Iashvili will weg

18. April 2007, 13:38 Uhr

eil.jpgFünf Angebote aus der Bundesliga: Stürmer Alexander Iashvili wird den Fußball-Zweitligisten SC Freiburg mit großer Wahrscheinlichkeit am Saisonende verlassen. Der georgische Nationalspieler hat Angebote von Erstligisten vorliegen, sein Vertrag beim SC läuft nach dieser Saison aus. “Es ist noch nichts unterschrieben, aber ich werde wohl wechseln”, sagte Iashvili , ohne einen Verein zu nennen.

Nach Angaben seines Beraters sind ein englischer sowie fünf deutsche Erstligisten an den Diensten des 29-Jährigen konkret interessiert.

Iashvili spielt seit 1997 bei den Breisgauern und erzielte in 250 Partien 50 Tore.

Neben Aachen sollen unter anderem Wolfsburg und der VfL Bochum unter den Kandidaten sein.

SC-Manager Andreas Bornemann sieht bei einem Aufstieg des Tabellenvierten der Zweiten Liga “noch eine Chance”, Iashvili zu halten. (dpa)

215 Kommentare zu “Iashvili will weg”

  1. C3PO

    Iashvili wollte schon seit Jahren den SC Freiburg verlassen, nur einen Verein hatte er nicht gefunden. Er wollte immer zu einem Spitzenclub, aber dafür war er die letzten Jahre einfach zu schlecht gewesen. Die Rückrunde läuft supter für ihn und deshalb hat er eben jetzt die Angebote. Hätte er früher schon so gespielt, dann wäre er schon längst weg! Man sollte hier deshalb nicht in Panik verfallen.

    Spieler kommen und Spieler gehen. Das gabs schon immer und wirds auch immer geben!

  2. Hans-Georg Huber

    “Spieler kommen und Spieler gehen. Das gabs schon immer und wirds auch immer geben!”

    Das stimmt, das ist der Lauf der Dinge, wenn es nur um Iashvili gehen würde. Das Problem ist größer, durch das Chaos im Verein wird die Bindung der Spieler, aber auch manch anderer Mitarbeiter des Sc an den Verein aufgelöst, das gilt auch für relativ viele Fans.

    Die Verbundenheit mit dem Verein wieder herzustellen, wird man sich neu verdienen müssen. Ob das gelingt, wird eine relative Glückssache sein.

  3. @C3P0

    Ja, genau Spieler kommen und gehen, Trainer kommen und gehen, ist doch eigentlich alles ganz egal, jeder kann ersetzt werden, die Welt geht nicht unter.

    Und weil das alles egal ist, ist Gladbach immer noch so gut wie damals mit Netzer in den 70ern, spielt Frankfurt noch immer so tollen Fußball wie mit Möller & Bein Anfang der 90er, ist Köln immer noch so toll wie damals mit Allofs und der KSC nach Winnie Schäfers Abgang auch nicht schlechter geworden.

    Merke: wichtige Spieler und gute Trainer sind gerade für kleinere Vereine nicht leicht zu ersetzen und hinterlassen erstmal eine Lücke. Wer glaubt, dass der SC nach Trainerrauswurf und Abgang einiger Leistungsträger nahtlos weitermachen wird, wird möglicherweise eine herbe Enttäuschung erleben.

  4. C3PO

    @NoName von 14:17 Uhr
    Iashi ist erst seit der Rückrunde wirklich eine Säule in der Mannschaft. Vorher war er über längere Zeit nicht gut. Sicher wird es ein Verlust für das Team sein, wenn er die jetzige Form bebehält. Kann aber auch anderst laufen und er spielt wieder schlecht. Aber wer kann das schon wissen.

    Deshalb abwarten was passiert! Wie gesagt, er wollte schon vor Jahren weg nur fand er keinen Verein, der ihm recht war!

  5. R2D2

    @C3PO

    Iashi ist mit 9 Toren und 12 Assists Freiburgs wichtigster Offensivspieler und insgesamt Nummer 3 in der Scorerpunkte-Liste der 2. Liga.

    Wenn der geht, ist das ein Problem, unabhängig davon, ob er irgendwann mal schlecht gespielt hat oder früher schon mal weg wollte. Diesen Spieler muss man erst mal ersetzen.

    Wenn ich dann noch sehe, dass Finke geht, Pitroipa wohl schon einen Vortvertrag für den HSV hat und Antar auch noch gehen könnte, sieht das für nächste Saison nicht gerade gut aus.

  6. Dreisampinkler

    Hmmmm weiss nicht ob ich seinen geplanten Weggang nun gut oder schlecht finden soll….

    Ok er hat eine tolle Form seit der Winterpause.

    Die Jahre vorher war er für mich ein “ewiges Talent”. Kam mit 17 Jahren und hatte sich bis zur letzten Winterpause nicht weiterentwickelt.

    Stimmt, weg wollte er schon immer und zwar nach Spanien. Tja Iashi ein spanischer Club wirs wohl nicht, dafür evt. das schöne Bochum oder Wolfsburg ;)

    Wenn einer weg will, soll man ihn ziehen lassen. Er war sicher kein Schlechter, aber auch nicht der “Wahnsinnsspieler”. Sonst hätten schon andere Clubs in der Vergangenheit angekloppft.

    Villeicht besteht die Hoffnung, dass auch endlich der wirkliche Schwachpunkt = Coulibaly den Club verlässt….

  7. Das ist doch nur konsequent,

    wenn der Vereinsvorsitzende sich gegenüber der WsF so vernehmen läßt: “Ibertsberger ist ne Flasche, Iashvili bringt nix, Pitroipa wird heillos überschätzt”, und wegwerfend von “Finkes Kindern” spricht, die “nur für ihren Daddy spielen, weil man den ihnen wegnehmen will”.
    Wann eigentlich beginnt vereinsschädigendes Verhalten?

  8. Zottli-Bär

    Fahrende soll man nicht aufhalten. Aber er sollte bedenken wohin er wechselt. Bochum?! Duisburg?! Ein Abstiegskandidat besser als der andere, lächerlich!

  9. Antar ist auch weg

    Wie gerade bekannt wurde gehen auch Antar und Mohammad sicher und geben den Club in den nächsten Tagen bekannt. Wahrscheinlich wirds aber Stuttgart….

  10. Tobi

    @Antar ist auch weg
    Woher hast du diese Informationen? Ist das sicher? Wäre nett wenn du die Quelle für diese Infos nennen würdest.

  11. Helmut Jobs

    @tobi

    das war doch klar daß die beiden gehen. Sie haben ihren Verbleib vom Verbleib Finkes abhängig gemacht. Der Club bricht in sich zusammen- den Herren Vorständen sei dank. Überigens werden m.E. auch einige weitere Spieler folgen……

  12. jockel

    eigentlich ist es ja ein ganz normaler Vorgang,wenn ein Spieler,der wie Iashi ja auch schon lange bei einem Verein spielt.Abgesehen davon,dass Iashi für viele beim SC eine Identifikationsfigur darstellt,dem man einige Jahre sehr gerne zugesehen hat,obwohl er wie alle anderen Spieler,egal wo,auch Formschwankungen unterworfen ist,ist dies doch ein Zeichen dafür,dass wohl einige noch den SC verlassen werden.Wohlgemerkt steht diese Mannschaft mitten im Aufstiegskampf,mit guten Aussichten,nächste Saison in der ersten Liga zu spielen.Und da ist der Haken.”Normalerweise” bleibt in einer solchen Situation eine Mannschaft doch zusammen,zumindest zum grössten Teil.Aber unter diesen Voraussetzungen,mit solch einem Vorstand,der ausser Achim Stocker,null Ahnung vom Fussball hat,wo klar ist,dass es erwünscht ist,dass einige Leistungsträger,auch mit Druck vom Vorstand wohl besser gehen sollten,weil sie eventuell zu “finkefreundlich” sind,ist es ja nur die logische Konsequenz.Jetzt sollten sich mal endlich wieder alle Entscheidungsträger zusammensetzen,um den drohenden Ausverkauf der Leistungsträger zu verhindern.Weil hier in Freiburg nach dieser grandiosen Rückrunde wohl kaum einer langfristig mittelmässigen Zweitligafussball sehen möchte.

  13. Robin Hood

    woher wollt ihr das denn wissen mit den ganzen wechseln antar,mohammad?

    immer gerüchte in die welt setzen um alles narrisch zu machen, macht wohl spaß, he?

    es ist jedoch alles andere als geistreich….

  14. lulatsch

    Antar will 100% gehen wenn Finke nicht mehr Trainer ist. Und wie es aussieht kommt es auch so. Antar macht aus seiner Verbundenheit keinen Hehl. Er ist ein Spieler mit Herz und weiss was beim SC sich anbahnt.
    Der Vorstand muss die Mannschaft zusammenhalten das ist seine Aufgabe!

  15. Del Pierro

    Ich stimme den “Vorschreiben” zu!

    Spieler kommen und gehen. Und seit Cardoso, Kehl, Todt, Zeyer, Golz gab es für mich keinen echten Leader mehr im Team. Solche Leute musst du halten und nicht Spieler, die immerzu “ja Trainer, ja Trainer, ja Trainer ….” sagen.

  16. No surrender

    Nein, heute sind in Freiburg Spieler gesucht, die “ja Vorstand, ja Vorstand, ja Vorstand….” sagen.

    Außerdem werden noch dringend weitere Vereinsangestellte, z.B. Manager, Co-Trainer etc. gesucht, die diese wichtige Eigenschaft ebenfalls aufweisen. Und Fans auch!

  17. jaochim

    Eines sollte Euch klar sein, wenn sich die Mannschaft in dieser Situation mit der Chance zum Aufstieg vorzeitig auflöst, wird es auch mit dem Aufstieg nix. Warum sollte sich ein Spieler, der das Geld zukünftig woanderst verdient, noch den A… aufreissen. Aber die Planung des Vorstandes mit Herrn Dutt zielt ja eh auf einen gesicherten Mittelfeldplatz hin. Herzlichen Glückwunsch für einen Verein, der immer etwas anderst war!

  18. Dreisampinkler

    @Joachim

    Das ist leider zu befürchten.

    Andererseits frage ich mich schon, ob die Spieler einen Arbeitsvertrag mit dem SC oder mit Finke haben. Aber bei der heutigen Sölnermentalität würde mich nicht wundern, wenn ab jetzt mit angezogener Handbremse gespielt wird.

    Müssen wir solchen Spielern hinterhertrauern?

    In den letzten 10 Jahren hatten nur wenige Spieler wirklich Herz und haben bis zur letzten Minute alles gegeben (z.Bsp. Todt, Kehl). Das erarte ich von Antar, Iashi & Co (leider) nicht…

  19. Joachim

    @Dreisampinkler

    Ich sehe das nicht so arbeitsvertragsvezogen, nur als Spieler ziehst du dann eher schon mal zurück, willst Dich ja nicht mehr unbedingt verletzen, das ist schon nachvollziehbar. Aber wir werden es sehen. Nur ob da eine “Jetzt-erst-recht-Stimmung” sich aufrechterhät, ist offen

  20. No surrender

    @Dreisampinkler:

    “In den letzten 10 Jahren hatten nur wenige Spieler wirklich Herz und haben bis zur letzten Minute alles gegeben (z.Bsp. Todt, Kehl).”

    Todt hat vor allem im ElPi alles gegeben. Bis zuletzt!

    Und ausgerechnet Kehl als das große Charaktervorbild hinzustellen, gegen den Iaschi & Antar in dieser Hinsicht keine Chance hat, ist auch interessant.

  21. Nico

    Nachfolgend überarbeitet:

    Wenn der Vorstand im Dezember prognostizierte, der Sportclub steigt ab dann prognostiziere ich, der seit 15 Jahren maximal 10 Heimspiele nicht gesehen hat, nun folgendes:

    Prognose 1. Es kommt zu keiner außerordentlichen MV. Die Mannschaft steigt auf. Volker Finke und Achim Sarstedt werden ihren Trainerplatz räumen. Dutt kommt. Antar, Mohamad, Pitroipa, Iashvili, Coulibaly, Matmour und Aogo verlassen den Verein, ohne dass die Vereinskasse nennenswerte Transfersummen für diese Spieler einstreicht. Auf der ordentlichen MV des Sportclubs erscheinen erstmals in der Vereinsgeschichte mehr als 500 Mitglieder. Mindestens ein Antrag zur Abwahl des Vorstandes wurde eingereicht und kommt zur Abstimmung. Der Vorstand entgeht knapp seiner Abwahl. Dutt muss innerhalb der Sommerpause fünf bis sechs neue (Stamm)- Spieler aus dem Hut zaubern, die in das System und in die Restmannschaft passen. Aus allen Spielern zusammen muss er im gleichen Zeitraum ein starkes und erstligataugliches Team formen. Das Vorhaben misslingt. Der Sportclub bleibt während der gesamten Hinrunde 07/08 Abstiegsbedroht. Der Dauerkartenverkauf bleibt beim Durchschnitt der letzten beiden Jahre. Die besuchenden Zuschauer, deren Gesamtdurchschnitt aufgrund der Neuerrungen auf 17000 steigt, wollen offensichtlich abwarten, wie sich die Mannschaft sportlich entwickelt. Die Finke Befürworter melden sich immer lauter zu Worte. Im Stadion übertönen Sie mit “Vorstand raus“ Rufen die UltraTivosiSupporterBand von Nord-Mitte, die vehement “Dutt… Dutt…“brüllt und sich köstlich darüber amüsiert, dass sie mal wieder im Mittelpunkt steht. Und dass, obwohl sie übertönt werden. Die Mannschaft wirkt mehr und mehr irritiert. Wieder kommt es zu Anträgen für eine außerordentliche MV. Der ehrenamtliche Vorstand greift diesmal endlich ein und beschließt die Einberufung einer aMV. Wieder erscheinen mehr als 500 Mitlieder. Der Vorstand wird abgewählt oder tritt zurück. Der neue Vorstand legt ein Konzept bis zur kommenden ordentlichen MV 2008 vor. Dutt darf vorerst bleiben. In der Rückrunde steht der SC auf einen Abstiegsplatz. Die ehemals Pro Finke Fans fühlen sich bestätigt. Immer weniger Zuschauer kommen ins Stadion. Die UltraTivosiSupporterBand von Nord-Mitte brüllt “Dutt raus, Dutt raus“. Auf einem Transparent steht: “Außer uns, könnt ihr alle gehen“. Viele leisten dieser Aufforderung folge und der SC spielt fortan vor weniger als 4000 Zuschauern, Tendenz fallend. Die Spieler sind noch mehr irritiert. Nix geht mehr. In der zweiten Runde des DFB Pokals ist Schluss. OB Salomon, angesprochen auf seine 2007 gegen Finke gerichtete Äußerung, verteidigt sich: „Ein junger Trainer bedeutet für mich, ein Mann unter 40. Da bin ich wohl völlig Missverstanden worden!“. Der Sportclub steigt mit Dutt in die zweite Liga ab. Das Netzwerk Finkes hat sich in Luft aufgelöst. Die Badische Zeitung schreibt: „Das Bild vom “SC-Finke” hat sich bestätigt. Wir hatten schon im April 2007 darauf aufmerksam gemacht, dass das Risiko des Vereins am größten ist, wenn der Trainer geht. Auch berichteten wir damals, dass die sportliche Perspektive nach der Entlassung Finkes ungewiss ist“. „Schwaab, Khizaneishvili und Ibertsberger verlassen den Verein. Dutt steht zur Disposition. Auf Nord Mitte und bei jedem Auswärtsspiel steht auf einem riesigen Transparent: „Wir sind Freiburg – Aber nicht mit diesem Trainer!“. Nach der Hinrunde in der Saison 2008/2009 steht Freiburg auf einen Abstiegsplatz Richtung Regionalliga. Schwindende Einnahmen, eine leere Vereinskasse und sportlicher Misserfolg sorgen für deutschlandweite Häme. Die Badische Zeitung schreibt: „Das Bild vom “SC-Finke” hat sich bestätigt. Es wäre ein fatales Signal an sämtliche Vertragspartner, Volker Finke in dieser Situation zurück zu holen“. In der Rückrunde 2008/2009 verliert der SC die ersten 2 Spiele. Der Vorstand kontaktiert, entgegen der Einstellung einiger Freiburger Journalisten, Volker Finke. Der Norddeutsche “Wundertrainer“ ist verbittert. Sein 2006/2007 mit Sarstedt, Buric und Neitzel aufgebautes Team existiert nicht mehr. Sein Lebenswerk scheint auf direktem Weg in den Abgrund zu rauschen. Auch der dafür verantwortliche Vorstand ist nicht mehr im Verein. Die Badische Zeitung schreibt: „Nach unseren Informationen ist es die unwahrscheinlichste aller Möglichkeiten, dass Trainer Volker Finke zum SC Freiburg zurück kommt“. Freiburg steigt in die bedeutungslose Regionalliga ab. Dutt wird zum Saisonende entlassen. Der ehemalige OB Freiburgs, D. Salomon, erklärt sich im DSF: „Es klingt absurd, aber die im Dezember 2007 getroffene Entscheidung, sich im Sommer 2008 von Trainer Volker Finke, war damals wohl etwas überhastet. Mir ist es ein Rätsel, warum man Finke durch einen jungen, unerfahrenen Trainer ersetzt hat. Als langjähriger SC Fan kann ich diese Entscheidung im Nachhinein nur bedauern“. Ende Juni 2009 kehren Finke und Sarstedt als Trainer zum SC Freiburg zurück, um mit einer neu formierten Mannschaft 2010 in die zweite Bundesliga aufzusteigen. Junge Talente wollen wieder beim SC Freiburg spielen. Auf Nord Mitte brüllt man“Finke Raus“, der Zuschauerschnitt steigt auf 10000. Die Badische Zeitung schreibt: „Das Bild vom “SC-Finke” hat sich bestätigt“. Langsam erholt sich das alte Netzwerk Volker Finkes wieder. Nach zwei weiteren Jahren steigt der SC in die erste Liga auf. Mohamad und Antar kehren zurück zum SC. Bei der Mannschaftsvorstellung für die Saison 2011 streifen beide Ihre neuen Trikots ab. Darunter tragen sie Shirts, auf denen steht: „Wir sind Finke“. Auf der Nord Tribüne brüllt niemand mehr „Finke Raus“. Auf einem riesigem Transparent steht geschrieben: „Wir sind Freiburg und Finke unser Trainer“. Die Badische Zeitung schreibt: „„Das Bild vom “SC-Finke” hat sich bestätigt. Wir sind Freiburg und Finke unser Trainer“.

    Prognose 2. Der Vorstand räumt Fehler in seiner Entscheidung ein und revidiert die Trainerentlassung zu Gunsten des Vereins. Es kommt zu keiner außerordentlichen MV und auch die heimische Presse beruhigt sich schnell wieder, da die Mannschaft, ohne ein Spiel in der Rückrunde zu verlieren, aufsteigt auf. Dutt bekommt eine Abfindung und verkündet, die Entscheidung für Finke habe gezeigt, dass die Freiburger Fanszene eine besondere sei und er stolz wäre, eines Tages in solch einem Verein arbeiten zu dürfen. Es wird vereinbart, dass Volker Finke mindestens die kommenden 2 Jahre Trainer bleibt. Um die Zusammenarbeit in der Zuknft nicht unnötig zu erschweren üben sich Finke und der Vorstand in “heilender“ Selbstkritik Der Verein kann alle Leistungsträger halten. Auf der ordentlichen MV kommen erstmals in der Geschichte des Vereins mehr als 500 Mitglieder. Der Vorstand legt den Mitgliedern, ein zusammen mit Volker Finke ausgearbeitetes Konzept, vor. Obwohl etliche Mitglieder immer noch die Abwahl des Vorstandes wollen, erreichen diese in einer Abstimmung nicht die entscheidende Mehrheit. Aufgrund eines Antrages kommt es auf der MV zu einer langen Diskussion über die bekannten Fan Clubs auf Nord Mitte. Der Vorstand sagt zu, dass man, im Interesse des Vereins und im Interesse seiner Mitglieder, in Zukunft alle rechtlichen Möglichkeiten gegen diese in der Fangemeinschaft organisierten Fan Clubs ausschöpfen wird, weil diese dem Verein permanent Schaden zufügen. Der Vorstand der FG wird gerügt. Es wird festgestellt, dass von dessen Seite die notwendige Loyalität gegenüber dem Verein, also auch dem Trainer, seit Jahren zu fehlen scheint. Ferner wird die FG aufgefordert, ein Konzept vorzustellen, wie sie in der Zukunft mit organisierten Fans umgehen will, die sich “stark“ Vereinsschädigend verhalten. Finkes Team wird punktuell mit 2 Spielern verstärkt. Das Team reift in der Saisonvorbereitung 2007 / 2008 zu einer erstligatauglichen Mannschaft. Dem Sportclub gelingt ein Überraschungsstart in die neue Saison und kann schon in den ersten drei Spielen 9 Punkte sammeln. Der Dauerkartenverkauf steigt von Spiel zu Spiel. Der Zuschauerschnitt der letzten beiden Jahre ist kein Thema mehr. Er steigt in der Hinrunde auf 22000. Die Mannschaft ist der Geheimtipp auf einen UEFA Cup Platz, für einige sogar mehr. Die die Einsicht des SC Vorstandes, Volker Finke, zum Wohle des Vereins nicht zu entlassen wird abermals gelobt. Beim ersten verlorenen Spiel brüllt Nord-Mitte wieder Finke raus. Mindestens 10000 Fans “brüllen“ zurück „“Ultras raus“! Kurze Zeit später gründet sich die Fan Initiative „“Ultras Raus“ und erweckt medial großes Interesse. Die Fangemeinschaft gerät im Bezug auf einige ihrer Mitglieder (Fan Clubs) unter öffentlichen Druck. Es werden ungemütliche Fragen gestellt. Die Mannschaft gewinnt ihre Spiele im DFB Pokal, steht nach der Hinrunde auf dem 6 Platz und darf hoch erhobenen Hauptes in die Winterpause gehen. Die Verträge mit allen Leistungsträgern können verlängert werden. Im Falle eines vorzeitigen Weggangs, aber daran denkt derzeit keiner der Spieler, stehen hohe Abfindungen in Aussicht. Stocker begleitet Trainer und Mannschaft nach Portugal. Das Verhältnis der beiden “SC Macher“ verbessert sich von Tag zu Tag. Was die beiden unter der Sonne des Südens bequatschen bleibt größtenteils ihr beider Geheimnis. Bei seiner Rückkehr nach Deutschland verkündet Stocker überraschend, dass er auf seiner “Abschiedstournee“ als Präsident jedes Spiel der Rückrunde live im Stadion verfolgen werde. Die Rückrunde beginnt mit einem Auswärtssieg und läutet den Beginn einer kleinen Serie gewonnener Spiele ein. Schon 6 Spieltage vor dem Ende der Saison steht fest, der Sportclub kann rein rechnerisch nicht mehr absteigen. Der Dauerkartenverkauf steigt auf über 16000. Die Mannschaft unter Volker Finke und Achim Sarstedt “Topt“ alle vorherigen Prognosen. Freiburg hat rein rechnerisch die Möglichkeit Deutscher Meister zu werden. OB Salomon kündigt fristlos und verlässt die Stadt mit unbekanntem Ziel. Der Sportclub bleibt auch in der Saison 2008 / 2009 erstklassig und spielt seit längerer Zeit auch mal wieder international. Stocker erlebt den zweiten Frühling seiner Vereinszeit.

    Danke Volker, Danke an alle drei Achims, Danke Vorstand…

    Wie sagte doch Volker Finke am 18.04.2007 im TAZ Interview:

    “Es werden sich Leute in den Armen liegen.”

  22. andi zeyer fussballgott

    he dreisampinkler,
    wie lang ist iashi schon hier? oder coulibaly, diarra,sanou? wie lange war kobi da?
    aber die sind dir wohl nicht deutsch genug,gell? und apropos herz und seele. wer hat angebote von werder,bayern oder leverkusen ausgeschlagen und damit seine verbundenheit zum sc mehr als jeder andere bewiesen? da kommst sogar du bei einigem nachdenken drauf.

  23. jockel

    @dreisampinkler,da lach`ich mich ja tot,Sebastian Kehl als jemanden zu bezeichnen,der bis zur letzten Minute alles gegeben hat.Der hat doch einfach aufgehört Fussball zu spielen,als der BVB mit den grossen Scheinen gewedelt hat,ebenso wie Jörg Heinrich.Söldnermentalität gibts für dich wohl nur bei ausländischen Spielern,obwohl einige schon verdammt lang beim SC spielen(s.andi zeyer fussballgott).”Söldnermentalität gibts also auch bei denen von dir so verehrten deutschen Fussballprofis

  24. @ Nico

    Prognose 1: leider Realität
    Prognose 2: leider nur Wunsch

    Nur: man weiß es und tut nichts dagegen (1) bzw. dafür (2).

    Leider kommt Pfingsten etwas zu spät, damit der Heilige Geist über den Vorstand kommt und etwas Hirn regnen ließe… Stattdessen wird ein neuer Premiumsponsor für den SC angeheuert, Bauunternhemen Unmüssig. Dann gibt’s kostenlos noch mehr Beton für 4 Köpfe.

    Ich würde am liebsten wie Tarzan laut rausbrüllen …

  25. Wolfgang

    Langsam wird wohl jedem (egal ob pro oder contra Finke) klar das hier 4 Betonköpfe den Ausverkauf einer Mannschaft und den Niedergang eines Vereines in Kauf nehmen um nicht nachvollziehbare Machbedürfnisse auszuleben. Das versteht keiner der Pro SC-Freiburg!! Fans. Das einzig schöne daran ist, das Keller & Co nur noch einen unwichtigen Poppelverein haben werden um dies alles auszuleben.

    Ohne mich.

    Trotzdem sollten wir am Sonntag ein entsprechendes, lautes Signal in Richtung (Noch)-Vorstand geben.

    PS: Ich bin dankbar dafür das offensichtlich kompetente Leute wie Herr Wasmeier dies ähnlich sehen.

    Kritische Worte der BZ wird man ja noch lange vermissen. Dafür hat Ihnen Herr Finke wahrscheinlich in der Vergangenheit zu wenig Honig um den Mund geschmiert.

    Gute Nacht SCF

  26. gerold

    Wenn Du das Wort “Betonkoepfe” weglaesst, was ich Deiner verstaendlichen
    Erregung zuschreibe, stimme ich Dir voll zu.
    Ich habe schon Anfang der Woche gesagt: Wenn diese Woche nichts passiert,
    ist es zu spaet. Und diese erste Nachricht war wohl nur der Anfang
    der Abwanderungswelle.

  27. Dreisampinkler

    @a.zeyer fussballgott

    Bitte sachlich bleiben, ok?

    Ich habe nichts gegen Ausländer geschrieben. Das die vermeintlichen “Fahnenflüchtigen” keinen dt. Pass haben ist reiner Zufall. Oder bedeutet “Söldner” bei dir automatisch “Ausländer”?

    Soweit diese -leidige und unnötige- Thema.

    In Sachen Kehl sehe ich das anderst. Der hat sich bis zum letzten Spiel den A…. aufgerissen und ist mit Anstand zum Saisonende zum BVB gegangen – Klar der Kohle wegen. Aber wer kann es ihm verdenken?

    Den Namen Heinrich brauchst du mir hier nicht untermischen. Über diesen Abzocker Worte zu verlieren ist Verschwendung – hier sind wir auf einer Linie.

    Trotzdem finde ich es von den betroffenen Spielern nicht ok, dass sie ihren Verbleib von Finke abhängig machen. Das wäre ja lustig, wenn jeder Arbeitnehmer mit Kündigung drohen würde, nur weil z.B. der Teamleiter geht…. So nennt man nicht gerade “Loyalität” zum Arbeitgeber, oder?

  28. gerold

    Da merkt man, wieviehl Ahnung Du hast. Kehl ist im Winter zum BVB
    gegangen und noch Deutscher Meister geworden.
    Kommentare zum Rest erspare ich mir.

  29. Ewald Schnitzler

    Einleitung: Mit 78 Jahren bin ich seit einem halben Jahr Neuling am Computer und im Internet (weil meine alte konservative Schreibmaschine ihren Geist aufgab) , und mit etwas muß ich ja noch meine Briefe schreiben können . – Die meisten Begriffe sind mir fremd; was heißt z.B. “Plog” ?

    Wenn man die vielen Zuschriften bzgl. des SC Freiburg liest muß man fest-
    stellen, das Wesentliche ist gesagt. Hans-Georg Huber schreibt sehr gut . Es muß auch ein Rentner sein, der Zeit hat . – Ich als krankhafter Pessimist (ganz allgemein) denke, beim SC ist der Karren dermaßen verfahren, daß er von dieser Vorstandschaft nicht mehr in Ordnung gebracht werden kann . Es tut mir um Achim Stocker leid . Wenn es im bisherigen Stil weitergeht fällt diese gute Mannschaft auseinander, und der sportliche Bankrott ist angesagt . Ich sehe nur eine Lösung: die bisherige Vorstandschaft wird in Rente geschickt, weil sie bzgl. Sachlichkeit nicht mehr belehrbar zu sein scheint, und es geht weiter mit Volker Finke – als Trainer oder erster Vorsitzender . Wie schon gesagt, um Herrn Stocker ist es schade, aber er ist schon länger als Herr Finke im Amt und kann ebenso
    mit allen Ehren verabschiedet werden .

    Ewald Schnitzler 18.04.07 22,30 Uhr

  30. Rainer

    Die seit Wochen in den blogs von Vielen prognostizierten Zerfallserscheinungen des gesamten Clubs nehmen ihren Lauf. Spieler laufen weg, die ersten Sponsoren merken und machen das nun auch öffentlich, dass ohne Finke, sein Trainerstab, seine Vorstellungen vom “Gesamtkunstwerk SC” das “System SC ” zusammenbrechen wird. Dieser Ausverkauf wird sich nun fortsetzen bis in die A-Jugend. Das Motto wird heißen: Rette sich, wer kann!
    Erschreckend, wie hier Einige die Leistungen von Iashwili und Antar niedermachen. In der kommenden Saison werden sich Manche die Augen reiben, was ohne diese hervorragenden Fußballer -und es werden ja noch weitere Abgänger hinzu kommen- vom ehemals berühmten Freiburger Kick übrig bleiben wird.
    Ein Aufstieg ist unter diesen Umständen unsinnig.

  31. SF

    @Dreisampinkler

    bzgl Deinem Arbeitnehmer/Teamleiter Vergleich: sowas ist in der Wirtschaft nicht unüblich, zumindest wenn es sich um höher qualifizierte Berufsgruppen handelt.
    Da wechseln manchmal halbe Arbeitsgruppen ein Unternehmen.

    Abgesehen davon sprechen wir hier nicht von arbeitnehmerseitigen Kündigungen sondern von Verlängerungen von Zeitverträgen. Das ist schon ein gewisser Unterschied. Ich finde es völlig legitim, wenn ein Spieler sowas von den äußeren Bedingungen abhängig macht. Machen wir doch auch im täglichen Leben.

    Ansonsten teile ich Deine Meinung, dass wir hier sachlich bleiben und von Unterstellungen absehen sollten.

  32. Hans-Georg Huber

    @ Ewald Schnitzler

    Sehr geehrter Herr Schnitzler,

    vielen Dank für die Blumen, an einem Punkt muss ich Ihnen widersprechen, ich bin kein Rentner, sondern Unternehmer (wenn auch nur von einer kleinen Firma, die sich auf die Themen Führung und Unternehmenskultur spezialisiert hat).

    Ich nehme mir die Zeit und engagiere mich, weil der Sc für mich viele Jahre Synonym für die Strategie “Sinnvoll erfolgreich” war. Und gerade auf dem Weg zu “sinnlos erfolgreich” ist. Das möchte ich so nicht hinnehmen.

  33. Hans-Georg Huber

    kleine Ergänzung: und wenn nicht bald etwas passiert, sinnlos erfolglos sein wird!

  34. lulatsch

    Sehr geehrter Herr Schnitzler,
    zu aller erst möchte ich Sie beglückwünschen dass Sie trotz Ihres alters noch den Weg zu den neuen Medien gefunden haben und diese auch somit für andere bereichern.
    Ich finde es sehr schön dass auch die älteren Semester sich mit dieser Trainer-Vorstands-frage auseinandersetzen.
    Dies ist ein Zeichen dass dieses Thema generationsübergreifend die Gemüter bewegt.
    Es sollte gerade für die Vorstandschaft ein Zeichen sein, dass die Menschen keine Anti-Vorstands-Revulution herbeiführen möchten sondern sich schlicht weg um das zukünftige Wohl des Vereins sorgen.
    Gerade diese Leute müssen meines Erachtens nach in den Verein aufgenommen werden. Das auch wenn Sie konträrer Meinung in der Frage der Trainerbesetzung sind.
    Am Sonntag werde ich mit anderen Fans Plakate vor dem Stadion verteilen um Volker Finke in Freiburg halten zu können. Ich bin nicht der Mensch der bei jeder Demo gleich mitmacht und seine Meinung öffentlich kundtut. Doch nachdem mir der SC Vorstand verweigerte Mitglied zu werden, kochen bei mir die Gefühle. Ich muss etwas tun der Gerechtigkeit Willen. Auch wenn Alles umsonst ist, habe ich etwas getan um meinen Traum zu verwirklichen. Der Traum davon im Stadion unsere jungen Helden zu sehen wie Sie den Bayern, Schalkern, Dortmundern… zeigen wie man mit dem Ball umgeht- wie Pitroipa mit seinen Spargelwaden einen Van Bommel umtanzt- wie ein 18 Jahre alter Daniel Schwaab wie selbstverständlich mit den Grossen der Bundesliga um den Ball kämpft…
    Und zuguterletzt wie unser Volker Finke im Anschluss des Spiels den Journalisten erklärt, dass es hier um mehr als Fussball geht in Freiburg- wie das Nationalgericht in Burkina Faso heisst und warum er nach 17 Jahren beim SC Freiburg sich immer noch sich so wohl in dieser Stadt fühlt.
    Träume können in Erfüllung gehen- kämpfe dafür!

  35. philosoph

    @ lulatsch

    … und kämpfen wir nun die nächsten Tage laut dafür, dass der von Ihnen so realistisch vorausblickende Traum auch wirklich in Erfüllung geht. Genauso bitte – ein SC mit Finke und seiner Mannschaft in der ersten Liga!!!

    … und bitte nicht mit Herrn Dutt 2009/2010 in der Regionalliga gegen die Stuttgarter Kickers vor 1200 Zuschauern kratzen, treten, beissen im werbefreien Stocker-Stadion vor den letzten Ultragetreuen, die ihren im Südwesten berüchtigten Hooligan-Fanruf „Dutt-Sieg-Dutt-Sieg“ gröhlen.

  36. rene

    Gott sei Dank hat in der EU ein Angestellter das Recht, seinen derzeitigen Chef zu loben und zudem auch as Recht auf freie Arbeitsplatzwahl und freie Meinungsäußerung. Davon macht Iashvili Gebrauch. Auf Nachfrage der Medien übrigens. Oder soll er lieber lügen? Mir ist lieber, jemand sagt eine für manche Menschen unbequeme Wahrheit, als dass ich regelmäßig mit Lügen, Halbwahrheien oder Missverständnissen konfrontiert werde. Und warum er das zum jetzigen Zeitpunkt gesagt hat? Ganz einfach: Weil er jetzt gefragt wurde. Endlich mal, übrigens. Denn das Gesicht der Mannschaft in der neuen Sasion ist ja nicht so ganz unwichtig für die Perspektiven des SC Freiburg.

  37. circusmaximus

    Eigentlich ist hier bereits alles gesagt. Das ganze Gezerre und die ganzen, wohl aus einer Mischung aus Minderwertigkeitsgefühl und Machtgeilheit bei den Fussballexperten im Vorstand ausgelösten Turbulenzen gleichen einen absurden Theaterstück. Der 16jährige Aufbau zu einer bundesligatauglichen Struktur in diesem Verein und die Chance auf die nächsten 2-3 Jahre hinaus wieder erstklassig zu Spielen werden Eifersüchteleien und Machtkämpfen geopfert. Um das Sportliche ging es nie, das war nur Vorwand. Dabei hatte man nicht einmal das Mindestmass an Professionalität für einen geordneten Übergang zu sorgen und verpflichtet mit Dutt auch noch einen Selbstdarsteller (ich komme aus Stuttgart, ein wenig Ahnung von seiner Arbeitsweise ist schon vorhanden, derjenigen von Volker Finke gleicht sie nun wirklich nicht). Aber man hofft ja in der Vorstandsetage, dass sich alles irgendwie schon gut entwickelt. Das ist so, als ob man das ganze Leben arbeitet und spart und dann eines Tages nach Baden-Baden ins Spielcasino fährt, um alles auf die “7″ zu setzen. Glückwunsch!

    Mein Protest am Sonntag ist jedenfalls lautstark da, bleibt es bei der entscheidung geht die Dauerkarte nach einigen Jahren wieder zurück!

  38. neigschmeggder

    Danke Iashi für die klaren Worte!
    Und danke BZ, dass ihr diese so klar wiedergebt.

    Lieber Vorstand: (so langsam traue ich euch einiges zu)…
    Sollte am Sonntag Iashi aufgrund seiner klaren Aussage nicht im Kader sein, dann reserviert mir schon mal einen Platz bei der nächsten Mitgliederversammlung. Ich gehöre zu denen, die immer noch hoffen, dass ihr endlich ein Einsehen habt…mein Antrag auf außerordentliche MV ist z.B. noch nicht raus. Aber die Schmerzgrenze ist schon deutlich zu sehen…

  39. Freddi

    Es kann sich wohl keiner wirklich ernsthaft wundern wenn Iashwili nun (als Erster) seinen Abschied vom finkelosen SC erklärt. Weitere werden folgen und das ja auch nicht zufällig. Bei aller Kritik an Finke waren und sind doch wohl seine Stärken junge unerfahrene Spieler aufzubauen und ihre Talente zu fördern. Dies geht nicht ohne Vertrauen in den Trainer und in seine menschlichen Qualitäten. Dazu gehört die Spieler in Schutz zu nehmen und seine familiäre und soziale Situation im Auge behalten. Wer kann es den Spielern in dieser Situation übel nehmen, wenn die Zukunft des SC Qualitäten eines Vorstandes wie die Kündigung von Sarstedt über die Presse bekannt zu geben oder eines Trainers Dutt der sich für beschädigt hält, weil seine Mannschaft schlecht spielt.

  40. C3PO

    Ich wiederhole mich nur ungern, aber Iashi will eigentlich schon seit 3 Jahren weg. Erinnert Euch bitte, dass letztes Jahr bereits für Iashi ein Verein gesucht wurde. Nur die Angebote die kamen waren für ihn nicht OK.

    Fazit: Wenn letztes Jahr ein entsprechendes Angebot da gewesen wäre, dann wäre er gegengen. (und das, obwohl Volker Finke in Freiburg zu diesem Zeitpunkt einen gültigen Vertrag als Trainer hatte!).

    Spieler kommen und Spieler gehen. So war es immer schon und so wird es auch immer sein!

  41. circusmaximus

    Glänzend! Gesteuert von Eifersüchteleien und Minderwertigkeitskomplexen setzt ein Vorstand eine 16 Jahre anhaltende Aufbauarbeit aufs Spiel, in der ein (sorry!) Provinzclub zu einer bundesligatauglichen Mannschaft mit bundesligatauglichem Umfeld umgeformt wurde. Jetzt hat man eine Mannschaft, die bestimmt auf die nächsten 2-3 Jahre das Potential hat, 1.Bundesliga zu spielen. Dafür verpflichtet man einen Trainer der in erster Linie durch Medienauftritte besticht und mit Aussagen aufwartet, die sicher nicht das Vertrauen seiner Spieler in ihn fördern. Sportlich geleistet hat er bislang noch nichts! Der Vorstand derweil versteigt sich in Durchhalteparolen und erwiesenen Falschaussagen – natürlich alles zum Wohle des Vereins! Und hofft, dass sich alles schon irgendwie zum Guten wenden wird. Das ist so, als ob jemand ein Leben lang arbeitet, um dann eines Tages ins Spielcasino zu gehen und alles auf die “7″ zu setzen! Hut ab, meine Herren im Vorstand, weiter so!

    Auch ich werde meinen Protest gegen diese Farce am Sonntag lautstark äußern. Jedoch habe ich die Befürchtung, dass das Einigeln und Scheuklappen aufsetzen im Vorstand bis zum bitetren Ende weiter geht. Meine Dauerkarte geht dann nach Jahren wieder zurück!

  42. Rainer

    @C3PO

    Sie machen es sich leider zu einfach.
    Die Wirklichkeit heißt so:
    Die Ratten verlassen das sinkende Schiff…

  43. Theo

    @Rainer

    Manchmal sind es auch die Ratten, die das Schiff versenken!

  44. @C3PO

    Wenn Du nicht nur „ungern wiederholst“, dann lasse es doch einfach.

    Keiner mag die 1001-te Wiederholung Deiner immer gleich falschen Argumente noch lesen! Virtuelle Schreib-Avatare wie Deine Wenigkeit sind es, die das Schiff zum kentern bringen und sich an einer Oberliga-Zukunft ergötzen. Schade um den SC, dass er solche Schiffe-Versenker als Unterstützer hat.

  45. schweiger

    C3PO schreibt schon wieder die Unwahrheit. Iashivili, den er pesudo-kumpanenhaft „Iashi“ nennt, will und wollte eigentlich nie weg. Seine Wohn- und Lebenssituation in Freiburg, sein Verhältnis zu Trainerteam sind nach wie vor ideal. Aber einzig und allein die unklare Vereinsperspektive erfordert für die Spieler jetzt schnelles Handeln. Wenn der Vorstand am nächsten Montag keine revidierende Trainer-Entscheidung herbeiführt, werden in der nächste Woche 4 weitere Stammspieler offiziell und öffentlich ihren Abschied vom SC Freiburg verkünden. Dies dürfte die aktuell einmaligen Aufstiegschancen verdüstern helfen – also genau das, was Stocker & Co. sich für die neue Saison wünschen: kämpfen, beissen und treten um einen sicheren Mittelfeldplatz in der 2. Liga bei einem einmalig tollen Zuschauersschnitt von 7850. Wenn es das ist, was ein C3PO hier will, dann hat er mit jedem seiner Argumente recht. Könnte es aber sein, dass er doch ein klein wenig Freude an Freiburger Erstliga-Fußball hätte, dann ist jede seiner Zeilen soviel wert wie Oettinger-Rede zu Filbinger. Aber den hat er ja auch schon gewählt …

  46. C3PO

    @NoName vno 10:19 Uhr.

    Immer dieser Pauschalierungen! Nur weil Du anderer Meinung bis als ich brauchst Du hier nicht tippen, dass das meine Beiträge keiner lesen will. Da gibts mit Sicherheit genug, die meiner Meinung sind!

    Wieso sollte ich mich an einer Oberliga-Zukunft ergötzen? Ich wünsche Volker Finke einen guten Abschied (am Besten natürlich mit einem Aufstieg). Was die Zukunft bringt ist immer ungewiss. Auch mit einem VF wäre eine Zukunft ungewiss.

    Meine Argumente als falsch zu betrachten ist leider etwas an den Haaren herbei gezogen. Wiederlege mir mein Argument, dass Iashi bereits vor Jahren gehen wollte und dann erst kannst Du sagen, dass das Argument nicht zieht!

    Gruß
    C3PO

  47. C3PO

    @Rainer

    Laut Ihrer Aussage muß dann Andreas Rettig auch so eine Ratte gewesen sein, oder?
    Fragt sich nur, warum er den SC verlassen hat? Hatte das eventuell was mit Volker Finke zu tun und mit irgendwelchen Spielerausleihgeschäften aus dem Bundesland Bayern? Ist aber ein anderes Thema.

  48. Rainer

    @ Theo

    Nein, die Ratten sind klug. Sie riechen die Katastrofe.

  49. Patscho

    @C3PO

    Ehrlich gesagt finde ich es unerheblich, ob Iashwili irgendwann schon mal den Verein wechseln wollte oder nicht. Ist ja nichts Ehrenrühriges. Jetzt ist es nun mal so, dass er nur bleiben wird, wenn Finke Trainer bleibt, und bei weiteren Spielern, vor allem Antar, ist das wohl auch der Fall. Fakt ist einfach, dass es dann wohl so geile Spiele wie in Köln nicht mehr geben wird. Das ist doch absoluter Blödsinn, zu behaupten, dass es auf einzelne Spieler nicht ankommt und dass jeder Spieler ersetzbar ist. Jeder Spieler ist anders und hat seine eigenen Qualitäten. Aber dieses Team, das einen so absolut geilen Fußball spielt, wird es dann nicht mehr geben. Und das eben ausschließlich aus persönlichen Gründen, weil eben die Herren vom Vorstand nicht mit Finke können. Es gibt momentan keine sportlichen Gründe, sich von VF zu trennen. Aber nur das darf das Interesse eines Vereinsvorstandes sein.

  50. Rainer

    @ Theo (Forts.)

    …sie würden sich niemals selber versenken.

  51. C3PO

    @schweiger

    Da hast Du aber einiges, was vor 1-2 Jahren in der Presse war total verpasst. Volker Finke wollte seiner Zeit sogar Iashvili (da Du dich über die Verwendung von “Iashi” beschwert hast) helfen einen passenden Verein zu finden!

    @Patscho
    Ich wollte mit diese Aussage auch nur aufzeigen, dass Iashvili nicht betonen muß, dass er aufgrund des Trainerwechsels den Verein verlassen wird. Er hätte auch unter Volker Finke den Verein gewechselt. Daher ist diese Aussage von ihm eher polemischer Natur!
    Es haben auch früher gute Spieler den SC verlassen. Ich erinnere an Baya, Kehl, Bajramovic und wie sie alle hießen. Die Aufgabe des Managements wird sein, einen gehenden Spieler gut zu ersetzen.
    Woher willst Du wissen, dass das neu zusammengestellte Team dann keinen “geilen” Fußball spielt?

  52. joachim

    Jeder interpretiert die Aussagen scheinbar immer nur in seinem Sinne, naja es menschelt auch hier ungemein. Fakt ist und bleibt jedoch immer, dass ein eingespieltes Team, wie der SC sich im Augenblick darstellt, besser ist als ein neuzusammengestelltes.

  53. Patscho

    @ C3PO

    Ich würde nicht ausschließen, dass es auch unter Dutt geilen Fußball in Freiburg zu sehen geben wird, aber das weiß ich nicht. Bei der jetzigen Mannschaft weiß ich aber, dass sie geilen Fußball spielen kann. Deswegen gibt es keinen Grund, nun ein Wagnis einzugehen.

  54. C3PO

    @Patscho

    Ich gebe Dir recht, dass man jetzt weiß, dass das Team das kann! Ich hätte das in der Vorrunde nicht gedacht.

    Was wäre wenn:
    der SC Freiburg mit Finke doch verlängert und dann genau diese Spieler wieder in die gleiche Spielweise verfallen würden, wie sie sie in den letzten 2 Jahren zelebriert haben? Manche durften einfach immer spielen, egal wie grottenschlecht sie auch gespielt haben.

    @joachim
    Klar ist es immer schlechter ein eingespieltes Team behalten zu können, wie neue Spieler einbauen zu müssen. Doppelt schwer wird es natürlich werden, wenn starke Spieler den Verein verlassen. Aber wie gesagt, damit leben wir als Freiburg Fans ja schon immer. Ich sage nur Ausbildungsverein.

  55. andi zeyer fußballgott

    dreisampinkler, ihr redet immer so viel von loyalität und respekt. wo ist denn eure loyalität und euer respekt dem mann gegenüber, der aus diesem provinzverein einen club gemacht hat, der zehn jahre 1.liga und zwei mal uefa cup gespielt hat. der diesen popelverein erst mal richtig auf die fußball landkarte gebracht. meint ihr, freiburg hätte irgendein länderspiel ausgetragen unter den vorher herrschenden bedingungen. ja ja, ich höre schon euer gewäsch: das hätte jemand anders auch machen können. hat aber keiner. von mir aus könnt ihr gerne über finke jammern und zetern. aber nehmt bitte nie die worte respekt und loyalität in den mund

  56. schadeAchim

    @andi zeyer fußballgott

  57. Abpfiff

    “weil die Herren vom Vorstand nicht mit Finke können.” Deswegen war er auch nur 16 Jahre Trainer des SC Freiburg.

  58. schadeAchim

    Mist, zu frueh gedrueckt…nochmal

    @andi zeyer fußballgott
    Volle Zustimmung! Hier wird immer ueber Verdienste von Hr. Stocker gesprochen – die er unbestreitbar hat – aber die hat Hr. Finke eben auch. Nur das ist den Leuten, die Finke aus Prinzip runter machen, schnurz. Dabei war Finke in seiner Zeit hier beim SC einer der loyalsten Mitarbeiter des Vereins. Und ist es auch in der derzeitigen Situation.

  59. theo

    @Rainer

    Abwarten!

  60. Patscho

    @Abpfiff

    Ja, das liegt aber ausschließlich an Herrn Stocker. Der hat Finke all die Jahre machen lassen, obwohl die beiden nie dicke Freunde waren und es zwischenmenschlich immer manche Probleme gegeben hat. Dennoch hatte Stocker volles Vertrauen in Finkes sportliche Kompetenzen. Meiner Beobachtung nach hat Stocker die immer noch (er hat sich ja auch kürzlich dementsprechend geäußert), und wenn es nur nach Stocker gehen würde, würde Finke weiterhin Trainer bleiben. Aber bei seine drei Mitstreitern, die ja erst seit wenigen Jahren im amt sind, sieht das eben anders aus. Die wollen Finke eben loswerden, weil sie nicht mit ihm können. Und aus diesem Grunde sich von Finke zu trennen, ist meines Erachtens nicht legitim. Hier dürften nur sportliche Gründe den Ausschlag geben.

  61. joachim

    Eine Frage, ist der genaue Wortlaut der Aussagen von Iashivili außer in der BZ noch irgendwo zu lesen, am Bodensee da nur schwerlich rankomme.

  62. Yoda2007

    @C3PO,

    irgendwie wirken Sie etwa autistisch. Ihr Mantra „Finke weg”, „erste Liga weg”, „Stocker forever”, „Keller mein Gott”, „Iashivili sowieso weg” klingt seit Tagen gleich. Nur tippen Sie geduldiger, als der Rest der Blog-Republik.

    Was hat Ihnen Volker Finke getan, als dass Ihnen selbst die berühmte Nadel im Heuhaufen zu groß und mächtig erscheint, um noch tiefer in den Negativ-Visionen zu graben. Wenn man einen Menschen so abgrundtief verachtet wie Sie Volker Finke, dann muss es andere Beweggründe geben.

    Insofern, liebe Assistenten von Herrn Keller, Herrn Breit, Herr Stocker – oder wer auch immer C3PO sein mag: Lassen Sie weiter die schreibende Sau raus, aber der Erfolg gibt nun mal nur denen recht, die ihn erringen. Und das sind die Trainer, die man irrwitzigerweise beim SC nicht mehr haben will und die Spieler, die jetzt fluchtartig ihre Vermittler anmorsen, damit sie schnell aus dem Breisgau flüchten können – zu Clubs, bei denen echter Erfolg auch noch entsprechend gewürdigt wird. Und keine 80er-IQ-Fraktion von der Tribüne „Sieg“ oder „Dutt” grunzt.

  63. Freddi

    Da kann ich aber nur noch zustimmen. Das Kürzel C3PO – für was immer es steht ist – mit das ermüdenste was es hier zu lesen gibt.

  64. mediation

    @joachim: hier die Zitate, die du suchst aus der BZ von heute.

    Ausserdem eine Idee für die Aktionen am Sonntag: hat jemand einen großen runden Tisch, den man symbolisch mitbringen könnte, würde sich doch gut machen für die Presse, vor dem Stadion einen runden Tisch mit zahlreichen Stühlen aufbauen und Vorstand und alle Beteiligten endlich Platz zu nehmen!!!

    Zitate Iashvilli für joachim
    “Wenn der Trainer geht, dann gehe ich auch. Bei allem Respekt für den Verein und die Fans, aber der SC Freiburg ist ohne Volker Finke für mich nicht vorstellbar.” ……SC-Manager Andreas Bornemann stuft die Chance, Iashvili zu halten, als “nicht überragend gut” ein. Eine Chance gäbe es — wenn überhaupt — dann nur im Falle eines Aufstiegs. Eben diesen zu erreichen sei momentan das wichtigste Ziel, darauf wolle er sich jetzt ganz konzentrieren, sagt Iashvili. Danach wolle er in Ruhe eine Entscheidung treffen. Ob er denn hofft, dass Finke nach einem Aufstieg bleiben könne? “Schwierige Frage.” Ob er mit seinen klaren Aussagen versucht, sich für den Verbleib des Trainers einzusetzen? “Ich habe die ganze Zeit gesagt, dass Trainer und Mannschaft sehr gut zusammen funktionieren.” Er könne die Entscheidung für den Trainerwechsel nicht beeinflussen, sondern nur Leistung auf dem Platz zeigen, ergänzt er — und hat damit womöglich nicht ganz Recht.

  65. joachim

    Danke, Meditation

  66. Hans-Georg Huber

    Für den Erfolg einer Mannschaft und die Zusammensetzung des Teams sind mehrere Faktoren entscheidend:

    1. Die Qualität des Spielers in seiner Position. Natürlich kann man nach einer hängenden Spitze wie Iashwilli auf dem Markt schauen, der gut ist.

    2. Die Qualität des Spielers im System. Da wird es schon schwieriger, denn Iashwilli ist eine zentrale Figur im System und kennt zudem das erfolgreiche System des SC aus dem FF.

    3. Das Miteinander der Spieler innerhalb des Teams. Da ist eine Einheit zusammengewachsen, die sich persönlich und auf dem Platz blind verstehen. Kommt Sand in das Getriebe, greifen auch die anderen Räder nur noch begrenzt ineinander. Auch das wird nicht auf die Schnelle zu kompensieren sein.

    4. Was verkörpert der Spieler über seine fußballerische Kompetenz hinaus im Team? Man kann die gesamte Mannschaft wie eine Person sehen, die um Erfolg zu haben, bestimmte Persönlichkeitseigenschaften braucht. Z.B. den Kämpfer, den Leithammel, den “Verrückten”, den braven Arbeiter, den Genialen usw. Kann ein neuer Spieler neben der Position auch die Rolle von Iashwilli einnehmen?

    5. Verkörpert auch Iashwilli ein Stück der Identität des Sc Freiburg, wie auch Finke und Stocker. Auch diese lässt sich nicht auf die schnelle ersetzen.

    Sind diese Voraussetzungen gegeben, kann die Mannschaft besser spielen, als die Summer der Qualitäten der Einzelspieler. Das war häufig die besondere Stärke des Sc. Und auch ein Grund dafür, dass es nicht einfach war für erfolgreiche Spieler des Sc sich bei anderen Vereinen durchzusetzen.

    Deswegen, wer glaubt, wenn der Verein einige Spieler verliert, kann man diese problemlos ersetzen, der irrt in meinen Augen ganz gewaltig.

  67. Hans-Georg Huber

    @mediation

    “Ausserdem eine Idee für die Aktionen am Sonntag: hat jemand einen großen runden Tisch, den man symbolisch mitbringen könnte, würde sich doch gut machen für die Presse, vor dem Stadion einen runden Tisch mit zahlreichen Stühlen aufbauen und Vorstand und alle Beteiligten endlich Platz zu nehmen!!! ”

    Eine sehr gute Idee mit Charme!

    Schade, dass ich beruflich unterwegs bin und mir das Spiel nur auf Arena anschauen kann.

  68. Justus

    TJA VORSTAND, schief gelaufen:

    JETZT LAUFEN DIE WICHTIGSTEN SPIELER WEG……………………………………
    WENN FINKE NICHT BLEIBT.

    Erpressung ,nein es geht um Klärung der beruflichen Situation der Spieler.

    Vielleicht meldet der SC erstmalig in der Bundesliga-Geschichte bei einem Aufstieg in die ERSTE LIGA seine Mannschaft nur für ZWEITE LIGA an, weil ein BOCKIGER VORSTAND penetrant auf seiner Dezember-Entscheidung beharren will…..und keine sportlichen Perspektiven für die Erste Liga erkennen kann.

    Vielleicht schließen sich ja innerhalb der Mannschaft bereits weitere dieser Überlegung an, NUR ZU BLEIBEN, WENN FINKE BLEIBT….

    MENSCH, DAS IST EINE PROVINZPOSSE ERSTEN GRADES, DAS KANNSTE GAR NICHT VERFILMEN: Die Zuschauer würden abwinken und sagen:…….ZU UNREALISTISCH , SO WAS GIBT ES NICHT!

    VORSTAND RAUS oder AN DEN RUNDEN TISCH!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  69. Hannes

    @ Justus

    Justus, hast Du noch nicht kapiert: Der Vorstand orientiert sich seit Dezember mehr in Richtung Regional-(Liga). Da kommt der Aufstieg zu früh. Es gibt zwar u.a. 12 Millionen mehr der 1.Buli, aber egal, es geht um das Prinzip der von starrsinnigen Männer…..

  70. S. Schmidt

    zu Justus

    …und die “contras” lärmen: “Lass die Spieler doch gehen”. Damit haben die “contras” in der nächsten Saison, egal in welcher Liga, DOCH DAS BESTE ALIBI WEITER ZU LÄRMEN UND MOTZEN.

    Besser kann es doch nicht laufen: Alle sind zufrieden, außer der MEHRHEIT:

  71. C3PO

    @Yoda2007
    Volker Finke hat mir nichts getan. Ich habe bisher immer eine etwas größere Zeitspanne betrachtet und mir meine persönliche Meinung gebildet. Meine Argumente sind hier im Blog nachzulesen. Dass aber einer wie Sie die Meinung anderer (bzw. eine andere Meinung als Ihre) nicht akzeptieren kann oder will ist mir klar! Das zeigt sich besonders in dem letzten Satz!

    @Freddi
    Scheinst ja ein ziemlich junger Kerl zu sein, wenn Du C3PO nicht kennst. Kleiner Tip. Google mal!

  72. C3PO

    @S.Schmidt
    Welchen Beleg gibt es dafür, dass die WsFler in der Mehrheit sind?

  73. C3PO

    @Philipp
    Du scheinst genau das gleiche Problem zu haben wie Yoda2007.
    Du kannst oder willst andere als Deine Meinungen nicht akzeptieren! Aber genau diese Tatsache ist mir völlig egal! Leb ruhig weiter in deiner WsF-Welt und wach blos nie auf!

  74. Peter Ara

    Liebe Leute,
    blos auf C3PO und Konsorten nicht mehr eingehen, dann hören sie vielleicht auf das Immergleiche gebetsmühlenartig zu wiederholen. (wenns denn wenigstens sinnvoll und inhaltsreich wäre!)
    Ich les es nicht mehr.
    Aber seis drum.
    Wie in anderen Blogs von Vielen und mir immer wieder erhofft aber noch nicht eingetreten:
    DER VORSTAND SOLLTE BITTE SCHNELLSTENS EINEN “RUNDEN TISCH” mit ALLEN BETEILIGTEN EINBERUFEN, bei dem nach Möglichkeiten gesucht wird, VF. zumindest für eine weitere Saison einzubinden, in sinnvoller, unterstützender Funktion.
    Ansonsten, wie oben oft beschrieben:
    DIE SPIELER DIESER JETZT SEIT 13 SPIELEN IHR WAHRES GESICHT ZEIGENDEN SUPERMANNSCHAFT LAUFEN DAVON und es wird so kommen, wie ich schon vor Wochen schrieb:
    STELL DIR VOR DER SC IST IN BUNDESLIGA 1 UND KEINER (SPIELERder Aufstiegsmannschaft) IST MEHR DA:
    BITTE VORSTANDSHERREN SPRINGEN SIE ÜBER IHRE SCHATTEN !
    DANKE

  75. Der Tisch

    Der GROSSE runde Tisch wird Sonntag ins Stadion getragen. Wir wollen Finke und diese eingeschworene Truppe weiter in Freiburg!

  76. Abpfiff

    Volker Finke will seine Ideen jetzt an einem anderen Ort mit parallel denkenden Personen umsetzen. Deswegen lohnt es sich doch an und für sich nicht mehr darüber zu debattieren. ob nur Volker Finke den SC weiterbringen kann oder nicht.
    Herr Finke weiß, dass Herr Dutt einen Vertrag hat. Er kann nicht bleiben, weil das seinem Verständnis von Fairness gegenüber Trainern zuwiderliefe.
    Angenommen er übernimmt St. Pauli, dann wird es doch ein Leichtes für ihn sein, St. Pauli innerhalb von drei Jahren in die 1. Bundesliga zu führen. St. Pauli ist doch keine graue Maus wie der SC. Er, St. Pauli, war schon Erstligist.
    Man kann ihm nur noch viel Erfolg an seiner neuen Arbeitsstelle wünschen.

  77. Chribobbele

    Hallo C3PO,
    lasse Dich nicht unterkriegen, Du hast in Deinen meisten Ausführungen recht!
    Ja, Peter Ara, die Mannschaft, zeigt jetzt in 11 1/2 Spielen (Burghausen und die erste HZ gegen 1860 zähle ich nicht dazu), ihr wahres Gesicht! Bitte lieber Peter Ara, versuche mir doch mal zu erklären, warum dies die Mannschaft nicht in den letzten 2 1/2 Jahren gemacht hat. Auch ich war übringens von der Qualität des Kaders überzeugt! Aber für Euch war ja warscheinlich auch der Vorstand dran schuld, dass die Mannschaft für ihre Verhältnisse miese und dreckige 2 1/2 Jahre gespielt hat, wie ja für Euch der Vorstand für alles schuld ist!

  78. Patscho

    @ Chribobbele

    Ich kann das mit dem Miesmachen der letzten zweieinhalb Jahre echt nicht mehr hören. Die Abstiegssaison war schlecht, keine Frage. Aber in der vergangenen Saison hatten wir BIS ZUM LETZTEN SPIELTAG Aufsteigsschancen und wurden schließlich Vierter. Keiner der 18 (!) Trainer, die zuvor unter Achim Stocker arbeiteten, haben es zu so einer guten Platzierung geschafft. Und in der Hinrunde der laufenden Saison waren nur die beiden Spiele in Augsburg und Offenbach wirklich schlecht. Hier von miesen und dreckigen zweieinhalb Jahren zu sprechen, wie du es tust, entbehrt jeder Grundlage. Man muss ja VF nicht mögen, sollte aber wenigstens fair bleiben.

  79. joachim

    Fairniss ist hier doch nicht gefragt, es geht nur noch um das Beharren auf einen eingeschlagenen Weg. Die Fähigkeit zur Toleranz oder gar zum Umdenken ist nicht vorhanden. Meine Prognose: Der SC verschwindet in der Versenkung, Beispiele dazu gibt es im Profifussball genug, man schaue nur auf die jeweiligen Oberligen, teilweise sind ehemalige Zweitligavereine noch tiefer abgetaucht. Jeder mag sich da sein Beispiel ausssuchen. Und verschwindet auch der Blog hier. Und was bleibt ist eben, “es war einmal …….”

  80. Abpfiff

    Herrn Finke ging es auch nur um die Liga. Er war doch froh, wenn sich seine
    Mannschaft schnell aus dem DFB-Pokal verabschiedet hat. Chelsea dürfte er nicht trainieren, die haben oder spielen noch in drei Pokalwettbewerben mit.

  81. Patscho

    @Abpfiff

    Hauptsache, alles miesmachen, und dann nicht mal die Fakten kennen.

    Hier das Abschneiden des SC im DFB-Pokal in den letzten Jahren:

    Saison 2005/06 Achtelfinale
    Saison 2004/05 Viertelfinale
    Saison 2003/04 Achtelfinale
    Saison 2002/03 Achtelfinale
    Saison 2000/01 Viertelfinale
    Saison 1999/2000 Viertelfinale

    Ich probiers einfach nochmal: Man muss Volker Finke nicht mögen, aber man sollte wenigstens fair bleiben.

  82. Abpiff

    Wieweit sind sie dieses Jahr gekommen, oder spielen sie noch mit?

  83. Patscho

    @ Abpfiff

    OK, peinlicher geht’s jetzt wirklich nicht mehr. Wir können ja jetzt jedes einzelne Spiel der letzten 16 Jahre aufarbeiten.
    Übrigens: Sie sind in der 2. Runde beim diesjährigen Halbfinalisten Wolfsburg (Bundesliga) rausgeflogen – mit 0 : 1. Dabei haben sie knapp 70 Minuten in Unterzahl gespielt – Diarra sah in der 23. Mnute Rot. Ein paar gute Chancen hatten die dennoch. Aber in deiner Bewertungsskala war das natürlich ein ganz beschämendes Spiel. Frage mich auch, warum sie Finke danach nicht gleich rausgeworfen haben.

  84. joachim

    @abpfiff

    Klasse Polemik, Du solltest mal Deinen Namen zu Deinem Programm machen und Dich wegmachen

  85. C3PO

    @joachim
    Wahnsinn, deine Endzeitstimmung! Vielleicht solltest Du dann mal noch richtig die Sau rauslassen, bevor alles vorbei ist!

  86. Benny

    Mensch Jungs, beim FC Bayern gehen auch einige und es kommen neue, das ist ein ganz normaler Vorgang. Also wie krank muß man denn sein, dass man den Weggang eines Spieler beim Trainer oder beim Vorstand festmacht. Jeder ist sich selbst der Nächste auch beim SCF und es geht immer um die Kohle, wie halt bei euch auch, gelle.

  87. joachim

    @C3PO

    Wieso Endzeitstimmung, ich habe es als Prognose formuliert und die weise mal nicht soweit weg, kommt es anderst, umso besser. Und nebenbei, muss hier keine “Sau rauslassen”, habe also keineswegs den Wunsch mich mit anderen gleich zu tun.

    Und es gilt eben immer Wahrheit ist Wirklichkeit und nie was manche nach Ihren Glaubenssätze als solche dafür halten oder, noch schlimmer, für die Anderen definieren möchten.

  88. Dreisampinkler

    @joachim

    sorry, aber dein pessimismus kann nicht gesund sein für dich. ich hoffe für dich, dass du in deinem privatleben nicht alles schwarz siehst.

    falls es dir nicht bewusst ist: der scf spielte bereits lange vor finke in der 2.liga und hatte sich sogar langsam aber sicher zu einem der clubs gemausert, die sich nach oben orientieren können. dann kam vf und hat auf diesem fundament (harte arbeit des herrn stocker) weiter aufgebaut. er hat sich damals super eingebracht – der aufstieg glückte. leider stieg er auch öfters wieder ab, dafür wieder auf…

    tja und spieler kommen und gehen. das ist leider so. das kannst du nicht ändern bzw. das liegt doch nicht nur am trainer oder vorstand! und wieso wird jetzt iashi so nachgeheult. der spielt doch erst seit dieser rückrunde richtig gut. vorher war er ein ewiges talent. und wenn er jetzt mit 29 die chance bekommt, noch etwas mehr zu verdienen und sicher 1 liga zu spielen, dann geht er – egal ob finke oder dutt hier coach ist.

    @benny

    da hast du recht, danke!

  89. joachim

    @dreisampinkler

    Erstaunlich das Du Prognose mit Pessimismus gleichsetzt. Semantisch herrscht da schon ein kleiner aber feiner Unterschied. Dies gilt unso mehr, da ich mich bisher noch mit keinem Wort für pro oder contra von Personen geäaußert habe. Oder erliegst Du der Vermutung das jede halbwegs vernünftige Äußerung pro Finke ist?
    Und nebenbei Ulm 1846 spielte auch mal in der 1. Bundesliga.

  90. Abpfiff

    Wenn das Wohl und Wehe wirklich von Volker Finke abhinge, dann müßte der SC sich vom Spielbetrieb abmelden. Der SC hat vor Finke gespielt und wird auch nach ihm noch spielen und auch gewinnen.
    Man sollte sich wirklich fragen, ob es Finke noch möglich ist, sich und seine Ansichten selbst zu hinterfragen. Das Schwierigste ist, sich selbst Fehler einzugestehen. Jeder neigt dazu, an eigenen Fehlern festzuhalten.

  91. schadeAchim

    Zitat benny “Mensch Jungs, beim FC Bayern gehen auch einige und es kommen neue, das ist ein ganz normaler Vorgang.”

    Richtig: Der SC auf einer Stufe mit dem FC Bayern, das ist es: Totale Negierung der Situation und der Moeglichkeiten des Vereins SCF (oder: Badischer Groessenwahn at its best). Wenn bei Bayern der Makay geht, dann kaufen die fuer n-Millionen nen neuen. Aber klar, der SC kann das sicher auch.

    Und schliesslich: Der SC in der Aera Finke ist nicht zuletzt der Kontinuitaet wegen so erfolgreich gewesen.

  92. Fussballrentner

    @Abpfiff

    Da hst du den Nagel auf den Kopf getroffen! Absolut richtig – kann ich nur unterstützen!!!

  93. Dreisampinkler

    @joachim

    dann war es -von mir aus- eine pessimistische prognose.

    im kontext mit den vorkommnissen habe ich zugegebenerweise unterstellt, dass du damit auch eine wertung bez der person vf abgeben wolltest. sorry wenn ich mich in der sache getäuscht habe. aber zum glück können wir ja drüber reden…

    ja so vereine wie ulm, düsseldorf, tasmania, uerdingen usw spieleten schon in der 1.liga. stimmt. aber was hat das jetzt mit dem sc zu tun? bitte nicht nur irgendwelche bröcklein hinwerfen, sondern konkret werden ;)

  94. Abpfiff

    @patscho
    Wo habe ich geschrieben, dass sie im Pokal schlecht gespielt haben? Herr Finke hat sich selbst dahingehend geäußert, dass ihm die Liga das Wichtigste ist. Ich müsste mich wirklich schwer täuschen, wenn er sich nicht so geäußert hat. Für ihn hatte der Klassenerhalt in der 1. Bundesliga Vorrang. Sie haben nicht immer, um einen UEFA-Cup-Platz gespielt.

  95. joachim

    @dreisampinkler

    Gerne ganz konkret (meine Sicht der Dinge): Egal wie der Trainer heisst, Knechtelhuber, Matussek oder eben Finke, Vereine wie Freiburg, leben von dessen Fähigkeit eine Vision zu haben, ansonsten gehen sie in diesen “Geldgeschäft” unter. Wie diese Visionen dann umgesetzt werden, das liegt immer an den Beteiligten. Um Fall Freiburg, ganz nüchtern betrachtet, macht der Vorstand in seiner Aussendarstellung Fehler. Sie zerstören ein “Alleinstellungsmerkmal”, den Touch eben der “etwas amdere Verein” zu sein. Und nun wird dieses Ding, wenn es schlecht läuft, zu einem Teufelskreis. Sie steigen nicht auf, das bestehende Gefüge der Mannschaft zerbricht, nächstes Jahr gibt es keinen schnellen Erfolg, der den Trainer egal wie er heisst, sofort in die Schusslinie bringt und dann kommt der nächste Wechsel und der kostet dann gleich Geld. Das ist nun nur eine mögliches Szenario. Nun stell ich mir die Frage, es kann doch nicht sein, dass ein Vorstand, als Ziel einen gesicherten Mittelfeldplatz definiert? Absurd halte ich die Entscheidung an Finke im Dezember festzuhalten, weil man der Ansicht ist, er wäre der einzige der diese Mannschaft aus dem Schlamassel zu führen. Sowas funktioniert in der Regel nie. Grund: Jeder Trainer hat seine Vorstellungen, wer wo spielt. Also es gibt gewisse Sicherheiten für die Spieler sprich Stammplätze. Damit ist der Konkurrenzdruck ungleich geringer, als wenn ein neuer Trainer kommt. Darin liegt ja auch immer der kurzfristige Erfolg der sog. “Feuerwehrmänner”. Das das Festhalten aus fast zum Untergang führen kann, sieht man an Thomas Doll, den auch alle Spieler “liebten”. Daher meine Meinung, entweder geht ein Trainer oder man vertraut ihm und lässt sich dann, zumal wenn sich plötzlich Erfolg einstellt, alle Optionen offen. Andere Beispiele der unglücklichen Darstellung, wie das schlechte Bewerten von Spieler in der Öffentlichkeit möchte ich nicht weiter kommentieren.

  96. Dreisampinkler

    @joachim

    danke dür den input. ok kann folgen und größtenteils zustimmen.

    wenn schon ein trainer nicht mehr für zukunfstfähig befunden wird, dann besser sofort trennen – ergo vf hätte in der winterpause gehen müssen.

    gut wir wissen nicht, wie die sportl entwicklung dann gewesen wäre. aber mit der jetzigen situation hat sich der vorstand (ungeahnt aus dez-sicht) in diese verzwickte situation gebracht. zumindest was die aussendarstellung angeht.

    das sehe ich auch so!

    aber die sache ist nunmal entschieden und rd wird ab juli trainer sein. ich glaube nicht daran, dass der vorstand hier zurück rudert – ganz egal wieviel wsf-aktivisten sich verbal luft machen.

    ich denke auch nicht, das rd ein sooo schlechter bzw unerfahrener coach ist wie ihn viele in den blogs darzustellen versuchen. denk ich nur mal an vf anfänge zurück …. der war dem dutt doch ganz ähnlich, oder? also warum dem rd nicht ne faire chance geben und schauen, was sich tut.

    ich denke auch nicht, dass so viel spieler wg vf den club verlassen. wenn sie noch aufsteigen, dann bleiben fast alle. und pitroipa hat z.bsp. noch vertrag. also wenn schon, dann müssen die schon ein paar dollar für ihn aufn tisch blättern.

    soweit ich informiert bin, verfügt der sc über eine sagenhafte a-jugend – stärker als die vorjahre. wieso soll sich da nicht der ein oder andere zum shooting-star entwickeln? gutes aktuelles bsp ist schwab – klasse der junge!

    vielleicht ist es blauäugig, aber ich mach mir um den sc keine sportlichen sorgen. ok ich erwarte jedoch auch nicht, dass sie nicht immer in der 1 liga kicken.

  97. Ewald Schnitzler

    Seit ca. 14,00 Uhr ist heute 19.04.07 das Hin-und Hergeplänkel zwischen einzelnen Schreibern sehr langweilig . – Gute Besserung !

  98. Patscho

    @Abpfiff

    Vielleicht schaust du nochmal deine Beiträge um 16:28 und 16:40 an. Du schreibts, “Finke war doch froh, wenn sich seine Mannschaft schnell aus dem DFB-Pokal verabschiedet hat”. Merkwürdig, dass er sie immer so gut eingestellt hat, damit sie, wie oben beschrieben, soweit gekommen sind. Im Übrigen wird dir jeder Trainer sagen, dass die Liga wichtiger ist als der Pokal. Das widerspricht sich doch nicht. Also wirklich, ab sofort immer erst nachdenken, lieber Abpfiff, bevor du hier was postest. Ist für dich besser und für die Leser besser.

  99. Bächlebrunser

    @Ewald Schnitzler

    Danke für die weisen Zeilen. Ich denke auch, dass die Dreisam inzwischen so vollgepinkelt ist, dass selbst C3PO schon dunkelgelb sieht, und Abpfiff die Pfeife nass geworden ist. Hoffen wir, dass bald Sonntag ist – und die wahre Stimmung auf der Tribüne sicht- und hörbar wird. Volker Finke soll bleiben.

  100. Abpfiff

    “Merkwürdig, dass er sie immer so gut eingestellt hat”. Du hast “immer”geschrieben. Gilt das auch für das Spiel gegen Bergmann Borsig Berlin?

  101. schadeAchim

    Zitat Dreisampinkler:
    “soweit ich informiert bin, verfügt der sc über eine sagenhafte a-jugend – stärker als die vorjahre. wieso soll sich da nicht der ein oder andere zum shooting-star entwickeln? gutes aktuelles bsp ist schwab – klasse der junge!”

    Wer hat die Jugendfoerderung beim SC auf richtig gute Fuesse gestellt? Wer hat’s – fuer den SC – erfunden?

    Vooooooooooooooooooooooooolker Finke!

  102. homoludens

    finke geht, sarstedt geht, iashi geht, pitroipa geht, antar geht (usw.), das image geht, der sponsor geht, die fußballschule geht, der fan geht – nur einer geht nicht: der vorstand. geht’s noch, freiburg, geht’s noch?

  103. Benny

    @schadeAchim

    Genau, immer schön schwarz sehen wollen und immer negativ sein. Ein Spieler wechselt nun mal in seiner Kariere durchschnittlich 6,34 mal den Verein, das läßt sich nicht vermeiden und das kann Finke auch nicht verhindern. Wie heißt es so schön: An den Haaren herbeigezogen, dein Argument. Egal ob FC Bayern oder Unterhaching oder SCF.
    Habt ihr eigentlich schon mal gesehen, wieviel Mist auch VF während seiner Amtszeit gemacht hat. Ihr tut ja gerade so, als könnte er übers Wasser und aus Wasser Wein machen. Er kann vielleicht im Sommer über die Dreisam gehen. Ich wehre mich gegen diese inszenierte Glorifizierung einer Person. Ich sehe das Gesamtwerk und da muß ich sagen, bin ich sehr zufrieden über all die Jahre und bin mit der Arbeit von allen Beteiligten nicht enttäuscht. Ich habe meinen Anspruch auch nicht am Gewinn der deutschen Meisterschaft festgemacht, ich bin Realist und sehe das der SCF auf Dauer immmer eine Zweitliga-Mannschaft ist. Wenn es zwischendurch auch mal wieder klappt mit der BL -Wunderbar. Nur wenn Finke weg ist, hört Freiburg sicher nicht auf Fußball zu spielen. Die Schwarzseher werden nun wieder alles zerreden und ein düsteres Bild vom SCF malen. Schade, dass ihr nicht possitiv denkt. Und noch etwas, an der momentanen unruhigen Situation sind gewisse Fans nicht ganz unschuldig. Also ich empfehle Baldrian.

  104. Wohl des Fußballs

    Die ganze Diskussion erinnert mich fatal an das Gezänke von Eltern die sich trennen und nur ihre egoistischen Interessen durchsetzen wollen, während das “Kindeswohl” total auf dr Strecke bleibt. Tatsache ist, dass derzeit der attraktivste Fußball in Freiburg geboten wird seit 1992/93 vielleicht noch technisch anspruchsvoller. Die Eltern (Vorstand vs. Trainer) scheinen völlig aus den Augen verloren zu haben, dass etwas einmaliges zerbrechen wird, wenn Iashi,Antar und Johnatan gehen, das Kind landet im Heim. Tasmania Berlin wird aufatmen, wenn sie mit ihren 10 Punkten von ihrem “ewigen” Rekord abgelöst werden, wenn die verbliebene Rumpftruppe zum abgeschlachtet werden in der 1. Liga antritt.
    Plan B wäre 5 gestandene Antikicker alla Silvio Meissner zu verpflichten und wie Cottbus mit 11 Mann am eigenen Strafraum alles umzuhauen. Das ist der Fußball, den wir uns alle wünschen. Denkt nach, es geht immer noch um schönen Fußball, nicht um egomanische Rechthaberei!

  105. Bunny

    Lieber Benny,

    wir sind alle ganz „possitiv“, wie Du so schön schreibst. Auch, wenn mir nicht klar sein will, wie man „possitiv“ drauf sein kann, während die besten Spieler mit der eindeutigen Begründung den Verein verlassen, weil der Trainer völlig unsinnigerweise gehen soll. In diesem Blog geht es nicht um absurde Mutmaßungen, wie die Deine eine ist, das „gewisse Fans an der momentanen unruhigen Situation schuld“ sein sollen. Wenn, dann sind es die „Sieg-Dutt-Sieg-Dutt“-Gröhler, die ja heute vielleicht in diesem Blog schweigen, da ihr wahres Idol Geburtstag hat …

    Dein Bunny (heute mal ganz „possitiv“)

  106. Peter

    ich finde es scheisse , das alexander iashwilli weg will,weil er schon so lange für den sc gespielt hat .

  107. schadeAchim

    @Benny
    Niemand tut so als koenne VF ueber’s Wasser gehen oder haette in seiner Zeit beim SC keine Fehler gemacht. Das ist einer von der eigentlichen Debatte ablenkenden und vielleicht deswegen gern benutzten Vorwuerfe bestimmter Teile der Anti-Finke-Fraktion gegen die Pro-Finke-Fraktion (im freundlichen Argumentationsaustausch auch gerne mal “Finkejuenger” genannt).

    Ein weiterer in diesem, jederzeit sachlich gefuehrten, Austausch gern bemuehter Vorwurf gegen die Pro-Finke-Fraktion, ist die angeblich zu negative Sichtweise der moeglichen Auswirkungen der sich abzeichnenden Spieler-Wechsel. Dabei koennen nur ganz hartgesottene Optimisten der Meinung sein, dass das Auseinanderbrechen der derzeitigen Mannschaft nicht zu einem erheblichen Knick bei Spielkultur und reduzierter Konkurrenzfaehigkeit des SCF gegen andere Teams der 1./2. Liga bei der Punktejagd fuehrt.

    Dass andere Spieler es irgendwann beim SC genauso gut machen koennen, keine Frage. Aber das wird nicht ohne Uebergangsphase gehen. Aber warum soll man sich einen schmerzhaften Umbruch mit all den damit verbundenen Risiken antun, wenn man eine intakte und grossartig aufspielende Mannschaft hat? Das ist leider eine Argumentation die zwar logisch, aber bei der Pro-Vorstand-Anti-Finke-Gruppe einfach nicht erwuenscht ist. Menschen, die so argumentieren, sind dann eben zu negativ. Dabei ist es ganz banal: Never change a winning team.

  108. Bob

    Für jeden Fußballspieler ist es eine schwierige Lage, wenn ein Trainer unter dem man Jahre lang gespielt hat aufhört. Für Alexander Iashvili wäre dieser Zeitpunkt eines Wechsels womöglich am besten, da er aus seiner Hinsicht, sich keine Zukunft mehr ohne Volker Finke beim SC Freiburg vorstellen kann. Ausserdem ist es für jeden Fussballspieler nochmals eine gute Chance und evtl. auch ein unverwirklichter Traum, wenn er in den späten Jahren seiner Karriere sich bei einem Verein einer höheren Liga nochmals neue Ziele setzen kann.
    Aber die Entscheidung liegt jetzt ganz alleine bei Iashvili.

  109. theo

    @Bunny

    Du meinst den Papa aller Arschlochkinder Ingo Appelt!
    (Lieber Mod das ist jetzt keine Beleidigung, der sagt das ständig im Fernsehen)

  110. Fux

    Der Alexander Iashwilli,

    in der BZ sagte unser Alexander, er könne beim Sportclub nur mit Finke spielen (oder so ähnlich). Das heisst doch im Rückschluss, der Alexander kann auch sonstwo nicht ohne Finke spielen ? Nimmt ihn Finke mit, ist ja alles klar. Geht er nach Aachen (die sind ja auch im Gespräch) und braucht dort etwas länger sich einzufinden (das ist in einem neuen Verein normal) , ist er beim launischen Herrn Schmadtke ziemlich schnell unten durch.

    Der Iashi ist ein Gefühlsmensch. Seine allerbesten Zeiten waren in ca. drei Bundesligajahren, den Zeiten nähert er sich derzeit wieder. Wenn er denn wechseln will wünsche ich ihm einen Verein, der ihm “die erforderliche Landschaft bietet” die er braucht und der auch in schlechteren Zeiten Geduld mit ihm hat …. all das hatte er hier.

  111. Peter Ara

    Nur ein Zusammensitzen ALLER kann Änderung bringen,
    dh:
    Runder Tisch.

    Jetzt hat VF allerdings gestern im TV wohl gesagt (habs selber nicht gesehen, weiß also nicht, obs so richtig wiedergegeben ist, bitte korrigieren, wenn falsch!), dass er im Dezember eine”weiche Lösung” vorgeschlagen habe, also seine Einbindung auch in der nächsten Saison, der Vorstand das aber abgelehnt habe.
    Sollte das so sein, wird VF sich wohl nicht mehr an so einen Tisch setzen wollen und dann…
    ja dann seh ich mehr als schwarz für die SC Zukunft, zumindest , wenn sie, so paradox das klingen mag, in Liga 1 aufsteigen. (Was kommen wird!!!)
    Denn:
    Trainerstab ist dann großteils weg,
    jetzt zu alter Form gefunden habende Spieler weg
    und dann gerade knapp zwei Monate Zeit für einen völlig neuen Trainer eine Erstligataugliche Mannschaft aufzubauen.
    Leute, egal ob Pro oder Contras oder was weiß ich, das wissen wir Alle: DAS GEHT SCHIEF.
    Und die Hoffnung, dass der Vorstand das endlich begreift und einsieht, dass er seine Entscheidung unter heute nicht mehr zutreffenden Prämissen (Gerad Noch Verbleib in der zweiten Liga sollte erreicht werden) rückgängig machen oder zumindest verändern muss, diese Hoffnung stirbt nach der letzten Aussage im Kicker von Keller nun so langsam auch bei mir. Schade.
    Was nicht stirbt ist die Gewissheit, dass der Vorstand die neue Saison auch nicht mehr erleben wird, bzw. nur bis zu seiner Abwahl bei der ordentlichen Mitgliederversammlung im Sommer.
    Aber: Bevor dann Gundolf Fleischer Präsident wird sollten wir Mitglieder uns zusammensetzen und einen sinnvollen Vorschlag zur Vorstandsbesetzung machen.
    Aber, vielleicht, denkt der jetzige Vorstand ja doch noch um…. Zeit ist nicht mehr lange.
    Der FC ST. Pauli scheint mehr als zu locken. ( Nicht den Vorstand natürlich)

  112. Fux

    @PeterAra

    [...]
    Bevor dann Gundolf Fleischer Präsident wird sollten wir Mitglieder uns zusammensetzen und einen sinnvollen Vorschlag zur Vorstandsbesetzung machen.
    [...]

    Meine Rede seit jetzt 4 Wochen. Bevor ich so eine Aktion wie WsF in die Welt setze, mache ich mir vorher (!!!) meine Gedanken, wie ich “the Day after” für den “Fall der Fälle” gestalte.

    Da WsF und die dort “anhängigen” Vereinsmitglieder momentan kein “Schattenkabinett” haben, sind die ganzen Aktionen eigentlich “für die Katz”. Mit einem “Gegenvorstand” wäre heute schon entschieden mehr Bewegung in der Landschaft oder der “alte Vorstand” aus Angst bereits zurück getreten.

  113. Jürgen

    Da gebe ich Vorredner absolut recht. Pro GEGENVORSTAND-PRO GEGENPRÄSI FRANK RISCHMÜLLER.

    Am Sonntag zeigens wir den Herren Keller & Konsorten

  114. Finkewilli

    Günter Grass: “Wir sind Finke!”

    Nun ist schon die Prominenz bei Wir Sind Finke aktiv!
    Der Literatur Nobelpreisträger und langjährige Fan des SC Freiburg bekennt sich zur Wir sind Finke- Aktion für den Trainer Volker Finke!
    Er unterstützt die Aktion in einem ganzseitigen Anzeigenblatt in der Lokalzeitung “Der Sonntag”.
    Laut Grass verliert der SC Freiburg in den letzten Wochen an seiner Identität trotz des sportlichen Erfolges.

  115. peter-ara

    Ja Jürgen, ja aber wie, wenn die Mitglider keinen Gegenvorstand aufstellen.

    Und wenn wir Alle noch so lautstark am Sonntag nach der Aufstellung eines “Schattenvorstands” rufen, ohne konkrete Aktionen läufts halt nicht.

    Und das ist schon sehr geschickt vom SC gemacht worden: Die Mitgliedsliste wurde nicht rausgerückt, so dass sich die Mitglieder nicht zurückkoppeln können und z.B. in einer Versammlung ohne SC Vorstand die Lage besprechen könnten.
    Wieviele Mitglieder in “Wir sind Finke” wirklich sind weiß man ja auch nicht. Eine Unterschriftenliste mit Terminvorgabe und Ort (z. B. La Corona in Littenweiler im Hinterzimmer) am Sonntag auslegen und von interessierten Mitgliedern (Ausweis!) unterschreiben lassen wäre vielleicht ne Möglichkeit.
    Ich komm leider erst kurz vor dem Spiel in Freiburg und am Stadion an.
    Wer würde es machen???
    Denn da hat Fux wirklich Recht, bleibts bei unsren virtuellen Austauschereien, dann verpuffts langsam aber sicher.

    Wenn das hier WsFler lesen, vielleicht könntet Ihr eine solche Liste, die zu einer Sonderversammlung NUR der Mitglieder aufruft, erstellen. Ihr habt ja schon einige Erfahrung in der Organisation von sowas!
    Wäre prima.
    Wenn dasnoch in die Gänge kommt müssten alle der wirklich Interessierten und hier Schreibenden (auch ich natürlich) ihre Inkognitos lüften.
    Wie wärs?
    Bin auf weitere Vorschläge gespannt. ( PS: seit 15 Jahren Mitglied)

  116. cocoa

    Letzte Woche war eine ganzseitige Anzeige in der BZ und einem Regionalblatt.
    Nun in ” Der Sonntag ”

    Wer bezahlt dies ?
    Wer ist auf welchen Posten scharf ?

    Bitte um Info

  117. SC-Dreamteam IV

    Interview mit Finke auf der SC-Homepage: unbedingt hörenswert, was er zu Iashi sagt. Wie er zur Situation steht. Der arbeitet mit Herzblut für einen guten SC. Und hätte das nicht nötig.

    Diesen Trainer will der SC abservieren? Das kann doch nicht sein. Das geht gegen die Interessen des Vereins – das Image wäre komplett kaputt (jetzt ist es “nur” beschädigt – das kann noch behoben werden).

  118. Patscho

    Ich finde es auch hundertprozentig bewundernswert, wie sich Finke bis zur letzten Sekunde beim SC reinhängt. Alle beklagen immer, Spieler würden sich nicht mit ihrem Verein identifizieren. Jetzt hat man endlich mal jemanden, der diesen Verein liebt wie kaum ein anderer, eine geile Truppe zusammengestellt hat – und setzt ihn vor die Tür. Es ist wirklich nicht zu fassen.

  119. Peter Ara

    Hallooo!

    Jammern aufhören!
    Vorschläge machen!!!!!
    (siehe Oben)

    Bitte

    Danke

  120. gerold

    Hallo Peter Ara!

    WsF hat doch die Adresse aller 400 bisher eingegangenen
    Antraege auf a.o. Mitgliederversammlung, oder?
    Koennte man die nicht zu einem Treffen einladen
    und beraten, wie es weitergeht?

  121. Fux

    Oh jeee Günter Grass. Da kann nur sagen … “si tacuisses, philosophus fuisses – mansisses” (zu Deutsch: Wenn du geschwiegen hättest, wärst du ein Philosoph geblieben).

    Also Grass … nach langer Überlegungspahse (> 40 Jahre) … zur Erkenntnis gekommen (… ich meine jetzt nicht über den SC …), also den Mann würde ich als “edlen Unterstützer” jetzt nicht so wünschen.

  122. Carlos

    Oje Fux, das war ja klar, dass von den Finke-Gegnern gleich wieder einer die unterste Schublade aufmachen muss.

  123. Danke Günter Grass -

    es wird Zeit, daß dieser provinzielle Kaiserstuhl-Mief durchlüftet wird.

  124. Abpfiff

    Peter Ara:”Die Mitgliedsliste wurde nicht rausgerückt…” Dann kann man die Mitgliederliste gleich vor das Stadion hängen.
    Peter Ara:”in Liga 1aufsteigen. (Was kommen wird!!!) Ich bin immer beeindruckt, wenn Leute über ein zukünftiges Ereignis sicher sind. Bist Du Dir so sicher, dass der SC Freiburg in dieser Spielzeit, 2006/2007, aufsteigt? Im Moment besteht nur eine Chance oder anders ausgedrückt eine Wahrscheinlichkeit. Die wäre 100 %, wenn der SC auf dem dritten Tabellenplatz wäre und 16 Punkte Vorsprung auf den Viertplazierten hätte.

  125. @Abpfiff

    Eine 100%-Wahrscheinlichkeit ist keine solche mehr, sondern Faktum. Oder meinen Sie, daß angesichts dieses Vorstandes auch bei einem schon realisierten Aufstieg (das wäre bei 16 Punkten Vorsprung der Fall) mit der Möglichkeit zu rechnen ist, daß der DFB den Verein nicht in die 1. Liga läßt? Oder daß der Vorstand zurückzieht, weil keine erstligataugliche Mannschaft mehr da ist? Ist in der Tat erwägenswert.

  126. Anpfiff

    @Abpfiff

    Ihre Lippen müssen vom vielen Pfeifen im Walde schon ganz spröde sein. Immer das Schlechte im Guten suchen – und umgekehrt –, darin sind Sie mit fux, C3PO und dem inkontinenten Dreisampinkler weltmeisterlich.

    Am Sonntag kommt der Tag der Wahrheit – ob auf den Tribünen, vor dem Stadion, hinter den VIP-Kulissen, auf der Pressetribüne und natürlich auf dem Platz. Entweder Finke und Vorstand werden sich nach dem Spiel – in der Nacht auf Montag – auf eine weitere Zusammenarbeit einigen oder es kommst zum großen Minus-Knall. Was danach sein wird, ist derzeit kaum absehbar. Dass dann aber alles, was in diesen blogs geschrieben wurde, Makulatur sein wird, steht in jedem Fall fest.

    Pfeifen Sie weiter auf den Erfolg. Ich freue mich auf den Anpfiff am Sonntag – und darauf, dass Schreiberlinge wie Sie, endlich abgepfiffen werden. Vielleicht sogar mal so richtig ausgepfiffen.

  127. Abpfiff

    Er hätte dann einen sicheren Aufstiegsplatz. Da der Verein hervorragend geführt ist, stünde einem Aufstieg nichts im Wege. Der SC Freiburg hat immer eine Lizenz bekommen, Borussia Dortmund hatte schon mehr Probleme mit der Lizenz. Der SC Freiburg ist zum Glück auch nicht Juventus Turin.

    @Anpfiff Ich bin beeindruckt, dass jemand die Wahrheit kennt. Es sind immer noch die Mitglieder des Vereins und der Vorstand, die über den Verein und dessen Zukunft entscheiden. Keinesfalls WsF-Anhänger. Was den WsF-Anhängern fehlt, ist deren Legitimation. Sie haben keine rechtliche Relevanz. Sie können auch den Verein nicht vertreten, weil ihnen die Legitimation fehlt, im Gegensatz zum Vorstand des SC Freiburg.

  128. Ewald Schnitzler

    Neueste Meldung von TV Südbaden : Günter Graas – 1999 Nobelpreis für Literatur – wirbt am Sonntag in einer ganzseitigen Zeitungsanzeige im “Sonntag” für den Verbleib von Volker Finke ! – Ob jetzt die Sturheit des Vorstandes erst recht noch angeheizt wird anstatt Einsicht zu zeigen ? Das wäre der Hammer !

  129. cocoa

    Nochmals:
    Wer bezahlt die Anzeigen ?
    Wer ist auf einen Posten scharf ?
    Wer hat Infos ?

    Zur Mitgliederliste. Ist doch klar,dass die nicht rausgegeben wird.
    Schon was von Datenschutz gehört ?
    So einfach ist das.

  130. Finke-Gegner sind Pappnasen!

    Schaut euch doch mal die Statistik an!…. Der SC hat in dieser Saison nur SECHS Spiele verloren. Also braucht man da aus Sportlicher Sicht erst garnicht lange rum zu argumentieren. Wer fuer einen erfolgreichen Sportclub steht, muss hinter Finke stehen – basta. All diese Rumkrakeler (”Finke raus” usw.) werden sich mal noch ganz schoen umgucken, wenn man sich eines Tages ohne ihn in der Regionalliga wieder findet… jetzt sollen sich die meisten von Ihnen mal Gedanken machen, ob sie ueberhaupt SC-Fans waeren, wenn Finke nicht das daraus gemacht was dieser Klub heute ist!

    Also, seit RICHTIGE FANS und steht hinter eurem Trainer. Eine Herde blinder Schafe die vier Leuten (die sich Vorstand nennen) hinterherdappen, koennen wir nicht gebrauchen. Wir sind der Verein (Midglied oder nicht)… ohne uns ist dieser Vorstand NICHTS…. Der Schaden kommt nicht von uns sondern wurde von der Fuehrung schon lange angerichtet… jetzt soll es zu Ende getragen werden! Unrecht kann von mir aus anderswo walten…. aber nicht im DREISAMSTADION!

    Ich hab uebrigens noch nie einen Verein gesehen (ausser Bayern), der seinen Trainer auf einem vierten Platz entlaesst (und ja, diese Situation MUSS beruecksichtigt werden, wenn man solche Entscheidungen trifft)

  131. Rettig

    Hallo zusammen,
    ich bin nicht Mitwirkender bei WsF, unterstütze aber die Zielsetzung, Volker Finkes Kompetenz für den SCF zu erhalten.
    Cocoa fragte schon zweimal, wer die WsF-Anzeigen in den Zeitungen bezahlt und unterstellt gleichzeitig, dass das Streben nach Posten dabei eine Rolle spielt.
    Ihre Denke ist ziemlich arm, Cocoa. Hinter WsF steht sowohl eine große Masse ganz normaler Fans, wie auch eine stattliche Anzahl gut betuchter Unternehmer, bis hin zu Großsponsoren des SCF. Da ist es nicht ganz so schwer, ein paar Anzeigen zu schalten. Viel mehr als das finanzielle Engagement muss die Kreativität, die Entschlossenheit und das vergossene Herzblut anzuerkennen, dass mit dem WsF-Engagement deutlich wird. Ich kann davor nur den Hut ziehen.
    Um Posten geht es viel mehr den aktuellen Vorstandsmitgliedern bei ihrem halsstarrigen Beharren einen längst als Fehlentscheidung entlarvten Beschluss auf Kosten des Vereins um jeden Preis durchzuziehen.
    Und noch etwas: Es geht nicht um die Person Finke, sondern um seine Kompetenz, seine Erfahrung, die Philosophie und Unternehmenskultur des SC Freiburg der letzten 16 Jahre und um den Fortbestand der Perspektive der aktuellen jungen und hoch talentierten Mannschaft so wie um die Notwendignkeit, sie nicht auseinanderfallen zu lassen. Sechs Argumente für eine Kurskorrektur des orientierungslosen Vorstands – oder eben dafür, diesen Vorstand zum Rückzug zu bewegen.

  132. Exil-Alemanne

    Schon seltsam: Wenn ein Spieler den Verein wechselt, ist er ein Söldner; wenn ein Trainer das nicht tut, ist er ein Diktator.

    Dass Spieler ihre Clubzugehörigkeit nach den Arbeitsbedingungen (nicht nur Geld, sondern auch Entwicklungsmöglichkeiten, respektvolle Behandlung usw.) und nicht nach dem Vereinswappen richten, ist doch selbstverständlich. Warum sollte der Spieler auch vereinstreu sein? Jeder Verein (und seine Fans) lassen einen Spieler fallen, wenn’s mal nicht so läuft, wenn der Trainer wechselt usw. Da muss man jetzt nicht den moralischen kriegen.

    Ein wesentlicher Standortvorteil von Freiburg war es in den letzten 16 Jahren, dass die Spieler, die kamen, sicher sein konnten, dass derjenige Trainer, der sie geholt hat, verlässlicherweise noch da sein würde, wenn sie ihren Job antreten. Das ist ja leider keine Selbstverständlichkeit.

    Ich vermute mal, dass die Attraktivität des Fußballstandortes für die Spieler sich verändern wird – die werden eben nicht Freiburg sein, egal mit welchem Trainer. Den Anfang werden wir wohl schon am Ende der Spielzeit erleben.

  133. WsF - Info an Alle

    @Alle:

    Macht Euch keine Sorgen, wenn dieser Vorstand nicht einlenkt, sind genügend hochqualifizierte, kompetente, allgemein anerkannte und
    bestens geeignete Kandidaten aus unserer Region in der Hinterhand um den neuen Vorstand zu stellen. Es macht nur derzeit wohl wenig Sinn von den eigentlichen Zielen abzulenken, in dem man sich in Vorstands-
    personaldiskussionen über Alternativ- bzw. Ersatzkandidaten verliert.
    Je mehr alle Fans und Mitglieder die Kommunikation des jetzigen Vorstandes so beobachten, desto mehr wird jedem wohl klar, daß die “Ersetzbarkeit” der aktuell handelnden Personen wohl gegeben ist,
    auch wenn jeder der aktuellen Vorstände -wie immer im Leben- natürlich auch seine Qualitäten und Verdienste hat. Ziel von WsF ist es, diesen Vorstand davon zu überzeugen, daß der derzeit eingeschlagene Weg falsch und unnötig ist. Infos: http://www.wir-sind-finke.de -
    Kein Vorstand soll den Kurs des Vereines nur nach Stimmungen ausrichten,
    im vorliegenden Fall ist es aber derart nachdrücklich offensichtlich, daß die Entscheidung das erfolgreiche Trainerteam zu entlassen einfach falsch ist, das es zwingend einer Korrektur bedarf und man nicht sehenden Auges alles zusammenfallen lassen kann. Wenn dies die Mehrheit der Fachleute, der Fans, der Stadionbesucher, der Mitglieder und nicht zu vergessen der Sponsoren so sehen, dann kann der Vorstand daran nicht vorbei gehen. Wenn dieser Vorstand endlich einlenkt und seinen Kurs korrigiert, dann besteht kein Grund Gegenkandidaten zu stellen. Wenn nicht, dann bleibt leider nur dieser Weg: Die a.o. MV wird zu Stande kommen, es sind aktuell 2/3 der notwendigen Stimmen beisammen, es kommen jeden Tag neue dazu.
    Ob es noch 1,2 oder 3 Wochen dauert bis WsF im Ziel ist, liegt nur an den Mitgliedern…einfach schneller einsenden, dann kommt die MV schneller !! Aber am Erreichen des Zieles besteht nicht der geringste Zweifel…Zur Legitimation: Da hinter WsF inzwischen schon weit über 3.000 Fans mit Unterschrift, über 400 durch gestellten Antrag auf a.o. MV schriftlich dokumentierte Mitglieder sowie etliche SC-Sponsoren stehen…ist diese Gruppe wohl inzwischen schon recht gut legitimiert. Wichtig wird, daß am Sonntag im Stadion die grosse, bisher oft schweigende, Mehrheit, den Herren vom Vorstand zeigt, daß Sie hinter diesem und genau diesem Team aus Mannschaft und Trainern stehen und auch dieses Team mit diesen Trainern in der nächsten Saison, am Besten in der ersten Liga, wieder sehen will. Kein Vorstand der Welt kann sich dauerhaft gegen die Mehrheit seiner Mitglieder, Fans, Sponsoren und Mannschaft stellen. Wenn er das tut, dann hat er juristisch vielleicht noch für ein paar Wochen Luft zum durchhalten…aber nur bis zur nächsten Mitgliederversammlung – egal ob ordentlich oder ausserordentlich. Wenn die Herren das Wollen, dann können sie das gerne haben. Aber wir halten dies für komplett unnötig.
    Tut Eure Meinung kund am Sonntag. Es gibt kaum noch ein nationales TV, Hörfunk, Print, Online oder sonstiges Medium das nicht redaktionell am Thema an dieser “Freiburger Fan-Revolution” arbeitet und am Sonntag darüber berichten wird. Das Land schaut auf diese Stadt, könnte man sagen. Wenn alle mitmachen können wir am Sonntag Geschichte schreiben. WsF

  134. SC-Dreamteam IV

    @ Exil-Alemanne

    Sehr schöner Kommentar – nur Zustimmung.

    Was in den letzten Monaten passiert ist, widerspricht den erfolgreichen 15 Jahren davor. Jetzt so zu tun, als stünde irgendein Wechsel von irgendeinem Trainer oder irgendwelchen Spielern bevor, ist die größte Frechheit. Doch frech kommt/kam leider nur in der Werbung weiter.

    Ich hoffe noch, dass sich die Mehrheit am Sonntag erinnert, was hier alles in den letzten 16 Jahren aufgebaut wurde. Eine kleine, laute Minderheit war schon immer gegen die Arbeit Finkes. Viele stille Fans hingegen haben die exzellente Arbeit Finkes genossen. Es kann nicht sein, dass sich die vielen guten Badener von ein paar Tölpeln das Handeln vorschreiben lassen. Für den guten SC der letzten Jahre unter Finke / Stocker. Jetzt ist Unterstützung angesagt.

  135. WsF - Info an Alle -Nachtrag-

    Felix Fielenbach

    am 21. April 2007 um 10:05 Uhr.
    Hallo,

    ich hätte da ein paar Fragen an die Anhänger der Initative wir sind Finke.

    1. Was gedenkt Ihr mit Robin Dutt zu tun? Er hat ja einen rechtsgültigen Vertrag der auch gegenüber einem neuen Vorstand Gültigkeit besäße.
    Eine Vertragsauflösung gegen seinen Willen würde das Ansehen des SCF doch noch weiter beschädigen als es durch das jetzige Theater ohnehin schon ist.

    2. Wie wollt Ihr dafür sorgen das ein neuer Vorstand die selbe kontinuirliche Arbeit an den Tag legt wie es der Vorstand um Achim Stocker 16 Jahre lang getan hat? Eigentlich sogar noch länger aber über die Zeit vor Finke weiss ich auf Grund meines Alters nicht so Bescheid.

    3. Was macht Ihr wenn Finke nicht mehr Trainer beim SCF sein möchte oder einen Vertrag bei einem anderen Verein unterschreibt ? Versucht Ihr ihn dann umzustimmen oder akzeptiert Ihr seine Entscheidung? Nur wenn ihr die Entscheidung wirklich akzeptiert seid ihr Finke.

    Gruß F.F.

    WsF – Info an Alle

    am 21. April 2007 um 11:14 Uhr.
    @Felix Fielenbach

    Gerne hier die Antworten:

    1. Das hier gehandelt werden muss ist schade und sicher nicht besonders glücklich gegenüber Robin Dutt, gegen den wir übrigens absolut nichts haben, wir kennen ihn ja garnicht. Aber diese Situation hat der Vorstand durch sein überstürztes und gegen jede Absprache gerichtetes Handeln ausgelöst und nicht wir. Finke hat, entgegen vielen Verlautbarungen einen unbefristeten Vertrag, nach deutschem Arbeitsrecht kann er also garnicht entlassen werden. Wenn er sich dagegen juristisch wehren würde oder gewehrt hätte, dann könnte der SC nichts machen. Das ist bei einem Arbeitsvertrag für einen Trainer nicht anders als bei einem anderen Arbeitsvertrag in der Wirtschaft. Nur macht dies in der Regel kein Trainer sondern lässt sich abfinden. Auch gibt es ja defintiv in Deutschland kein Beispiel wo ein Trainer 16 Jahre “im Amt ist”. Finke hat im Dezember sich unter der Bedingung das er in alles eingebundenen wird trotzdem zum Rückzug bereit erklärt. Diese Vereinbarung wurde vom Vorstand einseitig und ohne Not gebrochen und ist somit nichtig. Noch schlimmer: Man hat sogar den als “neuen starken Mann” geplanten Manager Andreas Bornemann komplett übergangen. Dies zu bewerten überlassen wir Euch. Der Vertrag Dutt muss aufgelöst werden, das wird ein paar EURO kosten, aber sicherlich weniger als die Abfindungen für Sarstedt und Finke (der übrigens einen unbefristeten Vertrag in Freiburg besitzt, der bisher nicht aufgelöst wurde !) Dies ist nicht optimal, aber ohne Probleme möglich und im Bundesligageschäft Alltag…wieviele Trainer werden schon nach kurzer Zeit wieder vor die Tür gesetzt. Die Alternative alles hier auseinander fallen zu sehen wird Millionen kosten.

    2. Indem wir die richtigen Leute vorschlagen, die sich zur Substanz und zum Erbe von Stocker bekennen und in Ihrem bisherigen Leben bewiesen haben, daß Sie was Können und mit Kontinuität arbeiten. Letztlich muss der Wahlausschuss einen Vorstand vorschlagen und die Mitglieder müssen diesen wählen. Aber wir trauen den Mitgliedern zu die Personen zu bewerten, die vorgeschlagen werden. Nebenbei sind zwei Dinge wichtig:
    a. Achim Stocker wird sowieso zeitnah in Ruhestand gehen. Dies bedeutet eine Nachfolgeregelung ist nach seiner überragenden Lebensleistung in unserem Verein ohnehin notwendig. b. Wie sehr die restlichen aktuell noch amtierenden Vorstände für Kontinuität stehen, das sehen wir ja aktuell jeden Tag. Darüber wollen wir nichts näher sagen, wir denken, dass sich hier jeder selbst ein gutes Bild machen kann.

    3. Wir haben uns gewissenhaft versichert, daß diese Mannschaft mit diesen Trainern zusammen bleiben will. Das zeigen beide Seiten seit Monaten in jedem Spiel und auch sonst. Volker Finke und Achim Sarstedt träumen davon mit diesem neu aufgebauten sensastionellen Team in der Bundesliga zu spielen, das ist verbindlich gesichert ! Wenn Volker Finke nicht mehr Trainer in Freiburg sein will, dann respektieren wir dies selbstverständlich. Jeder soll seine Zukunft selbst bestimmen. Aber 4 Vorstände sollen nicht gegen den Willen der Mehrheit von Fans, Mannschaft, Mitgliedern und Sponsoren einen Gegenkurs fahren. Dagegen wehren wir uns. Helft weiter mit !

    WsF

  136. Abpfiff

    “Ich habe übrigens noch nie einen Verein gesehen (außer Bayern), der seinen Trainer auf einem vierten Platz entlässt….” Man hat Volker Finke nicht entlassen, sondern hat nur seinen Vertrag nicht verlängert.

  137. taz Berlin

    taz von heute:

    auch günter grass ist volker finke
    Literatur-Nobelpreisträger Günter Grass unterstützt die Initiative “Wir sind Finke”. Der Schriftsteller ist einer von 2.600 Menschen, deren Name auf einer morgen im Freiburger Wochenzeitung Der Sonntag erscheinenden ganzseitigen Anzeige steht, mit der der Vorstand des Fußball-Zweitligisten SC Freiburg aufgefordert wird, die beschlossene Trennung von Trainer Volker Finke abzusagen und die 16-jährige Zusammenarbeit über das Saisonende hinaus fortzusetzen. Nachdem der 2. Vorsitzende Fritz Keller unlängst die Zahl der “Wir sind Finke”-Plakate als eher gering einstufte, werden am Sonntag gegen Jena 6.000 Plakate verteilt. “Dann soll Keller nochmal zählen”, sagt der Initiativen-Sprecher Achim Trenkle.

    Grass ist seit Jahren Anhänger des SC Freiburg. Dass er sich mit seiner Unterschrift gegen einen Beschluss des Klub-Vorstandes stelle, sei ihm bewusst, heißt es aus dem Büro des Nobelpreisträgers in Lübeck. (pu)

    taz vom 21.4.2007, S. 23, 31 Z. (TAZ-Bericht)

  138. schadeAchim

    … was de facto eine Entlassung ist.

  139. paul

    Nicht nur Günther Grass, auch Wolfgang Niedecken, Frontmann der Kölner Rockgruppe BAP, hat steht hinter der Forderung nach Vertragsverlängerung unseres Trainergespanns.
    Niedecken ist zwar Fan des 1. FC Köln, aber an zweiter Stelle schlug sein Herz schon immer für den SC (was er in seinen früheren Konzerten hier in FR auch immer schon betont hat).

  140. Ludwig

    –du hast den Papst und Udo Jürgens vergessen.

  141. @ludwig

    … Deinen Kommentar kann man in jedem Fall vergessen. Vergiss aber nicht morgen, die »Wir sind Finke”-Plakate zu zählen … Damit wirst Du das ganze Spiel verbringen können.

  142. Es kommt, wie es kommen muss

    Fehlt nur noch, dass sich unsere Bundeskanzlerin in die Belange des SC Freiburg einmischt…

    Leute, wo sind wir…

    Das Wirtschaftsunternehmen SCF hat eine Entscheidung getroffen, die auch der Herr Finke zu akzeptieren hat. Dafür hat er auch 16 Jahre lang genug Geld verdient. Und seine Aufgabe ist es, seine Arbeit so zu erledigen, dass es auch ohne ihn geht. Dafür sorgt er gerade.

  143. WsF - Info an Alle

    @alle

    Nochmals zur eindeutigen Klarstellung:

    Volker Finke hat in Freiburg einen unbefristeten Arbeitsvertrag, der bis dato unverändert fortbesteht. Die immer öfter wiederholten Aussagen von
    “der Vertrag wurde nur einfach nicht verlängert” sind also komplett falsch. Man wollte Finke im Dezember mit Wirkung zum Saisonende entlassen. Da der Vorstand weiß, das dies nach 16 Jahren ohne Einwilligung des Betroffenen, dem man ja eigentlich nichts vorwerfen kann, nach deutschem Arbeitsrecht nicht möglich ist, wollte man ihn unter Vorspielung falscher Tatsachen (Wir regeln mit Dir zusammen Deine Nachfolge u.a.) zum freiwilligen Rückzug überreden. An diese Dinge hat sich der Vorstand komplett nicht gehalten. Daher steht zwar im Raum, daß Volker Finke zum 30.06.2007 entlassen werden soll, aber vertragsrechtlich hat er einen gültigen Vertrag !!! Der Vorstand muss also darauf setzen, daß VF zum 30.06. freiwillig geht, was er, wenn bis dahin nichts passieren sollte, dann sicher gegen entsprechende Abfindung auch tun wird.
    Aber zum Glück haben wir, unterstützt durch die derzeit kaum noch zu bremsende öffentliche Welle, aktuellt recht gute Chancen den Vorstand noch zum umdenken zu bewegen, denn die a.o. MV wird stattfinden. Es werden immer mehr Stimmen, je schneller alle Ihren Antrag einreichen, desto schneller die MV. WsF

  144. Es kommt, wie es kommen wird

    Liebe Vorstandsjünger,

    was wollt Ihr eigentlich noch?

    Ihr habt ein volles Stadion, einen Verein, über den ganz Deutschland spricht, die erfolgreichste deutsche Profi-Mannschaft 2007 und einen Top-Trainer, der bleiben will.

    An diesem Sonntag werden nicht nur ein paar DSF- und arena-Kameras auf dieses Stadion blicken, sondern ganz Fußball-Deutschland. Das wird auch die Nachwuchs-Arbeitsrechtler zum verstummen bringen. Volker Finke wird seine Arbeit fortsetzen können, und mit August wird ein neuer Vorstand gewählt und Herr Stocker zum Ehren-Präsidenten auf Lebenszeit.

  145. SC als Wirtschaftsunternehmen

    …zum Thema “das Wirtschaftsunternehmen SCF”:

    Der Vorstand des Wirtschaftsunternehmens DaimlerChrysler zum Beispiel hat auch eine Entscheidung getroffen. Die Fusionen mit Chrysler, Übernahme Mitsubishi u.a. Dagegen haben sich eine Gruppe Aktionäre und auch viele Leute aus der Öffentlichkeit gestellt, am Anfang waren es wenige, dann immer mehr und zum Schluss war der Druck (letzte Hauptversammlung) so stark aus allen Ecken, daß der Vorstand nun gezwungen ist zu Handeln und den Verlustbringer Chrysler endlich abstossen muss. Das läuft ja gerade. Wenn ein Vorstand in die Irre geht, was es auch in der Wirtschaft immer wieder gibt, dann gibt es Druck von Aktionären und der Öffentlichkeit, dann muss der Vorstand entweder abdanken (wie Ron Sommer bei der Telekom) oder er muss einlenken und handeln, damit seine Politik in seinen eigenen Reihen wieder mehrheitsfähig wird, so wie derzeit DaimlerChrysler. Wenn man schon vom SCF als Wirtschaftsunternehmen spricht, dann sollte man diese Fakten auch sehen. Das ist komplett vergleichbar. Und nichts Anderes passiert hier in Freiburg gerade…Die Aktionäre sind beim SCF die Mitglieder und sicher auch die Sponsoren…und die Öffentlichkeit sind die Fans. Blos in der Wirtschaft wird auf der Hauptversammlung gepfiffen und im Fussball halt im Stadion. Und wenn ein “prominenter Fan” wie Günter Grass, in dessen Licht sich auch der SC-Vorstand immer gesonnt hat, sich dann ganz klar gegen den Vorstand positioniert, dann hat dies aufgrund dessen nationaler Bedeutung halt ein noch durchschlagenderes Presseecho. Es ändert aber nichts daran, daß die Entscheidung des Vorstandes falsch war und ist. Und je mehr Leute und auch je mehr prominentere Fans und Sponsoren dies öffentlich kund tun, desto mehr wird allen klar, dass hier ganz dringend gehandelt werden muss – jetzt !! Und das müssen wir dem Vorstand am Sonntag im Stadion zeigen !

  146. @WsF

    Danke für die Aufklärung hinsichtlich der Umstände der angeblichen Vertragsauflösung.
    Immer deutlicher zeigt sich: Das Problem des SC besteht darin, daß einem hochprofessonell arbeitenden Trainerstab ein Vorstand gegenübersteht, dessen Dilettantismus und Inkompetenz kaum zu überbieten ist. Wenn diese mit einer Mischung aus Gutsherrenart und verdruckstem Provinzialismus nur zum Eigen- und nicht zum Wohle des Vereins agierenden Herren nicht aufgeben sollten, dann wird der SC auf Dauer keine Chance im Profifußball haben. So leid es angesichts ihrer riesigen Verdienste um den Verein tut – Herr Stocker, Ihr augenblickliches Handeln zeigt, daß sie dem Geschäft nicht mehr gewachsen sind.

  147. Sonntag geht es um Alles !

    Leute gebt Gas im Stadion !! Wir müssen die Mannschaft zu einem Sieg gegen Jena peitschen !! Ich rechne damit, daß Rostock am Montag gegen den KSC verlieren wird, dann könnten wir durch einen Sieg morgen nicht nur an Duisburg dranbleiben, sondern sogar ganz dicht an Rostock rankommen…wenn das klappt werden wir einen der beiden sicher noch überholen !! Neben grosser Unterstützung für die Mannschaft müssen wir endlich diesem irrsinnigen Vorstand zeigen, was die Mehrheit von uns Fans denkt. Wir sind Freiburg und zwar mit dem besten Team und dem Besten Trainer !! Für Freiburg nur den Besten – Volker ist der Garant für ein möglichst gutes Abschneiden in Liga 1 !! Finke & Sarstedt am Ruder lassen ! Dutt soll in Stuttgart bleiben oder sonstwo anheuern. Wir haben nichts gehen ihn, brauchen ihn aber derzeit definitiv nicht. Fred M. Elzach

  148. deKoch

    Hallo an alle die Angst haben, daß der SC kapputgeht

    Gut gelaunt sollten wir die letzten Spiele “unseres” SC geniessen. Nächstes Jahr wird dank des Aderlasses, der auf den Sportclub zukommen wird ein grausiges Jahr, eine Entwicklung, die möglicherweise in der Regionalliga enden wird. Lasst es nicht soweit kommen.

    Jetzt wäre es an der Zeit, daß Robin Dutt zu einem Elefantentreffen bittet. Diese Entwicklung kann auch nicht in seinem Interesse sein.

    Vorschlag:
    Finke Teammanager in engster Mitarbeit mit Cheftrainer Dutt. Vielleicht lassen sich so einige Stammkräfte halten. Besonders Finkes Ziehsohn Pitroipa, unser Wirbelwind Iashvili, Roda Antar, Mohamad und all die anderen Abwanderungswilligen.

    Handelt jetzt, bevor alles zu spät ist. Ich will morgen im Stadion Bekundungen hören.

    L A S S T U N S E R E V O L K E R
    N I C H T I M S T I C H

  149. konniscf

    Hallo WsF, woher nehmt ihr die Frechheit raus zu behaupten, die Mehrheit der fans will Finke halten, ich sage nur 400 Mitglieder von 2600 wollen eine MV , 50 Plakate bei 20 000 Zuschauern, 1000 Unterschriften bei 20 000 Zuschauern, die Fangemeinschaft untrestützt euch auch nicht, eine Anzeige von Nichtmitgliedern, und dann das Märchen von der jungen Mannschaft die sich erst finden musste, am Sonntag spielten 9 Spieler in der Anfangsformation, die schon beim Abstieg dabei waren, ihr seid Träumer, und Finke der dieses Spiel mitspielt, was hat dieser Mann nur für ein Gewissen, gegenüber seinem jungen kollegen Dutt, einfach nur ärmlich.

  150. neigschmeggder

    Werter konniscf,

    wollen wir die Diskussion über die freche Bemerkung bzgl. der Mehrheit auf morgen, nach dem Jena-Spiel verschieben? Das wäre nett von dir!
    Sollte dann nicht klar erkennbar sein, dass WsF Recht hat, so werde ich dir in diesem Blog persönlich die einzig wahre Allwissenheit bescheinigen.
    Versprochen!
    (bis zur nächsten MV wirst du wahrscheinlich eh nicht warten wollen…denn dort wird es amtlich)! ;-)

  151. WsF

    @konniscf

    Hier die Fakten:

    Derzeit strömen die Anträge auf a.o. MV nur so bei uns ein. Man mag die 400 noch zu wenig finden, wir finden es, gerade mal knapp 2 Wochen nachdem der Brief an die Mitglieder verschickt wurde, dazu noch über die Osterfeiertage, schon recht viel. Es haben bereits jetzt über 400 schriftlich eine a.o. MV beantragt. Es kommen täglich neue Anträge rein. Ergänzt wird dies durch zahlreiche eMail, Brief und Faxzuschriften von abgelehnten Mitgliedern, die sich ebenfalls unserer Aktion anschliessen wollen. Was die restlichen derzeit für uns noch unbekannten Mitglieder genau denken wissen wir natürlich auch nicht aber der Rückschluss, daß diese nur weil sie bisher noch keinen Antrag gestellt haben nicht für Finke sind ist wohl sicher nicht zulässig. Beim letzten Heimspiel gegen Augsburg wurden kaum Plakate verteilt, deswegen waren auch nicht so viele zu sehen. An diesem Sonntag werden über 7.000 Plakate verteilt, dann kann konniscf ja dann Herrn Keller beim Zählen helfen, vielleicht kommen beide dann mit viel Glück bis zum Ende der Spielzeit durch mit dem Zählen. Die gesammelten Unterschriften stammen aus lediglich 3 Aktionen und übersteigen schon jetzt die gesamte Anzahl der SC-Mitglieder. Unabhängig davon gibt es eine viel grössere Anzahl an weiteren Unterstützern. Alleine in der Unterstützer-Anzeige die morgen erscheint (ganzseitig farbig in “Der Sonntag”) werden über 2.600 Unterstützer aufgeführt. Angeführt von 3 grossen SC-Sponsoren, Nobelpreisträger Günter Grass (in dessen prominenten Licht sich in guten Tagen übrigens auch der SC-Vorstand immer gerne gesonnt hat und der sich nun nach Presseerklärung seines Büros mit der Beteiligung an WsF bewusst und klar gegen den Vorstand stellt) und BAP-Frontmann Wolfgang Niedecken u.s.w. – was die Mehrheit der Zuschauer meint, das werden wir im Heimspiel gegen Jena dann doch sicher recht deutlich sehen: Abwarten !
    Die Fangemeinschaft verhält sich neutral, was Sie auch muss, da es in deren eigenen Reihen nun mal auch andere Meinungen als “Finke soll bleiben” gibt. Dies wird von uns vollständig respektiert und stellt kein Problem dar. Zudem hat die Fangemeinschaft auf ein Treffen Ende des Monats verwiesen auf dem die einzelnen Standpunkte dann vorgestellt werden sollen.

    Zum Thema “junge Mannschaft”: Mit jung ist nicht gemeint, daß die Spieler erst ein Jahr im Verein sind, sondern einfach noch jung an Jahren, im Schnitt noch am Anfang Ihres Zenits und dies lässt sich klar belegen, Quelle Bundesligadatenbank:

    Die derzeit eingesetzte Elf hat einen Alterdurschnitt von 24,4, wenn man auf den 16er Kader erweitert (Erste 11 Matmour, Bencik, Aogo, Hansen, Khizaneishvili) dann sinkt dieser sogar auf 24,1. Das ist mit die jüngste Mannschaft in der 2.Liga. Trotzdem ist diese “jüngste Mannschaft” im Jahr 2007 (nun ist schon fast Ende April) noch immer die einzigste Mannschaft im gesamten Profi-Fussball die noch ungeschlagen ist. In den letzten Spielen wurden, wie jeder weiss, 35 aus 39 möglichen Punkten geholt !

    Das Kollege Dutt nun abgefunden werden muss ist nicht die Schuld von Volker Finke, sondern die Schuld des Vorstandes, er hat die falsche Entscheidung vom Dezember gefällt und sich danach an keine aber auch gar keine Absprache, auch nicht an die Absprachen mit Volker Finke, gehalten. Wichtig bei allen Diskussionen sollte aber nicht sein, wie sich Dutt fühlt oder Finke fühlt oder sonstwer fühlt, sondern was die beste Lösung für eine optimale sportliche und wirtschaftliche Zukunft für unseren SC Freiburg ist. Darum und nur darum geht es.

    WsF

  152. @konniscf

    Wenn ein Vorstand so gegen die Abmachung vom Dezember verstößt, daß sie auch arbeitsrechtlich ungültig wird, dann braucht man wohl kaum zu fragen, wer hier kein Gewissen hat – hier meinte jemand, sich um Treu und Glauben und um das Gesetz nicht scheren zu müssen. Ganz abgesehen davon, daß das im Hinblick auf das eigene Interesse nur dämlich genannt werden kann.

  153. cardoso07

    …dem ist nichts hinzufügen. Meine Meinung ganz kurz und knapp:
    Volker und Achim bekommen einen neuen Vertrag, die Mannschaft steigt knapp vor Rostock zusammen mit Duisburg und Karlsruhe auf und wir mischen zusammen mit allen Spielern und Fans die 1.Bundesliga auf !
    Der derzeitige Vorstand kann bleiben wo der Pfeffer wächst !! Ich bitte um Nachsicht für die saloppe Ausdrucksweise, aber so sehe ich es. Punkt. Uwe

  154. konniscf

    Seit Wochen strömen die Anträge ein, dass ich nicht lache, übrigens, würde mal die Namen überprüfen lassen, die bei euch einströmen, werdet euch noch wundern ? Gibt ein böses Erwachen !

  155. konniscf

    Wer zahlt denn das Geld für die Plakate, nur 7000 bei 20 000 Zuschauern, immer noch keine Mehrheit, unbedingt nachdrucken lassen . Na ja bei so Fussballkennern wie Günter Grass, nicht dass ihm nach 10 Jahren einfällt, dass er für den falschen Mann votiert hat, soll es bei Grass ja ab und zu geben.

  156. @konniscf

    Es ist immer wieder schön zu sehen, wie sich der Schaum vor dem Mund wölkt – ein besseres Zeichen, getroffen zu haben, gibt es nicht. Weiter so!

  157. Del Pierro

    IASHVILLI WILL WEG -> unter http://www.kicker.de könnt ihr es selber nachlesen:

    er würde auch dann gehen, wenn finke trainer bleiben würde. das er bleibt hängt nur davon ab, ob sie nä saison in der 1.liga kicken.

    noch fragen? ist ja auch logo nach 10 jahren mal was neues anzufangen, oder?

  158. Nordkicker

    @ Del Pierro

    Ich empfehle zu diesem Thema einmal das Audio Interview mit VF auf der Homepage des SC!

    Noch Fragen?

  159. "Wenn Finke geht, dann gehe ich auch"

    Da wir ja hier bei der BZ sind, empfehle ich einfach mal das Iashi-Interview in der Badischen Zeitung vom Donnerstag, wo er sehr klar Stellung bezieht. Dann ist alles gesagt !

    “Wenn Finke geht, dann gehe ich auch”
    Der SC-Stürmer Alexander Iashvili macht klare Aussagen

    Von unserer Redakteurin Martina Philipp

    Alexander Iashvili(FOTO: DPA)

    FREIBURG. “Es ist noch nichts unterschrieben, aber ich werde wohl wechseln.” Das war der Satz von Alexander Iashvili, Stürmer des Fußball-Zweitligisten SC Freiburg, den die Deutsche Presse-Agentur gestern Morgen in die Sportredaktionen sendete. Gegenüber der BZ formulierte es der georgische Nationalspieler gestern Abend noch ein klein wenig deutlicher: “Wenn der Trainer geht, dann gehe ich auch. Bei allem Respekt für den Verein und die Fans, aber der SC Freiburg ist ohne Volker Finke für mich nicht vorstellbar.” Zack. Das sitzt.

    Der Vertrag von Alexander Iashvili läuft zum Ende der Saison aus, weswegen er ablösefrei zu einem anderen Klub gehen könnte. Der 29-Jährige spielt seit bald zehn Jahren bei den Breisgauern und erzielte in 250 Partien 50 Tore. Hat er in der vergangenen Saison wenig überzeugen können, so ist er in der Rückrunde dieser Spielzeit maßgeblich daran beteiligt, dass der Sportclub diese Erfolgsserie von 13 Spielen ohne Niederlage hinlegen konnte und damit mit Abstand das erfolgreichste Rückrundenteam der zweiten Liga darstellt. Iashvili sagte, ein englischer und fünf deutsche Erstligisten seien an ihm interessiert.

    In der Diskussion um den vom Vorstand beschlossenen Trainerwechsel von Volker Finke zu Robin Dutt (Regionalligist Stuttgarter Kickers) zur kommenden Saison muss man sich mittlerweile fragen, wer was warum zu welchem Zeitpunkt sagt. Stellt sich also die Frage, warum Iashvili seine Wechselabsichten gerade nun kundtut? Jetzt, da mit jedem SC-Sieg der Aufstieg ein bisschen wahrscheinlicher wird und der Weggang von Finke deswegen in den Augen vieler Fans immer abstruser erscheint.

    Offenbar 400 der erforderlichen 625 SC-Mitglieder hat die Faninitiative “Wir sind Finke” schon davon überzeugt, einen Antrag auf eine außerordentliche Mitgliederversammlung zu stellen. Eine Versammlung, in welcher der Vorstand davon überzeugt werden soll, dass Finke bleiben muss. Werden es noch mehr Versammlungsbefürworter, wenn immer mehr Mitglieder fürchten, dass durch Finkes Weggang die Finke-nahen Leistungsträger wie Iashvili und Roda Antar wirklich weggehen wollen und das Team dadurch auseinander zu brechen droht?

    SC-Manager Andreas Bornemann stuft die Chance, Iashvili zu halten, als “nicht überragend gut” ein. Eine Chance gäbe es — wenn überhaupt — dann nur im Falle eines Aufstiegs. Eben diesen zu erreichen sei momentan das wichtigste Ziel, darauf wolle er sich jetzt ganz konzentrieren, sagt Iashvili. Danach wolle er in Ruhe eine Entscheidung treffen. Ob er denn hofft, dass Finke nach einem Aufstieg bleiben könne? “Schwierige Frage.” Ob er mit seinen klaren Aussagen versucht, sich für den Verbleib des Trainers einzusetzen? “Ich habe die ganze Zeit gesagt, dass Trainer und Mannschaft sehr gut zusammen funktionieren.” Er könne die Entscheidung für den Trainerwechsel nicht beeinflussen, sondern nur Leistung auf dem Platz zeigen, ergänzt er — und hat damit womöglich nicht ganz Recht.

  160. Vorstadtkicker

    @DeKoch:

    Meinst das würde gut gehen mit Finke als Teammanager und Dutt als Coach?

  161. -ind

    Zu rettig, 22.04.22.18

    Da ich diesen Blog nicht täglich lese, kommt diese Reaktion etwas spät. Aber trotzdem: ein derartig sachlicher Beitrag in dieser von Emotionen aufgeheitzten Diskussion tut einfachn gut.

  162. schneidewind (-ind)

    Wie dieses Trainerteam mit Volker Finke an der Spitze und diese Mannschaft sich derzeit präsentieren ist einfach sensationell und ohne Beispiel in der Geschichte der Bundesliga. Wer angesichts der derzeitigen mehr als unerfreulichen Umstände im Umfeld des Vereins befähigt ist, derartige Leistungen abzurufen, dem gebührt aller höchster Respekt und uneingeschränkte Anerkennung. Eine derartige Leistung ist nur zu erbringen, wenn alles stimmt. Sie ist nur zu erbringen von einer eingeschworenen Gemeinschaft, von einer Mannschaft, in der alles passt. Und beim SC mit Volker Finke passt derzeit alles. Wer ist dafür verantwortlich? Robin Dutt, der Amateurtrainer, der mit seinen Stuttgarter Kickers mehr schlecht als recht durch die Regionalliga rumpelt? Wohl kaum. Wer will verantworten, dass diese funktionierende Gemeinschaft aus einander gerissen wird? Der Vorstand? Achim Stocker gewiss nicht, der diesem Verein sein ganzes Leben gewidmet hat und unglaublich viel für diesen Club getan hat, schon zu einer Zeit, als die meisten Finke-raus-Brüller noch von einer Kindergärtnerin betreut wurden. Was nur hat ihn veranlasst, die unselige Entscheidung, sich von Finke zu trennen, mit zu tragen? Ich weiß es nicht. Möglicherweise die unerträglichen Einflüsterungen des – in Sachen Fußball – unerträglichen Freiburger Oberbürgermeisters? Da kommt viel zusammen. Nur, Entscheidungen, die sich als falsch herausstellen, sind zu korrigieren. Und die Entscheidung des Vorstandes vom vergangenen Jahr war falsch. Der Vorstand weiß das. Und weshalb korrigiert er seine Entscheidung nicht? Weil er glaubt, sein Gesicht zu verlieren? Täte er nicht. Allenfalls vor den dümmlichen Finke-raus-Raufern. Doch das wäre locker zu verkraften. Vor allem, weil diese zu vernachlässigende Fraktion die absolute Minderheit stellt. Oder sollte ich das falsch sehen? Noch einen letzten Satz: Volker Finke war für den SC ein Glücksfall. Und er ist es immer noch.

  163. -ind

    Ich bin’s schon wieder. Aber das muss ich schnell noch mal loswerden. Da gibt es Meinungen, dass man Reisende nicht aufhalten soll. Ich meine Iashvili. Aber: Was hat uns dieser unglaubliche Spieler schon für unglaubliche Freude bereitet, auch wenn er mal einen längeren Durchhänger hatte (aber wer hat das nicht?). Einen Spieler wie ihn, werden wir im Breisgau-Stadion (für mich nie und nimmer Badenova-Stadion) nie mehr sehen. Es sei denn als Spieler der Gastmannschaft. Zu verhindern wäre sein Abgang möglicherweise nur, wenn Finke bliebe. Sicher wäre es nicht. Aber allemal wäre die Chance größer als wenn Dutt auf der Trainerbank säße. Ach Dutt, bleib doch dort, wo Du bist – bei den Kickers. Und zeige dort erst Mal, was du drauf hast.

  164. finkewilli

    Iashvili ist ein Spieler…
    das grosse Problem ist dass ca. 5-6 Stammspieler-
    das heisst Spieler die 90 Min. Woche für Woche gehen möchten wenn die Trainerfrage sich gegen Finke wendet. Die wollen Sicherheit das ist ganz normal.
    Wenn ich Angebote bekomme, einen super Chef habe der gekündigt wird obwohl es gut läuft…
    Naja da macht sich jeder Gedanken. Ich würde auch den guten Chef unterstützen wenn ich die Möglichkeit habe. Diese Spieler haben es nicht nötig hier in Freiburg zu bleiben. Viele Angebote hohe Gehälter und kein erfahrener Profitrainer… Junge gute Spieler brauchen Finke weil er ein weit anerkannter Trainer ist der Leute ganz weit hoch bringen kann.
    OK Ihr Finkehasser das war jetzt viel Info auf einmal aber ein Versuch wars Wert.

  165. Vielen Dank an Wsf!

    Vielen Dank an Wsf! Wir schaffen das!!

  166. Kundgebender

    Runde Tische gesucht-
    für Morgen werden noch runde Tische gesucht die vor das Stadion gestellt werden. Hast Due einen runden Tisch im Keller, auf dem Dachboden oder in der Nachbar WG gesehen, stell Ihn bitte Morgen vor die Geschäftsstelle des SC Freiburg!
    Wir wollen endlich am Tisch Klartext reden und Lösungen finden! Zu Wohle Aller Beteiligten!
    Also Wetten Dass… Ihr es nicht schafft 100 runde Tische vor das Stadion zu bringen!?

  167. medienwächter

    Wichtige Medien-Info.

    Dass in „Sportbild” und „Bild“, beides Publikationen der Axel Springer AG, den Herren Stocker und Dutt reichlich Platz zur medialen Entfaltung gegeben wurde, und das Trainerteam des erfolgreichstendeutschen Profi-Fußballteams quasi totgeschwiegen wird, hat System. Denn der bei Freiburg lebende Verlagsgeschäftsführer der „Bild“-Zeitungsgruppe (zu der auch „Sportbild“ gehört), ist ein enger privater Freund von Herrn Keller, seines Zeichens Vorstand des SCF. Dass dies auch direkte Auswirkungen auf die aktuelle Berichterstattung hat, ist nicht nur wahrscheinlich, sondern verbürgt. Vielleicht ist ferner von Interesse, dass er von 1995–2000 auch Geschäftsführer des Verlags der „Badischen Zeitung“ war …

  168. @medienwächter

    Außerdem gibt es bei Finke eine Grundregel – er hält das für einen Akt geistiger Hygiene -: daß mit der B-Zeitung niemals geredet wird. Wie idiotisch; denn ist es nicht egal, welche Hand das Mikrofon hält? – Hauptsache, es ist eins da, nicht wahr Herr D.?

    Und was die Berichterstattung unserer aller anderen Zeitung angeht, so sollte derjenige volles Verständnis haben, der sich erinnert, daß Finke seinerzeit nicht nur ideell die ZuS gefördert hat.

  169. medienwächter

    @->@medienwächter,

    damit geben Sie also zu, dass es moralisch oppurtun ist, wenn man Volker Finke multimedial im südbadischen verfolgt, nur weil er damals die ZuS gefördert hat???

    Absurd, aber wenigstens ehrlich. Günter Grass hat derlei Gesindel in seinem Werk „Aus dem Tagebuch einer Schnecke“ schon 1969 herrlich beschrieben. Kein Wunder, dass er heute als Nobelpreisträger auf der richtigen Seite steht.

    Und im Stadion werden Keller und seine Springer Verlags-Kumpanen viel Zeit verbringen können, die „Wir sind Finke”-Plakate zu zählen. Oder gibt es heute bis 12.30 Uhr noch einen Verfügungserlass der SC-Vorstands mit dem Herrn Oberb%B%Bgermeister, dass „Verein und Stadt wegen vereinschädigender Zusammenrottungs-Gefahr und Sorge um die öffentliche Ruhe und Hygiene“ jegliche Pro-Finke-Bekundungen untersagt? Herr Oettinger kann in seiner Mundart ja schon mal eine Grabrede auf den Fußball im Dreisamländle vorbereiten. An der Filbinger-Ruhestätte schaut er sicher bald wieder vorbei …

    Heute wird’s im Dreisamstadion lauter, als jemals zuvor in der ruhigen Geschichte des südbadischen Arena-Kleinods schallen: „VooooooOOOOll-Keeerrr- FFFiiiiIIIIInnnnNNN-KEEE!“. Da wird den Vorstands-Gästen beim Pausen-Bierchen im VIP-Bereich die Brezel im Halse festkrümeln. Soviel öffentliches Engagement hat man in der schönsten aller Alemannen-Siedlungen seit Whyl, Schwarzwaldhof und Dreisameck nicht mehr erlebt. Fröhliche, begeisterte Menschen allen Alters und aller Herkunft erfreuen sich eines Namens, einer Fußball-Legende, die sie weiter in ihren Reihen wissen möchten: Volker Finke.

    Die Geschichte geht weiter …

  170. konniscf

    Eigentlich sollte man hoffen, dass Finke weiter Trainer bleibt, damit mit dann erleben kann, wie es weitergeht, bin dann mal wieder auf die Ausreden gespannt. Sollte der Aufstieg nicht klappen, wie will Finke die Leistungsträger dann halten, oder glaubt jemand dass Iashvili und Antar für die Hälfte des bisherigen Gehaltes weiterspielen, denn ein weiteres Jahr kann man mit diesem Etat in der zweiten Liga nicht weiterspielen. Der letzte Transfererlös den Freiburg erhielt, war der für Kehl, seit dem wurden Millionen von Euro an Ablösesummen verpulvert, Kojoe, Kzihasnevili, Ibertsberger, Fotheringham. Bei sinkenden Zuschauerzahlen, und sinkendem Fernsehgeld, hätten nach dieser Saison Spieler abgegeben werden müssen, oder hat WsF da auch eine Lösung parat. Vielleicht übernimmt Grass ja die Gehälter, hat genug an seinem letzten Buch verdient. Pitroipa hat einen rechtsgültigen Vertrag für die nächste Saison, genauso wie Mohamad, wenn sie gehen wollen, bekommt der Verein eine hohe Ablösesumme. Dann das Märchen, von dem Zusammenwachsen der Mannschaft in der Rückrunde, dieses team spielt seit fast 3 Jahren ununterbrochen zusammen, wenn nach 3 Jahren erst der Erfolg kommt, mit einem Team, dass den zweithöchsten Etat der Liga hat, die Spieler, mit Abstand die meisten Länderspiele, die meisten Nationalspieler, und mit die meisten Bundesligaspiele, und man dann von einem Team erzählt, dass sich erst finden muss, das sagt alles. Der Vorstand hält sich bislang zurück um den Lauf der Mannschaft nicht zu gefährden, während Finke sich wie die Axt im Walde verhält. Woher kommen denn die Details von seinem Vertrag, bestimmt nicht vom Vorstand, so viel ich weiss, wurden die Verträge immer per Handschlag abgeschlossen. Wenn man euch hört, hat nur Freiburg in den letzten 16 Jahren sein Stadion erweitert und ein Fussballinternat erstellt, wenn man zu den Auswärtsspielen geht, sehe ich ganz tolle Stadien, die es vorher nicht gab. Wir haben etliche Vereine überholt, aber wir sind auch von vielen anderern Vereinen überholt worden. dann das WsF Märchen, Finke ist in der Trainerfrage nicht einbezogen worden, Finke hat seinen Vorschlag mit Sarstedt gemacht, der Verein ist nicht darauf eingegangen, das wurde aber schon im Januar bekanntgegeben, wo war denn da die WsF , kein Plakat beim ersten Heimspiel gegen Essen, auch das Forum war noch ruhig, man stand ja auch auf einem schlechten Tabellenplatz, da hätte man kein Gehör gefunden. Zu Iashvili, warum hat er diese Aussage nicht im Dezember gemacht, da hätten ihn wohl alle ausgelacht, nach dessen Leistung in der Vorrunde. Noch eines, ich glaube dass der “Bund Deutscher Fussballehrer” diesem Treiben nicht mehr lange zuschaut, was Finke hier treibt, er will einem jungen Kollegen seinen Vertrag klauen, ist das nicht unmoralisch und verstösst gegen den Ehrenkodex, nun ja ,ist halt Charaktersache. Genauso peinlich wie Finke jetzt versucht seinen Spieler Mohamad für andere Vereine interessant zu machen, indem er ihn über den grünen Klee lobt, was früher unvorstellbar war. Finke verpasst leider den richtigen Zeitpunkt für seinen Abgang, was gäbe es einen würdigeren Abschluss seiner Zeit in Freiburg, als mit einem Aufstieg, er könnte hocherhobenen Hauptes das Stadion verlassen, aber sollte es WsF wirklich schaffen, ihn weiterzubeschäftigen, wird er irgendwann mal aus dem Stadion gejagt, und das hätte er wirklich nicht verdient, denn die Stimmung im Stadion würde dann derart eskalieren, das kann man sich wahrscheinlich nicht vorstellen. Wobei ich mit Sicherheit nicht mitmachen würde, das ist nicht mein Stil, und noch einmal ich distanziere mich von allen Aktionen der Ultras, mit denen ich nicht das geringste im Hut habe. Auch diese blöden Anspielungen wegen Rassist ignoriere ich, mein absoluter Lieblingsspieler war Baya, nur werden wir im Sommer schon das Problem haben, wenn in der Sommerpause unsere Freunde aus Afrika, Qualispiele für den Afrika-Cup machen, ist doch eine tolle Vorbereitung für die Hinrunde, ganz abgesehen von der Rückrunde, wo der Afrika-Cup stattfindet, wenn die ersten 3 Spiele schon gelaufen sind, deswegen mein Vorschlag, Umschau halten nach Brasilianer und Argentinier, hatten ja mal einen Superspieler(die Sonne scheint bei Tag und Nacht). Also ,und heute zum Spiel und unterstützt den SC.

  171. @Konniscf

    Ich sehe in deinem ganzen Geschreibsel kein einziges vernünftiges Argument dafür, warum es sinnvoll sein soll, Finke durch Dutt zu ersetzen.

    Und zum Thema Südamerikaner: die sind tendenziell deutlich teuerer als Afrikaner, weil da alle Klubs mit Geld nach neuen Stars suchen, und Freiburg hat nunmal wenig GEld, also…

  172. @Konniscf

    Oh, und zum Thema “Finke will Dutt den Vertrag klauen und bald wird die Trainergewerkschaft gegen den bösen Finke vorgehen”: selten so gelacht! Danke!

  173. jockel

    selten so einen Müll gelesen,wie er vo “konniscf” fabriziert wird.Ich bin ja wirklich kein pathologischer Finke-Anhänger,aber zu behaupten Finke würde Dutt den Vertrag klauen,nur weil er sich nicht an dieser Provinzposse beteiligt ist völliger Schwachsinn.Da schreibt einer einfach seinen über die Jahre angestauten Hass auf Finke raus ,gibt sich noch als Anhänger des SC aus (aber nur SC ohne Finke)und redet immer weiter an der Realität vorbei.

  174. schadeAchim

    Zitat konniscf: “Der Vorstand hält sich bislang zurück um den Lauf der Mannschaft nicht zu gefährden, während Finke sich wie die Axt im Walde verhält.”

    Selten so gelacht, konniscf… Kann es sein, dass die Mehrheit der Leute, die das Geschehen um den SCF derzeit verfolgen den von Dir beschriebenen Sachverhalt genau andersherum sieht?

  175. Thomas

    Na Jashi, bei deinem Zukünftigen Verein wirst du vielleicht keinen Elfmeter mehr schießen. Und WSF was jetzt? seht ihr endlich ein das ein Trainerwechsel nach dieser Blamage dringend nötig ist.
    Schönen Sonntag noch.
    Gruß Thomas

  176. Benny

    Schade, dass Freiburg heute gegen Jena verloren hat. Jedoch bitte ich alle Beteiligten das mal sportlich zu sehen und nicht für ihre Zwecke auszuschlachten. Jede Seite würde da sicher Argumente finden. Eine gewisse Müdigkeit war auf Freiburger Seite aber nicht zu übersehen und das Spiel von Iashvili war auch nicht gerade berauschend. Es gilt hier ganz einfach abhaken und einfach nach vorne schauen. Die Schiedsrichterleistung war auch nicht gerade berauschend, aber ausgleichend bei den Fehlentscheidungen. Irgendwann mußte halt mal so ein Gurkenspiel kommen. Vielleicht hat man auch den Gegner etwas unterschätzt. Also es gilt nun aufzupassen und sich noch mal im Endkampf zu konzentrieren und falls es nicht mit dem Aufstieg klappt, soll es halt nicht sein. Es gilt dann nach dem Fortgang einiger Spieler und evtl. Trainer sich schnell neu zu formieren. Also eines weiß ich sicher, langweilig wird es nie beim SCF und das “Sommertheater” nähert sich dem Höhepunkt.
    Quo vadis, SCF ?

  177. jockel

    das 1:3 war keine Blamage,sondern irgendwann musste diese Serie ja reissen,ist doch besser,wenn sie gegen einen Verein aus der unteren Tabellenregionn vorüber ist,obwohl man hier in Freiburg nicht verstehen kann,dass “Fans” mit “HH” auf die Jacken gestickt auftreten.”HH” steht für Heil Hitler.Ist ja auch nichts Neues von diesen “Fans”.Gerade darum hätte man sich besonders gefreut,aber sei`s drum,ist ja nicht viel passiert,nächste Woche in Offenbach muss der SC so oder so gewinnen.

  178. Cato

    Jockel, ich gebe dir recht, was dieses rechtsradikale Klientel angeht. Auch ich bin zwar sehr enttäuscht über den heutigen Spielausgang, aber für mich war das „Nebengeplänkel“ noch viel schlimmer.

    Ich habe neben einigen Jena-Anhängern gestanden, die aus irgendeinem Grund nicht im Gästeblock waren. Es begann bei der Freiburger Aufstellung, die mit den Worten kommentiert wurde: „Nur zwei Deutsche.“ Weiter ging es mit dem Schlachtruf „Ihr seid alle homosexuell“ (über den sich inzwischen wohl leider niemand mehr aufregt), dann ging’s richtig zur Sache: sie ließen die U-Bahn nach Ausschwitz fahren und stimmten „KZ“-Gesänge an.
    Als Pitroipa verletzt am Boden liegt, heißt es „Schnell weg mit dem, sonst gibt es einen dunklen Fleck auf dem Rasen.“ Bei jedem Eckball, den Sanou ausführt, das unsägliche Affengebrüll. Der Clou des Ganzen: regelmäßige „Finke raus“-Rufe von genau diesen Leuten (wie auch aus dem gesamten Gästeblock).

    Für mich ist das bezeichnend: Der SC Freiburg gilt bundesweit (noch) als Verein, der solchen widerlichen Auswüchsen keinen Raum gibt und diese Geisteshaltung auch aktiv bekämpft. Das ist einzig und allein das Verdienst von Volker Finke, der in diesen Neo-Nazi-Kreisen nicht umsonst als Feindbild gilt.

    Für mich ist klar, wenn Finke geht, gehen mit ihm auch die Geisteshaltung und die Kultur, die er beim SC geprägt hat. Damit will ich natürlich keineswegs behaupten, daß der SC dann zu einem Nazi-Verein wird, aber die klare Positionierung gegen rechts und gegen solche ekelhaften Auswüchse wird nicht mehr die Schärfe haben wie unter Finke.

  179. RechteRausFinkeRein

    Antar rastet aus nachdem er mit rassistischen Parolen und ” Finke-Raus” von Ultrafans verbal angegriffen wird. Er will über den Zaun steigen und wird von Dennis Aogo und Ordnern zurückgehalten!
    Ultrabraune Fans aus dem Stadion bitte raus!

  180. Nordkicker

    Gruß nach Freiburg!

    Da ich nicht im Stadion war interessiert es mich, wie die Stimmung war. Gab es Aktionen pro Volker, gegen Volker ?

    Wie ist die Plakataktion von WsF gelaufen?

    Was war nach Spielende? ( Antar )

    Wäre nett, wenn mich jemand schlau machen könnte!

  181. Uwe Liel

    @nordkicker

    Die Stimmung war vor dem Spiel gut, danach natürlich weniger, wenn
    man verliert. Es gab eigentlich nur Aktionen pro VF, viele Plakakte auch viele Banner…sogar auf Nord-Mitte “Finke für Freiburg”

    Die WsF Aktion war meiner Meinung nach ein voller Erfolg !
    Viele Hundert-Plakate…die Mehrheit der Fans hat VF so denke ich
    schon hinter sich…trotz Niederlage !!

    Zu Antat weiss ich nichts.

    Uwe

  182. Todt

    Zu Antar:

    Habe es nur gesehen von oben, er wurde wohl permament u.a.
    von einer jungen nicht ganz schlanken Dame angepöbelt (Hurens… u.s.w)
    Irgendwann war es ihm dann zuviel und er ist über den Zaun…
    Auf der Haupttribüne haben zwei gesagt, daß die Rädelsführerin der
    pöbelnden Fans die Vorstandstochter Helen B. war…
    Weiss jemand mehr ?

  183. kellerkind

    Was die Tochter heisst nicht nur Breit?
    Dass Sie Beisitzerin einer Ultravereinigung ist, hat selbst der Vater in der VIP-Lounge erzählt…

  184. tatsachen

    Tatsachen aus dem “tagebuch” von Rischmüller (Radioreporter):

    Mitten in die Rechnerei von Fans und Journalisten hinein fällt der nächste unappetitliche Polizeieinsatz des Nachmittags. Roda Antar und Youssef Mohamad, die sich bekanntlich deutlich zu ihrem Trainer Volker Finke bekennen, werden von Mitgliedern des eingangs erwähnten Prekariats beim Auslaufen massiv beleidigt. Unter anderem sollen die beiden Moslems mit dem Ausdruck „Hurensöhne“ betitelt worden sein, berichten Augen- und Ohrenzeugen. Unter den Rufern soll sich auch der weibliche Sprössling eines Vorstandsmitglied befinden. Roda Antar flippt aus, klettert über den Zaun auf die Seite der Zuschauer – die Polizei greift ein. Mohamad, Aogo und andere schicken sich an, ebenfalls an über den Zaun zu steigen. Achim Sarstedt und ein zwei Besonnene verhindern diesseits-, die Polizei jenseits des Zauns, eine massive Keilerei zwischen Profis des SC und Teilen des Prekariats, das als SC Fans verkleidet ins Stadion kommt, um in erster Linie medienwirksam sich selbst zu inszenieren und wenn möglich Vereinspolitik zu beeinflussen.. Die Freiburger Fußballkultur geht gänzlich den Bach runter. Der wahre Fan, der auch in mir steckt, wendet sich mit Grausen.

  185. SCF

    Iashi war in den letzten Jahren immer einer der nicht gut gespielt hat! und trotzdem hattte er immer das vertrauen des gan zen teams!n! und nur weil er jetzt geht soll ein drama entstehen… Wenn Iashi weg ist, merkt er es spätstens nach einem halben Jahr, was er am Sportlcub hatte!

  186. René67

    Auszüge aus dem SC-BLOG auf http://www.scfreiburg.com

    Re: naja…. | von Schwarzwaldgeist | 22.04.2007 | 20:17
    weißt Du ob man die Dreckspatzen ausfindig machen konnte? Nein, ich mein nicht die im Forum, die sind harmlos, ich meine die, die Antar und Dodo beleidigt haben. Übrigens auch mit ‘Hurensöhne’ und anderen Schimpfwörtern
    (Quelle: Trainerteam)

    Wer so was hier verteidigt, hat jede Glaubwürdigkeit verloren.
    [ Antworten ]

    Re: naja…. | von Duc900SS | 22.04.2007 | 20:19
    Ja, die Typen sind bekannt. Es wird Zeit für den aktiven Widerstand gegen diese Leute und deren Anhängerschaft.
    [ Antworten ]

    Re: naja…. | von Dutt_Wars | 22.04.2007 | 21:23
    Sagt dir der name Helen Breit etwas ??? Ja genau die tochter vom Herrn Vorstand, war mittendrin statt nur dabei !! Und das ist keine verleumdung das ist eine tatsache, der sie sich !!! Natuerlich rastete antar aus, fragt doch mal den herrn zidane wie viel wert in dieser kultur auf ehre und vor allem die eigene mutter gelegt wird !!! Herr Antar wollte nach dem spiel deswegen auch mit herrn breit reden, dieser hatte allerdings ‘keine zeit’. Antar teilte ihm mit das er im spielerraum auf ihn warten wuerde, wo herr breit allerdings nie auftauchte, im gegenteil er wurde von mehreren persone gesehen, wie er ‘fluechten wollt’ aber keinen anderen ausgang gefunden hat…. arm arm arm !!! Dieser Vorstand widert mich an !!!
    Und vor allem die vorstands-prinzessin,
    Re: naja…. | von Dutt_Wars | 22.04.2007 | 21:40
    Ich habe anderes gehoert, ausserdem wusste roda antar ganz genau wer diese person war. Und das roda antar ein frauenfeind ist weiss ich zu verneinen !!! Ist es nicht peinlich sich oeffentlich zu so einem extremen haufen zu bekennen, aktionen zu planen und dann auch noch die tochter vom vorstand zu sein ??? Man muss das ganze dann ja wohl erst recht mit etwas mehr niveau angehen, gerade wenn man ein familienmitglied im licht der oeffentlichkeit hat…

  187. René67

    Auszug von Rischmüllers (Radioreporter) Tagebuch:
    Mitten in die Rechnerei von Fans und Journalisten hinein fällt der nächste unappetitliche Polizeieinsatz des Nachmittags. Roda Antar und Youssef Mohamad, die sich bekanntlich deutlich zu ihrem Trainer Volker Finke bekennen, werden von Mitgliedern des eingangs erwähnten Prekariats beim Auslaufen massiv beleidigt. Unter anderem sollen die beiden Moslems mit dem Ausdruck „Hurensöhne“ betitelt worden sein, berichten Augen- und Ohrenzeugen. Unter den Rufern soll sich auch der weibliche Sprössling eines Vorstandsmitglied befinden. Roda Antar flippt aus, klettert über den Zaun auf die Seite der Zuschauer – die Polizei greift ein. Mohamad, Aogo und andere schicken sich an, ebenfalls an über den Zaun zu steigen. Achim Sarstedt und ein zwei Besonnene verhindern diesseits-, die Polizei jenseits des Zauns, eine massive Keilerei zwischen Profis des SC und Teilen des Prekariats, das als SC Fans verkleidet ins Stadion kommt, um in erster Linie medienwirksam sich selbst zu inszenieren und wenn möglich Vereinspolitik zu beeinflussen.. Die Freiburger Fußballkultur geht gänzlich den Bach runter. Der wahre Fan, der auch in mir steckt, wendet sich mit Grausen.

  188. Joachim

    Leider hat der SC heute verloren. Das tut mir echt weh. Aber nach den Geschenissen der letzten Wochen, die der Vortstand zu verantworten hat, tut es mir um so mehr wehr bzw. ist es um so skuriler, dass ich irgendwie nicht mehr hinter dem SC stehe (obwohl schon als kleiner Bube zum SC gegangen als Krautzun damals noch Trainer war).

    Ich bin für die Fortführung der Ära Finka – warum und weshalb haben hier schon die Pro-Finke-Anhänger erörtert. Von daher bedarf es hier keines Kommentares mehr von mir.

    Eigentlich ist es schlimm (weil SC Fan), aber weil extremst verbittert denke ich ist es sogar gut, dass der SC heute verloren hat und evtl. den Aufstieg nicht schafft. Ein Aufstieg in die 1. Liga würde evtl. doch den einen oder anderen Leistungsträger halten, eine finanziell bessere Situation schaffen und somit die katastrophale Entscheidungspolitik des Vorstandes “verschleiern”. Die ganze Tragweite der Vorstands-Politik wird wohl allen SC-Fans erst dann bewusst werden, wenn VF und entsprechende Leistungsträger in der 2. Ligasaison 2007/08 nicht mehr da sind und der SC um den Verbleib in der 2. Liga kämpfen wird…

    Schade SC Freiburg um den Spaß und um die Aufgeregtheit. Bald wird wohl Ruhe um das Dreisamstadion einkehren.

  189. Koelner

    …das mit der Breit-Tochter ist doch der absolute Hammer !
    Ich denke es wird höchste Zeit für Ihren sofortigen Rücktritt
    Herr Dr. Breit !! Furchtbar ! Schämen Sie sich !!

  190. Sabbo Nordkurve

    Jaschi .. schau dir diese Stadt an (Freiburg

    wer möchte hier bitte weggehen … wir brauchen dich

  191. scf Allgäu

    steckt den kopf nicht in den sand ,
    noch ist alles möglich

    finke verbleibt leider nicht :-( ( , Dutt ist auch bald weg :-) ); Vorstand auch :-) )

  192. gutenachtnews

    Arena-Interviews:
    Jens Todt (Ex-Spieler SC Freiburg) auf die Frage, wie er die Situation in Freiburg um Volker Finke sieht:

    „(…) Wenn man das jetzt mal aus der Nähe betrachtet war es natürlich eine krasse Fehlentscheidung sich von den Trainern zu trennen. (…) Die Umsetzung war schlecht bis verheerend, die öffentliche Wahrnehmung des Klubs ist katastrophal im Moment. Da sind Riesenfehler gemacht worden aus meiner Sicht und das ist sehr, sehr schade und zum Teil auch richtig traurig.“

    Jens Todt auf die Frage, ob die Aktion „Wir sind Finke“ erfolgreich sein kann:

    „Das ist im Moment sehr schlecht einzuschätzen. Ich finde es legitim, dass sich die Fans organisieren, das ist überhaupt keine Frage. Aber was hier auffällig ist, durch die Stadt läuft wirklich ein Graben, das merkt man. (…) Das wichtigste ist, dass hier die Gräben zugeschüttet werden, sonst gibt es hier ein Riesenproblem, ob mit Volker Finke oder mit einem anderen Trainer. (…)“

    Jens Todt auf die Frage, auf welcher Seite mehr Fans stehen:

    „(…) Es ist völlig klar, denke ich, dass es eine Mehrheit dafür gibt, dass die Arbeit hier fortgesetzt wird. (…)“

    Jens Todt über die Situation:

    (…) Was mich aber traurig macht und auch auf die Palme bringt ist die Umsetzung dieser Trennung. Dass zum Beispiel ein Mann wie Achim Sarstedt, es ist kaum ein loyalerer und bescheidenerer Mitarbeiter vorstellbar, dass der sich mit dem Klub nach 16 Jahren vor dem Arbeitsgericht zu einem Gütetermin treffen muss, finde ich beschämend für den Verein. (…) Ich hätte es nicht für möglich gehalten, dass so etwas in Freiburg passiert.“

    Andreas Bornemann (Manager SC Freiburg) über die Aussage von Jens Todt:

    „(…) Da muss man sagen sind viele Dinge nicht gut gelaufen, nicht optimal gelaufen. Ich hoffe, dass es dem Verein auch gelingt, in den nächsten Tagen und Wochen in einigen Dingen noch mal zusammen an den Tisch zu kommen und die Situation insgesamt zu beruhigen.“

    Andreas Bornemann über die Spaltung der Fans:

    „Mittlerweile müsste jedem klar sein, dass (…) eine Spaltung durch alle Bereiche geht. Nicht nur durch die Fans, das geht jetzt mittlerweile über die Sponsoren weiter, über die Mitglieder und das ist nicht gut und nicht schön.“

    Volker Finke (Trainer SC Freiburg) nach dem Spiel auf die Frage, ob die Aktion „Wir sind Finke“ die Spieler belastet:

    „Ich möchte da gar nichts dazu sagen. (…) Wir sollten auf keinen Fall irgendwie in dieser Woche in irgendeiner Form resignieren, sondern sofort wieder die Erfolgsspur suchen und deswegen das Spiel gut vorbereiten und gar nicht über diese Dinge zu sehr reden. Das wäre mir lieb.“

  193. Good-Bye SCF?

    Badische Zeitung 23.4.07:

    Mehr als nur nur ein Blechschaden

    Am Rande des Spiels zwischen dem SC Freiburg und Carl Zeiss Jena sorgt das Thema Finke für heftige Auseinandersetzungen

    Von unserem Redakteur Michael Dörfler

    FREIBURG. Im und um das Badenova-Stadion hat es gestern gekracht. Ganz ordentlich sogar — und manch einer der Betrachter war hinterher geneigt zu sagen, dass womöglich mehr kaputt gegangen ist als nur die Chance, gegen die tapferen Jenaer im Kampf um die Aufstiegsplätze weiter Boden gut zu machen. 1:3 verloren die Breisgauer (siehe dritte Sportseite) die Partie, was die Gemüter nur noch zusätzlich erhitzte. Doch der Reihe nach.

    Schon vor dem Spiel trug sich eine Szene zu, die für reichlich Gesprächsstoff sorgte und die dazu angetan scheint, dass sowieso extrem angespannte Verhältnis zwischen dem Vorstand des SC Freiburg und der Initiative ‘Wir sind Finke’ nur noch weiter zu belasten. Achim Trenkle jedenfalls, der Macher der Initiative, war schlichtweg außer sich. Grund gab ihm die Vermutung, der Vorstand habe sich mittels Polizeigewalt dagegen gewehrt, dass er und seine Mitstreiter vor dem Stadion die mittlerweile bei den Fans sehr beliebten ‘Wir sind Finke’ T-Shirts zum Kauf anboten. Jedenfalls musste die Frau von Trenkle plötzlich auftauchende Beamte in den Stadionraum der Polizei begleiten, wo die Personalien der ‘Verkäuferin’ aufgenommen wurden. ‘Verhaftet’ worden sei seine Frau, empörte sich Trenkle, der sich später dafür explizit bei dem zufällig vorbeieilenden SC-Vorstand Fritz Keller ‘bedankte’ .

    Martin Weimer, Kellers Vorstandskollege, bestritt jedoch, dass ‘irgend jemand’ vom Verein die fehlende Konzession zum Verkauf von Fan-Artikeln bei Trenkles Ehefrau angemahnt hätte. Weimer entschuldigte sich bei Trenkle vielmehr für die Aktion. Ob er die Situation damit entspannen kann, steht jedoch dahin. Weimer wird gut daran tun, sich den Vorgang von den Angestellten in der Geschäftsstelle — von dort soll die Polizei gerufen worden sein — genauestens schildern zu lassen. Schwer vorstellbar ist nämlich, dass die Ordnungshüter selbst auf die Idee gekommen sein sollen, nach den nötigen Papieren zu fragen. Zumal die T-Shirts vor dem Stadion schon länger feil geboten werden. Ironie am Rande: Mit dem Reinerlös, bisher 700 Euro, will die Initiative die Freiburger Fußballschule des Sportclubs unterstützen.

    Die ‘Wir sind Finke’ -Leute sind aber auch wegen anderer Dinge erbost. Sie haben herausgefunden, dass sie mitnichten 628 Unterstützungsunterschriften für ihre Absicht benötigen, eine außerordentliche Mitgliederversammlung herbeizuführen. 2514 Mitglieder hat der Sportclub derzeit, darunter aber viele, die noch keine 18 Jahre alt sind. Folglich verringert sich dadurch der 25-Prozent-Anteil, der für eine Einberufung notwendig wäre. Alle Mitglieder unter 18 Jahre sind nämlich nicht stimmberechtigt.

    Der Vorstand hat dieses Missverhältnis mittlerweile eingeräumt. Achim Stocker gestern gegenüber der BZ: ‘Ja, das stimmt.’ Vertreter der Initiative würden vom Verein selbstverständlich Einsicht in die Mitgliederliste bekommen um zu sehen, wer denn nun jünger oder älter als 18 sei.

    Im selben Atemzug verwahrte sich der erste Vorsitzende aber gegen eine Unterstellung der Initiative, der Vorstand habe in einem anderen Punkt bewusst gelogen. Niemand vom Klub habe behauptet, so Stocker, die Statuten der Deutschen Fußball-Liga (DFL) würden einen Beschluss der Mitgliederversammlung nicht zulassen. In allen diesbezüglichen Mitteilungen des Klubs, so Stocker, habe vielmehr gestanden, dass es nach den Vorgaben der DFL möglichst nicht zu solchen außerordentlichen Versammlungen kommen sollte. Der Grund: Bei der DFL fürchtet man, dass Vereine dadurch möglicherweise ‘unregierbar’ würden. Ein Zustand, so Stocker, der nicht im Interesse des Fußballs, des Vereins und auch nicht der Initiative sein könne.

    Wer sich mit Achim Trenkle ins Benehmen setzt, hat aber nicht unbedingt das Gefühl, dass die Initiative die Vereinsführung zu stürzen gedenkt. ‘Wir wollen ein Gespräch, und zwar ein sachliches’ , sagt Trenkle, der sich nichts mehr wünscht, als dass die Kontrahenten an einen Tisch finden. Und zwar Vorstand, Trainer Volker Finke und Vertreter der Fan-Initiative. Martin Weimer würde eine solche Runde begrüßen, von seinen drei Kollegen, so sagt er, könne er dies aber nicht unbedingt behaupten.

    Und Volker Finke? Der Coach hält sich bedeckt, will dazu nichts sagen — und sieht sich als gekündigter Arbeitnehmer schon gar nicht in Zugzwang. Eine entsprechende Frage eines Journalisten ließ er jedenfalls bei der gestrigen Pressekonferenz unbeantwortet. Er kümmere sich ums Sportliche, sagte er nur. Und damit basta.

    Als Finke das sagte, tobte draußen im Stadion eine ganz andere Schlacht. Beim Auslaufen der Spieler wurden einige Akteure des SC, zuvorderst Roda Antar und sein libanesischer Landsmann Youssef Mohamad, von der Nordtribüne aus unflätig angepöbelt. Ausgerechnet von den angeblich treusten der treuen SC-Anhänger — den Ultras. Und angeblich ist dabei das Wort ‘Hurensohn’ gefallen. Eine Beleidigung erster Güte, die sich Antar nicht bieten lassen wollte. Auf jeden Fall hat Antar nach einem verbalen Hin und Her mit sogenannten Fans den Zaun erklommen. Wutentbrannt — und offenbar zu allem bereit. Dennis Aogo und Youssef Mohamad dazu in Lauerstellung am Zaun. Zu einer körperlichen Konfrontation ist es dann dank der herbeigeeilten Polizei nicht gekommen. Die Beamten schlichteten, Antar und Kollegen machten sich auf in die Kabine. Indes tüchtig in Rage.

    Glaubwürdigen Überlieferungen zufolge soll Antar im Anschluss daran Aufklärung im VIP-Raum gefordert haben. Der Grund: Der Libanese glaubte unter den Rädelsführern der Schreihälse die Tochter eines Vorstandsmitglieds ausgemacht zu haben. Später indes konnte der nur schwierig zu beruhigende Libanese die Vorgänge nicht mehr ganz genau zuordnen. Der Auftritt im VIP-Raum jedenfalls blieb allen Beteiligten erspart.

    Kopfschüttelnd quittierte dies alles Trainer Volker Finke. Und gab im Vorbeigehen Martin Weimer seine Einschätzung preis: ‘Sie glauben doch wohl nicht, dass Antar und Mohamad in diesem Verein nach dem Ende dieser Saison weiterhin Fußball spielen?’

    Es hat gekracht gestern in Freiburg. Und es scheint, ganz nachhaltig dazu. Da waren dann die paar Blechschäden, die bei der Abfahrt aus dem Stadion an ein paar Autos auf den Straßen zu besichtigen waren, tatsächlich Bagatellen. Beim Sportclub, so scheint es, ist man darüber schon weit hinaus.

  194. blubb

    >Jedenfalls musste die Frau von Trenkle plötzlich auftauchende Beamte in den Stadionraum der Polizei begleiten, wo die Personalien der ‘Verkäuferin’ aufgenommen wurden.Wer sich mit Achim Trenkle ins Benehmen setzt, hat aber nicht unbedingt das Gefühl, dass die Initiative die Vereinsführung zu stürzen gedenkt.‘Wir wollen ein Gespräch, und zwar ein sachliches’ , sagt Trenkle, der sich nichts mehr wünscht, als dass die Kontrahenten an einen Tisch finden.Als Finke das sagte, tobte draußen im Stadion eine ganz andere Schlacht. Beim Auslaufen der Spieler wurden einige Akteure des SC, zuvorderst Roda Antar und sein libanesischer Landsmann Youssef Mohamad, von der Nordtribüne aus unflätig angepöbelt. Ausgerechnet von den angeblich treusten der treuen SC-Anhänger — den Ultras.Auf jeden Fall hat Antar nach einem verbalen Hin und Her mit sogenannten Fans den Zaun erklommen. Wutentbrannt — und offenbar zu allem bereit.Glaubwürdigen Überlieferungen zufolge soll Antar im Anschluss daran Aufklärung im VIP-Raum gefordert haben. Der Grund: Der Libanese glaubte unter den Rädelsführern der Schreihälse die Tochter eines Vorstandsmitglieds ausgemacht zu haben.

  195. pit001

    …die da wäre: frau helen breit!

  196. König Fußball

    Findet es denn eigentlich niemand mehr als merkwürdig das inzwischen Spieler mit Weggang drohen, Shirtchen mit Finkchen Visagen verkauft werden und jetzt auch noch Günther GraSS für Finke agieren muß ohne das besagtes Objekt auch nur einen verbalen Muckenschiß dazu tut!? Macht Finke wohl einen großen Spaß andere zu beobachten wie sie, wenn auch vergeblich, ihm den Job retten wollen… Ich bleibe dabei, Finke hat sich verzockt, der hat geglaubt der Vorstand kommt bettelnd zu ihm oder schwenkt um wenn nur genügend für ihn den Mund aufmachen. Wer so stolz, selbstverliebt und selbstgerecht handelt braucht sich nicht wundern wenn er, selbstverschuldend, am ende der Rückrunde gehen muß.

  197. pit001

    wann hat herr finke denn bitte gezockt…?
    ende 2006 wurde ihm mitgeteilt, dass der vertrag nicht wie üblich um weihnachten um ein jahr verlängert wird.
    finke hatte gar keine chance zu “zocken” und er hatte ende der hinrunde auch keine position vorderungen zu stellen oder zu zocken.

  198. pit001

    PS: er konnte auch nicht wissen, dass sich so viele leute für ihn einsetzten würden

  199. Pitroipa2008

    Hier nochmals zur Wiederholung:

    Nochmals zur eindeutigen Klarstellung:

    Volker Finke hat in Freiburg einen unbefristeten Arbeitsvertrag, der bis dato unverändert fortbesteht. Die immer öfter wiederholten Aussagen von
    “der Vertrag wurde nur einfach nicht verlängert” sind also komplett falsch. Man wollte Finke im Dezember mit Wirkung zum Saisonende entlassen. Da der Vorstand weiß, das dies nach 16 Jahren ohne Einwilligung des Betroffenen, dem man ja eigentlich nichts vorwerfen kann, nach deutschem Arbeitsrecht nicht möglich ist, wollte man ihn unter Vorspielung falscher Tatsachen (Wir regeln mit Dir zusammen Deine Nachfolge u.a.) zum freiwilligen Rückzug überreden. An diese Dinge hat sich der Vorstand komplett nicht gehalten. Daher steht zwar im Raum, daß Volker Finke zum 30.06.2007 entlassen werden soll, aber vertragsrechtlich hat er einen gültigen Vertrag !!! Der Vorstand muss also darauf setzen, daß VF zum 30.06. freiwillig geht, was er, wenn bis dahin nichts passieren sollte, dann sicher gegen entsprechende Abfindung auch tun wird.
    Aber zum Glück haben wir, unterstützt durch die derzeit kaum noch zu bremsende öffentliche Welle, aktuellt recht gute Chancen den Vorstand noch zum umdenken zu bewegen, denn die a.o. MV wird stattfinden. Es werden immer mehr Stimmen, je schneller alle Ihren Antrag einreichen, desto schneller die MV. WsF

    Nachtrag: Mit einem Verbleib von Finke und Sarstedt könnte der Verein sogar noch Geld sparen. Es wurde erklärt die Abfindung Dutt und Sarstedt heben sich auf. Da man die, sicher nicht geringe, Abfindung für Finke sparen könnte hätte man ein richtig gutes Geschäft gemacht und zugleich den besten Trainer behalten. VF würde in ein paar Jahren “kostenlos” gehen…und für Achim Sarstedt würde man ob seiner extrem hohen Kompetenz und Loyalität wohl immer eine Verwendung finden.
    Das sind die Fakten !

  200. Fux

    Ich will jetzt nicht “pro” oder “kontra” schreiben, aber jetzt ist mir doch einiges unklar.

    Aussage WsF:
    [...]
    Volker Finke hat in Freiburg einen unbefristeten Arbeitsvertrag, der bis dato unverändert fortbesteht.
    [...]

    Nach meinem Wissensstand – und der besteht aus Informationen der BZ – wurde zwischen dem SC und Volker Finke nie ein “zeitlicher terminierter Vertrag” unterschrieben. Unterschrieben wurde eigentlich gar nix, sondern es war “usus” den Vertrag in der Halbzeit der Vorsaison “per Handschlag” für die nächste Saison zu verlängern. Dies geschah im Dezember 2006 nicht und somit hat Volker Finke aus meiner Sicht ab Juli 2007 keinen Vertrag mehr, da der ja im Dezember 2006 nicht verlängert wurde. Oder gelten mündliche Aussagen die von Achim Stocker mal in die Landschaft geworfen wurden wie …..

    a) Der kann bei mir in Rente gehen;

    b) Finke entlässt nur Finke ;

    als vertragsrechtlich unabänderlich fixiert ?

    Meine Frage nun: Besteht ein schriftlicher Vertrag, in dem die Aussagen (a) und (b) mit Rechtsbestand fixiert sind ?

    Bitte um Auskunft seitens der rechtskundigen WsF – Mitglieder.

  201. Fux

    Lieber “Jenson” … nehme mir ab und zu die Zeit, da ich “mein eigener Chef bin”, kein Vorgesetzter schaut mir über die Schulter. Soweit zu dem Thema.

    Nach meinem Rechtsempfinden werden unbefristete Arbeitsverhältnisse in Arbeitsverträgen schriftlich fixiert … bei jedem Arbeitnehmer usus. Ich kenne das “Gewohnheitsrecht beim Wegerecht”, das da besagt, dass ein langjähriges Überfahren eines Grundstückes, nicht so einfach widerrufen werden kann.

    Wenn dies auch für nicht schriftlich fixierte Arbeitverträge gilt …. au weia. Dann kann ich nur jedem Arbeitgeber raten, keine mündlichen Vereinbarungen einzugehen.

  202. @Fux

    “Unterschrieben wurde eigentlich gar nix, sondern es war “usus” den Vertrag in der Halbzeit der Vorsaison “per Handschlag” für die nächste Saison zu verlängern. Dies geschah im Dezember 2006 nicht und somit hat Volker Finke aus meiner Sicht ab Juli 2007 keinen Vertrag mehr, da der ja im Dezember 2006 nicht verlängert wurde. Oder gelten mündliche Aussagen die von Achim Stocker mal in die Landschaft geworfen wurden wie …”

    Arbeitsrechtlich ist die Sache völlig klar. Finke hätte gekündigt werden müssen (inkl. hoher Ablöse). Er würde sofort Recht bekommen, sollte er wie Sarstedt vors Arbeitsgericht ziehen und die Kündigung gerichtlich feststellen lassen. Allerdings will er dies anscheined nicht machen.

  203. Fux

    Wir drehen uns im Kreis. Hier wird mit Gerüchten und halb(oder nicht)wahren Vermutungen gearbeitet.

    Die Aussage von Volker Finke ….
    “Persönlich vor dem Arbeitsgericht aufzutauchen, wäre mir nach so vielen Jahren Zusammenarbeit sehr unangenehm. Da habe ich mich mit dem Verein darauf geeinigt, dass wir auf formal-rechtliche Dinge verzichten”, sagte Finke.

    (Quelle: sport.ard.de)

    … ist für mich noch lange kein Beweis, das da schriftliche Verträge vorliegen.

    Übrigens … was WsF da macht kann dem Verein ebenso schweren Schaden zufügen, wie die Behauptung von WsF “der Vorstand mache den Verein kaputt”.

    Ich sage es jetzt wiederholt … WsF zäumt das Pferd vom Schwanz her auf. Wsf bringt jetzt jeden (!!!) Sonntag ganzseitige Anzeigen mit namhaften Persönlichkeiten aus … Paris … London … Hamburg … Berlin und Katzenrammelbach. Da werden sich doch auch ein paar Persönlichkeiten aus Freiburg und Umgebung finden die jetzt sofort (!!!) bereit wären in die Verantwortung zu gehen. Das Argumentieren …”wir haben dann schon welche wenn der Vorstand zurücktritt” … ist keineswegs überzeugend und dürfte in ein Chaos schlittern wenn der Fall der Fälle plötzlich eintreten würde. Wenn da NAMEN da wären, dürfte die sofortige Beantragung einer aMGV von den jetzigen Mitgliedern überhaupt kein Problem sein. Offensichtlich sind aber die jetzigen Mitglieder noch nicht so recht überzeugt worden um diesen Schritt einzuleiten.

    Das Ganze kann sich auch irgendwie ins Gegenteil gegen WsF drehen, das meine ich nicht böse, wenn der “gewünschte Erfolgslauf” plötzlich unterbrochen ist … was ich auf gar keinen Fall wünsche.

  204. @FUX (nochmal der Versuch)

    Nochmal der Versuch (Jura für Anfänger):
    1. Ich wiederhole mich gern:
    Arbeitsrechtlich ist die Sache völlig klar. Finke hätte gekündigt werden müssen (inkl. hoher Ablöse). Er würde sofort Recht bekommen, sollte er wie Sarstedt vors Arbeitsgericht ziehen und die Kündigung gerichtlich feststellen lassen. Allerdings will er dies anscheined nicht machen.

    2. “ist für mich noch lange kein Beweis, das da schriftliche Verträge vorliegen.”
    Es ist juristisch völlig unerheblich, ob ein schriftlicher oder mündlicher Vertrag vorliegt! Tatsache ist, dass ein 16 jähriges Arbeitsverhältnis beendet wurde. Es spielt da überhaupt keine Rolle, dass der “Vertrag” per Handschlag jährlich verlängert wurde! Finke könnte ohne Probleme eine Millionenabfindung erstreiten.

  205. @FUX (nochmal der Versuch)

    Nachtrag:
    Es ist nicht möglich 16 mal hitereinander ein befristetes Arbeitsverhältnis einzugehen! Das wäre “sittenwidrig”, bzw. es geht einfach nicht. Alles klar jetzt?!

  206. SF

    @Fux

    was meine Vorredner mehrfach betont haben ist schon richtig: ein mündlicher Vertrag steht einem schriftlichen prinzipiell in nichts nach.

    Wenn Du zum Bäcker gehst und eine Brezel kaufst, dann wird auch ein vollwertiger Kaufvertrag abgeschlossen, idR ohne schriftliche Fixierung ;)

    Problematisch wird es allenfalls wenn eine Seite sich auf irgendwelche mündlich ausgemachten Vertragsinhalte beruft, die sie aber nicht nachweisen kann. Dann greifen die allg. gesetzl. Grundlagen.

  207. Philipp

    “Problematisch wird es allenfalls wenn eine Seite sich auf irgendwelche mündlich ausgemachten Vertragsinhalte beruft, die sie aber nicht nachweisen kann. Dann greifen die allg. gesetzl. Grundlagen. ”

    Genau so ist es! Das könnte noch sehr teuer für den SCF werden. Der Vorstand ist an Unfähigkeit kaum noch zu überbieten!

  208. Fux

    Lieber Jenson ,
    um meine Geschäfte (Aufgaben) kümmere ich mich schon … auch oft in den ruhigeren Abenstunden.

    Auf den zweiten Teil meines Beitrages geht nun gar niemand ein, der da lautet:

    Übrigens … was WsF da macht kann dem Verein ebenso schweren Schaden zufügen, wie die Behauptung von WsF “der Vorstand mache den Verein kaputt”.

    Ich sage es jetzt wiederholt … WsF zäumt das Pferd vom Schwanz her auf. Wsf bringt jetzt jeden (!!!) Sonntag ganzseitige Anzeigen mit namhaften Persönlichkeiten aus … Paris … London … Hamburg … Berlin und Katzenrammelbach an der Knatter. Da werden sich doch auch ein paar Persönlichkeiten aus Freiburg und Umgebung finden die jetzt sofort (!!!) bereit wären in die Verantwortung zu gehen. Das Argumentieren …”wir haben dann schon welche wenn der Vorstand zurücktritt” … ist keineswegs überzeugend und dürfte in ein Chaos schlittern wenn der Fall der Fälle plötzlich eintreten würde. Wenn da NAMEN da wären, dürfte die sofortige Beantragung einer aMGV von den jetzigen Mitgliedern überhaupt kein Problem sein. Offensichtlich sind aber die jetzigen Mitglieder noch nicht so recht überzeugt worden um diesen Schritt einzuleiten.

    Das Ganze kann sich auch irgendwie ins Gegenteil gegen WsF drehen, das meine ich nicht böse, wenn der “gewünschte Erfolgslauf” plötzlich unterbrochen ist … was ich auf gar keinen Fall wünsche.

  209. SC 1904

    Iashvili kann sofort gehen!

    Finke wird Nationaltrainer von Schwarzgeorgien und alle sind zufrieden!

  210. Abpfiff

    Wenn sich Vorstand und Volker Finke dahingehend geeinigt haben, dass der Arbeitsvertrag am 30.06.2007 um 24.00 Uhr beendet ist, dann besteht ab diesem Zeitpunkt kein Vertragverhältnis mehr. Anders kann ich die Formulierung von Herrn Stocker nicht interpretieren, dass der Vertrag zum Saisonende auslaufe solle.
    Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass Herr Stocker einen neuen Trainer für die kommende Saison verpflichtet, wenn klar gewesen wäre, dass Volker Finke für die Saison 2007/2008
    noch einen rechtsgültigen Vertrag hat.

  211. joachim

    Ich kann mir hier inzwischen alles vorstellen, brauch nur den Kommentar von SC 1904 lesen, aber warum sollte ich solch “ewig-gestrigen” auch noch ein Forum bieten.

  212. @Fux

    “Das Ganze kann sich auch irgendwie ins Gegenteil gegen WsF drehen, das meine ich nicht böse, wenn der “gewünschte Erfolgslauf” plötzlich unterbrochen ist … was ich auf gar keinen Fall wünsche.”

    Das glaube ich nicht. Die Mannschaft hat jedes große Team (bis auf den Ksc) in der Rückrunde weggeputzt! Ich glaube auch dass Freiburg noch mind. 9 Punkte holt. Leider brauchen wir warscheinlich 12, aber auch das ist möglich!
    Sollte aber der SC alle Spiele verlieren, bin ich mir 100% sicher, dass sich die Wut ausschließlich gegen den Vorstand richten würde. Den meisten ist es eh völlig unbegreiflich, wie die Mannschaft trotz der Situation in Freiburg pausenlos gewinnen konnte! Wenn wegen der ganzen Ultrasch…. die Mannschaft zusammenbricht wäre ja auch wirklich klar wer Schuld hat: Nicht Volker Finke, sondern ein Vorstand der jegliche Kommunikation verweigert, im Aufstiegskampf einen Amateurtrainer verpflichtet und irgendwas von Mittelfeldplatz faselt!!
    Philipp

  213. Fux

    Lieber Philipp,

    ich habe nun keine “hellseherischen Fähigkeiten” und halte mich an den Spruch von Volker Finke, der da lautet … “Fussball ist kein Wunschkonzert”. Weiter dürft ihr nicht den Fehler machen nach dem Spruch von Lukas11 (Bibel) zu argumentieren …. “Wer nicht für mich ist, der ist gegen mich. Und wer sich nicht ganz für mich einsetzt, der schadet meiner Sache” und alle die nicht eurer Meinung sind in den Topf mit irgenwelchen braunen Dösköpfen werfen (Ultras … oder welchen Namen die Herrschaften auch immer zu missbrauchen pflegen).

    Dann wenn alle dann wieder auf dem Teppich sind …. jeder Mensch ist ersetzbar (auch ich). Lieber Philipp , wenn Sie sich in einer Firma bewerben, ein gutes Vorstellungsgespräch haben, die Mitarbeiter Ihres Vorgänges dann aber sagen … “dieser Philipp hat ein unsympatisches Gesicht und wird daher seinen Vorgänger niemals ersetzen können”, ich glaube Sie wären ganz schön entsetzt. Und so soll man auch mit Robin Dutt nicht verfahren. Ich weiss von Robin Dutt nur, dass er die Stuttgarter Kickers mit 1/10 – Etat von Volker Finke, mehr als “nur über Wasser hält”. Zudem hat er dort eine zweite Mannschaft, die “auf Höhe” mit der vom SC steht und der Nachwuchsbereich der Kickers steht auch nicht gerade miserabel da. Wie Volker Finke hier hat er auch dort “überall seine Finger drin”. Im Unterschied zu Volker Finke soll er jedoch erheblich kontakfreudiger sein, diskussionsbereit und nicht rechthaberisch. Zudem wird ihm eine gesunde Portion Humor nachgesagt … immer wichtig, siehe Hans Meyer in Nürnberg.

    Schau’ mer’ mal …

  214. Abpfiff

    “die Mannschaft zusammenbricht, wäre ja auch wirklich klar wer Schuld hat: Nicht Volker Finke, sondern ein Vorstand…..” Der SC Freiburg wäre nicht die erste Mannschaft, die an ihren Nerven scheitert, hoffentlich nicht. Als sie von hinten die Tabelle aufgerollt haben, standen sie nicht unter Druck, da fast alle
    die Saison abgeschrieben hatten.
    Jetzt ist das anders. Gegen Jena hat man schon den Druck gespürt gewinnen zu müssen. Das Jena Freiburg nicht ins offene Messer läuft war klar, außerdem hat Neubarth angekündigt, dass man sich hinten hineinstellt und auf Konter lauert.
    Wenigstens hat man den Vorstand, dem man die “Schuld” geben kann, wenn man verliert. Wenn gewonnen wird, wird es sehr wahrscheinlich aber allein der Verdienst von Volker Finke sein.

  215. freiburger

    Vor 2 1/2 fast 3 Jahren haben sich über 10 000 jahrelange SC-Stationbesucher verabschiedet vom aktiven dabeisein.
    Es war einfach für die Hälfte der “Fans” nicht mehr zu ertragen, das schönspielen ohne den Erfolg” und das Schönreden nach dem Spiel. Das war ein Abschied von der Hälfte der Fans ohne grosses Aufsehen.
    Ich meine, dass in den 2 1/2 Jahren keine Motivation aufkam, den Abschied vom Stadion rückgängig zu machen.
    Diese “untreuen” Fans haben lange genug gewartet, einen Neuanfang beim SC zu erkennen.
    Im Dezember 2006 war für den Vorstand die Zeit gekommen, die Trainerzeit von Finke zu beenden.
    Das war ohne wenn und aber die späte aber richtige Entscheidung, der
    Versuch der Weiterbeschäftigung bis Vertragsende war typisch für den SC und auch damit wird er fertig werden.
    Es war einfach nicht mehr zu ertragen.
    Jedenfalls, es gab auch viele schöne Jahre, aber wie man weiss, sind 16 Trainer-Jahre einfach nicht normal und es hat sich jetzt mit der Monotonie auf dem Platz mit dem “schönen Spiel”.
    Ich bin zuversichtlich, dass der SC einen Neuanfang mit vielen neuen Spielern schafft. Spieler die sich beim SC in Frage gestellt haben, sind im Prinzip auf keinen Fall zu halten.
    Die Fans, welche die Entscheidung im Dezember nicht unterschrieben hätten, muss man sich fragen, wann Entscheidungen bei denen getroffen werden. Die Entscheidung kam im Dezember auch schon zu spät!