BZ-Kommentar: Wundheilung ausgeschlossen

23. April 2007, 09:17 Uhr

Wer ist Finke, wer ist Freiburg? Die Meinungen gehen auseinander.Hat es soweit kommen müssen? Beim Sportclub Freiburg ist mittlerweile so viel Porzellan zerdeppert, dass ein Zusammenflicken der Scherben schlicht unmöglich erscheint. So weit haben sich die Kontrahenten mittlerweile von einander entfernt, dass selbst schüchterne Annäherungsversuche, schon der Versuch der Kommunikation als untaugliches Mittel einer möglichen Befriedung angesehen werden.
Miteinander reden, sich austauschen? Nein, Gott bewahre. Sprachlosigkeit bricht sich Bahn. Nur die gegenseitigen Vorwürfe und Unterstellungen werden noch fein ausformuliert. Und in aller Regel sind sie für jene Zeitgenossen bestimmt, von denen man sich die bestmögliche Unterstützung erhofft. Unschöne Grabenkämpfe also, in die sich der Vorstand auf der einen Seite, die Initiative “Wir sind Finke” auf der anderen und der Trainer selbst irgendwo in der Mitte verstrickt haben. Dabei treibt alle Seiten das Gleiche um: Dem Verein soll bei der zum Saisonende anstehenden Trennung von Volker Finke möglichst kein Schaden zugeführt werden. Doch der ist längst da. Anstatt den Dialog zu suchen, verharrt der Großteil des Vorstands in einer Art Bunker-Mentalität. Augen zu und durch, scheint das Motto des Quartetts zu lauten, das nur noch reagiert statt zu agieren. Warum, so fragt man sich, haben Achim Stocker und Co. nicht längst das Gespräch mit der Pro-Finke-Fraktion gesucht? Fehlt es an Selbstbewusstsein, hat man vielleicht Angst, mit den eigenen Argumenten nicht durchzudringen? Gleichwohl muss sich auch die Initiative fragen lassen, was sie eigentlich bezweckt? Gut, Finke soll in maßgebender Position bleiben. Aber ist dieser Schachzug zu Ende gedacht? Hielte das Konstrukt, wenn der Vorstand der alte bliebe? 16 lange Jahre haben es die Beteiligten miteinander ausgehalten. Und es dabei wegen der sportlichen Erfolge meistens schön gehabt. Nur eines haben die Protagonisten in dieser Zeit verpasst: sich rechtzeitig Gedanken über das Danach zu machen. Jetzt ist es zu spät. Traurig, aber wahr: Nicht mal mehr ein Aufstieg in die erste Liga wird die Wunden heilen können.

Michael Dörfler

32 Kommentare zu “BZ-Kommentar: Wundheilung ausgeschlossen”

  1. neigschmeggder

    Traurig, aber wahr.
    :-(

    Ein Kommentar, der aus vielen, vielen Fragen besteht.
    Lösungen und Antworten? – Die kann nur der Vorstand finden!

    Vertrauen in diesen Vorstand? – Bei mir völlig aufgebraucht! Da ist nichts, aber auch gar nichts mehr vorhanden.

    Vielleicht sollte man bei dem ganzen Hickhack seitens der Vereinsführung auch daran denken, dass es sich letztlich “nur um Fußball” handelt. Zumindest aus der Sicht eines Großteils der Zuschauer.
    Stimmt “das Angebot” nicht mehr mit der Nachfrage überein, so werden sich viele Zuschauer eine andere Sonntags- (Samstags-???) beschäftigung suchen.

    Lieber Vorstand: seid ihr euch sicher, dass das, was ihr gerade plant, der Nachfrage in Freiburg entspricht?
    Seid ihr sicher, dass hier in der Region ein “normaler Verein” ohne eigene Ideale bestehen kann? Denn diese bestehenden Ideale, aufgrund derer z.B. meine Sympathien zum SC entstanden sind, werden gerade alle über Bord geworfen.

  2. Rainer

    Als Krönung wird nun folgen, dass Herr Dutt den Bettel hinschmeißen wird, bevor er ihn richtig hatte.
    Aber ehrlich gesagt: das müsste er schon seit Wochen wissen, dass er die Finger vom SC lassen sollte…
    Der Verein ist tot!

  3. duttsmama

    Dutt hat die Chance des Lebens aus der Regiuonalliga mit mässigem Erfolg Trainer des SC Freiburg werden. Dann kann er sich im aktuellen Sportstudio präsentieren und dann ist er die Ebene höher egal was er drauf hat. Das Trainerkarussel in Liga 1 wird ihm dann schon einen Job nach Freiburg geben wenn wir wieder absteigen! Vergleich Doll…
    Namensbezogen passt das ja.

  4. Richard Petermann

    Der Vorstand wird sich den Mantel des Scheiterns anziehen müssen, da er völlig ohne Not eine Nachfolgeregelung für Volker Finke ohne jede Einbindung vorgenommen hat- obwohl er noch im Dezember lauthals verkündet hat, dass eine Nachfolgeregelung in Absprache mit Herrn Finke gesucht werde. Dann gäbe es heute keinen Riss quer durch den Verein. Folglich muss sich jetzt auch der Vorstand bewegen, der nur abtaucht und sich nicht einmal zu Statements in SWR 3 traut. Wie soll man noch glauben, dass der Vorstand hier wirklich im Interesse des Vereins handelt. Es wird Zeit, dass der Vorstand handelt und alle Beteiligten an einen runden Tisch ruft, auch Herrn Dutt, um den es einem schon jetzt Leid tun kann.

  5. Peter

    Was heißt “ohne Not eine Nachfolgeregelung”?! In der ‘06 Hinrunde war man mit Finke am Tiefpunkt, jeder andere Vorstand hätte ihn auf den Mond geschossen, in Freiburg darf er die Rückrunde beenden…!!!

  6. Nico

    @ Peter

    “Durfte” Finke, oder “sollte” Finke, lieber Peter?!

    Da Du ja sicherlich auch Mitglied beim SC bist, hast Du bestimmt noch das Mitgliederschreiben vom 14.12.2007 vorliegen.

    Und was kannst Du dort lesen? Richtiiiiig!

    „Bei einem Treffen am Mittwoch ist das Gremium EINSTIMMIG zu der Überzeugung gelangt, das Volker Finke MEHR ALS JEDER ANDERE geeignet ist, mit der Mannschaft des SC die derzeit schwierige sportliche Situation zu meistern“.

    Also wenn Du unbedingt jemanden auf den Mond schießen willst, dann sei doch so fair, und schieß zuerst den Vorstand. Denn dieser sollte, vor seiner Abwahl, dringend noch ein Kur auf Kosten des Vereins machen. Denn wie man auf Kosten des Vereins lügt und mauert, darin hat Keller, Breit und Stocker (trotz allem Respekts, Herr Stocker, dass muss ich einfach mal so sagen) ja schon reichlich Erfahrung gesammelt.

  7. Hans-Georg Huber

    Der Sc Freiburg ist seit Monaten führungslos und dümpelt wie ein steuerloses Schiff bei Sturm im Meer.

    Die Situation beim SC eskaliert immer weiter. Die Gräben werden immer tiefer und ziehen sich mittlerweile durch alle Gruppen durch, ob Fans, Sponsoren, Mitarbeiter des SC und ansatzweise wohl auch im Vorstand. Wenn nicht bald etwas Konstruktives passiert, wird es Jahre dauern, bis die Schäden repariert sind.

    Macht und Verantwortung sind in meinen Augen untrennbar miteinander verbunden. Der Vorstand hat die Macht, jetzt wird es höchste Zeit, dass er sich auf seine Verantwortung für das Wohl des SC besinnt und handelt. Andernfalls wird er spätestens auf der nächsten Mitgliederversammlung seine Macht verlieren.

    Nur der Schaden für den SC wird dann nicht mehr korrigierbar sein!

    Der Sc Freiburg ist seit Monaten führungslos und dümpelt wie ein steuerloses Schiff im Meer.

  8. Pitroipa2008

    Wirtschaftliche Folgen eines Verbleibs von Finke/Sarstedt und einer
    Abfindung von Dutt:

    Ohne hiermit eine Empfehlung geben zu wollen, habe ich mich bemüht die
    Dinge nochmals zusammen zu fassen. Man kommt relativ leicht zu dem Ergebnis, daß eine Weiterführung des Engagements von Finke/Sarstedt
    und eine Abfindung von Dutt sogar wirklich Geld sparen würde:

    Volker Finke hat in Freiburg einen unbefristeten Arbeitsvertrag, der bis dato unverändert fortbesteht. Die immer öfter wiederholten Aussagen von
    “der Vertrag wurde nur einfach nicht verlängert” sind also komplett falsch. Man wollte Finke im Dezember mit Wirkung zum Saisonende entlassen. Da der Vorstand weiß, das dies nach 16 Jahren ohne Einwilligung des Betroffenen, dem man ja eigentlich nichts vorwerfen kann, nach deutschem Arbeitsrecht nicht möglich ist, wollte man ihn unter Vorspielung falscher Tatsachen (Wir regeln mit Dir zusammen Deine Nachfolge u.a.) zum freiwilligen Rückzug überreden. An diese Dinge hat sich der Vorstand komplett nicht gehalten. Daher steht zwar im Raum, daß Volker Finke zum 30.06.2007 entlassen werden soll, aber vertragsrechtlich hat er einen gültigen Vertrag !!! Der Vorstand muss also darauf setzen, daß VF zum 30.06. freiwillig geht, was er, wenn bis dahin nichts passieren sollte, dann sicher gegen entsprechende Abfindung auch tun wird.

    Mit einem Verbleib von Finke und Sarstedt könnte der Verein sogar noch Geld sparen. Es wurde erklärt die Abfindungen Dutt und Sarstedt halten sich in etwa die Waage. Da man die, nach 16 Jahren sicher nicht geringe, Abfindung für Finke sparen könnte hätte man ein richtig gutes Geschäft gemacht und zugleich den besten Trainer behalten. VF würde in ein paar Jahren “kostenlos” gehen…und für Achim Sarstedt würde man ob seiner extrem hohen Kompetenz und Loyalität wohl immer eine Verwendung finden. Das sind die Fakten !

  9. Enttäuscht

    (gelöscht auf Bitte des Verfassers)

  10. Meike

    Diesen Vorstand, der seit Wochen untätig dieser Entwicklung zuschaut, wird es mit der nächsten Mitgliederversammlung nicht mehr geben.
    Leider ist bis dahin die Arbeit der letzten Jahre dahin.

    Der Vorstand hat die Macht und Verantwortung für das Wohl des SC zu handeln.

    Ob Robin Dutt das Traineramt tatsächlich übernehmen wird, halte ich nach den derzeiteigen Grabenkämpfen für recht unwahrscheinlich.

  11. @enttäuscht

    Bei allen Emotion möchte ich Dich und auch alle Anderen hier bitten, auf Polemik zu verzichten, denn sie hilft niemandem weiter. Wir brauchen eine Allianz von Menschen, die sich besonnen aber tatkräftig für den Sc Freiburg engagieren!

    PS. Stockers Tochter hat mit all dem nun wirklich nichts zu tun!

  12. @enttäuscht

    Hans-Georg Huber

  13. Südbadener

    Die parallelen Foren sind uneffektiv. Mit den vielen neuen Foren zerreißt man irgendwie einen objektiven und zielführenden Meinungsaustausch.

    Deshalb der Vorschlag: Sich auf das jeweils aktuellste Forum zu beschränken.

  14. Südbadener

    Aktuelles Forum:

    Mehr als nur ein Blechschaden.

  15. Fux

    @Enttäuscht

    Jetzt lass Luft ab … ungeheuerlich ! Für was musste Stockers Tochter eigentlich schon alles herhalten ? In ganz frühen Zeiten “wurde sie mal von Cardoso geschwängert” laut der Zeitung BLOED (der kam das allerdings dann teuer zu stehen).

    Lieber “Enttäuscht” … kennst Du Stockers Tochter ? Die sieht man auf dem SC eigentlich nie. Du meinst wohl “das andere Mädchen, das hier gerüchteweise immer genannt wird” ?

    Also pass auf, dass der Achim Stocker Deine Mail-Adresse nicht anfordert, die BLOED-Zeitung musste damals 500000 DM (war noch DM – Zeit) bezahlen.

  16. Enttäuscht

    @ Hans-Georg Huber

    Sorry, da ist mir vorhin leider die Verwechslung unterlaufen. Ich meinte natürlich die Tochter von Herrn Breit. Ist aber letztendlich auch egal, wessen Tochter es letztendlich war, für mich ist es unglaublich, daß die Tochter eines Vorstands da oben bei den verkappten Nazis steht und mit denen gemeinsame Sache macht.
    Ich bin gerne bereit mich mit Ihnen zusammen für den SC zu engagieren, keine Frage, nur muß ich Ihnen ehrlicherweise sagen, daß ich in der Zwischenzeit riesige Vorbehalte gegen den Vorstand habe.
    Volker Finke ist der richtige Mann für den SC Freiburg, auch langfristig gesehen, selbst wenn er in absehbarer Zeit seine Trainertätigkeit zugunsten einer anderen Tätigkeit in der Führungsebene innerhalb des Vereins abgeben sollte.
    Der jetztige Vorstand hat in den letzten Monaten ganz eindeutig seine Überforderung zur Schau gestellt.
    Ich glaube an die Richtigkeit meiner Überzeugung, daß der sofortige Rücktritt des Vorstands langfristig zum Wohle des ´SC beitragen wird.
    Im Rahmen dieser Vorstellungen bin ich gerne bereit mit Ihnen und allen anderen eine Allianz zum Wohle des SC einzugehen.

  17. Südbadener

    Hallo Achim Trenkle.

    Als langjähriger SC-Fan und vor allem auch Finke-Fan bedanke ich mich für Ihr Engagement und Ihren Einsatz.

    Ich drücke die Daumen, dass die Sache mit den Trikots für Sie und ihre Frau keine Nachwirkungen hat. Irgendwie hat man das Gefühl, dass mit allen Mitteln vorgegangen wird.

    War ja gestern fast überrascht, dass ich mit meinem WSF T-shirt ins Stadion durfte…..

    Warum kapieren die Finke-Gegner einfach nicht, dass es ohne VF den SC in dieser Form und die Erfolge der letzten Jahre nicht gegeben hätte.
    Habe gestern auf der Osttribüne wieder daran gedacht, als es vor 20 Jahren an selber Stelle noch sandige stufenförmige Stehplätze gab.

  18. kopfhoch

    Kopf hoch Herr Trenkle. Bei mir hat ein Einsatzleiter der Polizei ein paar Plakate und Aufkleber abgenommen und uns viel Glück gewünscht.
    Er hat gesagt das es gut ist in unserer schnellebigen Zeit so etwas zu tun!
    Es hat mich sehr überrascht das auch Polizisten so denken- bravo!
    Es könnte natürlich auch sein dass er sich auch in Zukunft eine friedliche Atmosphere im Stadion wünscht. Diese Leute müssen ja den Kopf herhalten wenn der Stadionmob ausrastet! Danke Polizei!

  19. Entfremdet

    Das ist nicht mehr der SC Freiburg, den ich lieben gelernt habe.

    Bin maßlos traurig.

    Finke wird seine Ziele schon erreichen, die er auf ungeheuerliche Weise erreichen will.

  20. cocoa

    Hallo.
    VF sollte sich mal klar und deutlich äußern.
    Was nützt es,wenn tausende pro VF sind und er dann nicht
    weitermachen will.
    Er zieht sich zürück und schmollt ; wie der Vorstand.
    Jeder wartet ab und die Leute verfeinden sich.
    Am Ende sagt dann jeder, dass er dies ” so ” nicht gewollt hat.

    Dann ist es zu spät.

    Jetzt handeln, mit allen Konsequenzen. Fakten müssen geschaffen werden.
    Miteinander reden, oder sofort zurücktreten.

    Alle. VF und Vorstand

  21. Enttäuscht

    @Badische Zeitung: bitte um die Löschung meiner heutigen Kommentare in diesm Blog, bin wohl etwas über das Ziel hinausgeschossen. Vielen Dank.

  22. Südbadener

    @cocoa

    Nein das sehe ich nicht so.

    In dieser Situation und zur jetzigen Zeit kann man von VF nicht verlangen sich wie von Dir gefordert zu äußern.

    Soll er etwa sagen: Lieber Vorstand, wenn ihr mir die Gnade erweist an meine 16 erfolgreichen Jahre und bei einem jetzigen 5. Tabellenstand und nach einem eventuellen Aufstieg in die 1. Liga noch ein paar weitere Monate dranzuhängen würde ich das gaaaaaaaaaaaaannnnnnnnnnnzzzzzzzzz gerne tun. Dann würde ich auch alles was momentan vorgefallen ist vergessen.

    Ne. Ne. Ne. Erst das Angebot, dann die Nachfrage.

  23. @all
  24. cocoa

    @Südbadener

    Ich bin der Meinung,dass man von VF verlangen kann,klar zu sagen was er will und notfalls auch auf Konfrontationskurs mit dem Vorstand gehen sollte.

    Deutliche Ansprachen an alle.
    Sofort.
    Jede Stunde ist kostbar.

    Wir haben ein Recht darauf.
    VF und der Vorstand ist nicht der SCF.
    Wir sind es.

  25. @COCOA

    “Ich bin der Meinung,dass man von VF verlangen kann,klar zu sagen was er will und notfalls auch auf Konfrontationskurs mit dem Vorstand gehen sollte.”
    Ich glaube Finke hat mehr als deutlich gesagt was er denkt! Er will (bzw. wollte) in Freiburg bleiben! Sollte Finke auf “Konfrontationskurs” mit dem Vorstand gehen, wär er wohl noch am selben Tag gefeuert!
    Philipp

  26. @cocoa

    Finke tut richtig daran die Situation nicht noch zu verschärfen. Er wäre dann nicht mehr tragbar für den Verein und eine vorzeitige Entlassung würde Ihm entgegestehen. Die Vorstände lauern nur darauf bis er diesen Fehler macht.
    Finke wäre bereit zu Gesprächen hinter verschlossenen Türen. Ist der Vorstand denn Stumm? Oder haben die einfach Angst?

  27. Südbadener

    Ich ziehe vor VF den Hut, dass er nicht schon längst hingeschmiessen hat.

    Da sieht man mal wie der hinter seiner Arbeit steht und wieviel ihm an seinen Jungs hängt. Und entgegen irgendwelchen möglicherweise aufkommender Kommentare, dass er nur erfolgsgeil sei… Natürlich will jeder Erfolg, aber dem VF geht es vor allem auch um seine Mannen. Nicht umsonst gibt es viele die sagen, dass sie gehen wenn Finke geht. Und die Spiele stehen hinter ihm, nicht umsonst sind sie momentan so erfolgreich. Die spielen für VF und nicht für ein paar kranke Typen aus Nord. Ich meine damit nicht die gesamte Nordtribüne.

    Wer mal am Sonntag genau hingesehen hat, hat auch aus Nord viele WSF-Plakate gesehen, und zwar einige mehr als die angeblichen 17 Stück beim Spiel gegen Augsburg. Das waren alleine aus Nord einiges mehr als 100 Plakate..!!!

    @cacao
    Da stimme ich Philipp zu. Dem VF wird eh viel zu viel vorgeworfen. Es gab ja sogar Kritik, dass er sich anscheinend darüber ausgelassen hat, dass er entgegen Absprachen und Versprechungen vom Vorstand nicht an der Trainersuche beteiligt wurde.

    Und jetzt soll er sich hinstellen und dem Vorstand ganz klar mit allem Nachdruck sagen, dass er, namentlich Volker Finke, komme was wolle seine Trainertätigkeit weiter ausführt. Das geht erstens mal nicht und ist auch menschlich zu viel verlangt.

    Volker Finke ist der Beste! Basta!

    Der Südbadener

  28. Dreisampinkler

    @südbadener

    ich sag dir mal meine meinung zu vf:

    er kann und will den club nicht verlassen, da er diesen als sein lebenswerk – seinen eigenen club ansieht. jetzt will man ihn nicht mehr da haben und er benimmt sich wie ein trotziges kind, dem man sein spielzeug wegnimmt. ist beleidigt und genießt diesen vereinschädigenden trubel den wsf veranstaltet sichtlich.

    er hat gute arbeit gemacht – ohne wenn und aber. jedoch gibt es nach 16 jahren gerade im trainergeschäft abnutzungserscheinungen. und genau die sehe ich schon seit einiger zeit bei ihm.

    das er unbequem ist, ok sonst wäre er nicht er. nur irgendwann hätte auch er die zeichen der zeit erkennen müssen und sich um einen anderen posten aktiv kümmern sollen. das hat er leider verpasst.

    deine aussage die spieler für vf spielen ist sehr bemerkenswert. dann sei die frage erlaubt, ob diese spieler denn auch wirklich für den sc freiburg spielen und kämpfen wollen oder nur für eine person namens vf? mit deiner aussage kommt man zum umkehrschluss, dass die spieler sich nicht unbedingt mit dem sc freiburg identifizieren. das kann ich nicht besonders positiv finden!

    schade, schade, schade. wsf meint ihr allen ernstes, dass ihr in irgend einer weise dem sc freiburg nützt?

  29. Patscho

    @ Dreisampinkler

    Du weißt auch nicht, was du willst. Den Spielern wirfst du vor, sie würden sich nicht mit dem Verein identifizieren, andererseits willst du ausgerechnet den Mann, der sich seit Jahren hunderprozentig mit dem Verein identifiziert, nämlich Volker Finke, loswerden. Ja, was denn nun?

  30. SF

    @Dreisampinkler

    die Spieler im Kader geben seit Wochen sehr positive Bewertungen über die Arbeit des Trainers ab. (Und die Spieler spüren die extreme psychische/emotionale Belastung der derzeitigen Situation sicher etwas mehr als wir).

    Ich kann das nicht in Deckung mit vermutetem Abnutzungserscheinungen seitens des Trainers bringen. Ganz im Gegenteil: für mich zeugt das von hoher Professionalität und Erfahrung.

    Auch Dein Schluß sie spielten nur für ihn (statt für den Verein), überzeugt mich nicht. Wieso-Weshalb-Warum? Hat er sie etwa verhext? :mrgreen:

    Dein Versuch die ganzen Vorstandspannen nun WsF in die Schuhe zu schieben ist recht unfair. Es missachtet auch die Tatsache, dass viele Fans durch eigenes, unabhängiges Beobachtungsvermögen zu einer vorstandskritschen Haltung gelangt sind.

  31. Dreisampinkler

    @patscho
    doch ich weiss genau was ich will. ich will das der sc freiburg weiterhin einigermaßen guten fussball spielt und hin- und wieder einen großen ärgert. aber an eurem personenkult um finke werde ich mich niemals beteiligen! andere trainer können auch was, oder ist der sc der sportlich weltbeste club derzeit?
    ich habe nicht gesagt, dass sich die spieler nicht 100% identifizieren – das war doch nur der umkehrschluss aus den aussagen deines wsf-kumpanen.

  32. Südbadener

    @Dreisampinkler

    Leider ist es in Foren nicht immer möglich auf schriftlichem Wege in aller Kürze die Sachverhalte darzustellen. Wenn es aber Leute gibt, die in Umkehrschlüssen so flink sind, dann muss man halt doch mehr ausholen.

    Also meine Stellungnahme zu Deinen Kommentaren:

    1. Die Bemerkung, daß die Spieler für VF spielen beudeutet nicht!!! daß sie nicht für den Verein und die Fans spielen (ausgenommen natürlich einige Idioten, von denen die Spieler als H…söhne bezeichnet werden).

    Das bedeutet, dass die Spieler überdurchschnittliche Leistung zeigen und gezeigt haben. Oder ist es etwa normal, dass man innerhalb von 14 Spieltagen von einem Fastabstiegsplatz auf Augenhöhe mit einem Aufstiegsplatz kommt. Nochmals zur Wiederholung: Nein wir spielen nicht (mehr) gegen den Abstieg, sondern um den Aufstieg. Und um das zu schaffen muss man halt ein paar Schippen mehr drauflegen. Da nützt kein zusätzliches Gehalt und keine Audi Q7, wie beim FCB (vergleiche mal deren Einstellung und Leistung in Relation). Unsere Jungs fahren im Suzuki nach Hause oder laufen nach Hause wie bspw. Pitroipa. Das hat was mit Einstellung und Emotionen zu tun. Weiss ja nicht, ob Du auch schon mal in einem Verein gegen das Leder getreten hast.

    2. Aus dem obengenannten Erfolg kann auch die Aussage bezüglich Abnutzungserscheinungen nicht stehen bleiben. Natürlich ist der VF auch visuell 16 Jahre älter geworden. Wenn man auch mal sieht, was er einstecken musste und muss, dann ist das auch verständlich. Aber wenn er abgenutzt wäre, wie hätte er dann aus so einer fatalen Situation wie im Dez. 06 diese Serie wie in den letzten 14 Spielen hinlegen können. Denn schliesslich trägt er ja auch dazu bei, auch wenn die Spieler auf dem Platz stehen. Oder meinst Du jetzt etwa womöglich, man bräuchte auch überhaupt erst keinen Trainer…?

    3. VF verhalte sich wie ein kleines Kind. Das ist ja lächerlich. Nochmals: In dieser Situation hätten die meisten schon längst hingeschmiessen. Vor allem wenn man sich auch aus Fankreisen so en Geschwafel anhören muss. Undank ist der Welten Lohn. VF kann eigentlich nach aussen nur schweigen. Was soll er denn bitte sagen. Soll er sich nach aussen noch mehr gegen den Vorstand auflehnen. Man sieht ja was dabei raus kommt, wenn man (VF) sagt, dass sich der Vorstand nicht an Absprachen gehalten hat. Und jede Bekundung, dass er eigentlich bleiben wollte, würde sich gegen die Entscheidung vom Vorstand richten. Deshalb gibt es da nur eins. Sich auf das Sportliche zu beschränken und konzentrieren. Und das ist in der Situation verdammt schwierig. Siehe gegen Jena. Der ganze Tumult und Ärger könnte letztendlich den Aufstieg kosten.

    Und noch eins. Die WSF-Anhänger sind durchaus keine nur Finke-Anhänger sondern vor allem und in erster Linie SC-Freiburg Fans. Das war ich auch schon vor Finkes Zeiten. Und gerade deshalb bin ich Finke-Fan!!!

    PS an Dreisampinkler: Verschmutze bitte nicht so die Dreisam….

    Der Südbadener