16.20 Uhr: Emmendingen – das Weihnachtsdörfchen

Nächster Halt: Emmendingen. Bisschen Zeit verloren am Rheinbrückenstau, aber dann sind wir im Weihnachtsdörfchen auf dem Marktplatz gelandet. Die Emmendinger lassen sich zu Weihnachten gern aufs Glatteis führen. Eine Kurzkritik.
Der erste Eindruck
Die Eisbahn ist der ganze Stolz des Emmendinger Weihnachtsdorfes. 30, 40 Kinder und Jugendliche rutschen vergnügt übers Eisviereck. Immerhin: Die Eislaufbahn ist größer als die in Freiburg. Drumherum stehen an die 15 Stände, zumeist wird hier saisontypische Verpflegung offeriert. Die Runde ist schnell gedreht, wieder stehen wir bei der Eisbahn. Nun ja, das haut uns selbst ernannte Weihnachtsexperten nun nicht grad vor Erstaunen aus dem Rentiersattel.
Soundcheck
Es läuft hier Eislaufweihnachtsmusik, in der notwendigen Lautstärke.
X-Mas-Faktor
Eher moderat, wenn wir ehrlich sind. Sehr schön ist aber beispielsweise die Weihnachtsbeleuchtung in der angrenzenden Lammstraße. Herzallerliebst. Fazit unserer Reise bislang: Überall ist die Weihnachtsbeleuchtung stimmungsvoller als in Freiburg (von der Gerberau und vom Weihnachtsmarkt selbst jetzt mal abgesehen).
Gaumenschmaus
Eher Mainstream. Thüringer, Frikadellen, Grillwürste. Glühwein wird natürlich auch gern ins Glas geschöpft. Wir gönnen uns ein Versucherle. Es gäbe auch die Variante “mit Schuss”. Dafür steht eine Flasche der Marke “Übersee-Rum” parat. Das Etikett sieht gefährlich aus – der abgebildete Seemann sieht aus als riefe er mahnend “Vorsicht, Kopfweh”. Also, lassen wir das.
Was koscht’s?
Die Preise sind Emmendingen sind moderat und liegen deutlich unter denen der Nachbargroßstadt. Glühwein 2 Euro bis 2,20 Euronen, Frikadelle und Wurscht gibt’s für 2 bis 2,50 Euro.
Gib mir die Kugel – die Bewertung
Drei von sechs.
Hallo, Taxi, bitte nach Offenburg!
Glühwein-Bilanz
Röderer 2,5 : Sillgitt 0,5
Was sagt die Zeit?
Verheerend! Um 18 Uhr müssten wir in Freiburg sein. Doch in Offenburg muss Kollege Röderer noch zu “Schlag den Haag”. Sechs Märkte, drei Länder – nur acht Stunden Zeit: Das ist kaum noch zu schaffen. Vielleicht aber doch?
