen der Klub schon immer wahnsinnig auf die Nerven ging.
    Dazu ist zu bemerken, dass es schon auch Leute gibt, die sich einen “normalen” Klub wünschen. Aber eben auch andere, die auf keinen Fall normal sein wollen.
    Die letzten Tage mit Volker Finke
    Fortsetzung
    “Wir waren immer ein bisschen anders”, sagt Achim Trenkle von “Wir sind Finke”: “Und wir wollen anders bleiben.” OB Salomon sagte mal, dass “selbst der größte Quatsch, der hier erzählt wird, immer noch den Anspruch hat, dem Weltgeist abgelauscht zu sein”. Die Uni-Stadt Freiburg mit ihren knapp 200.000 Einwohnern sei eine “Stadt des provinziellen Größenwahns”. Und dass er prima hierher passe.
    Unlängst gab der seit 2002 regierende Grüne dem DSF ein Interview, in dem er Finke mit dem Exkanzler Helmut Kohl (CDU) verglich. Der habe auch seine Verdienste gehabt, und bei dem seien auch 16 Jahre genug gewesen. Der solle bloß aufpassen, dass bei ihm nicht schon acht Jahre genug sein werden, hieß es in einem Leserbrief. Andere, auch im Klub, wiegelten ab. Das sei doch nicht böse gemeint vom Dieter.
    Im Rathaus versteht man die Aufregung ebenfalls nicht. Da hat man all die Jahre immer schön gelobt, nichts gesagt, wenn Finke bei der wöchentlichen Einbestellung der Regionalmedien gleich noch die Kommunalpolitik mitverarztete – und dann die Aufregung wegen eines kleinen, spontanen Scherzes?
    Oder gibt es etwa eine Verschwörung der Freiburger Elite? Haben die Meinungsmacher in der Stadt den Vorstand bearbeitet, weil sie den zugereisten Norddeutschen nie als einen der ihren akzeptierten – oder nicht damit umgehen konnten, dass Finke immer auf Distanz zu ihnen blieb? Er ist einer, der anderen sagt, dass sie ihm in die Augen schauen sollen. Er kommt rüber als einer, der andere nicht sieht, selbst wenn sie vor seiner Nase stehen und um ein klitzekleines Signal flehen, dass sie für ihn existieren. Ja, hält der denn alle für Würste?
    Es ist schwierig, etwas Gesichertes zu Papier zu bringen in einer Atmosphäre, in der viel gestreut wird und jeder darauf lauert, hinterbracht zu bekommen, was ein anderer gerade wieder gesagt hat oder haben soll.
    Jedenfalls bedurfte es offenbar auch übermenschlicher Kräfte der anderen, Finkes Zauberformel auszuhalten über einen so langen Zeitraum.
    Die verkündete Trennung zum Saisonende bedeutet aber eben auch das Wagnis, Volker Finke zu sagen, er habe nicht recht. Wer sagt ihm das? Ein Steuerberater (Heinrich Breit). Ein Winzer (Fritz Keller). Ein 72-Jähriger (Stocker). Ein Investment-Banker, der ein halbes Jahr dabei ist (Martin Weimer). Soll er denen erklären, wie der SC Freiburg Fußball spielt? Sagen wir mal, rein hypothetisch jetzt: Okay, es könnte sein, dass Finke mal nicht recht hat. Dann sicher nicht im vorliegenden Fall. Er hat ihnen immer gesagt, Geduld, Geduld, er baue ihnen eine neue, junge Mannschaft auf. Und hat er nicht Wort gehalten? Ein Punkt fehlt zu einem Aufstiegsplatz. Wo immer man hinkommt, sagen die Unterlegenen hinterher, das sei jetzt aber das stärkste Team gewesen, gegen das sie gespielt hätten.
    Martin Braun ist Pressechef des SC und hat im ersten Aufstiegsteam von 1993 gespielt. Er sieht das jetzige Team vielleicht sogar auf einem höheren Niveau als das damalige. “Die spielen wahnsinnig guten Fußball”, sagt er. Hat der Vorstand das Potenzial herausgekitzelt mit der Entscheidung, Finke zu verabschieden? Oder ist es eine neue Meisterleistung des Trainers?
    Heinrich Breit sitzt in seiner Kanzlei an dem Tisch, an dem der Vorstand im Dezember tagte und später den Trainer “dazubat”, wie er sagt. Er war lange Jahre kommunalpolitisch für die Grünen aktiv und ist entsprechend gremiengestählt. Breit ist der Finanzchef des Klubs. Alle nennen ihn “Dr. Breit”. Er redet darüber, wie man durch das völlig missglückte letzte Bundesligajahr 2004/05 bis zu 7.000 Stammzuschauer verloren habe im Vergleich zur letzten Zweitligasaison (2002/03). Was die verkorkste Hinrunde dieses Jahr an TV-Einnahmen gekostet habe. Kurz: Der Vorstand habe auch eine “zunehmend schwierige finanzielle Situation” gesehen, “wenn man am Konzept keine Abstriche machen will.” Das Konzept sieht vor, dem Trainer ein Gesamtvolumen an Personalkosten zur Verfügung stellen zu können, das dem Durchschnitt der sechs potenziell besten Klubs der 2. Liga entspricht. Damit will man dauerhaft in der Spitze der 2. Liga mitspielen und in guten Jahren den Aufstieg schaffen und dann die 1. Liga möglichst lange halten. Im Brief an die Mitglieder verweist der Vorstand auf die “zunehmenden “Polarisierungen”, also die Pro- und Kontra-Finke-Lager, als eine der “zentralen Ursachen” für den Rausschmiss bzw. “die Nachfolgeregelung für Volker Finke”, wie es offiziell heißt. Finkes Job, sagt Breit, sei es auch zu gewährleisten, dass der sportliche Bereich auch unabhängig von seiner Person funktioniere, so wie es seiner sei, dass man bei den Finanzen ohne ihn auskäme, wenn das nötig sein sollte. “Wir sind nicht der SC Finke”, sagt Breit und fügt an, “ich denke, da sind wir uns alle einig.” Dass man nicht der SC Finke sei, sagt er mehrfach. Vielleicht ist es sein Mantra.
    Und nun die Fragen des Pro-Finke-Lagers: Wo gibt es Ansatzpunkte dafür, dass der SC Freiburg ohne Finke jemals auch nur annähernd so erfolgreich sein könnte wie durch ihn und mit ihm und in ihm? Warum sollte der neue Trainer Robin Dutt, 42, mehr Dauerkarten verkaufen können als Finke, warum sollte er überhaupt den Job besser machen? Dutt ist Regionalligatrainer bei den Stuttgarter Kickers. Beste Platzierung bisher: Rang 8.
    Stocker hatte es gemacht wie in alten Zeiten. Tipp gekriegt, angerufen, ein Treffen ausgemacht. Zurück kam er mit dem bereits legendären Ausruf: “Der Erste gleich ein Volltreffer.” Ein Spiel von Dutts Team hat er nicht gesehen. Dass das gegen die Abmachung mit Finke verstieß, gibt er zu. Der sollte eigentlich “eingebunden” sein in die Nachfolge. War er nicht, der seinem Einfluss zugerechnete Manager Andreas Bornemann auch nicht, die Finke-nahen Trainerkandidaten aus dem eigenen Haus wollte der Vorstand explizit nicht. Unlängst ließ sich Dutt nach einer Kickers-Niederlage mit dem Satz erwischen: “Ich lasse mir meinen guten Ruf nicht von den Spielern kaputt machen.” Einen Finkianer schüttelt es bei so was. Es ist undenkbar in Finke-Land, dass ein Cheftrainer so mit Spielern umgeht oder umgehen kann, wenn Talente weiter für weniger Geld nach Freiburg kommen sollen. Die Unternehmenskultur war Voraussetzung für Erfolg, das haben nicht alle immer verstanden.
    Ist es denkbar, dass man sagt, dumme Sache, vergessen wir das alles, steigen wir lieber auf und machen zusammen weiter? Nein, das wird ausgeschlossen. Aber es gibt doch diese Sehnsucht: Alle liegen sich am Saisonende glücklich und versöhnt in den Armen? Ja, ja, ja, diese Sehnsucht sei ihm bekannt, brummt Volker Finke. Dann geht er wieder rüber zu seiner Kaffeemaschine. Drüben angekommen, grinst er und sagt: “Es werden sich Leute in den Armen liegen.” Das ist doch ein Wort.
    taz Nr. 8253 vom 18.4.2007, Seite 13-14, 452 Zeilen (TAZ-Bericht), PETER UNFRIED

  367. Peter Ara

    Peter Unfried Artikel in der TAZ!
    DANKE.
    Mehr muss dazu nicht gesagt werden. Außer:
    Wenn der Vorstand endlich kapiert, dann darf er auch “sich in den Armen liegen”,sonst werden die Armen(Vorständler) außen vor bleiben und spätestens im Sommer abgewählt.
    Bitte, bitte Konniscf nicht darauf antworten.
    Es liest eh keiner.
    Danke.Bitte.
    Ciao

  368. Enttäuscht

    Der Peter Unfried Artikel in der TAZ trifft das Ganze wirklich harrgenau auf den Punkt! Mehr gibt es zu dem Thema eigentlich nicht mehr zu sagen.

    @Badische Zeitung
    Sie können den Blog an dieser Stelle wieder schliessen, es ist alles gesagt.

  369. konniscf

    Die TAZ die führende Sportzeitschrift in Deutschland, und peter Ara der Fussballexperte, der nicht mal weiss, dass die Zweite von Freiburg nicht in der gleichen Liga wie die Stuttgater Kickers spielen, mehr will ich dazu nicht sagen bzw. schreiben. da ich dieses Forum nur alle 3 Tage aufsuche, erst jetzt meine Antwort.

  370. konniscf

    Interessant war am Sonntag die vielen Plakate vor dem Spiel, nach dem Spiel waren es nur noch wenige, wenn es nochmal 2 Niederlagen gibt, was ich nicht hoffe, bin in Offenbach, will dann wie im Dezember niemand mehr etwas mit Finke zu tun haben, hinter mir sass einer, der das richtige sagte,schau dir diese heuchler an. Der wo zwei weiter sitzt, der im Dezember noch “Finke raus” schrie, hatte auch ein Plakat, nach dem Spiel hat er es dann zerissen.

  371. peter ara

    Konnnnniiiiescf:
    Oh weia, irgendwie scheint Sie der Inhalt meiner Blog (und der der meisten anderen Echten Fans) doch nachdenklich zu machen, sonst würden Sie nicht wie ein getroffener Hund bellen und das Ewig Gleiche von sich geben.
    Und: UIIIIII, Sie haben einen der Umkipper ausgemacht, Super, wenn man nach der Nadel im Heuhaufen sucht, in dem man sie selber vorher hineingeschmissen und sich die Stelle gemerkt hat.
    Aber, seis drum, lieber Vorstand(sfreund?).
    Einmal einen Flüchtigkeitsfehler eines ansonsten von Ihnen mit keinem Argument zu widerlegenden Blogschreibers ständig zu wiederholen zeigt nur wie schwach Ihre Argumentchen auf der Brust sind.
    Tip: Gehen Sie alle 3000000 Tage nur noch in diesen Blog rein. S’ wär kein Schaden! Und vielleicht auch nur noch so häufig zu einem Fußballspiel.
    Und wenn doch häufiger, dann lügen Sie sich nicht so infam Ihre Wunschkonstellationen herbei.
    Denn: Außer den 20 Verwirrten, die die Spieler übelst provoziert haben (wo waren Sie da eigentlich gerade, Sie hätten doch sicher eingegriffen, als wackerer Kämpfer für Wahrheit und Gerechtigkeit???) hat das Publikum (außer Ihnen vielleicht??) super reagiert und die Spieler mit großem Beifall verabschiedet.
    Und: Vielleicht sind Sie ja auch (neben einer ausgeprägten Leseschwäche, denn die richtigen Argumente greifen Sie nie auf geschweige denn beantworten sie!) im Zählen schwach: Auch am Ende wurden genausoviele Plakate hochgehalten wie zu Beginn.
    Und das konnte auch im TV betrachtet werden. Blindenbrille?????????
    Also: Nicht Schummeln! (konniscf= kann ohne nonsense nicht schreiben!Fertig?)

  372. pbfcxdis

    pbfcxdis…

    pbfcxdis…