De Winder ischs
Mittwoch, den 31. Januar 2007Im Sauschdall hänke Wärmelampe, wu d’kleini Saili sich wärme. Do leye si dann uff eim Huffe. Un mitte druff: Ä Kätzli, wu’s nimmi ins Huus zu de Buurslitt in d’warm Stubb gschafft hett.
Im Sauschdall hänke Wärmelampe, wu d’kleini Saili sich wärme. Do leye si dann uff eim Huffe. Un mitte druff: Ä Kätzli, wu’s nimmi ins Huus zu de Buurslitt in d’warm Stubb gschafft hett.
Jesses Gott: D’Mudder isch sächzig worre. Un ich wurr ball drissig. Ich, Ulrike, de “Hofnachfolger”, wu halt ä Maidli worren isch.
An de Fasent schwätze si alli uff eimol alemannisch. Des find i guet. Au wemmer unterm Johr riäwig au Mundart babble kinnt. Odder schämme ner eych defir?
Seit 30 Jahren denkt und lebt Ulrike Derndinger alemannisch. Seit fünf Jahren schreibt sie es auf. Direkt vom Herz aufs Blatt. Hier werden Texte stehen, die intim vom Aufwachsen auf dem Bauernhof erzählen, von ihren Eltern, vom Mikrokosmos Dorf. Sie erzählt garantiert blümchenfrei aus der Sicht einer Frau, die in Freiburg lebt. Aber gerne zurückkehrt [...]