BZ-Artikel: Neues aus Absurdistan

26. April 2007, 22:36 Uhr

finke3_1.jpg Gestern hatte Jörg Weber schon wieder gute Laune. Am Mittwoch indes schien die ganze Welt über dem Vorsitzenden des Ältestenrates des SC Freiburg zusammenzubrechen. „Finke droht dem Vorstand“ war an diesem Tag ein Artikel in der Sport-Bild überschrieben, der in seiner ganzen Diktion offenbar nur ein Ziel hatte: Verständnis aufzubringen für die für diesen Sommer verabredete Trennung von Verein und Trainer. Dazu sollte die Geschichte den Coach offenbar ins Zwielicht setzen. Immerhin, so stand geschrieben, hätte Finke gegenüber dem Vorstand „gedroht“, sechs Spieler gleich mitzunehmen. Oder anders ausgedrückt: Dürfe Finke nicht bleiben beim SC, dann würden auch Antar, Mohamad, Olajengbesi, Diarra, Sanou und Pitroipa ihre Pferde satteln, sprich abhauen. Als Quelle hatte dem Blatt ein Gespräch mit Jörg Weber gedient.

Doch der rückte die Angelegenheit gerade: “Der Bericht stellt das Gespräch verfälscht dar und entspricht nicht der Realität.” Erstens erhebe der Ältestenrat – obschon das Gremium die Trennung befürwortet – keine schweren Vorwürfe gegenüber Trainer Finke, zweitens habe er, Weber, nie den Eindruck erwecken wollen, Finke würde dem SC-Vorstand drohen.
Eitel Sonnenschein also? Mitnichten. Hinter den Kulissen hat es ganz gewaltig gekracht nach der Veröffentlichung. Die Telefondrähte, so berichten Eingeweihte, sollen denn auch geglüht haben. Muss, darf, soll sich der Ältestenrat jetzt auch noch in die unliebsame Geschichte einklinken, die bundesweit für Furore sorgt und die im Breisgau mittlerweile die Schwelle zur gegenseitigen Versöhnung in schier unüberwindliche Höhe getrieben hat? Jörg Weber jedenfalls war am Mittwoch ein gesuchter Gesprächspartner, wobei er sich, wie er sagt, über den gelegentlich ihm gegenüber angeschlagenen Ton doch etwas gewundert habe.

Ein weiteres Indiz dafür: Die Stimmung ist gereizt – oder mehr als das. Nach den peinlichen Vorfällen vom vergangenen Sonntag, als sich nach dem Jena-Spiel (1:3) ein paar auf der Nordtribüne beheimatete Krakeeler mit einigen Spielern ein verbales Scharmützel mit anschließendem Polizeieinsatz lieferten, ist der Kitt so ziemlich ab am bislang so schmucken und dichten Fenster der SC-Schaubühne.

In Internet-Foren liefern sich Finke-Gegner und -Befürworter heftigste Wortgefechte, jeder beleidigt mittlerweile jeden und ganz allgemein ist die Stimmung so, dass man sich bereits davor fürchtet, was der unliebsame Zwist noch alles bereit hält. Ruhe und Frieden ist Diffamierungen gewichen. Kurzum: Die einst so heile Welt ist hin.

Und gerade der hängt die Initiative “Wir sind Finke” (WsF) nach. Diese Gruppierung ist wohl noch der einzig verbliebene Hort des Optimismus. Zumal es für sie einen Etappensieg zu feiern gibt. “82,2 Prozent der nötigen Stimmen sind eingegangen”, meldete WsF jetzt, voll der Hoffnung, die angestrebte außerordentliche Mitgliederversammlung doch noch auf die Beine stellen zu können. 2514 Mitglieder hat der Sportclub, davon 2229 stimmberechtigte – weil über 18 Jahre alt. Eine eigens einberufene Zähl- und Prüfgruppe hatte die Kartei eigens durchforstet. 558 Mitglieder (25 Prozent der Stimmberechtigten) müssen eine solche Versammlung wollen – um die 100 fehlen also noch.

Gleichwohl: Viel Zeit bleibt nicht mehr. Am 20. Mai ist die Saison zu Ende, bis dorthin sollte die außerordentliche Mitgliederversammlung stattgefunden haben – und das bei einer ordentlichen Einladungsfrist von 14 Tagen. Alles andere macht schließlich wenig Sinn. Oder will man über den möglichen Verbleib des Trainers noch diskutieren, wenn der Nachfolger schon auf dem Weg zum Stadionparkplatz ist?

Und noch etwas: Wäre es nicht an der Zeit, in den Reihen der WsF-Initiative mal über ernsthafte personelle Alternativen nachzudenken? Ersatz für die Vorstände Stocker, Keller, Breit und Weimer – denn die könnten bei einer solchen Sitzung – angewidert ob der Vorgänge – zurücktreten, ob die WsF-Gruppierung das nun offensiv betreibt oder nicht. Ersatz aber, so hört man, ist weit und breit nicht Sicht.

Apropos: Ganz so ausgeschlossen wie noch vor ein paar Tagen hält man offenbar auch beim Verein das Zustandekommen einer außerordentlichen Mitgliederversammlung nicht mehr. Jedenfalls, so verlautete dieser Tage, möchte man sich auf Vorstandsseite jetzt auch mal um die noch neutralen und die vorstandfreundlichen Mitglieder kümmern. Truppen um sich scharen nennt man das in der Politik oder beim Militär.

Ein Letztes: Bei einem, wie es in der Sport-Bild hieß, Geheimtreffen zwischen den SC-Oberen und Stürmer Alexander Iashvili, soll der Georgier zum Bleiben animiert worden sein. Mit folgerndem Angebot: Statt 700.000 Euro im Jahr soll “Iashi” künftig 1,4 Millionen einsacken können. Wer die Verhältnisse beim SC nur ein bisschen kennt weiß, das kann nur ein (schlechter) Witz sein. So abstrus, dass sich der Verein nicht mal zu einem Dementi veranlasst sieht.

Aber in diesen Tagen ist vieles möglich an der Dreisam. Nur eines scheint nicht mehr zu funktionieren: die Ruhe – und den Anstand – zu behalten. Allen Mitmachern sei deshalb geraten: Hockt euch endlich zusammen und redet – nicht über, sondern miteinander.

Michael Dörfler

125 Kommentare zu “BZ-Artikel: Neues aus Absurdistan”

  1. neigschmeggder

    Allen Mitmachern sei deshalb geraten: Hockt euch endlich zusammen und redet – nicht über, sondern miteinander.

    Lieber Herr Dörfler,

    was, als genau das von Ihnen geforderte, ist es denn Ihrer Meinung nach, was WsF von Anfang an forderte???

  2. arturo

    Laut Verein, der so lange neue Mitglieder nicht zuläßt, ist die Saison am 30.6. zu Ende.

  3. SF

    Vorneweg: ich bin sehr froh, dass die BZ eine gewisse Verantwortung für die Angelegenheit weiterpflegt (mittels dieses Blogs). Danke.

    ‘Zusammensetzen jetzt’ war von Anfang an die Kernforderung von WsF, wie neigschmeggder richtig sagt. Mittlerweile ist die Lage nun wirklich eskaliert. Die häßlichen Vorfälle von Sonntag haben dem Chaos die vorläufige Krone aufgesetzt, bevor SportB*LD dazukam. Aber auch so wäre die Lage schlimm genug.

    Man kann mE aber nicht die Fans (egal ob pro oder contra oder indifferent ) dafür verantwortlich machen. Hans-Georg Huber hat es oft genug hervorgehoben, dass es extrem unfair und dazu gefährlich ist, die Fans mit dieser Situation alleinzulassen.

    Ein baldiges Zusammensetzen könnte zukünftige sportliche und vereinspolitische Schäden evtl noch abmildern. Ich fürchte aber der Riß in der Fanszene wird kaum noch zu kitten sein. Allenfalls durch eine Wunderheilung (Aufstieg?)

  4. phil77

    Danke für diesen ausgewogenen Kommentar Herr Dörfler. Schön, dass die BZ endlich die Sache aufmerksam verfolgt. Da möchte ich auch nicht mehr über den oberflchlichen Kommenatr von Herrn Heidegger nörgeln.

  5. breitling

    Das ist der erste Bericht der für mich ausgewogen die Situation schildert. Danke. Herr Heidecker sollte seine Stellung zu der Situation mal für sich selbst beleuchten, überdenken. Sind Sie neutral?
    Herr Dörfler danke dafür dass Sie Lösungsansätze aufzeigen. WSF und Pro-Finke Fans wollen eine Lösung für den Verein und nicht alles kaputtmachen wie es oft unterstellt wird. Her Weimer setzen Sie sich bitte durch zum wohle des Vereins.

  6. Iggy Pop

    In einem mittelständischen Unternehmen mit einem dem Sportclub Freiburg vergleichbaren Umsatzvolumen hätte eine Laienspielschar, wie sie dem SCF vorsteht, vermutlich keine Zukunft. Beim Sportclub wird dagegen munter weiter dilettiert. Jetzt also auch der Ältestenrat. Dessen Verhalten ausgerechnet gegenüber einem Medium wie der SportBild ist an Naivität wirklich kaum noch zu überbieten.

    Der Vorstand selbst schweigt lieber. Oder äußert sich in Person von Herrn Breit: Sätze von Finke’scher Länge, die aber – im Gegensatz zum Original – ohne jeden Inhalt sind. Bester Politikersprech.

    Langsam heißt es wohl wirklich, sich vom (Fußball-)Modell Freiburg zu verabschieden.

  7. naturalbornrational

    Hallo Herr Dörfler!

    Grundsätzlich ist Ihr wohlgemeinter Ratschlag, sich zusammenzuhocken, 100% richtig. Genau so richtig ist aber auch, dass das Gesprächsangebot von Seiten der WsF-Fraktion von Beginn an stand, und mit jeder Pressemitteilung wieder erneuert wird. Warum also trifft sich der Vorstand nicht mit diesen Leuten?

    Würde WsF die bedingungslose Abwahl des Vorstandes fordern, könnte man dafür vielleicht noch ein Minimum an Verständnis aufbringen. Aber so fragt man sich nur: Was hat ein Vorstand zu verlieren, wenn er mit einer Gruppe redet, die offenbar für mehrere tausend Fans steht – und damit auch für eine nicht gerade unerhebliche Umsatzsquelle bei den Spielen?

    Ich würde in diesem Fall den Ball mal an die BZ zurückspielen: Nicht nörgeln, sondern machen! Die BZ hat schon öfter zu kontroversen Themen in Freiburg Diskussionen organisiert und z.B. durch Herr Rüskamp, den ich sehr schätze, moderiert. Warum nicht auch hier? Ladet den Vorstand ein, ladet WsF ein, ladet vielleicht Spieler an – und dann lasst sie reden! Dann sehen wir ja, wer kommt, wer sich dem Dialog stellt, und wer nicht.

    Wann darf ich den Termin dieser Diskussionsrunde in meiner BZ lesen? Ich würde mich freuen – hier hat die BZ auch eine Verantwortung – vielleicht gelingt ihr, durch einen neutralen Moderator, das, wozu zumindest eine der beiden Streitparteien vielleicht gar nicht mehr in der Lage ist!

  8. BZ-Online

    Liebe Blogger,

    die BZ-Sportredaktion wollte eine solche Diskussionsrunde längst organisieren. Sie kam aber nicht zustande. Der Vorstand lehnte es ab, sich mit der WsF-Initiative an einen Tisch zu setzen. Zumindest an einen Zeitungstisch…

    Michael Dörfler

    - Sportredaktion -

  9. naturalbornrational

    Hallo Herr Dörfler!

    Vielen Dank, und meinen Applaus für Ihr Engagement! Warum aber die Diskussionsrunde nicht trotzdem stattfinden lassen, zum Beispiel erweitert um Personen aus der Supporters Crew? Den Vorstand kann man ja dennoch einladen – wenn dann von denen niemant kommt, ist das auch eine Form der Antwort.

    Der Wunsch in der Öffentlichkeit nach einem moderierten Gespräch scheint mir jedenfalls extrem hoch – und diesem einen Raum mit Niveau und sachlich wie fachlich kompetenter Moderation aus Ihrer Abteilung zu geben, wäre doch ein sinnvoller erster Schritt zur Bewältigung der Krise. Man darf ja noch hoffen ;-)

  10. Gunner

    Hallo Herr Dörfler,

    warum wird es in der BZ nicht einem breiten Publikum mitgeteilt, daß der Vorstand das Zustandekommen eines moderierten Gesprächs abblockt? Warum wird in der BZ die Stellungnahme des Herrn Breit verbreitet, nach der er auf einen offizielle Einladung zu einem Gesprach mit WsF wartet?

    Nach Ihrer Aussage erscheint diese Ausagen Herrn Breits in einem neuen Licht. Sie entpuppt sich als weitere Lüge.

    Die BZ sollte aufhören, den Vorstand des SC zu decken. Der Dilletantismus des Vorstands ist nicht mehr zu toppen und gehört endlich einem breiten Publikum bekannt gemacht.

    Gruß, Gunner

  11. ICHBINBREIT

    Herr Dörfler ich finde Ihren Beitrag der erste wirklich gute und neutrale bis jetzt. Das spricht für sich dass der Vorstand auch Sie nicht zum Gespräch will. Der Vorstand sollte doch zum wohle des SC Freiburg arbeiten.
    Ist Dr. Breit darauf stolz dass keine neuen Mitglieder aufgenommen werden? Nur von 100 Personen wählen lassen und dann sich so aufführen.
    Die Mitgliederversammlung ist der einzig demokratische Weg aus dem Schlamassel und die neuen Mitglieder sollten aufgenommen werden. Das sind alles beste Kunden des Sportclub.

  12. Mikel

    Ich kann mich erinnern, in einem der blogs hier vor ca. 2 Wochen die Idee einer Posiumsdiskussion unter der Moderation der BZ vorgeschlagen zu haben. Wenn nun Herr Dörfler sagt, dass die BZ den Vorschlag weiter verfolgte und die Sache an der Ablehnung des Vorstandes scheiterte, ist das auch für uns eine neue Info. Gut jedenfalls, dass die BZ den Vorschlag aufgenommen hat – hätte ja auch von ihr kommen können.

    Fragt sich ja wirklich – wieso Herr Breit jetzt auf einmal zum Gespräch bereit ist, vorausgesetzt, er bekommt eine förmliche Einladung.
    Die wird er bekommen.

    Der BZ rate ich, wie ich auch ihrem Vertreter am Samstag in der KaJo gesagt habe, bei Gesprächen mit den Herren Vorstand darauf zu achten, ob die getroffenen Aussagen nach 3 Tagen wieder “unglücklich”(Stocker) waren oder nur “persönliche Meinung”(Breit). Das Resultat in beiden Fällen wäre nämlich, dass der BZ-Leserschaft etwas vorgemacht wird, was nicht stimmt. BZ – Ihr schreibt nicht für Euch selbst, Ihr schreibt für uns Leser. Und wir wollen nicht, dass ihr kritiklos alles übernehmt, was gesagt wir, sondern auch mal selbst recherchiert (das gilt nicht nur für den SC).

  13. Laschwilli

    Also so wie H. Breit in dem Radio Regenbogen Audiointerview verstanden habe, möchte er auf keinen Fall eine öffentliche Diskussionsrunde, aber immerhin gibt es wohl ein Gespräch zwischen Vorstand und WSF.
    Was ich, wie “ICHBINBREIT” auch nicht Ordung finde, ist der Aufnahmestop für Neumitglieder und die damit verbundene Meinung von Herrn Breit, dass er nur langjährige Vereinsmitglieder ein Stimmrecht und somit die Mitbestimmungsmöglichkeit am Vereinsgeschehen zugesteht.
    Das hat mit dem Sinn und Zweck des Vereinswesen nicht mehr viel gemein.

  14. phil77

    Wirklich seltsam eigentlich, oder? Herr Weber -sonst immer völlig im Hintergrund- “plaudert” -wie er sagt- 45 Minten mit einem Bildzeitungsfritzen. Der redet doch sonst nie mit Journalisten. Und wenn ihn ein Bildfritze anruft, kann e doch einfach sagen: kein Kommentar. Hat er aber nicht, sondern 45 Minuten “geplaudert”!
    In dieser heiklen Phase vor dem entscheidenen Spiel in Offenbach. Kann es vielleicht sein, dass der Vorstand wirklich mit aller Kraft in der 2. Liga bleiben möchte?

  15. homoludens

    kann es sein, dass der vorstand wirklich…

    das glaube ich gar nicht. der vorstand will vielmehr unbedingt in die 1. liga. aus schlicht und ergreifend taktischen gründen: steigt der sc auf, so das kalkül, wird in der dann herrschenden aufstiegseuphorie das thema finke und das versagen des vorstandes schnell vergessen sein. der vorstand mag sich auf diese weise zwar nur kurzfristig aus der affäre ziehen, aber weitsicht ist nun mal nicht seine stärke.

  16. Delmenhorst

    Ich finde den Artikel von Herrn Dörfler eine ganz gute Beschreibung, ein Passage möchte ich aber kommentieren:
    “Ersatz für die Vorstände Stocker, Keller, Breit und Weimer – denn die könnten bei einer solchen Sitzung – angewidert ob der Vorgänge – zurücktreten, ob die WsF-Gruppierung das nun offensiv betreibt oder nicht.”
    Der eine oder andere Vorstand sollte nicht “angewidert ob der Vorgänge” sondern “reuig ob seiner Verfehlungen” zurücktreten.
    Da wurde in meinen Augen taktiert und manövriert und das sportliche hinten angestellt. Dass nun eine basisdemokratische Entscheidung selbst nur mit Bestandsmitgliedern gescheut wird wundert mich nicht.

  17. SF

    Die SportB*ld legt jetzt noch ne Schippe Schlamm drauf und bezeichnet Volker Finke als Lügner.

    http://www.sportbild.de/sportbild/generated/article/fussball/2007/04/27/6070500000.html

    Warum läßt der Ältestenrat das zu (wenn es doch so war wie in der offiziellen Stellungnahme dargestellt)? Finde das alles andere als korrekt.

  18. ICHBINBREIT

    Und wieder ging ein tag vorrüber in der neuen Kommödie SC-Freiburg. Trainer Finke äussert sich im Interview bei Radio Regenbogen darüber, dass es das normalste im BUndesligafussball ist dass in der momentanen Situation über Verträge geredet werden müsse. Die Profis haben bundesweit und international durch ihr tolles Auftreten in der Rückrunde begehrlichkeiten erweckt.
    Mal für die Unwissenden. Finke ist nicht irgendein Trainer. Der Mann hat internationales Ansehen dass erein sehr guter Ausbilder für grosse Spielertalente ist. Nicht umsonst erwähnen dies Spielerberater schon seit Jahren. Früher wurde Finke dafür gelobt. Wenn Finke nur darauf hinweist dass ca.6 Spieler wegen seiner Entlassung Freiburg verlassen wird das als eine Androhung interpretiert. Hat man da Angst etwas falsch gemacht zu haben?
    Der plötzliche Weggang wird nicht zu kompensieren sein. Da hätte man früher Strukturen anlegen sollen. Doch in Südbaden denkt man anderst. Man denkt der braucht doch hier nicht bis in die Rente trainieren! Ich frage warum nicht?
    Wenn sein Nachfolger angelernt wird warum nicht?
    In der aktuellen Diskussion über ältere Menschen im Berufsleben wird immer über das enorme Fachwissen und Erfahrung gesprochen. Finke wird aber als Haltbarkeitsdatum abgelaufen behandelt.
    Ein Arbeitgeber muss Anreize geben und das geht auch anderst als die Entlassung anzudrohen! Eine Reaktion war richtig im Dezember. Aber man muss einfach mal die Fakten sehen. Der sportliche Teil kann kein Argument mehr gegen Finke sein!
    Es werden doch die alten Dinge sein die die Herren an Ihm stören. Er weiss alles besser und sagt es einem direkt ins Gesicht! Er ist grund ehrlich in seiner Person! Er hält nichts von Schulterklopfern und beleidigendem Pöbel. Er sagt den Journalisten wenn sie bescheuerte Fragen stellen dass sie es eifach nicht können.
    Das mögen die Gegner nicht. Egal ob er einen Pitroipa aus Burkina Faso entdeckt nach Freiburg holt und dort ausbildet.
    Der Junge wird bald ChampionsLeague spielen wenn er nicht abreisst und den richtigen Club findet. Meine Meinung! Alles nur meine Meinung.
    Daniel Schwaab aus Waldkirch, Gymnasiast. Finke änder Trainingszeiten für den jungen, symbadischen Spieler. Trainingszeiten und Schulzeiten werden auf einander abgestimmt. Schwaab ist Einserschüler!
    Was wollt Ihr denn als Alternative in Freiburg?
    Ein Medientrainer Dutt? Meint Ihr Dutt lässt Schwaab als Stammspieler auflaufen? Darf sich Schwaab bei Dutt noch Fehler leisten?
    Er hat sich geschämt für die Leistung seiner Spieler. Sie würden Ihm den Ruf schädigen. das kann keine Alternative für Finke sein.
    Doch es reicht jetzt. Ich habe mich in Rage geschrieben. Mal sehen was das Kommödienstadel heute Neues bringt.
    Heja SCF!

  19. Patrick

    Sportbild online “dementiert das Dementi von Finke, der nicht die Wahrheit über die Spielerabgänge sagt…” Zu lesen in der kommenden Sportbild. Wie auch immer. Man sollte den SC Balltretern mal schnellstens klar machen wem sie verpflichtet sind, nämlich dem Verein der sie regelmäßig und pünktlich bezahlt!! Und wer meint aus Trotz wegen, oder mit Finke gehen zu müssen sagen wir wiederrum schnellstens “Tschüß, schaut mal wie lange Euch Volker Finke bezahlen kann…!”

  20. circusmaximus

    Ja, unser Patrick ist ein ganz Schlauer und beruft sich auf die Sportbild als Quelle – deren Verbindungen zum noch amtierenden Vorstand sind in diesem Forum von anderer Seite ja schon hinlänglich dargestellt und gewürdigt worden. Patrickchen hat ja mal auf offiziellen SCF Webseite schauen können, auf der sich andere andere Darstellung von Herrn Weber findet, oder das VF Interview auf faz.net lesen können. Aber warum sein Weltbild mit widersprüchlichen Informationen konfrontieren, mit Scheuklappen lebt sichs einfacher.

    In dem angesprochenen Interview kann man übrigens auch ein paar Anhaltspunkte finden, warum sich Spieler sehr wohl VF verbunden fühlen können. Man findet (wenn man das möchte) auch ein paar Anhaltspunkte, warum hier 16 Jahre lang erfolreich und kontinuierlich gearbeitet wurde. Man darf gespannt sein, was folgt (wenn ich die bisherigen Aussagen und Interviews von Herrn Dutt heranziehe, schwant mir nichts Gutes). Zumindest hat es der Vorstand mit seiner Entscheidung und Vorgehensweise (die eher einem Kulturkampf gleicht als sportlich motiviert wirkt) geschafft, eine doch etwas sehr offene Zukunfts”perspektive” zu schaffen. Man setzt mal alles aufs Spiel, mit ungewissem Ausgang. Das ist ungefähr so, als ob jemand ein Leben lang malochen geht, spart, um dann eines schönen Tages ins Spielcasino zu marschieren, um alles auf die “7″ zu setzen. Good luck!

  21. circusmaximus

    Liebe BZ, warum wurde mein Kommentar gelöscht??

    Lieber “Circusmaximus”, Ihr Beitrag wurde selbstverständlich nicht gelöscht, wie Sie oben sehen. Er ist lediglich in unserem Spam-Filter hängen geblieben. Ein Spam-Filter ist, um das noch einmal zu betonen, kein Mensch, sondern eine Software. Diese analysiert die Beiträge nach ihrer technischen Struktur und greift ab und zu auch mal daneben, weswegen wir die gelöschten Mails in regelmäßigen Abständen kontrollieren. Trotzdem ist es gut, dass es einen Spam-Filter gibt, weil sonst jeden Tag etwa 200 Viagra-Kommentare im Blog landen würden. Oder wäre Ihnen das lieber als die eine oder andere Zeitverzögerung? MfG, BZ-Online

  22. Delmenhorst

    Hallo Patrick,
    Du trägst nicht gerade zur Deeskalation bei. Die SportBild zündelt ja gewaltig.

    SportBild:
    “Volker Finke verrennt sich immer mehr. Am Freitag verwies der Trainer seine Drohung, sechs Spieler würden den Verein verlassen, wenn er am Saisonende gehen müsse, ins Reich der Fabel. Gegenüber SPORT BILD online bestätigte Jörg Weber, Vorsitzender des Ältestenrates, aber noch einmal Finkes Aussage.
    Weber: “Herr Finke hat mir in einem 45-minütigen Telefonat mitgeteilt, dass sechs Spieler den Verein verlassen, wenn er geht.”
    Diese Aussage hat Weber mit seiner Unterschrift bestätigt, sie ist demnach rechtskräftig. Im Klartext: Volker Finke sagt in seinem aussichtslosen Kampf, im Traineramt zu bleiben, nicht die Wahrheit.”

    Mit allen öffentlichen Informationen ist die Verbiegung offensichtlich: Herr Finke erzählt (noch dazu in einem vertraulichen Gespräch), dass Spieler den Verein verlassen werden bei seinem Abgang, und die Bildzeitung macht daraus ein DROHEN und folgert:
    “Im Klartext: Volker Finke sagt in seinem aussichtslosen Kampf, im Traineramt zu bleiben, nicht die Wahrheit.”

    Herr Finke und Herr Weber allerdings nehmen deutlich Abstand vom Vorgang des Drohens.

    Hast Du Dir das Regenbogen-Interview angehört?
    Herr Breit wurde gefragt ob er der Eindruck habe, dass Finke unangemessenen Einfluß auf die Zukunftsplanung der Spieler nehme. Und wie hat er geantwortet?
    Er hat geantwortet, dass “die Zukunftsplanung der Spieler von ihrer persönlichen Situation, ihren sportlichen Entwicklungsmöglichkeiten, ihren finanziellen Einkommensverhältnissen usw. maßgeblich geprägt”, das sei normal, man solle es mit weniger Aufregung sehen.
    Ich versteh diese Antwort als: Nein, Herr Finke nehme keinen Einfluss. Warum Herr Breit da nicht klar antwortet weiss ich nicht, so bleibt Raum zum zündeln.
    Aber immerhin scheint es Herr Breit weniger aufgeregt als Du mit den Spielerwechseln zu sehen.

    Die SportBild brüllt, am besten weghören.

  23. phil77

    BLÖD SCHLÄGT ZURÜCK!
    Fußball
    Freiburg: Volker Finke in Panik
    27.04.2007

    Von Marco Fenske

    Volker Finke verrennt sich immer mehr. Am Freitag verwies der Trainer seine Drohung, sechs Spieler würden den Verein verlassen, wenn er am Saisonende gehen müsse, ins Reich der Fabel. Gegenüber SPORT BILD online bestätigte Jörg Weber, Vorsitzender des Ältestenrates, aber noch einmal Finkes Aussage. Weber: “Herr Finke hat mir in einem 45-minütigen Telefonat mitgeteilt, dass sechs Spieler den Verein verlassen, wenn er geht.”

    Diese Aussage hat Weber mit seiner Unterschrift bestätigt, sie ist demnach rechtskräftig. Im Klartext: Volker Finke sagt in seinem aussichtslosen Kampf, im Traineramt zu bleiben, nicht die Wahrheit.

    (—)
    Liebe SC-Fans, aus rechtlichen Gründen können wir leider nicht zulassen, dass der Beitrag in voller Länge im BZ-Blog veröffentlicht wird. Links zu Artikeln – siehe oben – und Auszüge sind ok, aber komplette Artikel aus anderen Blättern könnten uns juristisch in die Bredouille bringen. Wir bitten um Vertständnis. Redaktion BZ-Online.

  24. arturo

    Sportbild:

    “Volker Finke verrennt sich immer mehr. Am Freitag verwies der Trainer seine Drohung, sechs Spieler würden den Verein verlassen, wenn er am Saisonende gehen müsse, ins Reich der Fabel. Gegenüber SPORT BILD online bestätigte Jörg Weber, Vorsitzender des Ältestenrates, aber noch einmal Finkes Aussage. Weber: “Herr Finke hat mir in einem 45-minütigen Telefonat mitgeteilt, dass sechs Spieler den Verein verlassen, wenn er geht.”

    Diese Aussage hat Weber mit seiner Unterschrift bestätigt, sie ist demnach rechtskräftig. Im Klartext: Volker Finke sagt in seinem aussichtslosen Kampf, im Traineramt zu bleiben, nicht die Wahrheit.”

    Die Vorgehensweise dieses Papier bedruckenden Organs (von “Zeitung” kann man ja nicht sprechen) ist infam: Daß Finke den Vorstand über den möglichen Abgang von Spielern informiert hat, ist das eine, daß er dies mit einer Drohung verbunden haben soll, das andere. Ersteres hat Finke nicht nur bestätigt, sondern mit Recht auch als Teil seiner Pflichten bezeichnet. Was er nach seiner und der Aussage von Herrn Weber hingegen nicht getan hat, ist das zweite: daß diese Information als Drohung geäußert wurde. Die Perfidie des Herrn Fenske besteht nun darin, Webers gar nicht strittige Aussage, daß eine entsprechende Infomation stattgefunden hat, so dreht, daß damit auch die von Weber wie von Finke bestrittene Behauptung über die Drohung bestätigt worden sei – logisch wie ethisch unterstes Niveau, mit dem dieses Organ wieder einmal bestätitg, wes Geistes Kind es ist.
    Pikant daran, daß damit nicht nur Finke, sondern auch Herr Weber in den Dreck gezogen wird. Er hätte sich an Finke ein Beispiel nehmen sollen, um der Hygiene willen jeden Kontakt zu dieser journaille zu vermeiden.

  25. Patrick

    Ach so, die SPORTBILD ist jetzt schuld… Ich vergaß den Heiligenschein über dem Finkehaupt. Ist doch im GRUNDE egal, oder warum spricht Finke überhaupt das Thema Spielerwechsel an? Doch nicht nach dem Motto “Paßt bitte , bitte auf, wenn ich gehe, gehen Spieler…” Natürlich stinkt das zum Himmel, er benutzt es als Druckmittel, auch ohne damit drohen zu müssen! Ich finde es von den Spielern mies und vor allem dumm sich so zu benutzen und benutzt zu lassen! Hätte Finke Charakter würde er den Spielern ins Gewissen reden weiterhin zum VEREIN zu stehen und nicht noch so seinen Personenkult zu pflegen!

  26. arturo

    Na gut – wenn Argumente nicht als solche anerkannt werden (”ist doch im Grunde egal”), dann ist per defonitionem jeder Diskussion der Boden entzogen.

  27. arturo

    Ergänzung:

    Daß mit dieser Vorgehensweise auch der Ältestenrat des SC in den Dreck gezogen wird, interessiert sie, Herr Patrick, also auch nicht – sollte es aber, da Sie doch so für den Verein sind.

  28. phil77

    Patrick
    “oder warum spricht Finke überhaupt das Thema Spielerwechsel an?”
    Weil das seine verdammte Pflicht als Trainer ist, du Blöd-Leser (oder?)!

    “Hätte Finke Charakter würde er den Spielern ins Gewissen reden weiterhin zum VEREIN zu stehen”
    Lieber Patrick, wenn du mal in ein paar Jahren erwachsen geworden bist, wirst du verstehen, dass im Profifußball Profis für sich spielen, und erst dann für den Verein.
    Warum meinst du hat z.B. Braunschweig gestern so gut gespielt hat? Weil die Spieler dort um Profiverträge in der nächsten Saison kämpfen! Jetzt zum SC:
    Finke stellt einfach eine andere sportliche Perspektive dar, als Amateurtrainer Dutt. Und Spieler spielen halt dort wo sie entweder eine Menge Kohle verdienen (FC Bayern), oder eine Perspektive haben (SC Freiburg). Alles klar?
    Und eine gute Perspektive werden die SCF Spieler wahrscheinlich nächste Saison nicht vorfinden. Zumindest nicht wenn Finke geht, Dutt kommt und dieser Provinzvorstand bleibt!

  29. SF

    @Patrick

    phil77 und arturo haben DIch ja schon ganz gut aufgeklärt ;)

    Hast Du Dir schon mal Gedanken gemacht, welch gute Spieler wir hatten und haben, die nicht zuletzt w e g e n Volker Finke bzw. dem geschaffenen Umfeld usw. zum SC gekommen sind?

    Überlege mal in Ruhe , zieh’ Dir einen Schluß daraus und teile uns mit was du denkst.

  30. Patrick

    Phil77 und arturo klären leider nicht auf sondern ersticken jede Contra Finke Meinung im Keim, oder versuchen es zumindest… Finke weiß genau was er macht, und andere haben die gleiche Meinung wie ich aber eben nicht alle.. In einer anderen Zeitung, name ist mit gerade verrutscht, ich glaube “TAZ” gibt Finke zu das er seine “Entlassung nachvollziehen kann”, zu lesen aber auch in Viodeotexten. Mal schauen was die beiden Gesellen oben jetzt dazu meinen, -”bestimmt wieder eine Aktion von der Sportbild” oder dem FC Bayern, etc…

  31. arturo

    @ Patrick
    Schade, daß Sie mich als “Geselle” bezeichnen – warum dieser Ton? Was habe ich Ihnen getan? Und was soll ich davon halten, daß der Versuch einer Argumentation als “Ersticken” einer anderen Meinung diskreditiert wird? So kann man nicht miteinander reden.

  32. arturo

    @ patrick
    Ergänzung

    Das Zitat findet sich in der “FAZ”. Was ich davon halte? Anders als Sie bin ich davon in keiner Weise überrascht, weil ich von Finke nicht jenes Bild eines halsstarrigen Oberlehrers habe, das Sie mit sich herumtragen, im Gegenteil: Die Erfolge, die er uns in Freiburg geschenkt hat, verdanken sich auch einem Maß an Reflexion, wie es sich bei Trainern selten findet. Davon legt, wenn Sie es in Gänze lesen (und nicht nur ein Zitat in anderen Medien zur Kenntnis nehmen), besagtes Interview ab: Es zeigt, daß Finkes Problem nicht zum geringsten darin liegt, daß er über einen Horizont weit über dem anderer verfügt (deshalb die Schmähung “Oberlehrer”), und es demonstriert, was wir mit ihm verlieren werden. Darüber kann man nur traurig werden. Ich bin sicher, daß das irgendwann auch seine Gegner merken werden – nur wird es dann zu spät sein.

  33. Patrick

    Ist richtig… War zuviel Emotion dabei, liegt wohl auch am warmen Wetter..
    Es geht eben um den Verein nicht mehr um Personen, was mir manchmal eben stinkt. Und wenn ich jetzt noch lesen muß das Finke Fans mit Produkt- Verweigerung jener Sponsoren drohen die nicht bei der Pro Finke Aktion mitziehen, nimmt es langsam groteske Züge an, und da muß ich mich Deines Wortlautes bemächtigen: “So kann man nicht miteinander reden..” Und Sorry nochmal. Pat.

  34. arturo

    @ Patrick

    Danke!

  35. ICHBINBREIT

    3:2 in Offenbach.
    Der SC dominierte wieder ein Spiel und gewann es wieder.
    Der SC ist Punktgleich mit dem 3. Platzierten Duisburg und 4. Platzierten Fürth.
    Sehr geehrte Vorstände- was spricht momentan für einen Trainerwechsel?
    Für mich nichts. Es spricht aber enorm viel dagegen!

    Auseinanderbrechen der Mannschaft. 6-8 Spieler wollen den SC verlassen wenn Finke geht. Darunter die Leisungsträger der Mannschaft.

    Gefahr dass der NEUE der Stellung nicht gewachsen ist. Für Robin Dutt ein absolutes Neuland in der 1. oder 2. Liga Spieler zu betreuen.

    Gefahr der Eskalation im Fanbereich. Erste Anzeichen konnte man schon im Stadion bemerken. Den Extrem-Fans von Nord-Mitte darf man nicht die Oberhand lassen oder gar Entscheidungen nach Ihnen fällen.

    Thema Fussballschule. Ein Aushängezeichen des Sportclub Freiburg, die Fussballschule verliert mit Finke eventuell an “Humus”.
    Schon der Hauptsponsor sagt öffentlich dass er Finke will, da dieser die Vereinspolitik am besten verkörpere. Finke setzt stur auf die jungen. Jüngste Bundesligamannschaft- für den 18 Jahre alten Daniel Schwaab wird sogar die Trainingszeit der Profis auf den Schulplan des Gymnasiums in Waldkirch abgestimmt!

    Für mich gibt es keinen anderen Weg-
    Robin Dutt erhält eine Abfindung
    Volker Finke einen befristeten Vertrag
    Dr. Breit und Herr Keller machen Ihren Stuhl für Leute frei die offene, freie Gedanken haben.
    Herr Stocker soll die Zeitmaschine in Gang setzen. “Wenn ich die Zeit zurückdrehen könnte…”
    Sie können es Herr Stocker!

  36. phil77

    @ICHBINBREIT
    “Sehr geehrte Vorstände- was spricht momentan für einen Trainerwechsel?”
    Der Machterhalt natürlich!

    Aber keine Sorge: Dieser Provinzvorstand hat heute völlig fertig!!!
    Wir SC-FANS müssen jetzt nächste Woche klar machen wer bleibt (Finke und die Finketruppe) und wer geht (Keller und Breit)! Ich bin da jetzt sehr optimistisch!!!
    Aber es kommt jetzt wirklich auch auf uns an! Grüße an alle SC-Fans!!

  37. Delmenhorst

    @Phil77
    Auch ich werde zunehmend optimistisch. Man weiß aber nie, ob die SportB. und ihre großen Schwester noch weitere Gülle-Kanonen in Stellung bringt… Auf jeden Fall mal Regenschirme bereit halten… und immer schön wach und sachlich bleiben (pardon, “Gülle-Kanone” ist auch nicht gerade sachlich, aber ich find das Bild so schön).
    Gruß Delmenhorst

  38. phil77

    @Patrick
    Anscheinend bist du ja an einer Diskussion interessiert. Warum dann nicht einfach mal auf meine, arturos, Sf oder andere Argumente eingehen? Versuchs doch einfach mal!
    @Delmenhorst: Grüße zurück!

  39. arturo

    Auszug aus der ZDF-Reportage über die Zustände beim SC
    (http://www.zdf.de/ZDFde/inhalt/15/0,1872,5269999,00.htm):

    “Ausflug zum Kaiserstuhl. Hier lebt Vorstandsmitglied Fritz Keller. Fritz Walter war sein Taufpate. Keller gilt als härtester Widersacher Finkes. Vor die Kamera treten will der Star-Winzer aber nicht. Nach langen Diskussionen ein Geheimtreffen mit Heinrich Breit im Haus eines Freiburger ZDF-Mitarbeiters. Der Vorstand ist vorsichtig geworden. Schatzmeister Breit redet als Einziger. “Die Entscheidung vom Dezember bleibt wie sie ist, und die Gründe sind für uns auch nach wie vor gegeben.”

    Jämmerlich.

  40. arturo

    Auszug aus der ZDF-Reportage über die Zustände beim SC
    (zdf.de/ZDFde/inhalt/15/0,1872,5269999,00.htm):

    “Ausflug zum Kaiserstuhl. Hier lebt Vorstandsmitglied Fritz Keller. Fritz Walter war sein Taufpate. Keller gilt als härtester Widersacher Finkes. Vor die Kamera treten will der Star-Winzer aber nicht. Nach langen Diskussionen ein Geheimtreffen mit Heinrich Breit im Haus eines Freiburger ZDF-Mitarbeiters. Der Vorstand ist vorsichtig geworden. Schatzmeister Breit redet als Einziger. “Die Entscheidung vom Dezember bleibt wie sie ist, und die Gründe sind für uns auch nach wie vor gegeben.”

    Jämmerlich.

  41. phil77

    Ich post mal den ganzen Bericht. Lesenswert!
    Fußball-Reportage
    Finke und Freiburg: Wie geht es weiter?
    In Freiburg streiten sich die Geister um den Trainer
    von Hermann Valkyser

    Einen Moment lang, nur für Augenblicke, verliert Volker Finke die Selbstbeherrschung. Er sitzt da im kleinen Presseraum des SC Freiburg und hatte gerade zu erklären versucht, wieso seine Mannschaft mit einem 1:3 gegen Carl Zeiss Jena das Ende einer faszinierenden Siegesserie hat erleben müssen. Und natürlich wieder einmal jede Menge Fragen über seine momentan nicht mehr vorhandene Zukunft als Trainer beim Sportclub beantworten müssen.

    Dann, endlich, hat die offizielle Fragestunde ein Ende, und da passiert es: Die Gesichtszüge verzerren sich, Finke schlägt die Hände vors Gesicht, murmelt den einheimischen Journalisten etwas zu. Worte wie “Ignoranz”, “Eskalation” sind zu vernehmen. Der geneigte Beobachter ahnt, wen er meint: den Vorstand des SC Freiburg, “seines” SC, bei dem er 16 Jahre lang unangefochten seine Ideen vom Fußball hatte verwirklichen können.

    (—)
    Liebe SC-Fans, wie schon mehrfach erwähnt: Aus rechtlichen Gründen können wir leider nicht zulassen, dass Beiträge anderer Medien in voller Länge im BZ-Blog veröffentlicht werden. Links und Auszüge sind ok, aber komplette Artikel könnten uns juristisch in die Bredouille bringen (Urheberrecht!). Wir bitten um Verständnis. Redaktion BZ-Online.

  42. SF

    @phil77

    Deine Meinung schätze ich und der Artikel ist ja wirklich interessant. Was die BZ-Online Redakteure aber unermüdlich wiederholen, stimmt schon:

    Wegen solch komplett geposteten Artikel kann der Betreiber (die BZ) wirklich unnötigen Ärger kriegen (Urheberrecht).

    Ist nicht mein persönliches Anliegen ;) sondern ich denke wir sind hier Gäste und sollten deshalb ein wenig auf die Hausordnung achten.

  43. phil77

    OK, sorry! machs nicht noch mal. Aber der Artikel ist wirklich ausgezeichnet! Würde mir wünschen die BZ (hallo Hr. Dörfler) würde mal auf diesem Niveau schreiben (Finke hin oder her)!!

  44. ICHBINBREIT

    MITGLIEDERVERSAMMLUNG JETZT!
    Ältestenrat ihr seid die letzte Hoffnung!
    Wir haben nichts gegen Stocker- wir wollen diese Mannschaft in Liga 1 mit dem Erfolgstrainer Finke.

  45. Patrick

    Herr Finke, es ist höchste Zeit daß Sie sich endlich äußern, was Sie wollen.. Befremdet hat mich gestern u. a. in der SPORTSCHAU Ihre Äußerung “Wenn ich gewußt hatte das die Aktion mit meinem Namen und Bild stattfindet hätte ich etwas anderes vorgeschlagen, so werde ich eben in die SACHE mitreingezogen…” Äh, wie bitte?! Sie werden also in die Sache “mitreingezogen”?! Dann sagen Sie endlich ob Sie am Ende der Saison bleiben, oder gehen wollen, aber in etwas “reinziehen” will Sie in Freiburg niemand… Also Herr Finke, wir warten.

  46. Chris

    @Patrick:

    …wohl am WE zu viel Sonne abgekommen, oder wie?

    Wieso sollte Herr Finke sich “endlich äußern”? Ihm wurde doch der Stuhl vor die Tür gesetzt und der Vorstand äußert sich permanent dahingehend, dass sich daran auch nichts ändern wird!

    Herr Finke hat von Anfang an keinen Hehl daraus gemacht, dass er natürlich gerne bleiben würde (so auch zuletzt in der Pressekonferenz nach dem Jena-Spiel), aber was er möchte oder nicht tut ja nichts zu Sache, da der Vorstand keine Anstalten macht seine Meinung zu ändern!

    Also lieber Patrick, einfach mal ein bissle mehr deine Augen und Ohren aufmachen, dann kannst du dir das warten ersparen!

    Gruß

  47. Patrick

    Hallo lieber Chris, hast recht, warum sollte sich Finke auch äußern, wenn seine “Fans” mit seinen Hemdchen herumirren, er hofft bestimmt das man ihm so den Job rettet…

  48. Patrick

    Ach, und recht hast Du auch mit der Sonne! War ein geiles Wetter! Du bist ein feiner Beobachter! Gruß Sonnenpat!

  49. gruwegrooved

    @Patrick

    Volker Finke ist es, im Gegensatz zu Dir, nicht entgangen das es bei
    der WSF um Nachhaltigkeit geht mit der in Freiburg weitergearbeitet
    werden soll.
    Und um das zu sichern, ist Volker Finke noch ein paar Jahre lang der beste Mann.

    Gesetz des Falles: Volker Finke würde öffentlich bekunden, das er seinen Stuhl nicht räumen will.
    Was würdest Du dazu schreiben Patrick?

  50. SF

    @Patrick

    es ist wie gruwegrooved schon sagt, wirklich sehr einfach zu verstehen:

    Wäre Volker Finke tatsächlich laut in die Offensive gegangen, hätte er umgehend den Vorwurf geerntet, die Fans gegen den Vorstand aufzuwiegeln und den Verein/Vorstand schädigen zu wollen (in der BLÖD-Zeitung wäre vermutlich ‘aufhetzen’ gestanden oder ‘rächen’). Dem Vorstand wäre das sicher recht gewesen, denn sie hätten ihn gleich rausgeschmissen. Sehr fraglich, ob wir noch um den Aufstieg mitspielen würden.

    Stattdessen hat Volker Finke Interviews mit ziemlich tiefem Einblick gegeben (zB FAZ, Radio Regenbogen) und wer seine grauen Zellen ein wenig auf Trab hat, kann aus solchen Artikeln alles Notwendige entnehmen.

  51. Chris

    @ Patrick

    darum geht es ja gar nicht! Versuch doch mal es ganz neutral zu sehen, auch wenn’s vielleicht schwer fällt!

    Herr Finke wird zum Saison-Ende gekündigt und du und auch einige andere erwarten, dass er sich dazu äußert. Wieso in aller Welt sollte er das tun? Unabhängig von irgendwelchen “WsF”-Anhängern, die ihre Aktion ja auch erst lange Zeit nach der im Dezember ausgesprochenen Kündigung offiziell gestartet haben. Es wurde ja bereits ein Statement von Herrn Finke erwartet, als das momentane “Chaos” noch gar nicht vorhanden war. Aber wie gesagt, ganz neutral betrachtet, wieso sollte sich jemand äußern, wenn ihm gekündigt wurde.

    Mal abgesehen davon, dass er sich mittlerweile sehr wohl zu diesem Thema geäußert hat, muß ich feststellen, dass sich Herr Finke die ganze Zeit über absolut professionell verhalten hat, ganz im Gegensatz zu den Herren in der Vorstandsetage bzw. Ältestenrat. Er hätte auch allen Grund dazu gehabt, nach den unglaublichen Faux-Pas des Vorstands mal gründlich zurück zu schlagen, was er aber nicht hat. Er hat die ganze Zeit nur die sportliche Situation in den Vordergrund gestellt und auch mehrmals darauf hingewiesen, dass das momentan absolute Priorität hat. Hut ab, ganz ehrlich!

    Und außerdem, selbst wenn Finke unermüdlich Tag für Tag sagen würde “Bitte lieber Vorstand, überleg’ es dir noch mal, ich möchte unbedingt bleiben” – wer weiß ob er das nicht auch hinter verschlossenen Türen tut- solange der Vorstand an seinem Entschluß festhält würde das alles nichts nutzen.

  52. Patrick

    Halt halt halt halt halt….. Ich will nicht falsch verstanden werden: Es geht doch darum das der Vorstand mit Finke einvernehmlich die Entscheidung getroffen hat. So. Und was ist jetzt falsch daran Finke zu bitten, zu sagen was er auch will? Was ist falsch wenn er sagen würde ICH MÖCHTE DAS GLEICHE WIE VIELE FANS; HIERBLEIBEN. Klar ist, der Zeitpunkt ist zu spät, das hätte in der laufenden Rückrunde passieren müssen. Sogar STOCKER selbst meinte vor Wochen “Finke solle sich doch mal erklären”. Das habe ich als fragiles Pflänzchen der Hoffnung für Finke gesehen. Ich glaube felsenfest, wenn Finke die weitaus bessere Rückrunde zu einem weiteren Gespräch genutzt hätte, noch bevor man Dutt vorstellt, wäre es anders gelaufen.. Da war, für mich, eindeutig zuviel Stolz von Finke im selbst im Weg.

  53. Delmenhorst

    Hi Patrick,

    ich glaub Herr Finke hat sich schon genug zu dem Thema geäußert.
    Und Deinen Glauben dass es anders bei vorheriger Äußerung gelaufen wäre teile ich auch nicht, wenn ich mir die Ereignisse der letzten Monate vor Augen führe. So eine Äußerung (wenn sie denn überhaupt Herrn Finkes Gedanken entspräche) hätte zu jedem Zeitpunkt die Situation nur verschärft. Da gab es kein zu spät.

    Es ist auch müßig über “hättes” nachzudenken. Schaun wir mal auf den Rasen (toller und erfolgreicher Fußball) und auf heute und darauf was man jetzt tun kann damit es so gut bleibt.

  54. cantona

    Als langjähriger Fan und seit Jahren Mitglied des SC Freiburg aus dem Ruhrgebiet habe ich schon im Dezember die Trennung von Finke als falsch angesehen. Denn dass die SC-Mannschaft Potenzial hat war immer zu sehen. Und mit Finke hat sie die Chance, aufzusteigen und die Klasse zu erhalten. Ohne Finke wird es auf jeden Fall Turbulenzen geben und auch die nächste Saison in der 2. BuLi wird brutal schwer: Die Absteiger aus der 1. BuLi sind alle stark. Dann plus Hoffenheim von unten aus der RegLi plus Köln, ev. Fürth, ev. Rostock, ev. Duisburg, Lautern und vielleicht auch wieder einmal 1860. Da würde selbst der vom SC-Vorstand als Ziel für die neue Saison mit Dutt ausgegebene Mittelfeldplatz schwer erreichbar, insbesondere, wenn einige Leistungsträger gehen.
    Es wird wie so oft sein: Man merkt erst, was man hatte, wenn es weg ist. Und jeder möge einmal das Interview mit Finke in der FAZ vom 28.04. lesen. Ich verfolge den Weg des SC schon fast seit dem Beginn der Ära Finke (1993) und habe selten von Trainern Klügeres über Fußball gelesen und gehört. Genau wegen dem Freiburger Modell und der seriösen Arbeit bin ich dann auch Mitglied geworden. Diese hängt jetzt nicht nur an Finke, aber schon sehr am Freiburger Modell. Wenn das nicht mehr ist, werde ich auf Sicht (nach langer Bedenkzeit!) den Verein als Mitglied nicht mehr unterstützen können.
    Wenn Finke ab demnächst in Freiburg weg sein sollte, wird man den Unterschied sehr, sehr deutlich spüren und dann wird trauern angesagt sein.
    Aber: soweit ist es noch nicht. Ich sehe noch Möglichkeiten, dass Finke bleibt und wenn wir aufsteigen, dann gibt es im Grunde keine Alternative!

  55. cantona

    Ich habe schon seit längerer Zeit Karten für das Spiel gegen Koblenz am 20.05., worauf ich sehr gespannt bin. Als Ruhrie ist der Weg nach Freiburg weit und wenn man dann noch beruflich viel zu tun hat, sind Spiele an der Dreisam eher selten und bisher immer ein Erlebnis. So sehe ich den SC meist hier tief im Westen: In Bochum, Dortmund, Duisburg, Köln, Gladbach und auf Schalke.
    Ich hoffe, ich brauche für den 20.05. kein Plakat à la
    “Der SC ist völlig breit.
    Nun kommt der Kater und
    dann geht es in den Keller”.

  56. gruwegrooved

    @cantona

    toll, das du dir den SC als deinen Verein ausgesucht hast, wo du
    doch so viele erfolgreichere und größere Vereine vor der Haustüre hast.
    Das sollte manchem zu denken geben.
    Danke für Deine Unterstützung!

    Hast du schon einen Antrag zur a.o. Mitgliederversammlung an Verein und WSF abgeschickt?

  57. gruwegrooved

    @ Patrick

    Leider hast Du wohl noch nicht zur Kenntnis genommen. Das der Fan als solcher spätestens seit Dezember 2006 nur noch verarscht wird.
    Bist Du Dir immer noch sicher das die Entscheidung “einvernehmlich” war?
    Damit wollte man nur eine Initiative verhindern wie Sie später dann entstanden ist.
    Also einstimmig war die Entscheidung jedenfalls nicht.
    Und nochmal zu Erklärung Finkes: War es nicht Stocker selbst der in SiD erklärte: Ja, also wenn ma den Frage tät, würd er sicher bleibe.

  58. cantona

    @gruwegrooved
    Den Antrag zur aoMV habe ich schon vor Wochen an Achim Trenkle gefaxt.
    Ich war sehr froh, dass es eine solche Initiative gegeben hat, denn von so weit weg hat man kaum Einfluss. Wenn sie Erfolg hat – und ich glaube, die Fans müssen diesmal dem Vorstand den Weg weisen – wäre es toll.
    Sollte die Initiative keinen Erfolg haben, dann war sie zumindestens ein richtiges, wichtiges und nötiges Riesendankeschön an VF und seine Trainertruppe für das, was sie in Freiburg geleistet hat.

  59. gerold

    Liebe WSF Freunde,

    bei der Gelegenheit nochmal ein paar Fragen:

    Ich bin der Meinung, dass die ao Mitgliederversammlung spaetestens
    in der Woche nach dem Koblenzspiel (besser aber auch nicht frueher, um die Mannschaft
    nicht abzulenken) stattfinden sollte.

    Ist das machbar? Es gibt ja wohl eine zweiwoechige Einladungsfrist oder?

    Teilt doch bitte genau mit, wieviel Stimmen noch fehlen.
    Ich denke, wenn man genau liest, wieviele (hoffentlich wenige) Stimmen
    noch fehlen, wird sich der eine oder andere noch leichter mobilisieren lassen,
    nach dem Motto: Auf meine Stimme kommt es jetzt doch an.

    Nach diesem Termin ist es wohl zu spaet. Die Spieler werde mit ihrer Entscheidung
    nicht laenger warten wollen. Und falls dem so ist,
    wird auch Volker Finke nicht mehr weitermachen wollen.

    Ich fuerchte, dass Gespraech von WSF mit dem Vorstand wird nichts
    bringen. Die spielen nur weiter auf Zeit.

  60. neigschmeggder

    Manches funktioniert erst, wenn es Fristen gibt!
    Auf die Fristsetzung von WsF, bis WANN der Antrag abzugeben ist, warte ich schon länger. Vielleicht sollte man das jetzt mal tun?
    Ich glaube ebenfalls, dass die nötigen Stimmen dann schnell zusammen kommen.
    Meine Frist, die ich mir selbst gesetzt hatte, um den Antrag abzugeben, habe ich auch mehrfach verlängert…hätte ja sein können, dass doch noch eine einvernehmlich Lösung kommt…und die Woche drauf verschob ich es wieder.
    Ich vermute mal, so denken auch noch andere Menschen.

  61. gerold

    Sorry. Deine Argumentation verstehe ich nicht. Erstmal war und ist eine
    einvernehmliche Einigung sehr unwahrscheinlich.
    Zweitens wuerde der Antrag von WSF dann sofort zurueckgezogen.

    Schick bitte Deinen Antrag sobald wie moeglich los, wenn Du der Meinung bist,
    dass diese Mannschaft und das Trainerteam weitermachen sollten.

    Die Zeit draengt wirklich.

    Das einzige, was Du verlieren wuerdest, sind die Fax- oder Portokosten.

  62. gruwegrooved

    Ja natürlich, @neigschmeggder.
    Du scherzt wohl.
    Schick das Ding ab, ist echt easy.
    Gerold hat völlig recht. Für den SC und Volker Finke.

    Wir wollen Erklärungen.

  63. gruwegrooved

    Vielen Dank @cantona

    Informationen zu WSF gibt es auf http://www.wir-sind-finke.de/

    Wir benötigen noch ca. 90 Anträge, natürlich kommt es auf jede einzelnen Antrag an.
    Bitte gebt Euch einen Ruck und sendet den Antrag an den Verein “und” WSF.
    Falls Ihr Mitglieder kennt fragt Sie ob Sie schon gehandelt haben, manche sind
    einfach nur zu bequem oder schätzen Ihre Stimme nicht hoch genug ein.

    Jedes Mitglied ist nun gefragt- soll der Stil der Vorstände der letzten
    6 Monate sich beim Sportclub etablieren?
    Ist die eigentliche Großbaustelle des Sportclub der Trainerposten oder
    die Vorstandsriege?

    Ich wünsche mir mehr Courage im Stadion.

  64. phil77

    @neigschmeggder
    Bin absolut deiner Meinung! WsF muss diese Woche nochmal nachlegen. Ich hab aber das gute Gefühl, dass das klappt. Schau mal wie nervös Vorstand, Ultras und sonstige Finke-Hasser reagieren. Da liegt was in der Luft. Das Spiel am Freitag wird ein Finke-Festspiel werden!! Und jetzt drücken wir alle Essen die Daumen. Viellecht werden wir ja noch 2.!!

  65. gruwegrooved

    Vielen Dank @cantona

    Informationen zu WSF gibt es auf http://www.wir-sind-finke.de/

    Wir benötigen noch ca. 90 Anträge, natürlich kommt es auf jede einzelnen Antrag an.
    Bitte gebt Euch einen Ruck und sendet den Antrag an den Verein “und” WSF.
    Falls Ihr Mitglieder kennt fragt Sie ob Sie schon gehandelt haben, manche sind
    einfach nur zu bequem oder schätzen Ihre Stimme nicht hoch genug ein.

    Jedes Mitglied ist nun gefragt- soll der Stil der Vorstände der letzten
    6 Monate sich beim Sportclub etablieren?
    Ist die eigentliche Großbaustelle des Sportclub der Trainerposten oder
    die Vorstandsriege?

    Ich wünsche mir mehr Courage im Stadion.

  66. gerold

    gruwegrooved:

    Du scheinst ja von WSF zu sein.
    Es ist ja schoen, dass ihr den Grossteil der Antraege erreicht habt,
    aber aus meiner Sicht koennen 90 Antraege schon noch viel sein.

    Nochmal ein paar Fragen:

    1. In der BZ vom Samstag stand irgendeine Andeutung, dass Achim Trenkle
    am Samstag nochmal in der Geschaeftsstelle war, um die Anzahl der stimmberechtigten
    Mitglieder nochmal zu reduzieren. Er wurde sogar zitiert, er mutmasse,
    dass die Stimmen schon beisammen sein koennten. Darueber hinaus habe ich mehrfach
    Andeutungen gelesen, dass es eine Tennisabteilung gebe und diese
    Mitglieder von der Gesamtzahl abgingen.
    Was ist an diesen Geruechten dran?

    2. Wieviel Zeit gebt ihr euch noch? Was ist der letzte Zeitpunkt, an dem
    eine ao Mitgliederversammlung Sinn macht?
    Die 2-Wochen-Einladungsfrist ist doch korrekt zu sein, oder?
    Ist es realistisch, falls das wirklich scheitert (an den paar Antraegen),
    das Ganze auf der ordentlichen Mitgliederversammlung nachzuholen.
    Oder wuerde Volker Finke dann nicht mehr zur Verfuegung stehen?
    Die Spieler waeren ja dann schon sowieso sicher weg.

    3. Habt ihr eigentlich die Mitgliederlisten mit Adressen aller Mitglieder, um noch weiter
    persoenlich Werbung zu machen?

    4. Kann man sonst noch was tun, um WSF zu unterstuetzen? Sponsoren
    habe ich schon angeschrieben.

    Ich fiebere der kommenden Entwicklung sehr entgegen. Wenn es
    so kommt, wie es sich abzeichnet, ist dies nicht mehr mein Verein!
    Die Trennung von Finke ist schlimm genug, aber die Art und Weise einfach
    nicht akzeptabel. Von der sportlichen Perspektive mal ganz abgesehen.

  67. kefin

    Wie vermutlich auch andere harmoniebedürftige SC Fans träume ich von einem mehrfachen Happy End: Der SC steigt auf, Finke bleibt Trainer, der Vorstand bleibt Vorstand und im Mai 2008 schafft der Sportclub in einem spektakulären letzten Saisonspiel mit einem Unentschieden in Nürnberg den Bundesligaklassenerhalt. Damit wäre das alte Freiburger Modell auf’s Neue vorbildlich geblieben: „Shake hands, wir haben alle Fehler gemacht, wir starten gemeinsam einen Neuanfang“! Weil so aber nur ganz schlechte Hollywoodfilme gestrickt sind, besteht die Freiburger Einzigartigkeit nach Lage der Dinge wohl eher darin, dass der SC Freiburg als erster Verein der deutschen Fußballgeschichte ohne Trainer, ohne Vorstand und ohne Spieler in die Bundesliga aufsteigen wird. Eigentlich schade!

    Wie dem auch sei, über die Verdienste des Trainers wurde in den Blogs hier schon reichlich diskutiert. Hier schlage ich mich klar auf die Seite der Finkebefürworter. Und trotzdem wundere ich mich manchmal über die offenkundige Bereitschaft, dem Vorstand jeglichen Anteil am Freiburger Erfolg des vergangenen Jahrzehnts absprechen zu wollen. Im Stern ist zu diesem Thema die folgende Aussage von „wsf“ abgedruckt: “In dieser Stadt hat es viele Persönlichkeiten, tausend Kellers und Breits, die einen Vorstandsposten ausfüllen können.”
    Diese Annahme darf bezweifelt werden und wirkt vor allem dann grotesk, wenn man dem amtierenden Vorstand gleichzeitig vorwirft, ein Häufchen provinzieller Feierabendfunktionäre zu sein. Wahrlich provinziell wirkt hingegen die Vorstellung, ohne jegliche Erfahrung und aus dem Stand einen Verein im professionellen Fußballgeschäft managen zu können. Hier scheint ein Selbstmissverständnis vorzuliegen, vielleicht auch ein wenig Größenwahn. Eigentlich hatte ich immer den Eindruck, dass es dem jetzigen Freiburger Vorstand gerade nicht – wie in dem Zitat implizit angedeutet – um das Ausfüllen von „Pöstchen“ ging, sondern dass da unter hohem Engagement und doch leise im Hintergrund ehrenamtlich durchaus Sachverstand eingebracht wurde. Aber klar, was für Trainer und Spieler gilt, trifft auch auf den Vorstand zu, Fehler begehen alle und austauschbar sind sie obendrein. Offensichtlich braucht es ja nur noch wenige Anträge, um den Wechsel vollziehen zu können. Ich bin mir allerdings nicht mehr so sicher, wovor man sich langfristig mehr fürchten muss: Vor einem SC Freiburg ohne Finke oder vor einer Riege kurzfristig gutmeinender Vorstandsnovizen?

  68. -ind

    zu Cantona,

    wenn jemand aus dem Ruhrgebiet, in dem ja die Erstbundesligia-Giganten nur wenige Meter von einander spielen, Fan vom SC Freiburg ist, diesem kleinen Verein, dann finde ich das wunderbar. Erst wenn Finke wirklich weg ist, was wir uns eigentlich gar nicht vorstellen können, werden wir wissen, was wir an diesem Mann gehabt haben. Was diese Mannschaft derzeit vor dem Hintergrund der gegenwärtigen emotionalen Diskussionen leistet, ist – ich nehme dieses Wort sonst nur sehr selten in den Mund – gigantisch. Für mich ist es unvorstellbar, dass man dieses Team mit der Entscheidung vom Dezember auseinaderreisen und damit den Weg zur Durchschnittlichkeit ebnen will. Wer will das verantworten? Offenbar ein Vorstand, der einfach nicht den Mumm aufbringt zu sagen: Wir haben einen Fehler gemacht und wir werden diesen Fehler rückgängig machen. Mein Gott, ist das denn so schwer. Zumal man weiß, dass das Vorstandsquartett schon lange sehr unglücklich ist über die Entscheidung vom Dezember. Lieber Herr Achim Stocker, warum wollen sie ihr Lebenswerwerk – ja richtig, der SC Freiburg ist ihr Lebenswerk, das sie zusammen mit Volker Finke und seinem Team aufgebaut haben – zerstören. Ich kann es nicht fassen.

  69. gruwegrooved

    …Ich bin einer von tausenden.
    Doch der wir sind finke – webseite und anderen Medien kann man sehr vieles entnehmen.
    Man kann auf der WSF Seite ein Kontaktformlar an die Initiative senden
    um Unterstützung jeglicher Art anzubieten.

    zu 1.
    Ich habe auch davon gehört und hoffe auf positiven Bescheid:
    Der Sportclub hat zuerst die Gesamtmitgliederzahl 2514 genannt.
    Auf Nachfragen der WSF dann den Block der über 18 jährigen
    genannt, da Jugendliche kein Stimmrecht haben.
    So weit ich aus der Zeitung gelesen habe wollte sich Achim Tränkle
    im Namen der WSF erkundigen ob die Mitgliederzahl 2229 auch die
    der Tennisabteilung enthält, diese wären nur für die Tennisabteilung
    stimmberechtigt.
    Ich kann mir durchaus vorstellen das die Tennisabteilung
    die erforderliche Anzahl der Anträge erheblich schmälern könnte.
    Tennis ist nun mal ein Mitgliedersport.

    zu 2.
    Es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir die Anträge zusammen haben. ( bisher offiziell 82.2 % ). Der Vorstand weiss das. Wenn wir 558 Anträge haben dann gibts für den Vorstand nichts mehr zu lachen.
    Alle wollen ja das der Vorstand des Sportclub selbst handelt.
    Doch der scheint noch gespaltener als die Fans.

    zu 3.
    Aus datenschutz rechtlichen Gründen hat WSF keine Mitgliederlisten bekommen. Wir konnten ein Schreiben aufsetzen das der SC versendet hat. Der Vorstand hat auch einen Brief beigelegt natürlich eine Reaktion auf den WSF Brief.
    Wir müssen viel Vertrauen vorschießen, sowohl in der Anzahl der versendeten Briefe als auch im vermelden von Antragseingängen.

    Sicher wird WSF am Sonntag eine eindringliche Kulisse schaffen, da
    braucht es jede Hand, und jede Kehle.

  70. neigschmeggder

    @ gruwegrooved

    Vielleicht habe ich mich da missverständlich ausgedrückt:
    Mein Antrag ist längst abgegeben (solltest du eigentlich wissen) ;-) )

    Sollte nochmals die Anregung an die sein, die vielleicht immer noch so zögern, wie ich es auch einige Zeit lang getan hatte.

    Ansonsten: Lieber Vorstand des SC Freiburg:
    Bleibt Ihr weiter so stur und bockig und stellt eure eigenen Interessen vor die eurer Mitglieder (nur in einer MV kann Klarheit geschaffen werden), so erhaltet ihr am Saisonende von mir symbolisch meine abgelaufene Dauerkarte als Zeichen für die Nichtverlängerung per Post.
    Solltet ihr allerdings glauben, der Mitgliedsausweis wäre auch dabei, so wird sich dieses dann jedoch als Irrtum herausstellen.
    Für einen Mittelfeldplatz 2. Liga als Zielsetzung reichen gut 40,–EUR Jahresbeitrag durchaus. Das muss ich dann nicht noch mit Eintrittsgeldern unterstützen.

  71. Ralf

    @ neigschmeggder

    “nur in einer MV kann Klarheit geschaffen werden”

    Das haben Sie sehr richtig erkannt. Diese MV wird im Juli oder August stattfinden!

    “meine abgelaufene Dauerkarte als Zeichen für die Nichtverlängerung per Post.”

    Und von mir und vielen Bekannten, erhält der Vorstand ein Schreiben mit einem Neuantrag für eine Dauerkarte, wenn Finke endgültig weg ist. Dem werden noch sehr viele folgen, nämlich alle, die wegen Finke die Dauerkarte zurück gegeben haben. Laut der Schätzung von Herrn Breit, waren das um die 7000 Leute. Hochgerechnet auf mein Umfeld, trifft diese Schätzüng auch zu! Falls Finke bleibt und die erste Liga wird nicht erreicht, werden noch viel mehr Menschen ihre Dauerkarte zurück eben.

    MfG

  72. Ralf

    @gruwegrooved

    zu 2.
    Es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir die Anträge zusammen haben. ( bisher offiziell 82.2 % ). Der Vorstand weiss das. Wenn wir 558 Anträge haben dann gibts für den Vorstand nichts mehr zu lachen.

    Wieso soll der Vorstand dann nicht mehr lachen? Zur Absetzung bedarf es
    mehr als 50 % und nicht nur diese 25 %. Das sollten Sie eigentlich wissen!

    “Sicher wird WSF am Sonntag eine eindringliche Kulisse schaffen, da
    braucht es jede Hand, und jede Kehle.”

    Am Sonntag? Viel Spass vor leeren Rängen!

  73. gruwegrooved

    @neigschmeggder

    entschuldige bitte, hatte dich wirklich missverstanden.
    Wir wenden das Blatt! zum Guten.
    Selbst Rostock ist in Reichweite.
    Wenn wir erst auf einem Aufstiegsplatz stehen, wird der Druck um ein vielfaches größer sein.
    Es geht um soviel mehr als nur den Tainer, weßhalb man Ihn unbedingt
    halten muß!

  74. phil77

    @Ralf
    “Am Sonntag? Viel Spass vor leeren Rängen!”
    Du bist wohl aus Paderborn, oder was? Wie auch immer: Der SCF wird euch mit mindestens 4 Treffern bedienen!!

  75. gruwegrooved

    Ich hatte aus versehen Sonntag geschrieben. Ich finde Freitagspiele
    eh doof für den berufstätigen Menschen, ist immer Stress.
    Wenn man dann im Stadion ist, ist es auch gut.

    @Ralf
    komm und helfe einfach mit.
    Natürlich sind nur die anwesenden Mitglieder zur Stimmabgabe berechtigt.

  76. ICHBINBREIT

    Aktion Freitag:
    Nach dem Spiel am Freitag Blockade der VIP-Bereiche hinter der Haupttribüne wie beim Spiel gegen Jena. So lange protestieren bis die Vorstände sich der Öffentlichkeit stellen.
    Das letzte mal war schon beeindruckend aber dieses mal müssen alle zusammenhalten und schreien: “Ohne Finke wär hier gar nichts los”!
    Nehmt Freunde mit und nehmt Euch etwas Zeit nach dem Spiel.
    Für Finke, die Mannschaft und den Verein!

  77. Mikel

    Brief an die Badenova zum Interview am 28.04. in der BZ (S. 27)

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    mit Bestürzung habe ich das Interview mit Ihrem Vorstandsprecher, Herrn
    Radensleben, in der Badischen Zeitung vom 28.04.07 gelesen.

    Insbesondere entsetzt war ich über die Antwort auf folgende Frage der BZ:

    “Nun wird berichtet von Polizeieinsätzen im Badenova-Stadion, von
    ausländerfeindlichen Äußerungen im Badenova-Stadion, von Rangeleien
    zwischen Spielern und Fans im Badenova-Stadion. Alles kein Problem für Sie?”

    Antwort Herr Radensleben:

    “Das muss man nüchtern sehen. Es nützt natürlich der Bekanntheit unseres
    Namens, wenn er bundesweit so oft erwähnt wird. Auch wenn die Berichte
    nicht erfreulich sind, für`s Image der Badenova ist das nicht schädlich.”

    Das bedeutet doch im Klartext, dass es der Badenova als Namenssponsor
    egal ist, wenn beim SC-Freiburg auf einmal klammheimlich sich der
    Rassismus breit macht, wenn Spieler als “Hurensöhne” und
    “Islamistenschweine” beschimpft werden. Hauptsache der Name wird
    erwähnt! Was heißt das für die Zukunft? Ja, bitte Schlägereien, egal ob
    zwischen den Fans oder zwischen Fans und Spielern — Hauptsache der Name
    wird oft erwähnt? Ausschreitungen erwünscht? Hooligans?? Her damit?

    Was meinen Sie denn, wo früher unsere hohen Sympathiewerte herkamen?

    Schon seit geraumer Zeit ist beim Verein zu beobachten, dass Warnungen
    vor bestimmten Gruppierungen nicht ernst genommen wurden. Ist es ein
    Zufall, dass ausgerechnet Spieler beleidigt wurden, die sich zum Trainer
    bekennen? Ist es ein Zufall, dass nun die Spieler zu Sündenböcken
    gemacht werden und der Verein sich nur halbherzig hinter sie stellt? Ist
    es ein Zufall, dass nun 2- 3 Hausverbote erwogen werden, wo nach allen
    Augenzeugenberichten 15- 20 Personen beteiligt waren?

    Natürlich ist es kein Zufall, dass es sich dabei um die
    Gruppierung handelt, die schon über Jahre unseren amtierenden Trainer
    heftigst und unter der Gürtellinie angegriffen haben, ohne dass der
    Verein dagegen vorging.

    Wenn das die Art ist, wie Sie zu Ihrer Verantwortung als Namenssponsor
    stehen, werde ich, SC-Fan und treuer Badenova-Kunde, den Vertrag mit
    Ihnen nicht mehr lange aufrecht erhalten. Solch eine Charakterlosigkeit
    hätte ich von Ihnen nicht erwartet, da kann mich Ihre Konkurrenz
    sicherlich nicht mehr enttäuschen. Wenn sich Herr Radensleben nun noch
    auf eine Stufe mit dem amtierenden SC-Vorstand stellen möchte, kann er
    ja nun sagen “das war unglücklich formuliert” (Stocker) oder “ich habe
    nur meine private Meinung geäußert” (Breit). Oder hat hier vielleicht
    Chefe Salomon mal wieder den Ton vorgegeben?

    Diesen Brief werde ich auch den lokalen Medien, deren blogs, Faninitiativen und Ihren interessierten Kunden zukommen lassen.

    Mit verständnislosen Grüßen

  78. gruwegrooved

    Supporters Crew gegen Rassismus
    25.04.2007

    Aufgrund der Berichterstattung in den Medien und den unzähligen Diskussionen in etlichen Internetforen sehen wir uns gezwungen jegliche Vorwürfe von Rassismus zurückzuweisen.

    DIE SUPPORTERS SIEHT SICH ALSO DAZU GEZWUNGEN VORWÜRFE ZURÜCKZUWEISEN: MEIN BEILEID! DAS DIE ÖFFENTLICHKEIT DIE SC FR ZUM ÄUSERSTEN ZWINGT.

    Die Hetze, welche von Teilen der Presse und aus gewissen „Fan-Kreisen“ gegen einige Mitglieder betrieben wird, erschreckt uns, veranlasst uns jedoch nicht dazu – vor einer lückenlosen Aufarbeitung der Vorfälle von Sonntag Nachmittag – Konsequenzen zu ziehen.

    DIE SCFR IST SO ERSCHROCKEN, ABER FÜHLT SICH NICHT VERANLASST, EINE LÜCKENLOSE AUFKLÄRUNG ZU BETREIBEN ODER ETWA KONSEQUENZEN ZU ZIEHEN.

    Wir, die Supporters Crew Freiburg, distanzieren uns von jeglicher Art des Rassismus. Rassistische Äußerungen und Beleidigungen aufgrund von Religion, Herkunft oder Hautfarbe haben im Stadion und auch sonst überall nichts verloren!

    DIE SUPPORTERSCREW HABEN MIT ALLEDEM NICHTS ZU TUN. DARUM MUSS SIE AUCH NICHT DEN BELEIDIGTEN SPIELERN ZUR SEITE SPRINGEN.
    WURDEN ETWA SPIELER BELEIDIGT?
    WENN JEMAND DAS GEGENTEIL BEWEISEN KANN, HABEN WIR ALLERDINGS FERTIG!

    SCFR-Vorstandschaft
    SUPPORTET BY….

  79. cantona

    Platz Team Spiele 0 – Tore Punkte
    1 Karlsruher SC 31 20 6 5 64 : 35 66
    2 FC Hansa Rostock 31 14 14 3 44 : 25 56
    3 MSV Duisburg 31 14 12 5 59 : 37 54
    4 Greuther Fürth 31 16 6 9 51 : 33 54
    5 SC Freiburg 31 15 9 7 50 : 38 54
    6 1. FC Kaiserslaut. 31 13 11 7 44 : 30 50

    Restprogramm der Aufstiegskandidaten
    Hansa Rostock
    06.05.07 14:00 Hansa Rostock : TuS Koblenz
    13.05.07 14:00 TSV 1860 München : Hansa Rostock
    20.05.07 14:00 Hansa Rostock : SpVgg Unterhaching
    MSV Duisburg
    07.05.07 20:15 MSV Duisburg : 1. FC Köln
    13.05.07 14:00 SC Paderborn : MSV Duisburg
    20.05.07 14:00 MSV Duisburg : Rot-Weiss Essen
    SC Freiburg
    04.05.07 18:00 SC Freiburg : SC Paderborn
    13.05.07 14:00 Karlsruher SC : SC Freiburg
    20.05.07 14:00 SC Freiburg : TuS Koblenz
    Greuther Fürth
    06.05.07 14:00 SpVgg Greuther Fürth : Rot-Weiss Essen
    13.05.07 14:00 SpVgg Unterhaching : SpVgg Greuther Fürth
    20.05.07 14:00 SpVgg Greuther Fürth : Karlsruher SC
    FCK
    06.05.07 14:00 1. FC Kaiserslautern : Eintracht Braunschweig
    13.05.07 14:00 FC Carl Zeiss Jena : 1. FC Kaiserslautern
    20.05.07 14:00 1. FC Kaiserslautern : 1. FC Köln

    Rückrundentabelle 2.Bundesliga 2006/07

    Spieltag 18-31

    Platz Mannschaft Spiele S U N Tore Diff PHeim PAusw. Punkte
    1 SC Freiburg 14 11 2 1 33: 14 19 18 : 3 17 : 2 35 : 5
    2 Greuther Fürth 14 11 1 2 27: 10 17 19 : 1 15 : 6 34 : 7
    3 Karlsruher SC 14 9 1 4 23 : 18 5 18 : 3 10 : 10 28 : 13
    4 FC Augsburg 14 7 3 4 23 : 14 9 15 : 6 9 : 9 24 : 15
    5 MSV Duisburg 14 6 4 4 27: 20 7 10 : 10 12 : 6 22 : 16
    6 1. FC Köln 14 6 3 5 18 : 21 -3 11 : 8 10 : 10 21 : 18
    7 1. FC Kaisersl. 14 5 5 4 19 : 14 5 14 : 5 6 : 12 20 : 17
    8 SC Paderborn 14 6 2 6 16 : 15 1 10 : 10 10 : 10 20 : 20
    9 Hansa Rostock 14 4 7 3 14: 14 0 9 : 9 10 : 7 19 : 16
    10 Rot-W. Essen 14 4 6 4 16 : 14 2 8 : 8 10 : 10 18 : 18
    11 CarlZeiss Jena 14 5 2 7 18 : 20 -2 10 : 10 7 : 13 17 : 23
    12 1860 München 14 5 1 8 20 : 25 -5 13 : 7 3 : 18 16 : 25
    13 TuS Koblenz 14 4 4 6 12 : 17 -5 12 : 6 4 : 16 16 : 22
    14 FC Erzg. Aue 14 4 2 8 16 : 18 -2 13 : 7 1 : 19 14 : 26
    15 SpV Unterhach 14 4 2 8 15 : 28 -13 13 : 7 1 : 19 14 : 26
    16 Braunschweig 14 3 3 8 8 : 17 -9 10 : 10 2 : 17 12 : 27
    17 Ki. Offenbach 14 3 2 9 17 : 31 -14 7 : 13 4 : 16 11 : 29
    18 Burghausen 14 2 4 8 18 : 30 -12 6 : 12 4 : 16 10 : 28

    Hier einmal eine Übersicht über die aktuelle Situation, das Restprogramm aller Aufstiegskandidaten mit Lautern :-) ) und vor allem die aussagekräftige Rückrundentabelle. Hier wird ersichtlich, was unsere junge, talentierte Mannschaft trotz aller Querelen geleistet hat.

    Also Herr Breit, Herr Keller und Co.: Es besteht die reale Gefahr, dass der SC aufsteigt. Der von euch neu verpflichtete Trainer soll einen guten Mittelfeldplatz in der 2. Liga erreichen. Wie sieht euer Plan B aus?

  80. Ultra

    Ihr scheint es alle nicht zu kapieren!?! Der Vorstand hat im Dezember eine Entscheidung getroffen, die richtigerweise nicht revidiert wurde und wird. Ich unterstütze diese Entscheidung voll und ganz. Finke muss weg!!!!

    Die Rückrunde zeigt zwar, dass die Mannschaft Fußball spielen kann. Hier wird aber auch ganz deutlich der Charakter der Legionäre deutlich. Gut gespielt und angestrengt wird sich nur, wenn es unbedingt sein muss. Anschließend wird noch gedroht, den Verein zu verlassen. Sollen sie doch alle gehen. Diese Spieler überschätzen sich alle maßlos. Bei anderen Mannschaften sind sie im besten Falle Ergänzungsspieler.

    Ich freue mich schon auf den neuen Trainer und die neue Mannschaft!!!!!!

  81. gerold

    Irgendwie ist dieser Beitrag klasse. Er zeigt, welches Geistes Kind die
    ganzen Finke-Gegner sind.

    “Ihr scheint es alle nicht zu kapieren:” Sind ja alles Dummkoepfe die WsFs.

    “Entscheidung getroffen:” Entscheidungen kann man also nicht zuruecknehmen
    und muss man immer so hinnehmen. Aha. Warum hat die Ultraszene dann nicht
    die ganzen Jahre die Entscheidung, mit Volker Finke weiterzurabeiten,
    akzeptiert, und sogar bei Siegen “Finke raus” gerufen.

    “richtigerweise nicht revidiert”: warum richtig? Argumente Fehlanzeige

    “Finke muss weg”: Spricht fuer sich.

    “Legionare”: Aha. Also Spieler, die sich mit einem Konzept und dem (durch
    Volker Finke und seinem Team repraesentierten) Charakter
    des Vereins identifizieren, sind Legionaere.

    “Gut gespielt und angestrengt wird sich nur, wenn es unbedingt sein muss.”
    Das ist ja wirklich charakterlos. Wenn sie Ihrem Koennen entsprechend
    gespielt haetten, laegen sie jetzt bei Mitte 70 Punkten und waeren schon
    wochenlang aufgestiegen. Gut dass der Schiedsrichter manchmal
    nachgeholfen hat in der Vorrunde. Da wurde nicht so deutlich, dass
    sie mit Absicht schlecht spielen.

    “Aber trotzdem ueberschaetzen sie sich natuerlich.”
    Was sind schon 12 Siege und 2 Unentschieden aus den letzten 15 Spielen und bundesweit
    hervorragende Kritiken. Du hast ja ein viel besseres Fachwissen.

    “Ich freue mich auf den neuen Trainer und die neue Mannschaft”:
    Schoen, dass es noch Leute gibt, die sich aufrichtig freuen koennen.
    Ob der Trainer Dutt oder sonstwie heisst, ist ja egal. Hauptsache:
    Finke weg. Dass die Freiburger Fankultur und das bundesweit gute
    Image den Bach heruntergeht, naja. Vielleicht zuviel verlangt, das
    zu begreifen.

    Und auf solche Leute beruft sich der Vorstand.

    Herzlichen Glueckwunsch!

  82. cantona

    @ Ultra

    Manche Dinge – so wie deinen armseligen Text – sollte man noch nicht einmal ignorieren, weil das schon zuviel an Aufmerksamkeit bedeuten würde.

  83. Ultra

    @cantona

    Dann hättest du deine Antwort doch bitte lieber sein lassen. Mehr brauche ich ja dazu gar nicht zu sagen!!!

    @gerold

    Warum soll man eine Entscheidung revidieren, wenn sie richtig ist? Robin Dutt ist ein hervorragender Trainer, er konnte dies bei den Stuttgarter Kickers nur noch nicht zeigen. Dort stimmt das Umfeld einfach nicht. Ansätze konnte man schon im Pokal erkennen.

    Deine Ironie und dein Sarkasmus sind wiederum bezeichnend für die WsF-Leute. Viele von euch gehen erst seit wenigen Jahren ins Stadion und sind nur blinde Finke Lemminge. Ihr seid keine Fans des SCF sondern von VF. Akzeptiert doch endlich die Entscheidung des Vorstands. Wenn euch das nicht passt, der SCF ist auf solche “Fans” nicht angewiesen.

    VF wird hoffentlich nie mehr einen Verein trainieren – solch einen selbstherrlichen Alleinherrscher holt sich kein anderer Manager oder Verantwortlicher ins Boot!!!

  84. phil77

    “Warum soll man eine Entscheidung revidieren, wenn sie richtig ist?”
    Argumentieren scheint echt nicht deine Stärke zu sein!

    Robin Dutt ist ein hervorragender Trainer, er konnte dies bei den Stuttgarter Kickers nur noch nicht zeigen. Dort stimmt das Umfeld einfach nicht. Ansätze konnte man schon im Pokal erkennen.”
    Auf was für Drogen bist du eigentlich? Ich hab wirklich selten so ein Sch…. gelesen!! Du schreibst ja sogar selbst, dass er es “noch nicht zeigen” konnte!?!

    “VF wird hoffentlich nie mehr einen Verein trainieren – solch einen selbstherrlichen Alleinherrscher holt sich kein anderer Manager oder Verantwortlicher ins Boot!!!”
    Wenn du schon nicht argumentieren kannst, frag ich dich mal nur eins:
    Woher kommt dieser unglaubliche Hass gegen den Volker Finke? Ich mein: wie kann man sowas ernst meinen? Ich kann ja noch halbwegs nachvollziehen, wenn Leute was von “Neuanfang” erzählen. Aber die gesamte Leistung von Finke zu ignorieren! Wie geht das??

  85. gerold

    Hallo phil,

    endlich mal was zum Lachen, obwohl die ganze Sache
    eher zum Heulen ist, dass solche Leute es geschafft haben, dass
    nach Ihnen die Vereinspolitik gerichtet wird. Du solltest das Ganze aber nicht zu ernst nehmen
    und zu Schimpfwoertern greifen. Sich darueber amuesieren ist
    doch viel netter.

    “Warum soll man eine Entscheidung revidieren, wenn sie richtig ist?”

    Ich denke auch, wir einigen uns erstmal drauf, zu entscheiden,
    ob die Entscheidung richtig ist. Wenn wir uns darauf eingelassen haben,
    koennen wir die Contras vielleicht ueberzeugen, indem man ihnen klarmacht,
    dass man manchmal auch richtige Entscheidungen revidiert.
    Waere das ein Ansatz?

    Ausserdem imponiert mir auch, dass ultra Robin Dutt fuer einen tollen
    Trainer haelt, obwohl er es noch nicht zeigen konnte.
    Bestimmt ist er jeden Tag beim Training in Stuttgart dabei und
    sieht, wie abwechslungsreich es ist.
    Diese Moeglichkeit, es auch mal zu zeigen ,wiie gut er ist, sollte man Dutt
    wirklich geben. Insbesondere bei dem tollen Umfeld, das hier herrscht :-)

    (Davon abgesehen moechte ich natuerlich nicht ueber Herrn Dutt laestern,
    da es nichts fuer die Situation kann und ich ihn nicht beurteilen kann).

    Mit dem Hass auf Finke sollte man wirklich einen Psychologen auf ultra ansetzen.
    Irgendwas muss in der Kindheit vorgefallen sein.

    Davon abgesehen haben sich
    die Leute, die sachlich gegen einen Verbleib von Volker Finke argumentieren,
    schon laengst aus den Blogs entfernt, da ihnen schlciht die Argumente ausgehen.

    Das einzige Argument, das bleibt, besteht aus zwei Worten: Finke raus!

  86. ICHBINBREIT

    http://www. myvideo.de/watch/1283454
    hier ligt due Wahrheit- Bilder sprechen aus was der SC Freiburg momentan ist! Vorstand Raus!

  87. ICHBINBREIT

    http:// www . myvideo.de/watch/1283454

  88. ICHBINBREIT

    Wir wollen Finke und diese geile Mannschaft in Freiburg!
    Vorstand raus!

  89. Ralf

    @ICHBINBREIT

    “Wir wollen Finke und diese geile Mannschaft in Freiburg!
    Vorstand raus! ”

    Wie breit sind sie eigentlich?

    Dieser Satz ist mindestens genau so primitiv wie “Finke raus!”

  90. ICHBINBREIT

    Ich bin Ultra-Breit!

  91. cantona

    Habe gerade unten stehende Meldung auf der Homepage des SC gefunden.
    Da bin ich ja mal gespannt, was bei der Deeskalation rauskommt, ob es sich eher um Zeitschinden handelt oder ob und wie das Ganze vielleicht doch noch konstruktiv gewendet werden könnte.

    Konstruktive Freiburger Runde am Maifeiertag 02.05.2007
    SC-Verantwortliche und Fans trafen sich zum Gespräch
    Am gestrigen Maifeiertag haben sich in den Geschäftsräumen des SC Freiburg Vertreter der Initiative „Wir-sind-Finke“ (WsF), der Fangemeinschaft (FG), des Sport-Club und SC-Verantwortliche zu einem mehrstündigen Gespräch getroffen. Für die Initiative WsF nahmen Achim Trenkle, Ralph Kollinger, Andreas Probst und Walter Rimmele an der Runde teil, für den FG-Vorstand, der zu dem Treffen eingeladen hatte, Marc Schmid, Andy Bergander und Michael Weber und für den Sport-Club die stellvertretenden Vorsitzenden Heinrich Breit und Martin Weimer so wie Manager Andreas Bornemann und der PR-Manager Martin Braun. Die Teilnehmer aller Gruppierungen äußerten sich anschließend zufrieden über die sachlich geführte Auseinandersetzung und die konstruktive Gesprächsatmosphäre. In der Sache selber blieben die Parteien im Kern bei ihren Positionen. Dennoch hat man vereinbart, die Gespräche weiter zu führen. Zudem will man gemeinsam zur Deeskalation der angespannten Stimmung beitragen, die den Sport-Club und sein Umfeld stark belastet, nachdem der SC-Vorstand im Dezember die Trennung von Trainer Volker Finke im Sommer beschlossen hatte und die Mannschaft seither durch eine beispiellose Erfolgsserie zu einem Kandidaten für den Aufstieg in die Erste Liga avancierte.

  92. ICHBINBREIT

    Das Adjektiv konstruktiv steht für aufbauend und unterstützend, wird aber auch im Sinne von produktiv oder von ordnend und förderlich verwendet als Gegensatz zu destruktiv.
    Ich bin für eine pragmatische Gesprächsrunde bevor es zur weiteren Eskalation im Stadion kommt! Ich wurde schon letztes Spiel übel beschimpft von sogenannten Fans weil ich zu Finke und der Mannschaft stehe. In Offenbach wurden Transparente pro Finke von Ultras zerissen.
    Gegen Jena wurden Spieler beleidigt, Fans angepöbelt und mit Bierbechern eigene Fans beworfen.
    Wie ist die Sache mit den pöbelnden uznd ausländerfeindlichen Fans vom Jena-Spiel denn ausgegangen? Vergessen?
    Gab es Videobeweise von der Teilnahme bekannter Personen?

  93. Ultra

    @phil77

    Ich habe überhaupt keinen Hass auf VF. Ich will nur, dass er endlich den verein verlässt. Seine Zeit beim SCF ist schlicht und einfach abgelaufen. Nach 16 Jahren muss endlich Schluss sein.

    @gerold

    Ich finde es schon witzig, dass immer wieder Leute auf uns Ultras rumhacken, dass wir andere beschimpfen oder beleidigen. Aber das was du geschrieben hast (in meiner Kindheit muss etwas schief gelaufen sein), geht ja wohl voll unter die Gürtellinie. Aus diesem Grund gehe ich auch nicht weiter auf deine Aussagen ein. Hier ist definitiv eine Entschuldigung von deiner Seite aus fällig!!!

  94. schadeAchim

    @Ultra
    Bitte nimm es nicht gleich wieder persoenlich, aber ich finde, wer von anderen Entschuldigungen fordert, sollte selber ein wenig vorsichtiger sein: Nur weil WsF’ler Pro-Finke sind, sind sie noch lange keine “blinden Finke Lemminge” (und dann auch gleich alle?) und zu behaupten, der SC koenne auf sie verzichten, ist sicher auch nicht richtig. Da kann man schon verstehen, dass einige Leute wenig Ruecksicht auf Deine persoenliche Befindlichkeiten nehmen.

    > Ich will nur, dass er endlich den verein verlässt. Seine Zeit beim SCF ist > schlicht und einfach abgelaufen.
    Gibt’s fuer Trainer ein feststehendes Verfallsdatum? Oder warum ist seine Zeit abgelaufen? Einfach so?

    > Nach 16 Jahren muss endlich Schluss sein.
    Ist das ein Argument?

  95. alphastorm-

    Oh weh, oh weh ! Was ist denn hier los? Ich bin neu in diesem Forum gelandet und kann es nicht fassen, wie hier aufeinander verbal “eingedroschen” wird. Ein solches Erbsengezähle und wehleidiges Austauschen vermeindlicher Argumente hat die Welt ja wohl noch nicht gesehen. Die “Pro-Finke-Fraktion” sieht sich als den Gralshüter Breisgauer Fußballethik und gebärdet sich weitaus intoleranter und weitaus schwarz-weiß-malerischer als die Gegenseite. Leute, es geht hier doch – bei aller argumentativen Augenwischerei – letztlich faktisch um eine Personalie. Die Personalie Volker Finke, Achim Sarstedt. Kann es denn nun wirklich sein, dass die – von sehr viel Dusel begleitete – Siegesserie des SC in der Rückrunde die vielen geradezu an Arbeitsverweigerung grenzenden, fürchterlich schwachen Leistungen in den vergangenen drei bis Jahren vergessen gemacht hat? Vergessen all die mehr als peinlichen Auftritte des Großverdieners Ibrahim Tanko, den Finke uns Zuschauern immer und immer wieder zugemutet hat. All die erbärmlich schwachen Auftritte der Großverdiener Iaschvili und Antar (Wohlgemerkt: der teuerste Freiburger Einkauf aller Zeiten) über Jahre hinweg? Das sture Festhalten abstrusen Ideen wie z.Bsp. Sanou als rechtem Verteidiger (!!!) in der Vorrunde, welches einige Punkte kostete? Die – teilweise berechtigten – “Finke-raus”-Rufe in den vergangenen Jahren?
    Es ist schon erstaunlich, wenn User dieses Forums “dem Vorstand” des SC unisono Unfähigkeit, Ignoranz und fehlendes wirtschaftliche Kompetenz unterstellen wollen. Dem armen Fritz Keller (er leitet immerhin zwei Restaurants, ein großes Weingut, einen bundesweit bedeutenden Weinimport und beschäftigt mehr als 70 Mitarbeiter) wird man dabei besonders wenig gerecht, denn er stand über Jahre hin immer besonders treu zu Finke und hat dessen Stärken und Vorzüge immer besonders betont, auch und gerade in Zeiten, wo man beim SC schon “Finke-raus”-Rufe vernehmen konnte. Ähnliches gilt für die Herren Dr. Breit und Martin Weimer. Präsident Achim Stocker hat – denke ich – unstrittig den größten Verdienst an der Erfolgsgeschichte des SC Freiburg, sicherlich auch mehr als der seinerzeit von eben diesem Achim Stocker als vollkommen unbedeutender und unbekannter Trainer nach Freiburg geholte Volker Finke. Stocker hat Finke über all die Jahre ein im deutschen Profifußball einzigartiges Rahmenszenario geboten und auch erhalten, Finke konnte schalten und walten, wie er wollte, er hatte quasi “Narrenfreiheit”, die er mit erstklassiger Arbeit belohnte. Auch das ist unstrittig. Aber – und auch das muss hier noch einmal festgehalten werden – es gab auch viele Situationen, in denen JEDER ANDERE Trainer in Deutschland seinen Hut hätte nehmen müssen. Nicht einzelne Spieler waren in Freiburg etwa der Star, nicht etwa die Mannschaft war der Star, nein, FINKE war über all die Jahre der Star. Der ungekrönte König in Freiburg. Unkündbar – so Achim Stocker. Aber nun kam es in der Hinrunde dieser Saison ganz anders: die Mannschaft aus dem Breisgau – längst der “underdog-Rolle” entwachsen und mit einem der höchsten Etats der gesamten zweiten Liga ausgestattet, war dazu VERDAMMT, um den Aufstieg mitzuspielen. Man konnte es sich in Grunde angesichts schwindender Zuschauerzahlen gar nicht leisten, noch viel länger in der zweiten Liga zu spielen. Denn dafür wären die Spitzenverdiener um Antar und Iaschvili (der Freiburg schließlich schon seit Jahren verlassen wollte, kein anderer Verein war aber bereit, Iaschvilis Gehaltsvorstellungen zu erfüllen) einfach zu teuer gewesen. Als der Weg nun auch noch unaufhaltsam in Richtung dritte Liga steuerte, brach bei den – hier so übel abgewatschten – Herren Vorständen einfach die Panik aus. Mit falschem Geltungsdrang und Profilierungssucht hat das beileibe GAR NICHTS zu tun. Leider werden wir die Reaktionen derer, die sich nun so vehement und eindeutig in die “Pro-Finke”-Gruppe einreihen, bei weiteren Niederlagen in der damaligen Vorrundensituation nicht abschätzen können, aber ich bin mir ganz sicher, viele, die damals “Finke-raus” forderten, tragen nun willfährig das WSF-Hemderl.
    Vollkommen unverständlich ist mir auch die vorgfertigte Anti-Haltung gegen den neuen Trainer Robin Dutt, der – wie seinerzeit Volker Finke in Freiburg – am Anfang seiner Trainerlaufbahn steht. Auch hier wird sich der alte Fuchs Stocker schließlich etwas gedacht haben…….
    Nichts für ungut…..

  96. SF

    Lieber alphastorm-,
    wenn Du die Blogeinträge hier aufmerksam gelesen hast, dann muss Dir aufgefallen sein, dass durchaus argumentiert wird, anstatt nur Dutt abzuwerten. Ganz im Gegenteil – es wird von Pro-Seite sogar betont über Dutt nicht von vornherein negativ urteilen zu wollen.

    Nichtsdestotrotz, eine Sache hatte mir auch Unbehagen bereitet. Mitte der Woche vor dem Lautern-Spiel wurde die Neubesetzung Dutt inoffiziell bekannt, am Freitag (!) gab es dann eine offizielle Presseerklärung vom SC (gezwungenermaßen).

    Das war natürlich völlig unsensibel und vor so einem wichtigen Spiel wirklich nicht gerade schlau (es folgten ja zwei dafür geignetere spielfreie Wochen). Dutt war maßgeblich beteiligt und ich empfand dies als eher unkollegial. Zugegeben, es ist sicher schwer in so einer Situation still zu halten, keine Frage.

    Aber genau die Professionalität in solchen und ähnlichen Situationen machen einen Volker Finke für den SC so unbezahlbar wertvoll.

  97. Chris

    @alpastorm: I LOVE YOU! :-) Bitte nicht wörtlich nehmen, aber dieser Beitrag ist klasse!!

    @SF: Prinzipiell hast du schon recht, aber auch ich bin ein aufmerksamer Blogleser und muss dir als solcher in Bezug darauf, dass die Pro-Seite nicht von vorneherein über Dutt urteilen will, leider absolut widersprechen
    –> siehe nachfolgenden Beitrag von “Max”!

    Max

    am 25. April 2007 um 09:32 Uhr.
    @soccer

    Wenn Finke vorzeitig und grundlos entlassen wird, dann gibt es kein Halten mehr. Das werden wir uns nicht bieten lassen und wir werden den Verein auf allen Ebenen bekämpfen. Massive Aktionen gegen Dutt werden starten, bevor er überhaupt einen Fuss nach Freiburg setzt

    Dies war zwar der heftigste Beitrag, aber nicht der einzige, in welchem von vorneherein über Dutt negativ geurteilt wurde!

    Sehr schade!

  98. Spitzkicker

    Für neueintreffende blog-Teilnehmer wie alphastorm ist es natürlich schwer, sich einen Überblick zu verschaffen. Vielleicht kann jeder Mal einen früheren Beitrag zitieren, den er für repräsentativ hält. Für mich wäre das ein Beitrag eines Teilnehmers des SC-Forums:

    Situation | von pluto | 22.03.2007 | 23:48
    Was mir bei der ganzen Diskussion abgeht, ist eine Betrachtung der historischen Dimension der anstehenden Zäsur. Um Finkes Arbeit einzuschätzen, empfehle ich allen Skeptikern
    einmal die Entwicklung derjenigen Klubs in den letzten 16 Jahren zu betrachten, mit denen
    der SCF im ersten Jahr unter Finke die Zweitligasaison bestritt.

    Von den damaligen 24 Zweitligisten können wohl nur fünf mit ihrer Entwicklung seither
    zufrieden sein: der Großklub aus Berlin, der sein Potential endlich ausgeschöpft hat, die
    Mittelmächte 1860 München (vor allem dank Werner Lorant) und Hannover, und schließlich die beiden kleineren Vereine aus Mainz und Freiburg. Mit Ausnahme von Jena und Braunschweig, die beide nach langer Durststrecke wieder ums Überleben in der zweiten Liga kämpfen, spielt der Rest der damals in der zweiten Liga vertretenen Vereine höchstens Regionalliga und ist teilweise völlig von der Bildfläche verschwunden. Dabei sind die
    Drittligisten noch klar in der Minderheit (fünf von siebzehn betroffenen Vereinen) — die Hälfte der 1991 zweitklassigen Klubs ist heute viertklassig oder schlechter, darunter ehemals prominente Namen wie Fortuna Köln, VfB Leibzig, Bayer Uerdingen oder Waldhof Mannheim.

    Die Analyse zeigt, dass vor allem zwei Faktoren für den Erfolg im Haifischbecken Profifussball maßgeblich sind: einerseits wirtschaftliches Potential, andererseits das Wirken überragender Führungsfiguren. Wem beides abgeht oder gar verschwendet, droht der schnelle Absturz in die Bedeutungslosigkeit. Beim SC Freiburg war Ersteres 1991 sicher nicht
    vorhanden, daf’ur dem Verein Letzteres im Übermaß vergönnt: Einerseits durch die Person Finke in seiner Tätigkeit als Trainer und durch seine visionären zukunftsweisenden Projekte, andererseits durch Stocker, der Finkes Qualitäten erkannte, ihn gewähren ließ und ihm jeder Zeit den Rücken stärkte; ganz wichtig für die erfolgreiche Aufbauarbeit und
    immer noch geradezu revolutionär im deutschen Profifussball war aber die Einsicht, dass Rückschläge gemeinsam getragen wurden und nicht zum Zerwürfnis führten. Fakt ist, dass nach 16 Jahren Finke der SC Freiburg trotz vergleichsweise eher schwachen wirtschaftlichen
    Potentials ausgezeichnet dasteht und bestens fur die Zukunft gerüstet scheint.

    Fakt ist aber auch, dass sich die Rahmenbedingungen f’ur kleinere Vereine wie den SC in der Finke Ära wesentlich verschärft haben: vor 16 Jahren war der Druck des Kapitals noch wesentlich geringer und viele Vereine der damaligen Zeit wurden aus heutiger Sicht dilettantisch geführt und/oder trainiert, was den Durchmarsch des SC auf Platz drei der Tabelle 1994 ja erst ermöglichte. Das ist heute nicht mehr der Fall: Fast überall im Profibereich hat sich inzwischen auch ein professionelles Umfeld etabliert, von der Steigerung der Anforderungen an die Trainer ganz zu schweigen. Vereine wie der VfL Wolfsburg oder bald die TSG Hoffenheim, die mehr oder
    weniger verlängerte Marketingabteilungen von Dax-Konzernen sind, haben sich etabliert oder sind dabei, dies zu tun. Alles in allem ist die Konkurrenz für den SCF wesentlich härter geworden.

    Die Frage stellt sich, was der SC unter diesen Rahmenbedingungen eigentlich leisten kann und soll, und die bisherige Positionierung als Ausbildungsverein für die größeren Vereine ist sicher geschickt gewählt. Nur sollten wir uns im Klaren darüber sein, dass die in den Neunzigerjahren damit verbundene sportliche Zielstellung (Mittelfeldplatz zwischen 7 und 14
    in Liga eins; Misserfolg ab Platz vier von Liga zwei) mittlerweile längst überholt und zu überdenken ist. Langfristig werden wir froh sein müssen, wenn der SC in der zweiten Liga mithalten kann und nur durch außergewöhnlich Leistungen von Trainer und Umfeld wird es
    möglich sein, vorübergehende Stippvisiten in der Bundesliga zu unternehmen.

    Vor diesem Hintergrund stellt sich für mich erst die Frage, wer denn die Trainerfunktion beim SC übernehmen sollte. Fakt ist, dass sich der Verein durch die langjährige Bindung an Finke und dessen innegehabter Machtfülle in eine gewisse Abhängigkeit begeben hat. Fakt
    ist auch, dass sich Vereine, die sich von solchen Persönlichkeiten abrupt trennten, oft Probleme bekamen (die Beispiele Bremen nach Rehhagel, Ulm nach Rangnick, Karlsruhe nach Schäfer, Dortmund nach Hitzfeld, 1860 nach Lorant sprechen eine deutliche Sprache, als Gegenbeispiel könnte Cottbus nach Geyer herhalten). Fakt ist, dass ein solcher unsanfter Übergang von Finke zum unbeschriebenen Blatt Dutt droht.

    Dutt wird also neben dem sowieso schon schwierigen Sprung in Liga zwei oder eins die Hypothek mit sich herumtragen, überall auf die etablierten Strukturen seines Vorgängers zu stoßen, mit denen er sich schnell wird arrangieren bzw. die er nach seinen Vorstellungen wird umbauen müssen, um erfolgreich sein zu können; vom zerstrittenen Umfeld ganz zu
    schweigen. Das ist zusammen mit der sportlichen Aufgabe inklusive dem zu vermutenden Abgang einiger Leistungsträger in meinen Augen für einen
    Normalsterblichen kaum zu schaffen.

    Dem Vorstand hätte klar sein müssen, dass ein geordneter erfolgversprechender Übergang in die Nach-Finke-Ära ohne dessen Einbeziehung nicht mehr möglich ist. Das ist schlichtweg
    der Preis des Erfolges. Ein clevererer Vorstand hätte von Finke einen Nachfolger aufbauen lassen, der dessen Geschäfte nach und nach übernimmt. Diese Chance wurde leider leichtfertig verspielt. In meinen Augen steht der SC deswegen jetzt trotz der großartigen
    Erfolgsserie dem Absturz so nahe wie nie. Sollte Dutt scheitern, was aus oben genannten Gründen leider nicht unwahrscheinlich ist, ist die Gefahr groß, dass es ganz schnell bergab mit dem SC geht; so billig wie seinerzeit Bremen nach Rehhagel würde der SC wohl leider nicht davonkommen. Vor diesem Hintergrund erscheint mir das Stockersche Argument der Panik vor der Regionalliga nur noch umso absurder.

    Allen, die meinen, nach einem etwaigen Aufstieg und dem erfolgten Wechsel auf Dutt wird es wahrscheinlich in etwa so weiter gehen wie bisher, möchte ich empfehlen, sich mit dem Schicksal des Gros der Vereine zu beschäftigen, die vor 16 Jahren noch zweitklassig waren und keinen Trainer wie Volker Finke am Werke hatten. Ich glaube nicht, dass Freiburg nach
    dessen Abgang große Chancen hat, ein ähnliches Kaliber zu verpflichten, das ihm dann 16 Jahre lang trotz aller Lockrufe die Treue hält.

  99. phil77

    @Chris
    “Dies war zwar der heftigste Beitrag, aber nicht der einzige, in welchem von vorneherein über Dutt negativ geurteilt wurde!”

    Lieber Chris! Zuerst einmal würde ich vorsichtiger im Bewerten anderer Meinungen sein. Vorallem wenn da zwischen den Zeilen so eine gewisse moralische Überlegenheit rauszulesen ist. Das kann kann nämlich schon
    auf den ein oder anderen (empfindlichen) Magen schlagen!
    Zu Dutt:
    Ich war zuerst auch sauer auf Dutt. Und zwar einfach nur weil er Finkes Nachfolger werden sollte. Das war natürlich keine vernünftige Reaktion.
    Was kann denn Dutt dafür. So weit so gut!
    Davon unabhängig bin ich der Meinung, dass Dutt nicht im geringsten das Zeug dazu hat, Finkes Erbe antreten zu können. Das hat er bei den Stuttgarter Kickers bereits ausreichend bewiesen. Ein paar Überaschungserfolge aber unterm Strich nur Magerkost (Finke ist mit dem TSV in die 2. Liga aufgestiegen!). Die Kickers bewegen sich dagegen die letzten Jahre konstant im “gesicherten Mittelfeld” der Regionalliga. Die aktuelle Rückrunde ist sogar so mies, dass nicht wenige Kicker-Fans schon seit Wochen Dutts Entlassung fordern.
    Und so einer soll unseren SCF trainieren? Das ist einfach nur ein schlechter Witz über den ganz Deutschland lacht, allen voran die Fans der Stuttgarter Kickers (s. Kickers-Forum)! Sehr schade!!

  100. SF

    @Chris

    ich bezog das extra auf die Kommentare *hier* , deswegen habe ich das dazugeschrieben. DIe früheren Beiträge zu den anderen Themen kenne ich durchaus (lese schon ein paar Tage mit). Dein Zitat stammt ja noch aus der Zeit, als in das BZ-Blog wild reingepostet wurde, da gab es ziemlich viele destruktive Beiträge von beiden Seiten. Dazu die ganzen Trolle, man wusste ja nicht, ob nicht ein Pro ein Contra war oder vice versa. :mrgreen:

    Jetzt ist das etwas geregelter und deswegen wollte ich sachte darauf hinweisen, ob man den Diskussionsstil nicht beibehalten will. Sonst kommt der Nächste und zitiert Kram aus dem ‘Offiziellen’ ;) und da findet sich ja auch allerlei Schrott (bevor der Mod einschreitet).

  101. ICHBINBREIT

    Zur Info:
    es fehlen nur noch 20 Anträge zur Mitgliederversammlung!
    Jeder Antrag zählt!

  102. alphastorm-

    Schön! Nur noch 20 Anträge! Und dann? Der außenstehende Betrachter fragt sich nur, was die Mitgliederversammlung de facto denn außer einem medienwirksamen Spektakel denn bringen bringen soll. Ein gefundenes Fressen für alle externen Betrachter, welches dem Verein keineswegs zum Vorteil gereichen wird. So weit ich gehört habe, dürfte es nahezu aussichtslos sein, vom Vorstand gefasste Entschlüsse zu kippen. Letztendlich hat sich “der Vorstand” ja nicht selbst in denselben gewählt….. Nun sollen Leute, welche außer der “gefärbten” Argumentation der selbsternannten WSF-Fraktion überhaupt nichts über die Internas und die Hintergründe dieses Vereins wissen, gefasste Entschlüsse dieses demokratisch gewählten Vorstandes kippen, Entlassungen rückgängig machen, Einstellungen für nichtig erklären und den seit vielen Jahren korrekt und sauber arbeitenden Vorstand zum Rücktritt zwingen?? Wer von den Schreihälsen kennt Herrn Finke denn wirklich? Ist es nicht so, dass man schon lange über Herrn Finkes patriachaischen Führungsstil diskutiert? Ist es neu, dass sich aus diesem Führungsstil schon lange eine gewisse Selbstherrlichkeit entwickelt hat? Alles nie gehört? Schon lange weiss man, dass bei Finke nur duckmäuserische Ja-Sager eine Chance bekommen. Leute, das Ganze entwickelt sich immer mehr zu einer Provinzposse! Aber – und das nun ganz wertneutral und voller Respekt: DAS GIBT ES NUR IN FREIBURG! UND DAS IST WUNDERBAR!

  103. phil77

    @alphastorm
    “Ist es nicht so, dass man schon lange über Herrn Finkes patriachaischen Führungsstil diskutiert? Ist es neu, dass sich aus diesem Führungsstil schon lange eine gewisse Selbstherrlichkeit entwickelt hat? Alles nie gehört?”

    Doch. Das hat man sehr wohl gewusst. Das war ja auch der wahre Grund warum Finke entlassen wurde. Finke wurde entlassen, weil er sich von diesen Provinzlern wie Breit und vor allem Keller, nicht in seine Arbeit reinreden lassen wollte.
    Es ist jetzt nur schön zu sehen wie Winzer Keller und Steuerberater Breit an der “Finke-Frage” scheitern werden. Volker Finke ist halt ein paar Nummern zu groß
    für diese Provinzler. Das hätten sie sich aber eigentlich auch schon im Dezember denken können!

  104. Delmenhorst

    Fehlen tatsächlich nur 20 Anträge? Interessant. Dann scheinen die vor wenigen Wochen noch von Basta-Argumentatoren noch als Bedeutungs- und nutzlos verhöhnten WsF Aktionen doch nicht so bedeutungslos zu sein.

    Und der Mitgliederstopp war dann eventuell bald auch für die Katz, mal abgesehen davon, dass dem Verein Einnahmen und Ansehen abhanden kam.

  105. Hans-Georg Huber

    Wenn der Vorstand klug ist, löst er das Dilemma auf, bevor es zu einer Mitgliederversammlung kommt. Und am besten heute!

  106. alphastorm-

    Steuerberater Breit und Winzer Keller sind Provinzler??? Entschuldigung!!! Aber jetzt haben wir wohl den Boden des guten Geschmacks gänzlich verlassen. Kennen Sie diese Herren denn überhaupt, Herr Extrabreit?Abgesehen davon, dass der hier so oft glorifizierte Trainer des SC Freiburg seine Dienste bekanntlich ausschließlich nur in Provinzvereinen (Havelse, Freiburg)verrichtete, was meines Erachtens ja auch nichts verwerfliches ist, handelt es sich bei Herrn Keller ja wohl um eine auch international renommierte Persönlichkeit, die sich bestens auf dem internationalen Parkett zu bewegen versteht. War Herr Extrabreit denn schon einmal im “Schwarzen Adler” in Oberbergen. Einem der international anerkanntesten Restaurants in Deutschland mit wohl der besten Weinkarte in ganz Deutschland? Weiss Herr Extrabreit denn auch, WER den neuen Hauptsponsor des SC Freiburg an Land gezogen hat? Es war der “Provinzler” Fritz Keller, lieber Herr Extrabreit. Ob es wirklich angebracht ist, Volker Finke als “ein paar Nummern zu groß” zu bezeichnen? Ich weiss es wirklich nicht. Herr Extrabreit ganz offensichtlich auch nicht! Nur gut, dass sich nicht noch mehr Menschen in dieses Forum verirren! Herr Extrabreit würde sie sicherlich nicht weiter bringen und ich kann mir auch beim besten Willen nicht vorstellen, dass ein intelligenter Mensch wie Volker Finke einen solchen Unsinn für gut heißen könnte…..

  107. schadeAchim

    Zitat alphastorm: “Leute, das Ganze entwickelt sich immer mehr zu einer Provinzposse!”

    Falsch: Das ist es bereits spaetestens seit der vom Vorstand komplett vermurksten Loesung der Finke-Nachfolge.

    Zitat alphastorm:
    “Wer von den Schreihälsen kennt Herrn Finke denn wirklich?”
    Welche Schreihaelse meinst Du? Die Finke-Gegner oder die Finke-Befuerworter? ;-)

    Diese Debatte hatten wir bereits zur Genuege, bringt nix. Bleibt nur, abzuwarten, ob WsF die Stimmen zusammenbringt oder, ob der Vorstand es evtl. schafft, die Situation mit einem Kompromiss aufzuloesen. Und morgen auf drei Punkte fuer den SC zu hoffen!

  108. Chris

    @ Phil:

    Hallo Phil, mit moralischer Überlegenheit hat das nichts zu tun, moralisch unfehlbar bin natürlich auch ich nicht, ich finde es einfach nur sehr schade, wenn man (und das wurde ja leider hier so praktiziert) von vorneherein auf dem neuen Trainer “herumhackt”. Aber ok, es scheint sich ja nun tatsächlich bei den Kickers eine Wende bezüglich der sportlichen Entwicklung und somit auch der Lobeshymen auf Dutt anzubahnen. Welch Ironie des Schicksal’s! Auf weitere Akte in diesem Komödienstadl mit (noch) ungewissem Ausgang darf man gespannt sein! Gruß

    @SF: sorry, das mit dem “HIER” habe ich falsch verstanden bzw. schlichtweg überlesen! :-)

  109. phil77

    @Alphastorm
    “War Herr Extrabreit denn schon einmal im “Schwarzen Adler” in Oberbergen. Einem der international anerkanntesten Restaurants in Deutschland mit wohl der besten Weinkarte in ganz Deutschland? ”
    Hören Sie doch bitte auf sich dermaßen lächerlich zu machen!. Wieviel “Viertele” hat ihnen die internationale berühmte “Persönlichkeit” Keller dafür ausgegeben? Aber mal ernsthaft: Herr Finke hat sicherlich mehr Ahnung von Fußball, als Herr Keller von Wein!!! Oder wollen sie das auch bestreiten?

    @Chris
    Alles klar! Ich meinte auch nur das man Dutt sehr kritisch sehen kann (und muss), ohne gleich als “Vorverurteiler” darzustehen. “Ironie des Schicksals” trifft den Nagel auf den Kopf! Grüße…

  110. Ultra

    Jetzt verfolge ich die Diskussion hier schon seit einiger Zeit. Wie viele von euch mitbekommen haben, stehe ich hinter der Entscheidung des Vorstands. Für mich gibt es zahlreiche Gründe warum sich der Verein von Finke trennen soll ja sogar muss:

    1.) Das Verhalten von VF gegenüber dem SCF ist untragbar. Er hätte die Möglichkeit den ganzen Konflikt zu beruhigen. Er unternimmt jedoch nichts in diese Richtung.

    2.) VF hat innerhalb der 16 Jahre zu viel Macht erhalten und diese nutzt er aus.

    3.) Den Verein mit dem Weggang von Spielern zu erpressen ist untragbar.

    4.) Die Hinrunde hat gezeigt, dass VF die Mannschaft nicht mehr erreicht hat.

    5.) Mit Robin Dutt wurde ein würdige Nachfolger gefunden und verpflichtet.

    6.) …

  111. Achim4ever

    @Ultra
    Na Ultra machst du gerade Pause oder hast du Urlaub? Ich vermisse schon deine Kommentare…

    Eines verstehe ich wirklich nicht: Wieso werden Leute, die dem Neuanfang offen gegenüberstehen gleich als Finke-Gegner hingestellt? Das ist totaler Blödsinn! Vermutlich werden 99% der SC-Fans persönlich nicht kennen.
    Auch die BZ nimt diese Kategorisierung vor, die der Sache sicher nicht zuträglich ist. Komisch wie schnell im Fussball alles emotional hochkocht und Personen hochgejubelt oder zerschmettert werden.

    Ich sage: VF wird den Club verlassen – trotz überwiegend guter Arbeit. Am 1.7. kommt RD und wird sich sicherlich ins Zeug legen. So eine Chance bekommt man ja nicht 2 mal, oder? Beide haben unseren Respekt verdient! Polarisierungen nützen niemandem etwas – gell WsF!?

  112. Ultra

    @Achim4ever
    Bin gerade etwas im Land unterwegs, um ein paar andere Stadien unsicher zu machen. Heute bin ich aber mal wieder im Netz.

    War am Samstag beim VfB, dort wird wirklich gute Arbeit geleistet. Ein bekannter Trainer (Trap) wurde gefeuert und ein relativ unbekannter neuer Trainer geholt. Und siehe da, die Welt ist nicht untergegangen, wie es die WsF-Leute beim SCF befürchten.

    Was hältst du von einer neuen Aktion z.B.: Gebt Dutt eine Chance!

  113. Achim4ever

    @ultra
    ach da bist du endlich! hast du in gladbach party gemacht, oder?
    rufst du eine neue aktion ins leben? ja find ich gut. du könntest ja ne homepage erstellen, shirts bedrucken und flyer verteilen! so wie wsf…

  114. Ultra

    @Achim4ever
    Die Idee finde ich gut. Werde mich mal in meinem Bekanntenkreis umhören, ob mich auch andere unterstützen. Auf dich kann ich ja wohl zählen.

    Party in Gladbach war richtig gut. Leider war ich aber am Montag in Essen nicht dabei. Da war ja mal richtig was los. Unsere Freunde aus dem Osten habens schon drauf oder?

  115. Achim4ever

    @ultra
    dann geh in produktion – die saison ist nicht mehr lange. ich denke aber auch das diese zeitgeist-erscheinung wsf eh bald abtritt! dann müssen sich die echten fans diese vereinsschädigende gedankengut nicht mehr antun.
    klar ich mach mit! wir unterstützen den aktuellen vorstand ohne kompromisse!

  116. Ultra

    @Achim4ever
    Ich verabschiede mich dann für heute. Hier ist ja nichts los (meine damit natürlich nicht dich). Werde die nächsten Tage mal wieder vorbeischauen. Vielleicht sind dann auch mal ein paar Leute mehr aktiv!?!

  117. Lars Schmidt

    Süß – wir wurden Zeuge des Beginns einer wunderbaren Männerfreundschaft. “Ultra” und “Achim4Ever” sind ab heute die allerbesten Freunde…

    …oder ein und dieselbe Person? Wir werden es nie erfahren, aber die Flanken von rechts und links wurden dann doch ziemlich eiskalt versenkt… Komisch.

    Ein kurzes Wort noch zu unserem Chef-Anti-Finke-Pro-Vorstand-Agitator “alphastorm”: Herr Keller ist ganz ganz bestimmt ein Suuuuper-Winzer und Herr Breit holt aus meiner Steuererklärung bestimmt noch ein paar Groschen mehr heraus als der AWD, aber was den fussballerischen Sachverstand und Weitblick hinsichtlich der Weiterentwicklung des Vereins SC Freiburg angeht, vertraue ich eher auf die Herren Finke und Sarstedt und würde hierbei auch gerne Herrn Bornemann nicht unerwähnt lassen. Da hilft weder die beste Weinkarte Deutschlands noch der Besitz eines international anerkannten Restaurants – höchstens Leute wie Sie, die das hier – völlig aus sem Zusammenhang gerissen und Thema vorbei – als Argument für die Richtigkeit der Entlassung von Volker Finke anführen. Hach, wenn Herr Keller doch endlich sein Bewegungstalent auf dem internationalen Parkett dahingehend einsetzen würden, nicht permanent den Karren SC Freiburg weiter den Sumpf zu fahren – oder möchte er das gar nicht? Von Herrn Finke dieses in Anbetracht seiner Zukunft zu erwarten, lässt bei Ihnen, Herr “alphastorm”, darauf schließen, beruflich eher in Richtung ICH-AG unterwegs zu sein. Jeder normal-sterbliche Arbeitnehmer (und sei seine Funktion noch so leitend) würde – was die spirituelle Unterstützung seines Vereins im Haifischbecken Bundesliga angeht – dann doch eher unter dem Phänomen “innere Kündigung” leiden. Umso höher ist die Leistung von Herrn Finke und der Mannschaft in der Rückrunde zu bewerten.

    Das war jetzt vielleicht ähnlich haarscharf am Thema vorbei geschrieben wie Sie, Herr “alpastorm” (wow, welche Farbe hat denn Ihr Superheldenkostüm? Winzer-grün oder Steuerberater-grau?), aber warum sollte man es Ihnen nicht mit gleicher Münze heimzahlen und noch ein paar Groschen drauflegen?

    Mit sportlichen Grüßen,
    Lars

  118. Delmenhorst

    Lieber Ultra, danke für die Liste, schön, da hab ich was abzuarbeiten:

    “1.) Das Verhalten von VF gegenüber dem SCF ist untragbar. Er hätte die Möglichkeit den ganzen Konflikt zu beruhigen. Er unternimmt jedoch nichts in diese Richtung.”
    Wie verhält er sich denn dem SCF gegenüber? Er macht trotz dem Wirbel seine Arbeit, und das schnurstracks gerade aus. Die Wahrheit liegt auf dem Platz.

    “2.) VF hat innerhalb der 16 Jahre zu viel Macht erhalten und diese nutzt er aus.”
    Lieber jemand wie Finke hat Macht als Leute, denen nicht der nachhaltige, mit Ehrenhaftigkeit erreichte sportliche Erfolg das oberste Ziel ist. Finke nutzt seine Macht dafür, dass in Freiburg toller und erfolgreicher Fußball gespielt wird.

    “3.) Den Verein mit dem Weggang von Spielern zu erpressen ist untragbar.”
    Diese SportBild Aktion scheint zumindest bei Dir ja auf aufgeschlossene Ohren gestoßen zu sein. Dass das ein von Herrn Fenske übel konstruierter Vorwurf war ist doch wohl inzwischen geklärt. Keine andere Presse hat das Thema aufgegriffen und weiter verfolgt.

    “4.) Die Hinrunde hat gezeigt, dass VF die Mannschaft nicht mehr erreicht hat.”
    Die Hinrunde war zwar weniger erfolgreich, aber da wurd auch schon streckenweise toll gespielt (ich erinnere nur an das grandiose Spiel in Lautern), Ergebnisse hatten zwar nicht immer gestimmt wegen Unerfahrenheit der Mannschaft und ein paar unglücklichen Schiri-Entscheidungen. Das Erreichen der Mannschaft war wohl nie das Thema. Wenn das das Thema gewesen wäre, wäre Finke schon im Winter direkt gegangen oder gegangen worden.

    “5.) Mit Robin Dutt wurde ein würdige Nachfolger gefunden und verpflichtet.”
    Ahh, das Basta-Argument, Produkt des Vorstands. Kann gut sein, dass Herr Dutt ein guter Trainer ist, aber dass er herausragend sei läßt sich durch bisherige Erfolge nicht belegen. Der erste schon ein Volltreffer.

    Und der nächste Punkt gefällt mir am besten:
    “6.) …
    Damit willst Du wohl andeuten, dass die Liste ewig weiter geht, dass es beliebig viele stichhaltige Gründe für eine Trennung von Herrn Finke gibt.
    Ich nehm den Punkt aber so wie er da steht: Da steht nämlich nix. Und es ist der letzte Punkt.

    So, zählen wir nach… wieviel stichhaltiges ist denn nun übrig geblieben was für die Trennung spricht… Also eigentlich kann man nur das Basta-Argument stehen lassen. Und dieses ist in meinen Augen nicht ausreichend.

  119. Anna-Platz-Fan

    40-50 Millionen Euro Mehreinahmen für den SC?

    Nachdem es nun nachweislich keine guten sportlichen Argumente gegen die Arbeit von Volker Finke beim SC Freiburg mehr gibt (und bei genauem Hinschauen auch nie gab, außer man erwartet von einem Trainer übermenschliche Fähigkeiten, d.h. nie eine schwächelnde Phase oder Fehler), haben die Verantwortlichen im Verein in letzter Zeit die finanzielle Seite als Grund für das Festhalten an der Trennung betont.

    Doch auch hier stimmen die Argumente nicht bzw. nicht mehr. Sollte der SC mit Finke aufsteigen und die Klasse halten (Finke hat dies im Gegensatz zu vielen anderen Trainern schon mehrfach bewiesen), dann könnte der SC in den nächsten Spielzeiten 40-50 Mio Euro an Mehreinnahmen haben. Darf ein Verein mutwillig auf eine solche Summe verzichten? Ich glaube, nein. Selbstverständlich sind die folgenden Ausführungen spekulativ, doch basieren sie auf relativ realistischen Annahmen. Lesen, überlegen und dann schnellstens handeln!

    Hier also die Argumente – gerne können Gegenargumente gebracht werden, Pöbler (die es Zuhauf und in jeder Couleur in den Blogs gibt) sollten sich eine andere Spielwiese suchen.

    Die Fernsehgelder liegen bei einem mittleren Tabellenplatz in der 1. Liga um 12-14 Mio höher (Vorgabe Vorstand: mittlerer Platz 2. Liga; erzielte Platzierungen unter Finke ebenfalls mittlerer Platz 1. Liga). Geht man davon aus, dass die mittlere Verweildauer der SC-Dreamteams unter Finke bei 3-4 Spielzeiten erste Liga lag (und er nach nunmehr glaubwürdigen Aussagen zur Zeit die talentierteste SC-Mannschaft hat), so könnten zwischen 36 und 56 Mio Mehreinnahmen allein durch den Aufstieg und den Verbleib (!!!) in der 1. Liga in den nächsten 3-4 Jahren erzielt werden.

    Der Verbleib in der ersten Liga hängt von Kader ab – ohne Finke zerfiele die Mannschaft, Leistungsträger wären weg, die Summen die Freiburg bieten kann, bieten keinen geeigneten Ersatz, das tolle Gefüge wäre dahin (Warum sollte in Zukunft ein Spieler für weniger Geld nach Freiburg kommen??? Finke war bisher das beste Argument). Ein sofortiger Wiederabstieg wäre wahrscheinlich eine der schlimmsten Alternativen – Zusatzeinnahmen durch Nachkäufe aufgebraucht, weniger Publikumseinnahmen durch schlechte Saison, der Verein wird, da der Kader total wechselt, in die 3. Liga durchgereicht. Siehe Mannheim, Homburg, Düsseldorf, Ulm, Uerdingen, St. Pauli, Dresden etc.; wie lange hat der KSC (bei großem Potenzial) gebraucht, um sich wieder zu erholen?

    Mit mehreren Jahren in der ersten Liga mit Finke (siehe die Erfolgsgeschichte des SC in den letzten 16 Jahren) kämen weitere Sponsorenmittel hinzu, sprich weitere Mio. Mehreinnahmen.

    Der Publikumsschnitt wäre auch deutlich höher. Es zeigt sich schon jetzt, dass wieder mehr Leute ins Stadion kommen, da sie tollen Fußball sehen wollen. Auch hat das Gepöbele gegen den Trainer und die Mannschaft aufgehört – dies hat viele Fans in den letzten Jahren vom Stadionbesuch abgehalten. Die Legende, unter Finke kämen die Leute nicht mehr zum SC, ist durch die letzten Spiele eindeutig widerlegt. Spielt der SC gut, dann sind die Leute da. Es ist schade, dass Finke und der SC dieses Mal nach dem Abstieg einen etwas längeren Hänger hatten, mit nur durchschnittlichen Leistungen, so dass viele Fans ungeduldig wurden und zu Hause geblieben sind. Die Fans sind wieder da, die wenigen Pöbler (die sich den Anschein geben, sie seien der SC), die Spieler und Trainer beleidigen, können gerne wegbleiben. Summa summarum: durch ein gefülltes Stadion weitere Mio. Mehreinnahmen

    Der SC hat in die jetzige Mannschaft viel investiert (Budget), jetzt sollte man auch die Rendite einfahren und nicht das Team auseinander reißen, nur weil dem einen oder anderen im Vorstand ein paar Spieler und der Trainer persönlich nicht liegen. Hier heißt es Defizite aufarbeiten, professionell Zwistigkeiten ausräumen und im Sinne des Vereins wirtschaften.

    Die goldene A-Jugend-Generation des SC (Deutscher Pokalsieger 2006) kann an die Profis herangeführt werden. Hier winken später Erlöse durch Ablösesummen – etwa durch junge Erstligaspieler, die auch für Teams in der zweiten Liga interessant sind. Finkes Arbeit mit Nachwuchstalenten ist vorbildlich (z. B. Schwaab, Pitroipa, Matmour, Aogo, früher Willi, Riether etc.). Fazit: weitere Mio. Mehreinnahmen in den nächsten Jahren

    Die 40-50 Mio. sind also nicht zu hoch gegriffen – die maximale Summe liegt viel höher. Welcher Verein kann es sich leisten, eine solche Summe zu verspielen? Durch Sturköpfigkeit, Zwistigkeit, Uneinsichtigkeit. Zum Wohl des Vereins (und der Stadt), sollten sich die Vorstandsmitglieder professionell verhalten (jeder weiß inzwischen, dass sie mit Finke nicht können – doch dies kann kein Grund sein, dem Verein möglicherweise wirtschaftlich zu schaden), und die Entlassung zurücknehmen. Die Abfindungen für Achim Sarstedt und Volker Finke liegen um einiges höher als eine mögliche Abfindung für Robin Dutt (sollte dieser nicht in anderer Funktion an den Verein gebunden werden können oder wollen).

    Durch das so erwirtschaftete finanzielle Polster können auch die Übergangsregelungen für die Zeit nach Stocker und nach Finke in aller Ruhe und unter Einbindung der Hauptakteure friedlich und gut vonstatten gehen. Wie dies einmal beim SC war. In den guten Jahren. Als man sportlich und wirtschaftlich gut war. Warum sollte diese Tradition nun mutwillig zerstört werden?

    Ich sehe keine guten Argumente gegen eine Weiterbeschäftigung von Sarstedt/Finke unter der Leitung von Achim Stocker. Fehler machen alle – warum nicht Fehler einsehen und korrigieren. Es sind 40 bis 50 Mio Euro für den SC im Jackpot. Also: Handeln Sie, Herr Stocker!

    PS. Bei einem Nichtaufstieg gelten ähnlich Argumente – oder wie will man in einer Liga mit Lautern, 60, Gladbach, Köln, Hoffenheim, vielleicht Frankfurt und Aachen, ohne einen guten, eingespielten Kader bestehen?

  120. alphastorm-

    @phil77
    “War Herr Extrabreit denn schon einmal im “Schwarzen Adler” in Oberbergen. Einem der international anerkanntesten Restaurants in Deutschland mit wohl der besten Weinkarte in ganz Deutschland? ”
    Hören Sie doch bitte auf sich dermaßen lächerlich zu machen!. Wieviel “Viertele” hat ihnen die internationale berühmte “Persönlichkeit” Keller dafür ausgegeben? Aber mal ernsthaft: Herr Finke hat sicherlich mehr Ahnung von Fußball, als Herr Keller von Wein!!! Oder wollen sie das auch bestreiten?

    Dazu folgendes: Wer sich von uns Beiden lächerlich macht, das sei nun dahingestellt, tut nun ja wohl auch wenig zur Sache. Und – “mal ernsthaft”: Herr Finke hat sicherlich Ahnung vom Fußball (habe ich nie bestritten, im Gegenteil!!), aber, glauben Sie mir das, Herr Keller hat nicht minder Ahnung vom Wein (auch beim Fußball kann er sicherlich mit Leuten Ihres Kalibers locker mithalten), und das kann ein jeder bestätigen, der AHNUNG HAT. Wovon Sie allerdings, werter Herr “phil77″, glauben, Ahnung zu haben, vermag ich nicht so recht zu erkennen. In entlegenen Ortschaften aber, reicht es sicherlich zum Jahrmarktskünstler………..
    Von wegen “Provinzler”…..

  121. alphastorm-

    @Lars Schmidt
    “Da hilft weder die beste Weinkarte Deutschlands noch der Besitz eines international anerkannten Restaurants – höchstens Leute wie Sie, die das hier – völlig aus sem Zusammenhang gerissen und Thema vorbei – als Argument für die Richtigkeit der Entlassung von Volker Finke anführen. Hach, wenn Herr Keller doch endlich sein Bewegungstalent auf dem internationalen Parkett dahingehend einsetzen würden, nicht permanent den Karren SC Freiburg weiter den Sumpf zu fahren – oder möchte er das gar nicht? Von Herrn Finke dieses in Anbetracht seiner Zukunft zu erwarten, lässt bei Ihnen, Herr “alphastorm”, darauf schließen, beruflich eher in Richtung ICH-AG unterwegs zu sein. Jeder normal-sterbliche Arbeitnehmer (und sei seine Funktion noch so leitend) würde – was die spirituelle Unterstützung seines Vereins im Haifischbecken Bundesliga angeht – dann doch eher unter dem Phänomen “innere Kündigung” leiden. Umso höher ist die Leistung von Herrn Finke und der Mannschaft in der Rückrunde zu bewerten.

    Das war jetzt vielleicht ähnlich haarscharf am Thema vorbei geschrieben wie Sie, Herr “alpastorm” (wow, welche Farbe hat denn Ihr Superheldenkostüm? Winzer-grün oder Steuerberater-grau?), aber warum sollte man es Ihnen nicht mit gleicher Münze heimzahlen und noch ein paar Groschen drauflegen?”

    Aha! So weit, so gut. So weit aber auch zum Thema “haarscharf am Thema vorbei”. Dieses wurde von Ihnen – und das spricht für Ihre Intelligenz – Gott sei Dank auch schon im Vorfeld erkannt, denn, und nun sollten Sie meine Zeilen auch wirklich einmal genau durchlesen, ich widersprach der Aussage des hochgeschätzten Users “phil77″, es handle sich bei den Vorständen des SC Freiburg um “Provinzler”.

    Abschliessend sei an dieser Stelle noch erwähnt, dass die Farbe meines, von Ihnen als “Superheldenkostüm” bezeichneten Hemdes nun doch im Anbetracht der Ernsthaftigkeit unserer Diskussion keine Rolle spielen dürfte. Oder ist bei Ihnen der Begriff “Diskussionskultur” und “Toleranz” ausschließlich bei WSF-Befürwortern positiv belegt??
    Danke an dieser Stelle auch für den Begriff “Chef-Anti-Finke-Pro-Vorstand-Agitator”im Zusdammenhang mit meiner Person. Aber – zuviel der Ehre! Es versteht sich doch für den vernunftbegabten Menschen von selber, dass man – auch wenn man hier nicht in die primitive, vollkommen kritiklose Pro-Finke-Polemik einstimmt – nicht automatisch ein Gegner von Volker Finke sein muss??
    Ihnen alles, alles Gute!
    Alpastorm-

  122. gruwegrooved

    Reblandkurier vom 02. Mai 2007

    Martin Weimer, Vorstandsmitglied beim SC Freiburg, möchte die über die geplante Ablösung von Volker Finke als Cheftrainer zerstrittenen Parteien an einen Tisch holen. Eine Begegnung des SC-Vorstands, vertreten durch „Hardliner ‘ Heinrich Breit und „Schlichter’ Martin Weimer mit Vertretern der immer größer werdenden Fan-Initiative „Wir sind Finke’ hat gestern stattgefunden. Geht es nach Martin Weimer, wird sich der Vorstand auch schnell mit Volker Finke an einen Tisch setzen und gemeinsam professionelle Führungsstrukturen beim SC Freiburg, wenn möglich unter Einbindung von Volker Finke in einer neuen Rolle, erörtern.

    Der Trainer und Visionär künftig als Sportdirektor? Warum eigentlich nicht? Hier gilt es, Spielregeln zu finden, klare Zuständigkeiten zu definieren und eine für alle Beteiligten akzeptable Lösung zu gestalten. Mit anderen Worten, weder einen allmächtigen-, noch einen zahnlosen Sportdirektor zu installieren. Finkes Kompetenz und vielleicht auch einige seiner umworbenen Talente für den Club zu erhalten, lautet das vernünftig anmutende Ziel. Beide Seiten müssen dafür auf einander zu gehen. Martin Weimer hat im Alleingang den ersten Schritt getan, spricht offen über sein Ansinnen. Wird nun ein offizielles Gesprächsangebot des kompletten Vorstands-Gremiums an Finke folgen? Oder bleiben die Vorstände Fritz Keller und Heinrich Breit weiter stur? Sie würden sich selbst ins Abseits stellen. Womöglich für immer.

    Frank Rischmüller

  123. Ultra

    @Delmenhorst

    Zu allererst bin ich keine gespaltene Persönlichkeit. Ich bin Ultra und sonst niemand!!

    Die Wahrheit zeigt sich am Ende doch immer auf dem Platz und letztendlich sind die Ergebnisse entscheidend. Heute hat die Mannschaft den Aufstieg wohl endgültig verspielt.

    Hat nich VF vor einiger Zeit selbst gesagt, dass er sich an den Ergebnissen messen lässt und für ihn alles unterhalb eines 3. Platzes in der 2. Bundesliga ein Misserfolg ist. Wenn er einen Ehrenmann ist und zu seinem Wort steht, dann sollte er spätestens jetzt ein klares Wort sprechen. Ein Abschied in Freundschaft unter Berücksichtigung aller guten Ergebnisse wäre jetzt genau das Richtige!

  124. deKoch

    Hallo Ultra

    Nur zur Beachtung VF oder wie ich sage Volker Finke war in den letzten 16 Jahren nie schlechter als Platz 4 in der 2. Liga. Wenn der Vorstand jetzt mit einem gesicherten Mittelfeldplatz in der 2. zufrieden ist, wie es in der letzten Zeit zu hören war, dann gute Nacht Deutschland äh entschuldige natürlich Freiburg.

    Ich wünsche euch viel Spass nächste Saison im Abstiegskampf der 2. Liga

  125. -ind

    Also, liebe Bloger,

    ich, mittlerweile 66 Jahre alt, der sich erstmals seit Monaten an einer solchen Diskussion im Internet beteiligt (übrigens als vorbehaltloser Finke –Fan), wundere mich mittlerweile, dass fast alle ihre Meinung anonym äußern. Auch ich (-ind) habe das bislang fast immer getan. Nur, warum eigentlich? Schließlich sollte jeder zu seiner Meinung mit seinem Namen stehen, so wie es eigentlich selbstverständlich ist. Ich jedenfalls werde es künftig tun.
    Herzlich Grüße Klaus Schneidewind, Schillerstraße 7, 79713 Bad Säckingen, Telefon 07761/2417